Tagebuch / Mai 2012

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„Die Soldaten leisten an der burgenländisch-ungarischen und niederösterreichisch-slowakischen Grenze ausgezeichnete Arbeit und erhöhen das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung.“ Der Satz stammt von Stefan Prähauser, dem satzgewaltigen Wehrsprecher der SPÖ im Nationalrat.Prähauser hat recht. Die Präsenzdiener erhöhen das Sicherheitsbedürfnis, denn wer sie herumstehen sieht,
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„Die Soldaten leisten an der burgenländisch-ungarischen und niederösterreichisch-slowakischen Grenze ausgezeichnete Arbeit und erhöhen das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung.“ Der Satz stammt von Stefan Prähauser, dem satzgewaltigen Wehrsprecher der SPÖ im Nationalrat.

Prähauser hat recht. Die Präsenzdiener erhöhen das Sicherheitsbedürfnis, denn wer sie herumstehen sieht, sehnt sich spontan nach echter Sicherheit.

Der Assistenzeinsatz ist seit dem Fall der Schengen-Grenze ebenso verfassungswidrig wie unsinnig. Präsenzdiener durchkämmen Parkplätze auf der Suche nach Ladendieben. Wenn sie einen finden, müssen sie die Polizei holen. Präsenzdiener stehen mit dem Sturmgewehr auf Bahnhöfen herum. Präsenzdiener spielen Bürgerwehr. Wenn es ernst wird, dürfen sie nichts tun. Also simulieren sie Sicherheit. Präsenzdiener als Sicherheitssimulanten – genau das hat Prähauser unfreiwillig so schön beschrieben.

Darabos ist als Verteidigungsminister auf dem Niveau von Frau Kdolsky gelandet. Eurofighter, Tschad, Assistenzeinsatz, Heeresreform – alles hat er verbockt. Der Minister ist ein Totalversager und geht allen mit seinem Gejammere auf die Nerven.

Seinem Kanzler ist das egal. Die SPÖ macht hilflose ÖVP-Politik, während der Vorsitzende im In- und Ausland champagnisiert. Freundschaft!


Antwort auf Beitrag vom: 10.01.2008


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