Tagebuch / Februar 2012

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DONNERSTAG, 06. APRIL 2006

Was für Grasser das Einkommenssteuergesetz, für Elsner das Bankwesengesetz und für Haider die Bundesverfassung ist, das ist für Mück das ORF-Gesetz: ein saugfähiges Stück Papier. Kommissar Mück baut sein ÖVP-Regime im ORF auf eine feste Basis: die Feigheit der Redakteure. Brav lassen sie sich die Zeit im Bild so weit mit Regierungsberichten verstopfen, dass dann für die Opposition kein
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Was für Grasser das Einkommenssteuergesetz, für Elsner das Bankwesengesetz und für Haider die Bundesverfassung ist, das ist für Mück das ORF-Gesetz: ein saugfähiges Stück Papier. Kommissar Mück baut sein ÖVP-Regime im ORF auf eine feste Basis: die Feigheit der Redakteure. Brav lassen sie sich die Zeit im Bild so weit mit Regierungsberichten verstopfen, dass dann für die Opposition kein Platz bleibt. „Ausgewogenheit“ beschreibt längst nur noch das Verhältnis innerhalb der Regierung, „Objektivität“ die Länge des Kanzlerzitats.

Im Bundesrat haben wir gemeinsam mit der SPÖ etwas vollkommen Neues zustande gebracht. Die Lähmung des Nationalrats durch seinen willfährigen Präsidenten wird umgangen, der Bundesrat tritt als Kontrollor der Regierung an die Stelle des Nationalrats. In der ZiB durfte darüber kein Beitrag erscheinen. Wenn die Opposition angreift, dreht Mück die Sicherung heraus.

Wolfgang Schüssels Kultur der gezielten Verluderung des Rechtsstaats und seiner Gesetze hat das Land in einem viel höheren Maß verhaidert als das einzelne Gesetze früherer SPÖ-Innenminister jemals konnten. Die Dritte Republik ist eine Republik der Gauner. Sie haben sich hoffähig gemacht. Sie halten Reden und fassen Beschlüsse. Sie abzuwählen und zum Teufel zu jagen heißt vor allem, Österreich wieder zu einem Rechtsstaat zu machen.

Haider steht das Wasser bis zum Hals, Grasser wie üblich etwa bis zum Nabel, Schüssel kann laut ORF auf Wasser gehen. Soviel zum Regierungswasser. Aber was können die Menschen an der March dafür, dass sich Schüssel, Pröll und Platter um alles, nur nicht um sie gekümmert haben. Platter will jetzt wieder um 600 Millionen Euro einkaufen. Für Katastrophenschutz ist nichts dabei. Die Dämme brechen, die Banken versinken in Spekulationen, und mittendrin sitzt der Verteidigungsminister und füllt Bestelllisten aus. Langsam reicht es. Viele Menschen bestellen und bekommen dann irgendwann statt eines Pakets den Besuch eines Inkassobüros. Einem Minister geht es da besser: Er weiß, dass andere seine Schulden zahlen.

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Antwort von: angel
verfasst am: 13.04.2006 11:38:50

Wünschen allen frohe Ostern, und dem P.P., dass er endlich wieder ein Lebenszeichen von sich gibt.

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Antwort von: Ich
verfasst am: 12.04.2006 19:06:57

Allein Taten zählen. Also, tut doch was!

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Antwort von: putze
verfasst am: 11.04.2006 23:23:54

So lange die "Grünen Werte", verkörpert durch Lunacek und Stoisitz, weiter bestehen, werden ÖVP, SPÖ, BZÖ, FPÖ und wohl auch HPM leider weiter die Wähler
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So lange die "Grünen Werte", verkörpert durch Lunacek und Stoisitz, weiter bestehen, werden ÖVP, SPÖ, BZÖ, FPÖ und wohl auch HPM leider weiter die Wähler zulaufen.

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Antwort von: Andrea
verfasst am: 12.04.2006 10:24:53

Gut, dass es noch eine letzte Partei mit diesen Werten gibt! So gibts wenigstens eine Alternative. Wenn alle im selben Sumpf schwimmen, wie sollte man sich da entscheiden?

