Hallo Häferl, du schreibst wieder: "Noch einmal: Wie kommt der Steuerzahler dazu, jetzt fuer alle Spekulationsverlierer - ja Herr Pilz - das betrifft auch die Fremdwaehrungskreditspekulanten a.k.a. ihre Haeuslbauer - fuer diese Verluste aufzukommen? Ich glaube das hast du völlig missverstanden. Genau dagegen wendet sich PP doch. Lies mal genauer was er schreibt: "Beide
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Hallo Häferl, du schreibst wieder:
"Noch einmal: Wie kommt der Steuerzahler dazu, jetzt fuer alle Spekulationsverlierer - ja Herr Pilz - das betrifft auch die Fremdwaehrungskreditspekulanten a.k.a. ihre Haeuslbauer - fuer diese Verluste aufzukommen?
Ich glaube das hast du völlig missverstanden. Genau dagegen wendet sich PP doch. Lies mal genauer was er schreibt:
"Beide Parteien wollen skrupellosen Bankvorständen nach wie vor die Steuermilliarden bedingungslos geben."
"Wir werden alles tun, damit die Opfer möglichst viel von ihrem Kapital zurück bekommen. Der Speck muss weg, von der Pyramide zurück an die geschädigten Anleger."
So wie ich PP verstehe, geht es eben gerade darum NICHT einfach die Allgemeinheit für den Betrug anderer bezahlen zu lassen und ungeschaut Geld in marode und gesunde Banken zu pumpen, sondern die verantwortlichen Schuldigen zu ermitteln und persönlich zur Kasse zu bitten. Die haben davon ja profitiert. Jeder einzelne Fall müsste hier von den Gerichten untersucht werden. Wie kämen denn Unschuldige und die Kinder der Österreicher dazu, diese versalzene Suppe als gigantische Staatsverschuldung mit all ihren schrecklichen Folgen wie Rezession, Arbeitslosigkeit etc. auszulöffeln?
Das muss auch deshalb geschehen, um illegale Geschäftspraktiken wie diese Pyramiden- und Casinospiele künftig zu verhindern und den wildgewordenen Finanzmarkt neu geregelt unter strengere Kontrollen zu stellen.
Sehr viel Geld aus unvernünftigen Risiko-Spekulation wird für die kleinen Anleger ohnehin verloren sein und bleiben, weil es, außer auf dem Papier, erst gar nie existiert hat.
(Wie dieser Fall des Superbetrügers Madoff zeigte, der 50 Milliarden Dollar in den Sand setze und von seinen eigenen Söhnen angezeigt wurde).
Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es jetzt auch gar nicht darum, dass der Staat diese Anleger entschuldet, sondern darum die Banken, die sich nicht mehr vertrauen können, wieder aufzufetten. Weil wenn sie keine Kredite vergeben können, bricht die Wirtschaft endgültig zusammen.
Aber so bedingungslos wie unsere Banken das offenbar wollen, sollte man ihnen auch nichts in den Rachen werfen- ob ehrlich oder nicht und ob verzinst oder nicht, blindes Vertauen wäre nicht mehr angebracht.
Wie verantwortungsbewusst Banker und Broker mit fremdem Geld umgegangen sind, haben sie ja nun international ausreichend bewiesen. Und wenn sie sich die Banken schon selbst nicht vertrauen können, wie könnten es die Steuerzahler, deren Geld verwendet wird?
Das ist eine seltsame Erwartungshaltung. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser, hieß es ja immer.
Bankenpaket - Grüne wollen so strenge Bedingungen wie in Deutschland: http://www.gruene.at/wirtschaft/artikel/lesen/36928/
Antwort auf: Fasanin






