Sehr geehrter Herr Pilz,
bei allem Respekt vor Ihrem - leider sehr nötigen - Engagement in Sachen Korruptionsbekämpfung... passen Sie bitte auf, dass Sie da in Bezug auf den Eurofighter keinen "Bock schiessen".
Alfons Mensdorff-Pouilly war zwar als Lobbyist für BAE tätig, aber soweit man weiss, *nicht* im Zusammenhang mit dem Eurofighter. Sondern mit dem *Gripen*, dem
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bei allem Respekt vor Ihrem - leider sehr nötigen - Engagement in Sachen Korruptionsbekämpfung... passen Sie bitte auf, dass Sie da in Bezug auf den Eurofighter keinen "Bock schiessen".
Alfons Mensdorff-Pouilly war zwar als Lobbyist für BAE tätig, aber soweit man weiss, *nicht* im Zusammenhang mit dem Eurofighter. Sondern mit dem *Gripen*, dem Konkurrenzprodukt, das in Österreich nicht zum Zug gekommen ist. Diese Konfusion hat ihre Wurzeln darin, dass BAE sowohl einer der wesentlichsten technischen Partner im Eurofighter-Konsortium ist, aber auch mit Saab bei der Herstellung und Vermarktung des Gripen kooperiert. Dass ein undurchsichtiger Rüstungskonzern wie BAE über seine Beteiligungen zwei im Grunde direkte Konkurrenzprodukte im Portfolio hat, war sicher nicht gescheit - aber BAE ist ja allgemein ein Beispiel dafür, was in der britischen staatsnahen Industrie schief läuft.
Es wäre aus der damals in Österreich vorliegenden Konstellation verwunderlich, wenn sich Mensdorff-Pouilly, der überall sonstwo versucht hat, für BAE den Gripen zu verkaufen (siehe auch die Untersuchungen gegen ihn in Tschechien), sich für den Eurofighter stark zu machen versucht hätte. Weswegen Sie aufgrund der da anliegenden Dinge eher nur eine Handhabe hätten, um einen Kauf der Gripen (der ja nicht stattgefunden hat), wieder aufzurollen - aber gegen den EF-Deal nichts in der Hand haben dürften.
Antwort auf: Ein regelmässiger Leser