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Antwort von: kathrin
verfasst am: 11.04.2006 20:19:00

wie die dinge liegen . . ., man muß einfach "schwarz" sehen."so gut wie heute ist es uns noch nie gegangen."weshalb sich, beispielsweise, nicht durchleuchten lassen?
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wie die dinge liegen . . ., man muß einfach "schwarz" sehen.

"so gut wie heute ist es uns noch nie gegangen."

weshalb sich, beispielsweise, nicht durchleuchten lassen? "ich hab´ ja nix zu verbergen." (aber woher denn? und hätt´ ich auch nix zu verbergen, ginge es auch keinen was an.)

allen "zufriedenen" im land scheint es z u gut zu gehen.

so gesehen: gibt´s mich überhaupt noch?

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Antwort von: Micky
verfasst am: 11.04.2006 16:12:53

so ist es. Und trotzdem hat Schüssel die Wahl gewonnen und ich befürchte, das das Volk im Herbst wieder diesen wählen wird..

Gusenbauer ist für die meisten keine Alternative.

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Antwort von: ein sympathisant
verfasst am: 10.04.2006 23:40:54

lieber peter,ich lese gerade von den wiener grünen, welche nunmehr mit überklebung den rassistischen sprüchen in wien beizukommen versuchen. in eine ähnliche kerbe schlug auch
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lieber peter,

ich lese gerade von den wiener grünen, welche nunmehr mit überklebung den rassistischen sprüchen in wien beizukommen versuchen. in eine ähnliche kerbe schlug auch neulich ein artikel in der obdachlosenzeitung "augustin", in welchem eine übermalung von rassistischen parolen als schadensminderung gesehen wurde. obwohl in der gegenwärtigen politischen lage und als ökologisch bedächtiger den grünen doch zugeneigt, bin ich sicherlich nicht bereit, meine stimme einer gruppe zu schenken, die den unterschied zwischen "dein" und "mein" so eklatant mißachten will. wenn die stadt wien mittel zur verfügung stellt, um sein durch grafitti verunstaltetes haus zu reinigen, wird jeder hausbesitzer froh sein - aber vorher wird vielleicht eine kommission einberufen, die beurteilt, ob die aufschrift böse ist oder nicht? Einfach so auf Privateigentum herumkleben ist genauso verwerflich wie etwas durch besprayen beschädigen, da kümmert mich vorerst der rassismus wenig. Beschmierung an fremdem Eigentum ist zu bekämpfen, und zwar sicherlich nicht mit weiterer Beschädigung. Sorry, mit dieser Aktion tun die Wiener Grünen wieder einen zielsicheren Griff ins Klo. Freundliche Grüße, ein Sympathisant

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Antwort von: hermann@deranwalt.at
verfasst am: 11.04.2006 18:34:47

Ich bin auch dafür, die Inhaltshaftung des Host-Providers analog auf das Medium Gemäueroberfläche zu übertragen, also: Sobald der Gemäuer-Eigentümer Kenntnis von der
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Ich bin auch dafür, die Inhaltshaftung des Host-Providers analog auf das Medium Gemäueroberfläche zu übertragen, also: Sobald der Gemäuer-Eigentümer Kenntnis von der -egal von wem- auf seinem Medium angebrachten, rechtsverletzenden Veröffentlichung erlangt hat, ist er in jeder Hinsicht fällig.

Dann braucht es auch keine Akte der Zivilcourage oder gar der "politischen Notwehr" mehr, wo augenscheinlich das Eigentumsrecht über allen anderen Grundrechten zu stehen scheint und die Aussicht auf einen langen Prozeß voller Unwägbarkeiten selbst den "gewissen"haftesten Überzeugungstäter in die Diversion treibt (siehe die angesprochene Berichterstattung im AUGUSTIN - meiner Erinnerung nach aber schon etwas länger her als neulich ...).

Bleibt noch anzumerken, daß es gegen viele Äußerungen leider keine oder wenn, dann eine ziemlich zahnlose rechtliche Handhabe gibt (siehe Strache-Plakate), wo sich für mich aber sehr wohl die Grundsatzfrage stellt, ob man soetwas Unerhörtes einfach hinnehmen oder aber sich in Kenntnis der fehlenden rechtichen Handhabe nicht doch zu strafrechtlich verwerflicher Zivilcourage hinreißen lassen soll. Meine Sympathie gilt denen, die sich letzteres auch trauen.

