Tagebuch / Mai 2012

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Teheran. Die ersten 17 Toten. Die Pasderan warten in den Krankenhäusern auf verletzte Demonstranten, um sie gleich mitzunehmen. Hunderte Menschen sind bereits verschwunden. Ahmadi Nejad und seine Schlägerbanden nehmen sich die Demokratiebewegung jetzt so vor, wie sie es gelernt haben. Nicht nur die Köpfe der Opposition sind in größter Gefahr.Seit gestern rufen mich Perser und Kurden an. Sie
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Teheran. Die ersten 17 Toten. Die Pasderan warten in den Krankenhäusern auf verletzte Demonstranten, um sie gleich mitzunehmen. Hunderte Menschen sind bereits verschwunden. Ahmadi Nejad und seine Schlägerbanden nehmen sich die Demokratiebewegung jetzt so vor, wie sie es gelernt haben. Nicht nur die Köpfe der Opposition sind in größter Gefahr.

Seit gestern rufen mich Perser und Kurden an. Sie bitten um eines: Sperrt die österreichische Botschaft auf!

Genau um das geht es jetzt, aus zwei Gründen:

+ weil die Menschen Schutz brauchen und jetzt nur Botschaften echten Schutz bieten können;
+ und weil sich Österreich klar an die Seite der bedrohten Demokraten stellen soll.

Österreichische Regierungen haben sich in den letzten zwanzig Jahren durch besonders gewissenlose Kooperation mit dem iranischen Regime einen Namen gemacht. Jetzt kann ein bisschen davon wieder gut gemacht werden.


Antwort auf Beitrag vom: 21.06.2009


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