Tagebuch / Februar 2012

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Ich bedaure jetzt, dass ich die Überwachungsstaat.at Petition (mit Real-Namen) unterschrieben habe, da eine Aktion wie die des Platterwatch sich ausgesprochen radikal gegen diejenigen Bedenken, die die Petition anspricht, richtet. Diese Aktion fällt in die Kategorie der nicht minder pubertär wirkenden Aufrufe von in etwa BildBlog (das ich sonst sehr schätze), den
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Ich bedaure jetzt, dass ich die Überwachungsstaat.at Petition (mit Real-Namen) unterschrieben habe, da eine Aktion wie die des Platterwatch sich ausgesprochen radikal gegen diejenigen Bedenken, die die Petition anspricht, richtet. Diese Aktion fällt in die Kategorie der nicht minder pubertär wirkenden Aufrufe von in etwa BildBlog (das ich sonst sehr schätze), den Bild-Chefredakteur aus Rache in seinem persönlichen Umfeld abzulichten. Es scheint mir, dass es sich hier um eine der Radikalität willen ausgeübte wenig durchdachte Retourkutsche handelt, wo Feuer mit Feuer bekämpft werden soll und Gleiches mit Gleichem vergolten. Wiewohl das natürlich ob des bejubelten Aktionismus eine populistisch wirksame Maßnahme darstellt, sind mir derartige Wildwüchse der politischen Diskussion ein Gräuel. Lieber Peter Pilz, ich bin etwas enttäuscht von diesem Stil des politischen Diskurses (das Argument, der Gegner machts auch so, halte ich für zu schwach).


Antwort auf: TheOnion


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