Lieber ein Porno-Humer zuviel als nur mehr noch Duckmäuser.

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Antwort von: gurkenhals
verfasst am: 12.04.2006 08:49:11

zwischen hostprovider und user besteht ein entgeltliches vertragsverhältnis, das eine solche haftung sachlich rechtfertigt. ein solches besteht zwischen sprayer und hausbesitzer i.d.r. nicht. im
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zwischen hostprovider und user besteht ein entgeltliches vertragsverhältnis, das eine solche haftung sachlich rechtfertigt. ein solches besteht zwischen sprayer und hausbesitzer i.d.r. nicht. im übrigen stimme ich dem antwortposting unten zu. ein nach moralischer wertigkeit (der grünen) abgestuftes grundrechtssystem hat für mich einen faschistoiden gedanklichen ansatz.

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Antwort von: hermann@deranwalt.at
verfasst am: 12.04.2006 15:15:10

Irrtum. Spätestens seit der letztjährigen Mediengesetznovelle ist ein Vertragsverhältnis zwischen Host-Provider und User nicht mehr Voraussetzung für eine Inhaltshaftung, siehe zB
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Irrtum. Spätestens seit der letztjährigen Mediengesetznovelle ist ein Vertragsverhältnis zwischen Host-Provider und User nicht mehr Voraussetzung für eine Inhaltshaftung, siehe zB die nunmehrige Haftung von Forenbetreibern.

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Antwort von: ein sympathisant
verfasst am: 11.04.2006 19:56:12

werter herr anwalt,der hausbesitzer, dem nächtens "neger raus" auf die hauswand gesprayt wird, soll auf eigene kosten binnen gesetzlicher frist für entfernung sorgen müssen?
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werter herr anwalt,

der hausbesitzer, dem nächtens "neger raus" auf die hauswand gesprayt wird, soll auf eigene kosten binnen gesetzlicher frist für entfernung sorgen müssen? da hätte man aber in einigen bezirken genug zu tun, wohl gerade noch zeit genug, um dann im BG zuzusehen, wie die Sprayer (so überhaupt erwischt) ihre Diversion ausfassen.... nein, das ist nicht der liberale Staat, den ich mir vorstelle. offensichtlich gibt es in der sonst so grundrechtssensiblen sphäre der grünen - oder nur bei Ihnen? - eine abstufung der grundrechte. das sollte man einmal in einem katalog zusammenfassen.... grundrecht erster klasse.... grundrecht zweiter klasse.

freundliche grüße, ein sympathisant

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Antwort von: hermann@deranwalt.at
verfasst am: 12.04.2006 15:44:47

Werter Herr Sympathisant ! Wie sagt das deutsche Grundgesetz so schön: "Eigentum verpflichtet". § 364 Abs.1 unseres ABGB drückt dasselbe etwas umständlicher aus :
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Werter Herr Sympathisant !

Wie sagt das deutsche Grundgesetz so schön: "Eigentum verpflichtet".

§ 364 Abs.1 unseres ABGB drückt dasselbe etwas umständlicher aus :

"Überhaupt findet die Ausübung des Eigentumsrechtes nur insofern statt, als dadurch weder in die Rechte eines Dritten ein Eingriff geschieht, noch die in den Gesetzen zur Erhaltung und Beförderung des allgemeinen Wohles vorgeschriebenen Einschränkungen übertreten werden. ..."

Detto Artikel 1 des 1. Zusatzprotokolles zur EMRK :

"(1) Jede natürliche oder juristische Person hat ein Recht auf Achtung ihres Eigentums. ...

(2) Die vorstehenden Bestimmungen beeinträchtigen jedoch in keiner Weise das Recht des Staates, diejenigen Gesetze anzuwenden, die er für die Regelung der Benutzung des Eigentums in Übereinstimmung mit dem Allgemeininteresse ... für erforderlich hält."

Eigentum ist daher kein absolutes Grundrecht, sondern sozial gebunden.

