Tagebuch / Februar 2012

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Warum Cohn-Bendit nicht verurteilt wurde? Weil ihn Kinder und Eltern offenbar selbst verteidigt haben. Kindesmissbrauch ist zweifelsfrei eines vom Übelsten überhaupt, keine Frage. Doch niemand kann aus den Zeilen ersehen, dass hier tatsächlich einer stattgefunden hätte und ein Kind geschädigt wurde. Ein Missbrauch müsste mit psychischem und physischem Zwang und
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Warum Cohn-Bendit nicht verurteilt wurde? Weil ihn Kinder und Eltern offenbar selbst verteidigt haben.

Kindesmissbrauch ist zweifelsfrei eines vom Übelsten überhaupt, keine Frage. Doch niemand kann aus den Zeilen ersehen, dass hier tatsächlich einer stattgefunden hätte und ein Kind geschädigt wurde.

Ein Missbrauch müsste mit psychischem und physischem Zwang und Schädigungen einhergehen. Wäre es so gewesen, ist anzunehmend dass jemand geklagt hätte.

Aber wenns keiner der Involvierten so empfand und niemand etwas anzeigte, bleibts wohl eine Neonazi-Skandalisierung.

Die marschierten ja sogar dagegen auf.

Der unzulässige Vergleich mit dem bekennenden Nazi Fritzl sagt auch einiges aus.

Bei Wikipedia ist dazu jedenfalls zu lesen:

"Als im Jahre 2001 eine politische Kampagne gegen Joschka Fischer, der inzwischen zum deutschen Außenminister avanciert war, gegen das kulturelle Erbe des Mai 1968 inszeniert wurde, wies die Journalistin Bettina Röhl darauf hin, dass eine Passage aus Cohn-Bendits Buch "Der große Basar" als sexueller Missbrauch von Kindern gedeutet werden könnte. Cohn-Bendit gab zu, dass der Text schlampig formuliert war und bat darum, ihn im Kontext der sexuellen Revolution der 70er Jahre und der Provokationen dieser Zeit zu verstehen. Weder Eltern noch Kinder des Kinderladens erhoben Beschwerden gegen ihn, und es bildete sich eine Gruppe zu seiner Verteidigung."


Antwort auf: Fasanin


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