Tagebuch / Mai 2012

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Lose – lose. Die Gaskrise zeigt, dass es ohne die grünen Antworten nicht mehr geht. Die Finanzkrise zeigt, dass wir mit unserem uneingeschränkten „Ja“ zur EU richtig liegen. Der Aufstieg der nationalen Rechten zeigt, dass es ein grünes Gegengewicht braucht. Undsoweiter. Es könnten grüne Zeiten sein. Die einzigen, die sich da noch im Weg stehen können, sind wir Grüne selbst.Sind wir
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Lose – lose. Die Gaskrise zeigt, dass es ohne die grünen Antworten nicht mehr geht. Die Finanzkrise zeigt, dass wir mit unserem uneingeschränkten „Ja“ zur EU richtig liegen. Der Aufstieg der nationalen Rechten zeigt, dass es ein grünes Gegengewicht braucht. Undsoweiter. Es könnten grüne Zeiten sein. Die einzigen, die sich da noch im Weg stehen können, sind wir Grüne selbst.

Sind wir wirklich in einer lose-lose-Situation? Konnten wir uns wirklich in der grün-günstigsten Situation der letzten Jahre nur aussuchen, wie wir verlieren wollen?

Es gibt eine doppelte Voraussetzung für grünen Erfolg: Klarheit über die Politik und Offenheit bei den Personen. Wenn wir uns in der Sache nicht einigen können, geht es nicht ohne Streit. Aber wenn wir uns „nur“ persönlich nicht verstehen, wird aus einem klärenden Konflikt ein unverständlicher Streit.

Politik braucht weder Liebe noch Freundschaft zwischen allen. Grüne Politik braucht nur eine Voraussetzung: dass die Loyalität der grünen Sache gegenüber an erster Stelle bleibt, wie pathetisch das auch klingt.

Meine Haltung zu den letzten Entscheidungen unsere Gremien ist bekannt. Sie gelten, und Johannes Voggenhuber hat daraus seine Konsequenzen gezogen. Aber jetzt geht es um mehr als um einen unserer besten und unbequemsten Politiker. Es geht um die Glaubwürdigkeit unserer Politik.

Das beginnt bei der EU. Der Grundlagenvertrag ist die politische Basis unserer Arbeit für ein besseres Europa. Wir werden uns jetzt nicht als NGO verkleiden und „Brüssel“ kritisieren. Wir werden das fortsetzen, was wir begonnen haben: einen ernsthaften und fundierten Kampf um eine politische Chance, die es derzeit nur in der EU gibt. Wenn sich die „Nein, aber“ und die „Ja, aber“ zum Brüssel-Schimpfen treffen, werden wir auf der anderen Seite stehen.

KLOIBI ONLINE. Als Kloibi seinen Kabinettsdienst antrat, musste sein Posten eingerichtet werden. Wie kompliziert das war, zeigt Mail 021. Der Schluss scheint aufklärungsbedürftig: „bernhard sagt mir gerade, daß sich kloibi außerdem freiwillig verpflichtet hat, am vom ko khol organisierten seminar "sex am arbeitplatz" beim opus dei teilzunehmen.“ Was bedeutet das?

Mahrer.pdf


Antwort auf Beitrag vom: 06.02.2009


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