Was die österreichische Außenpolitik nicht geschafft hat, das schafft Ali. Mein kurdischer Freund aus der Türkei liefert den Kurden in der Türkei, was sie sich nie erträumt hätten: Roj, das erste kurdische Bier. Roj wird in Wien gebraut, und wer es einmal probiert hat, wird das 16er-Blech nie wieder eines Blickes würdigen.Seit 18 Monaten prüfen jetzt die türkischen Behörden, ob Roj in
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Was die österreichische Außenpolitik nicht geschafft hat, das schafft Ali. Mein kurdischer Freund aus der Türkei liefert den Kurden in der Türkei, was sie sich nie erträumt hätten: Roj, das erste kurdische Bier. Roj wird in Wien gebraut, und wer es einmal probiert hat, wird das 16er-Blech nie wieder eines Blickes würdigen.
Seit 18 Monaten prüfen jetzt die türkischen Behörden, ob Roj in Istanbul und Ankara ausgeschenkt werden darf. „Gleiche Rechte für die Kurden“ – mit diesem Versprechen hat sich die Türkei in die EU-Warteschlange gestellt. Jetzt kommt es zur Flaschenprobe. Wenn nicht einmal ein kurdisches Bier ins Land darf, dann ist die Türkei wohl kaum reif für den Beitritt.
Der Ball liegt jetzt jedenfalls bei der österreichischen Außenpolitik. Spricht sie ein Roj-Machtwort oder traut sich Frau Plassnik wieder nicht?
Antwort auf Beitrag vom: 04.01.2006






