Leder ist vom vegetarischen Standpunkt aus gesehen nicht per se inkonsequent.Seit nämlich als Folge der BSE-Krise die Tierkörperverwertungen ihr Tiermehl nicht mehr als Futtermittel verkaufen können, sondern nur mehr noch als geringwertigen Zusatz für Verbrennungsöfen (kalorische Kraftwerke, Zementindustrie), wurde mit der Häutung angelieferter Paarhufer (vor allem
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Leder ist vom vegetarischen Standpunkt aus gesehen nicht per se inkonsequent.
Seit nämlich als Folge der BSE-Krise die Tierkörperverwertungen ihr Tiermehl nicht mehr als Futtermittel verkaufen können, sondern nur mehr noch als geringwertigen Zusatz für Verbrennungsöfen (kalorische Kraftwerke, Zementindustrie), wurde mit der Häutung angelieferter Paarhufer (vor allem Kälber) und dem Verkauf der Häute eine weitere Einnahmequelle erschlossen (zusätzlich zum Verkauf des Körperfetts an die Kosmetikindustrie).
(Natürlich kann man die Tierkörperverwertung pietätlos finden - es wird daran allerdings schon aus Gründen der Hygiene und allgemeinen Gesundheit kein Weg vorbeiführen; nicht allen toten Tieren kann daher das Los von Winnetous Rih beschert sein ...)
Vom vegetarisch-ethischen Standpunkt aus betrachtet ist Leder allerdings in der Masse bedenklich, in der es in unserem Leben zum Einsatz kommt, da es sich insofern zu einem großen Teil um ein Nebenprodukt von Schlachtbetrieben handelt.
Antwort auf: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)