Ich sehe ceteris paribus keinen Unterschied zwischen der Forderung, daß ein Hauseigentümer spätestens ab Kenntnis von solchen Beschmierungen auch für deren Beseitigung einzustehen hat (bei grundsätzlicher Regreßmöglichkeit gegenüber dem Verursacher, soweit bekannt), und etwa der Verpflichtung eines Fahrzeughalters, sein Fahrzeug in verkehrssicherem Zustand zu erhalten, auch wenn er zB nach einem Unfall mit Fahrerflucht den verkehrswidrigen Zustand nicht selbst herbeigeführt hat.

So ist das halt mit dem Eigentum. Es berechtigt nicht nur, sondern es verpflichtet auch.

Die Unterscheidung zwischen absoluten und relativen Grundrechten stammt übrigens nicht von mir, sondern findet sich in Artikel 15 EMRK, der (vorbehaltlich weiter reichender, innerstaatlicher Bestimmungen) lediglich das Recht auf Leben, das Verbot unmenschlicher und erniedrigender Behandlung oder Strafe, das Verbot der Sklaverei und das nulla poena sine lege-Prinzip für notstandsfest und damit für absolut erklärt.

Alle übrigen Grundrechte sind nur relativ und daher im Konfliktfall gegeneinander abzuwägen - zB Meinungsäußerungs- gegen Religionsfreiheit, oder aber hier eben Meinungsäußerungsfreiheit bzw. Beschränkungen derselben gegen Eigentumseinschränkung.

Ich zweifle daher persönlich sehr daran, daß jedes Überschmieren von rassistischen Parolen bzw. jedes Überkleben verhetzender Wahlplakate trotz Erfüllung des objektiven Tatbestandes der Sachbeschädigung auch tatsächlich als solche strafbar ist (so wie dies die Entscheidungspraxis der subalternen Gerichte zu sein scheint).

Und ich kann daher auch nichts daran finden, daß primär der Eigentümer eines Gemäuers und nicht die öffentliche Hand für die Beseitigung rechtsverletzender Wandbeschmierungen verantwortlich gehalten werden sollte.

(Es ist eine typisch österreichische Haltung, alles was einem nicht paßt, auf andere abzuwälzen - "Hilfe, ich bin gestolpert ! Wer könnte nir dafür wohl haften ?" - bzw. hilfsweise halt auf die Allgemeinheit.)

Im übrigen gilt ohnehin -das Vorhandensein eines einschlägigen (Verwaltungs-)Straftatbestandes vorausgesetzt- auch die Unterlassung als Begehungsform bzw. -Garantenstellung vorausgesetzt (Eigentümer ?)- auch als Beteiligungsform. P.S.:

Daß ein Sprayer allenfalls nur Diversion ausfaßt, ändert ohnehin nichts daran, daß er für seine Sachbeschädigung zivilrechtlich einzustehen hat.

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Antwort von: angel
verfasst am: 10.04.2006 15:58:25

lt. ORF Info von 15:30 hat Schüssels "Lieber Silvio" die Wahl verloren. Nit dass i des verschreih, aber hoffentlich hat der Wolferl dann auch soviel Glück wie sein EU-Kumpane,
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lt. ORF Info von 15:30 hat Schüssels "Lieber Silvio" die Wahl verloren. Nit dass i des verschreih, aber hoffentlich hat der Wolferl dann auch soviel Glück wie sein EU-Kumpane, grins:)

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Antwort von: Anonym
verfasst am: 08.04.2006 19:00:15

Was ist ein Rechtsstaat? Ein "anständiger und tüchtiger Kärnter" (wie vielleicht Jörg Haider aufgrund seiner bewundernen Aussprüche zur ordentlichen
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Was ist ein Rechtsstaat?

Ein "anständiger und tüchtiger Kärnter" (wie vielleicht Jörg Haider aufgrund seiner bewundernen Aussprüche zur ordentlichen Beschäftigungspolitik) würde darauf möglicherweise antworten. "Im Dritten Reich, da hat Zucht und Ordnung geherrscht. Da wurde die Judenvernichung auf Punkt und Beistrich gesetzlich geregelt . Das war ein fantastischer Rechtsstaat".

