Tagebuch / Mai 2012

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Kirche. Weihbischof Wagner ist ein Segen, weil er uns in die Abgründe der Kirche sehen lässt. Er zeigt, dass uns nicht nur aus dem islamischen Österreich Überraschungen drohen. Seine Botschaft, dass es keinen Lieben Gott gibt, hat mich wie ein Blitz getroffen. Homosexuelle will er heilen und die Kirche zur Not verkleinern. Aber wie wir Buchhandlungen jetzt vor Harry-Potter-Exorzismen
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Kirche. Weihbischof Wagner ist ein Segen, weil er uns in die Abgründe der Kirche sehen lässt. Er zeigt, dass uns nicht nur aus dem islamischen Österreich Überraschungen drohen. Seine Botschaft, dass es keinen Lieben Gott gibt, hat mich wie ein Blitz getroffen. Homosexuelle will er heilen und die Kirche zur Not verkleinern. Aber wie wir Buchhandlungen jetzt vor Harry-Potter-Exorzismen schützen, muss noch genau überlegt werden.

Islamische und katholische Eiferer haben offensichtlich immer noch Zugang zu Bildungssystem und Steuergeldern. Das sollte sich schnell ändern.

Managergehälter.
Im Jänner haben sich Faymann und Pröll noch geweigert, die Managergehälter nach oben zu begrenzen. Jetzt beginnen sie, in die Gegenrichtung zu rudern. Wie ernst es ihnen damit ist, werden wir nächsten Donnerstag wissen. Da tagt der parlamentarische Finanzausschuss.

Dort werden wir Anträge zur Abstimmung vorlegen:

+ zur Beschränkung der Managergehälter in allen Betrieben, die Geld vom Staat wollen. 300.000 Euro inklusive aller Sonderzahlungen sind meiner Meinung nach mit Sicherheit genug. Wer mehr will, dem soll eine internationale Karriere nicht verwehrt werden. Ich bin mir sicher, dass nur wenige gehen werden.

+ zum Schutz der geprellten und ausgenützten Anleger:

- ein Verbot von Zwangskonvertierungen. Banken haben kein Recht, ihre Kunden zu schädigen;

- ein Verbot von Bestandsprämien bei Finanzdienstleitungen. AWD-Keiler haben Prämien erhalten, wenn sie zum Behalten von Immofinanz geraten haben. Damit muss Schluss sein;

- ein Verbot pyramidenspielartiger Beratungssysteme. Die Kunden müssen vor den undurchsichtigen Systemen geschützt werden.

Am 12. Februar ist damit Nagelprobe. Die Chance, dass wir wie beim AWD-Beschluss wieder etwas durchsetzen, halte ich für gut.

KLOIBI ONLINE. Der Gendarmerieposten in Stronsdorf soll einen neuen Leiter erhalten. Da es sich hier um ein Problem von internationaler Bedeutung handelt, interveniert Österreichs Botschafter in Kanada. Aber Kloibi weiß, dass die Sache in Niederösterreich längst anders läuft. Er empfiehlt dem Minister: „würde mich in dieser sache nicht einmischen!!“

In Ottawa muss der österreichische Botschafter zähneknirschend zur Kenntnis nehmen: Global gesehen sitzt St. Pölten am längeren Ast.

Mahrer.pdf


Antwort auf Beitrag vom: 07.02.2009


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