Tagebuch / Mai 2012

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Mensdorff. Der Standard verweist zurecht darauf, dass sich Josef Pröll schon einmal geweigert hat, die Mensdorff-Verwicklungen von Telekom Austria und OMV aufzuklären. Zwar ist der Finanzminister der bestimmende Eigentümervertreter. Zwar zeigen ÖVP und SPÖ immer, dass sie bei den Postenbesetzungen in den staatsnahen Unternehmen alle Finger im Spiel haben. Aber wenn es um
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Mensdorff. Der Standard verweist zurecht darauf, dass sich Josef Pröll schon einmal geweigert hat, die Mensdorff-Verwicklungen von Telekom Austria und OMV aufzuklären. Zwar ist der Finanzminister der bestimmende Eigentümervertreter. Zwar zeigen ÖVP und SPÖ immer, dass sie bei den Postenbesetzungen in den staatsnahen Unternehmen alle Finger im Spiel haben. Aber wenn es um die dubiosen Geldflüsse an den ÖVP-nahen Geldverteiler geht, dann will der Finanzminister und ÖVP-Obmann plötzlich von nichts wissen.

Wahrscheinlich brauchen wir auch hier wieder britische und deutsche Medien, damit die Causa „OMV/Telekom" auch hier ernst genommen wird. Aber dafür können wir ja sorgen.

Rechnung. Gestern habe ich durch einen technischen Fehler zwei mal die Telekom-Treibjagdrechnung aus dem Jahr 2007 ins Netz gestellt. Heute habe ich das korrigiert: Beim gestrigen Eintrag gibt es jetzt auch die Rechnung aus 2008.

Noch mehr Jagd. Aber waren es nur Telekom Austria und OMV? Oder haben da noch andere staatsnahe Unternehmen bei Mensdorff-Pouilly jagen lassen? Gibt es da eine schwarz-blaue Jagdgesellschaft, die bei der Hirschenhatz die Plünderung des öffentlichen Eigentums und die Verteilung der Schmiergelder akkordiert hat? Davon bald mehr.


Antwort auf Beitrag vom: 12.02.2010


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