Tagebuch / Mai 2012

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„2. Presseäußerungen der Abgeordneten Dr. Kräuter und Dr. Pilz Der Präsident leitet das Augenmerk der Mitglieder der Präsidialkonferenz auf die für die Mitglieder der Präsidialkonferenz in der Anlage angeschlossenen Presseäußerungen.“Meine Presseäußerung stand im Kurier und enthielt einen Vorwurf: Khol sei ein parteipolitischer Präsident. Das hat den braven Mann so
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2. Presseäußerungen der Abgeordneten Dr. Kräuter und Dr. Pilz
Der Präsident leitet das Augenmerk der Mitglieder der Präsidialkonferenz auf die für die Mitglieder der Präsidialkonferenz in der Anlage angeschlossenen Presseäußerungen.“

Meine Presseäußerung stand im Kurier und enthielt einen Vorwurf: Khol sei ein parteipolitischer Präsident. Das hat den braven Mann so gekränkt, dass sich die Präsidiale des Nationalrats gestern damit offiziell beschäftigen musste. Bis zur Meldung von Klubobmann Molterer verlief die Debatte zivilisiert. Dann brach Schaum aus. Molterer begann zu schreien und zu toben. Ich verstehe ihn, denn schwarze Majestäten wie Khol dürfen seit der Wende nicht mehr beleidigt werden.

Das ist die regierende ÖVP: wehleidige Verfassungsbrecher, die bis zur Präsidiale greifen, um Kritik abzuwürgen. Also werden wir noch mehr grüne Stachel für die schwarzen Hintern spitzen.

Ja, und eine wichtige Anfrage habe ich auch gestellt:

ANFRAGE

des Abgeordneten Pilz, Freundinnen und Freunde
an den Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
betreffend gefährliches Wackelfahren

Gestern, am 19. April 2006, hat der Erstunterzeichnete einen Schrecken erlebt. Vor dem Cafe Landtmann befand sich der Umweltminister in höchster Gefahr: auf einem Fahrrad. Hätte er sein Vorhaben, mir mit der rechten Hand zuzuwinken, nicht im letzten Moment abgebrochen, wäre ein Sturz mit allen Folgen unvermeidlich gewesen.

Weil Österreich einen handlungsfähigen Umweltminister braucht, stellen die unterfertigten Abgeordneten folgende

ANFRAGE:

1. Warum lernen Sie gerade jetzt Radfahren?
2. Warum lernen Sie das vor dem Cafe Landtmann?
3. Warum muss dabei Ihr Sekretär auf einem Damenrad hinterher fahren?
4. Warum lassen Sie sich dabei filmen?
5. Stimmt es, dass zur gleichen Zeit Frau Bezirksvorsteherin Stenzel Straßenbahnfahren lernte?
6. Warum lernen Sie Radfahren, anstatt etwas gegen die fünf gefährlichen grenznahen Atomkraftwerke zu unternehmen?


Antwort auf Beitrag vom: 21.04.2006


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