Tagebuch / Februar 2012

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DIENSTAG, 10. JÄNNER 2006

Irgendwo hier in der Nähe bringt das Bundesheer seine Raketen in Stellung. „Eine Premiere ist es aber, dass auch 3,5 cm-Zwillingsfliegerabwehrkanonen und Fliegerabwehrlenkwaffen am Boden in Stellung gebracht werden. Sie dienen zur Nahverteidigung, sollte trotz allem ein Flugzeug durchkommen. Dann wird es keine Warnung geben, sondern sofort einen Abschuss.“ Das meldet der Kurier. Das
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Irgendwo hier in der Nähe bringt das Bundesheer seine Raketen in Stellung. „Eine Premiere ist es aber, dass auch 3,5 cm-Zwillingsfliegerabwehrkanonen und Fliegerabwehrlenkwaffen am Boden in Stellung gebracht werden. Sie dienen zur Nahverteidigung, sollte trotz allem ein Flugzeug durchkommen. Dann wird es keine Warnung geben, sondern sofort einen Abschuss.“ Das meldet der Kurier. Das wirft Fragen auf.

Frage eins: Wozu? Von März bis Juni hat Gorbach Flugverbotszonen über den Treffpunkten der Ratspräsidentschaft verhängt. Die Abfangjäger lauern auf schnelle Angreifer. Bewaffnete Black Hawk-Hubschrauber nehmen sich langsamere Flieger vor. Wer es trotzdem über die Wiener Innenstadt schafft, wird abgeschossen. Bumms – so einfach ist das. Gorbach wird dann ein Blaulicht anfordern, damit er als erster die Trümmer herzeigen darf.

Frage zwei: Auf welcher rechtlichen Basis? Von sich aus darf das Heer gar nichts. Für einen Luftkrieg über Wien gibt es keine rechtliche Basis. Der Abschuss über Wien darf nur ein Assistenzabschuss für das Innenministerium sein. Aber hat das Innenministerium die Kanonenassistenz für die Ratspräsidentschaft angefordert?

Frage drei: Wer entscheidet über den Assistenzabschuss? Die Innenministerin? Das dauert mit Sicherheit zu lange. Also der Verteidigungsminister? Ich weiß selbst, wie oft Günter Platter unterwegs ist und sein Handy kaum funktioniert.

Frage vier: Wo stehen die Dinger? „Radargeräte und Geschütze brauchen ein Sichtfeld. Folglich kommen nur Parkanlagen und andere freie Flächen in Betracht.“ Zu diesem Schluss kommt der Kurier – zurecht. Aber wo in der Wiener Innenstadt werden jetzt die Kanonen und Raketen aufgestellt? Im Stadtpark? Hinter dem Schubert-Denkmal? Oder gleich am Dach des Parlaments?

Frage fünf: Ist das alles ernst? Nur darauf gibt es eine klare Antwort: natürlich nein. Niemand glaubt, dass die Terroristen ins Fadenkreuz der Heereskanoniere fliegen werden. Aber man hat sich wichtig gemacht. Man hat bewiesen, dass es ohne Abfangjäger, Raketen und Kanonen nicht geht. Man hat gezeigt, dass man für jeden Ernst- und Unernstfall gerüstet ist.

Wenn der Sternenslip im Westwind weht, richten unsere Kanoniere ihre Rohre gegen den Himmel. Daher wird er uns im nächsten halben Jahr sicher nicht auf den Kopf fallen.

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Antwort von: alles wird anders
verfasst am: 11.01.2006 00:07:42

jaja

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Antwort von: Anonym
verfasst am: 11.01.2006 00:07:17

jaja

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Antwort von: Anonym
verfasst am: 10.01.2006 20:08:01

Zur Frage wo die Dinger stehen habe ich soeben eine Nachricht von einem geheimen Regierungsmitglied abgehört: "Befinde mit seit einer Stunde in einer Stellung am geheimen Ort, Wien 1 Tiefer
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Zur Frage wo die Dinger stehen habe ich soeben eine Nachricht von einem geheimen Regierungsmitglied abgehört: "Befinde mit seit einer Stunde in einer Stellung am geheimen Ort, Wien 1 Tiefer Graben, Hotel Orient und die Dinger stehen hier.

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Antwort von: Anonym
verfasst am: 10.01.2006 19:13:34

Krieg spielt man höchstens Daheim am PC, aber nicht in der Weltöffentlichkeit.Wen will Schüssel und co beeindrucken?? Bush oder Bin Laden??Und mit den mickrigen Waffen die wir haben
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Krieg spielt man höchstens Daheim am PC, aber nicht in der Weltöffentlichkeit.

Wen will Schüssel und co beeindrucken?? Bush oder Bin Laden??

Und mit den mickrigen Waffen die wir haben lachen die uns höchtens aus.

Zum Beitrag unter mir:

Wieso sind die Wiener Briefträger die Mithelfer des 3.WK, hab ich was verpasst?

Österreich ist zwar bis auf die PISA-Studie gesehen kein trotteliges Volk, aber die Politiker sie es in den Ruin treiben sind es.

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Antwort von: lucona
verfasst am: 10.01.2006 17:24:17

frage 6 : was kosten diese bubenspiele und wer wird das bezahlen? 1/2 million arbeitslose in österreich lassen uns dastehen wie in den 30erjahrenes ist wirklich nur eine frage der zeit wann es
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frage 6 : was kosten diese bubenspiele und wer wird das bezahlen?

1/2 million arbeitslose in österreich lassen uns dastehen wie in den 30erjahren

es ist wirklich nur eine frage der zeit wann es wieder so weit ist

lustig ist übrigens dass wiener briefträger mithelfen bei der vorbereitung zum dritten weltkrieg

wir österreicher sind gleich nach den amis das größte trottelvolk aller zeiten

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