Darabos gegen alle. Eurofighter, Assistenzeinsatz, Kasernen - alles geht schief. Nur noch ein Häuflein parteitreuer Offiziere schart sich um den glück- und ahnungslosen Minister. Mit seinem Versuch, das Bundesheer für den burgenländischen Dauerwahlkampf zu missbrauchen, hat Darabos die letzte Unterstützung im Haus verloren.
Da kommt ihm die rettende Idee: Doktrin!
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Darabos gegen alle. Eurofighter, Assistenzeinsatz, Kasernen - alles geht schief. Nur noch ein Häuflein parteitreuer Offiziere schart sich um den glück- und ahnungslosen Minister. Mit seinem Versuch, das Bundesheer für den burgenländischen Dauerwahlkampf zu missbrauchen, hat Darabos die letzte Unterstützung im Haus verloren.
Da kommt ihm die rettende Idee: Doktrin! Norbert Darabos lädt die Sicherheitssprecher aller Parteien ein, mit ihm eine neue Sicherheitsdoktrin zu erarbeiten. Ein paar Tage nach der Ankündigung der Darabos-Doktrin ist klar: Auch daraus wird nicht.
Außenminister Spindelegger hat im außenpolitischen Ausschuss des Nationalrats klargestellt: Darabos hat ihn über seine Doktrinen-Initiative nicht informiert. Der Verteidigungsminister hat den Außenminister einfach übergangen.
Es war ganz offensichtlich, dass Spindelegger von der Vorgangsweise seines Regierungskollegen nichts hält. Wie die beiden ersten Doktrinen will er die Erarbeitung der neuen Doktrin dem Nationalrat überlassen. Die Ressorts sollen dazu Papiere liefern und zur Verfügung stehen - die Erarbeitung ist aber Sache des Parlaments.
Das ist der richtige Weg. Und damit hat die Darabos-Doktrin das Schicksal aller Darabos-Initiativen erlitten: Sie endet als Flop.
Und daher flehe ich den Kanzler an: Faymann, erlöse uns von Darabos! Schick ihn nach Hause und tu damit uns allen und letztlich auch ihm etwas ganz ganz Gutes!
Kirche. Es ist ja nicht mein persönliches Problem. Meine Eltern haben mich nicht taufen lassen. Auch dafür bin ich ihnen dankbar. Aber als Abgeordnete haben wir die Antwort auf eine neue Frage zu finden: Wie schützen wir junge Menschen vor der Kirche?
Die katholische Kirche bewegt sich auf einen Punkt zu, an dem immer mehr Menschen erkennen, dass nicht ein paar Schafe, sondern das Innenleben der Kirche selbst rabenschwarz ist. Seit Jahrzehnten sind die Missstände bekannt. Seit Jahrzehnten wird vertuscht und verharmlost. Wer, wenn nicht die Schönborns und ihre Mitbrüder haben alle Möglichkeiten der Aufklärung und der Veränderung gehabt?
Wahrscheinlich sind es Hunderte, vielleicht Tausende Kinder und Jugendliche, die kirchlichen Sexualverbrechern zum Opfer geworden sind. Schweigegelder, gespielte Überraschungen und geheuchelte Entschuldigungen reichen jetzt nicht mehr.
Eine Kirche, die die Verstümmelung der Sexualität zur ihrer Herzensangelegenheit macht, wird auch in Zukunft Kinderschänder hervorbringen. Es gibt nur einen Weg heraus: eine neue, offene und erwachsene kirchliche Sexualmoral.
Die Alternative heißt „Entzug jeder staatlichen Förderung". So einfach sollte das sein, denn das verstehen auch unsere Erzbischöfe: ohne Geld keine Kirchenmusi.
Antwort auf Beitrag vom: 11.03.2010






