Tagebuch / Februar 2012

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"wenn die grünen leute wie sie ansprechen, die 2 äusserst unangenehme eigenschaften in sich vereinbaren (nämlich ein gehöriges mass an dummheit und dazu ein noch grösseres an arroganz), dann ist es doch kein wunder, daß sie bei 10% ihren plafond erreicht haben." Ihnen ist offensichtlich entgangen, dass hier ursprünglich ein Poster mit dummer
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"wenn die grünen leute wie sie ansprechen, die 2 äusserst unangenehme eigenschaften in sich vereinbaren (nämlich ein gehöriges mass an dummheit und dazu ein noch grösseres an arroganz), dann ist es doch kein wunder, daß sie bei 10% ihren plafond erreicht haben."

Ihnen ist offensichtlich entgangen, dass hier ursprünglich ein Poster mit dummer Selbstgefälligkeit nur ein Misthäufchen hinterlassen hat. Muss man das gut finden? Ist alles, was man nicht versteht arrogant oder sollte man sich vielleicht besser informieren und mehr hinterfragen?

Wenn man nicht mal über die grundlegenden Deutschkenntnisse verfügt, selbst keinerlei konstruktiven Beitrag leistet, nichts argumentiert und sich nur herausnimmt, einen Politiker zu belehren er müsse selbstkritischer sein und dürfte nichts fordern, was ihm persönlich nicht in den Kram passt, dreht es sich endlos sinnlos im Kreis.

Dann muss man sich auch einen kritischen Dämpfer gefallen lassen, um vom hohen Ross zu kommen. Vor allem müsste man erst mal selbst erfüllen, was man in seiner Großartigkeit vom Anderen fordert.

Alles lässt sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen, aber man muss trotzdem konstruktiv versuchen Lösungen zu finden. Konstruktive Kritik, Argumente und Vorschläge sind auch jederzeit willkommen.

Aber wo sind die hier? Gezänke.

Der verblichene Dr. Zilk meinte mal zu einem dummen Quärulanten sinngemäß: Demnächst sind Wahlen- bitte wählen Sie mich NICHT! Ich möchte Leute wie Sie nicht in unserer Partei haben!

Das ist auch OK. Dazu gibt es ja verschiedene Parteien und eine Opposition. Am Ende sollte aber doch etwas Positives und Sinnvolles für ALLE rauskommen.

An dem muss aber auch jeder einzelne Politiker und Bürger kritisch UND selbstkritischarbeiten- und nicht nur der Andere der immer an allem schuld ist.

Wenn nur mehr Mist gebaut, kritisiert und polarisiert wird, was wieder Systemkritik und Distanzierung erfordert, ist es kein Wunder wenn sich am Ende alles hasst, zerstört und radikalisiert.

Arroganz und Dummheit sind ein Paar. Der kluge Platon aber wusste: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“

Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er nämlich recht, desto mehr hat er es nötig, auf Kosten anderer zu leben.

Und je ausgeprägter dieses Defizit ist, wird es zur Psychopathologie und Größenwahn.

Die schlimmsten Übel die Menschen einander zugefügt haben, entspringen der Rechthaberei und dem felsenfesten Glauben an die Richtigkeit falscher Überzeugungen.

So kommt es zu Gewalt, Kontrollwahn, Repression, Extremismus, Terrorismus....

Wenn sich Größenwahn und Macht vereinen, ernten wir Hitlers und Stalins, Diktaturen, Zerstörung, Krieg und Massenmord.

Braucht das irgendwer? Sicher nicht! Wir brauchen doch ganz was anderes. Bei den Bedürfnissen sind sich die Menschen doch gar nicht so unähnlich, nur in dem WIE sie erfüllt werden sollen, scheiden sich die Verständnisse und Geister.

Wir brauchen Gerechtigkeit, Achtung, Liebe, Menschlichkeit, Schutz, Ehrlichkeit, Solidarität, Motivationen... und vor allem existentielle Sicherheit.

Wenn man nur das Gegenteil davon tut, wird nicht viel zurückkommen können.

Heute gibt es übrigens bei den Grünen einen Wien-Rundgang zum Gedenkjahr 1938: http://wien.gruene.at/uploads/m..._Augen.pdf


Antwort auf: Fasanin


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