Also, so war es auf den Malediven. Gleich nach der Flut war der dortige Finanzminister am Telefon. �Ist hier Magister Grasser ? � Ja. � Hier ist der Minister von den Malediven. Bitte bleiben Sie und setzen Sie damit ein Zeichen. � Ja, gerne bleibe ich und setze ein Zeichen. Und wenn Sie wollen, richte ich Ihnen auch eine Homepage ein.�Seit der Finanzminister
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Also, so war es auf den Malediven. Gleich nach der Flut war der dortige Finanzminister am Telefon. �Ist hier Magister Grasser ? � Ja. � Hier ist der Minister von den Malediven. Bitte bleiben Sie und setzen Sie damit ein Zeichen. � Ja, gerne bleibe ich und setze ein Zeichen. Und wenn Sie wollen, richte ich Ihnen auch eine Homepage ein.�
Seit der Finanzminister wieder zurück ist, wird jedenfalls gespart. Die österreichische Regierung ist der führende Schnorrer unter den amtlichen Spendern. Dafür ist der Kanzler auf die privaten Spenden seiner Österreicher stolz. Man wird ja noch zusammen zählen dürfen.
Von Thailand bis Indonesien zeigt sich schon jetzt, wie gut ein Vorschlag der Bundesheer-Reformkommission war. Neben den militärischen Kräften sollten eigene Einheiten mit zivilen Einsatzkräften aufgestellt werden. Das könnte Österreichs kurzfristig wertvollster Beitrag zur neuen europäischen Friedensordnung sein: statt eines symbolischen Beitrags zu den Battle Groups die ersten strukturierten zivilen Kräfte.
Mittelfristig geht es um den Umbau der Miliz. Warum sollen tausende Männer mit hohen beruflichen Qualifikationen für einen militärischen Ernstfall von gestern bereit sein, wenn sie heute überall in der Welt als Wassertechniker, Kommunikationsexperten und Ärzte gebraucht werden? Ferrero-Waldner hat den Vorschlag jetzt in die europäische Debatte eingebracht. Hoffentlich wird das ihr erster Erfolg.
Antwort auf Beitrag vom: 07.01.2005






