Tagebuch / Februar 2012

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hallo fasanin, komme erst heute dazu dir zu antworten, natürlich habe ich mir den R.T angeschaut.liebscher ist ja bekannt, für seine stockkonservative einstellung, nicht viel besser, der börsenchef und der vertreter des FMA, sie sind alle für die derregulierungen, daß bringt ihren klienten, viel geld, z.b. meinl war im ATX mit seiner MEL, während man schon wusste,
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hallo fasanin, komme erst heute dazu dir zu antworten, natürlich habe ich mir den R.T angeschaut.

liebscher ist ja bekannt, für seine stockkonservative einstellung, nicht viel besser, der börsenchef und der vertreter des FMA, sie sind alle für die derregulierungen, daß bringt ihren klienten, viel geld, z.b. meinl war im ATX mit seiner MEL, während man schon wusste, das es sich um keine aktien sondern um wertscheine gehandelt hat,

alle drei wussten davon und reagierten nur auf zurufe, wieviel die anleger verloren haben ist enorm, manche haben ihre ganzen ersparnisse für ihre altersvorsorge verloren, meinl geht es allerdings bestens

durch solche manipulationen verlieren die kunden ihr vertrauen in die banken und börsen, und ähnlichem, man hat ganz einfach die kontrollen nicht mehr beachtet oder gebrochen.

nun wer hat diese gesetze gelockert? das geht nur durch das FM und von dort sind diese anweisungen gekommen.

ein übler trick, der mit der kapitalflucht aus unserem österreich begründet wurde.

liebscher ist mit lächerlichen argumenten, gegen schulmeister angetreten, schulmeisters vater, war jahrzehnte lang chefredakteur der presse, er kommt aus dem bürgerlichem lager, und vertritt trotzden den stanpunkt, daß der turbokapitalismus nichts gutes bedeutet,

sein beispiel, wie ist es möglich, daß sich eine firma innerhalb von fünf jahren sich verdreifachen kann, das sei unmöglich.

geschieht aber, liebscher war gegen die ansicht schulmeisters, der wie löwe um seine ansichten gekänpf hat.

liebsch meinte daß man sonst den markt nicht richtig bedienen kann, aber man hat die anleger ganz schön bedient,

aber auch lacina, ein sehr korrekter ehemaliger finanzminister (er war 10 jahre FM) hat schulmeister unterstützt, weil auch er gegen die auswüchse an den börsen war und ist.

eigentlich haarstäubend, was liebscher und freunde, trotz der krise von sich gaben, diese leute wären gute verkäufer im gebraucht autohandel , dieselben harten methoden, wurden auch dort (autohandel) verwendet, NUR hat man dem einen riegel vorgeschoben, durch ein konsumentenschutzgesetz, daß viele der ehemaligen praktiken unterbunden hat,wie rückgaberecht, zweijährige garantie etc.,

dasselbe müsste allerdings auch beim finanzmarkt durchsetzbar sein, da hat allerdings die AK schon vieles gegen die banken durchgesetzt und die banken wurden durch gerichtsurteile gezwungen, unlautere zinsen. etc, wieder an die bankkunden zurück zu zahlen.

seit 2001 haben wir einen finanzminister der von der övp gestellt wurde, was seither geschehen ist, ist einfach skandalös, die UA haben uns ja nur einen teil erahnen lassen, was hier an passiert ist.

die zeitungen schreiben zwar von zeit zu zeit über diese skandale, aber es kann ja kein zufall sein, daß das profil soviel über die meinl affäre berichtet.

ich glaube es wird sicher nach der krise ein weltweit ein nachspiel geben, denn es waren sicher mafiöse motive hinter diesem supergau,

wir werden ja sehen, was noch dabei heraus kommt, ich glaube nicht ,

daß es für unsere finanzindustrie leicht wird, gewisse fehlverhalten zu erklären,

ausser faymann fällt um, und versucht mit pröll, alles abzublocken, beide sagen ja heute in zeitungs interviews, daß sie die wahrheit lieben und gegen unwahrheiten sind. papier ist geduldig.


Antwort auf: cheerio


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