Jugendsünden. Aus den Nazibuben sind honorige Mitarbeiter geworden. Nationalratspräsident Graf steht zu ihnen. Als Mitglied eine rechtsextremen Burschenschaft hält er sich für befugt, politische Persilscheine für den Nationalrat auszustellen. Die Präsidentin droht ihm mit den Händen, die ihr die eigene Partei gebunden hat.Graf tut nur, was ihn die SPÖ lässt. Das ist der Punkt. Seit Josef
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Jugendsünden. Aus den Nazibuben sind honorige Mitarbeiter geworden. Nationalratspräsident Graf steht zu ihnen. Als Mitglied eine rechtsextremen Burschenschaft hält er sich für befugt, politische Persilscheine für den Nationalrat auszustellen. Die Präsidentin droht ihm mit den Händen, die ihr die eigene Partei gebunden hat.
Graf tut nur, was ihn die SPÖ lässt. Das ist der Punkt. Seit Josef Cap seinen strategischen Flirt mit Strache begonnen hat, ist die SPÖ nach rechts weit offen. Der Antifaschismus der SPÖ ist nur noch Parteifolklore. Heute ist die SPÖ bereit, sich mit denen ins Bett zu legen, gegen die sie noch vor acht Jahren Sanktionen der EU verlangt hat.
Frau Burgstaller zeigt in Salzburg, dass sie die neue Linie verstanden hat. Sie steht schon mit dem Blumenstrauß vor dem FPÖ-Quartier. Wer Burgstaller wählt, weiß jetzt wenigstens, dass er die braunen Flecken mitwählt.
KLOIBI ONLINE. Manchmal geht es nicht um Postenschiebungen oder Parteibuchwirtschaft. Manchmal geht es nur um den gesunden Appetit. Auch da war Kloibi unschlagbar. Als sich der Minister und seine Sekretäre zur Klausur zurückzogen, musste die oberösterreichische Raiffeisenbank tief in die Tasche greifen, weil Kloibi so einen Appetit hatte. So ist eben die Natur: Wenn man in jedem Gendarmerieposten und bei jedem der 28 000 Beamten das Parteibuch überprüfen muss, braucht der Körper Unmengen an Kalorien. Und immer, wenn die ÖVP Stärkung braucht, wendet sie sich an Raiffeisen.
Antwort auf Beitrag vom: 09.01.2009






