Also, ich erzähle etwas Rührendes. Gestern sitze ich mit einem Herren im Landtmann, der gerade recherchiert, wie ein ex-Stasi-Mann mit Unterstützung des Vizekanzlers mit Österreich gute Geschäfte macht, da sehe ich Josef Pröll in höchster Gefahr: auf einem Fahrrad. Ein Fernsehteam filmt, wie der Minister von Flieh- und Anziehungskraft gebeutelt, eine Runde vor dem Kaffeehaus wackelt.
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Also, ich erzähle etwas Rührendes. Gestern sitze ich mit einem Herren im Landtmann, der gerade recherchiert, wie ein ex-Stasi-Mann mit Unterstützung des Vizekanzlers mit Österreich gute Geschäfte macht, da sehe ich Josef Pröll in höchster Gefahr: auf einem Fahrrad. Ein Fernsehteam filmt, wie der Minister von Flieh- und Anziehungskraft gebeutelt, eine Runde vor dem Kaffeehaus wackelt. Hinter ihm wackelt sein Sekretär – auf einem Damenfahrrad, wie sich das in gegenderten Zeiten gehört.
Pröll will mir zuwinken, erkennt aber im letzten Moment, dass das den Sturz bedeuten würde. So ein Glück!
Pröll ist am Rad so sattelfest wie in der anti-AKW-Politik. Das hat er gestern und vorgestern bewiesen. Man sollte ihm nicht zu viel Zeit zum Lernen geben.
Jetzt erfahre ich, dass es sich bei Prölls Wackelfahrt um ein Wettrennen gehandelt hat. Pröll am Fahrrad gegen Ursula Stenzel mit öffentlichen Verkehrsmitteln - das hätte Pröll auch mit dem Rad auf dem Rücken gewonnen. Allein beim Versuch, ihr zu erklären, dass das rot-rote Ding eine Straßenbahn sei, hat Stenzel schon wertvolle Zeit verloren.
Antwort auf Beitrag vom: 20.04.2006






