Tagebuch / Mai 2012

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Der Einfachheit halber möchte ich gleich gestehen und nicht leugenen und nichts verschweigen.Ich verehre Sie heimlich, Herr Peter Pilz! :-) Ich bin ein halb abgeschossener, arbeitsloser, weiblicher Fasan in einer Falle und Sie geben mir Hoffnung. Aber tragen Sie eh eine kugelsichere Weste???Wir brauchen noch starke Männer wie Sie, also geben Sie als Jäger-Jäger gut auf sich
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Der Einfachheit halber möchte ich gleich gestehen und nicht leugenen und nichts verschweigen.

Ich verehre Sie heimlich, Herr Peter Pilz! :-)

Ich bin ein halb abgeschossener, arbeitsloser, weiblicher Fasan in einer Falle und Sie geben mir Hoffnung.

Aber tragen Sie eh eine kugelsichere Weste???

Wir brauchen noch starke Männer wie Sie, also geben Sie als Jäger-Jäger gut auf sich acht!

Momentan bin ich ganz auf diese blutrünstigen Lust-Mörder-Minister-Aristokraten-Waffenbrüder-Sozialschmarotzer eingeschossen,

die sich alle an nichts erinnern. Das erinnert mich an mein Leben, wo sich auch nie jemand an etwas erinnerte!

So kam ich zufällig auf eine Seite vom "Verein gegen Tierfarbiken", wo zu lesen war:

"Alfons Mensdorff Pouilly,

Ehemann von T i e r s c h u t z m i n i s t e r i n Rauch-Kallat verdient an T i e r q u ä l e r e i

Wien, am 17. Nov. 2004

Ehemann der Tierschutz-Ministerin Maria Rauch-Kallat betreibt eine kommerzielle Fasanjagd in seinem Jagdschloss in Luising,

im Südburgenland. Tausende Fasane und Enten werden dort nur dafür künstlich in Massentierhaltungen gezüchtet und

bekommen ihre Schnäbel durchbohrt und mit Metallklammern versehen,

um sie dann zahlenden Jagdgästen vor die Flinten scheuchen zu können.

€12.800 kostet den Schützen dieser "Spaß" pro Tag. (Anm. Allerhand!!! Davon könnte mein Sohn und ich ein Jahr leben.)

Dafür werden ihnen 400 zahme, hilflose Fasane als lebende Zielscheiben garantiert.

Um die den Schützen entkommenen Fasane nicht an Fuchs und Marder zu "verlieren", sind im gesamten Jagdrevier Fallen aufgestellt."

Verein gegen Tierfarbiken: http://www.vgt.at/presse/news/2004/news20041117.php ----

Oder: Großer Demomarsch in Wien gegen die Jagd Wien, 21. April 2008

In der Jagdsaison im letzten Herbst wurde wieder einmal deutlich, in welcher unglaublichen Weise die Jägerschaft Tierquälerei begeht, ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden.

Hunderttausende Tiere werden künstlich in Massentierhaltungen gezüchtet, in Tiertransporten zu den Jagdrevieren gebracht, in Käfigen in die Felder gesetzt, von Hunden gehetzt, mit Schrotgarben angeschossen und minuten- oder oft stundenlang ihrem Todeskampf überlassen.

Und am Ende des Jagdtages werden die getöteten Tiere, ob Hase oder Fasan, einfach kommentarlos zu hunderten im Waldboden verscharrt, und nicht einmal gegessen. ----

Ich wäre mal wieder für eine Demo, falls ich nicht verhungere und noch aus meiner Falle komme.

Beste Grüße Fasanin


Antwort auf: Fasanin


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