Ein Wolfgang Schüssel wird sich da eher an S. Berlusconi oder G.W. Bush orientieren. Was diese großen Vorbilder vorexerzieren muss seiner Meinung nach einfach rechtsstaatlich sein. Ausserdem bestimmt er mit seine Landesfürsten und Ortskaisern ohnehin absolutistisch was Recht und Unrecht ist.

Ein A. Schwarzenegger meint vielleicht, dass die konsequente Anwendung der Todesstrafe Ausdruck der Rechtsstaatlichkeit ist.

Ein AI-Aktivist wird dabei eher an die Menscherechte denken.

Und ein typisch österreichischer Staatsbürger wird meinen, dass das was ihm am meisten nützt rechtsstaatlich ist.

Rechtsstaat ist zwar ein vielgebrauchter Begriff. jeder versteht etwas anderes darunter.

Eines ist aber gewiss. Österreich ist zwar ein rechter Staat, aber kein Rechtsstaat!

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Antwort von: Anonym
verfasst am: 07.04.2006 16:00:41

. . . und alle andersfarbigen Kapitalisten auch . . .

Wie gut, daß ich keiner bin.

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Antwort von: Anonym
verfasst am: 07.04.2006 14:56:55

Sie und die roten Heuschrecken-Kapitalisten gehören zum Teufel gejagt!

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Antwort von: Mario Lechner
verfasst am: 07.04.2006 08:43:16

Das Lehrbeispiel heißt Italien. Mal sehen, ob sich so ein Berlusconi(=Schüssel)-System abwählen läßt oder ob es nach wie vor in der Lage ist, mehr als 50% so zu
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Das Lehrbeispiel heißt Italien. Mal sehen, ob sich so ein Berlusconi(=Schüssel)-System abwählen läßt oder ob es nach wie vor in der Lage ist, mehr als 50% so zu verblöden, dass sie ihren eigenen Untergang wiederwählen.

Der nächste Sonntag wird dann auch ein Indiz dafür, was im Herbst in Österreich drin ist oder eben nicht. m

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Antwort von: bellou
verfasst am: 07.04.2006 21:37:40

keine sorge - prodi gewinnt - gesellschaftsrelevante probleme werden weiterhin neoliberal angegangen - trotzdem: prodi ist besser als berlusconi

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Antwort von: Anonym
verfasst am: 06.04.2006 17:45:22

schön war auch das letzte "offen gesagt", als herr pelikan jörg haider angeschossen hat und barazon mit keinem wort darauf eingegangen ist...

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Antwort von: Klaus
verfasst am: 06.04.2006 14:59:47

ja die Feigheit der Redakteure geht sogar soweit, dass sich kein einziger auf der Liste finde. Ich hatte vor Jahren mal Kontakt zu Ö1 Redakteuren - privat ganz tolle und feine Menschen - man
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ja die Feigheit der Redakteure geht sogar soweit, dass sich kein einziger auf der Liste finde. Ich hatte vor Jahren mal Kontakt zu Ö1 Redakteuren - privat ganz tolle und feine Menschen - man kann wunderbar mit Ihnen diskutieren - und im Diskurs riskiert jeder mal eine große Lippe - aber dann, wenn es darum geht sich zu bekennen - Schweigen. Verkauft wird das dann mit dem Argument, dass man als Redakteur besser keine politische Präferenz zeigt, da dies sonst die Arbeit erschwert ... hat was für sich - das Argument. Aber - darf man als Redakteur auch keine "Privatmeinung" haben.

Für mich schauts auch ganz nach großer Feigheit aus - jeder hat Angst um seinen Job - auch wir - die wir keine ORF Redakteure sind.

Die Angst wurde in den letzten Jahren zum großen gesellschaftspolitischen Gestaltunsinstrument. Das Ziel ist nicht der freie und aufgeklärte Staatsbürger - Nein - der verängstigte - verunsicherte Staatsbürger ist leiwand - da läßt es sich so richtig herrlich regieren und gestalten. Aber - es bleibt der bitter Beigeschmack - das Stimmvieh hat schon immer sich die Schlächter selbst gewählt - da wird auch die kommende NR nicht rasend viel ändern. feinen Tag noch...

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Antwort von: erhard
verfasst am: 06.04.2006 14:13:50

gefunden: "da schüssel kummt in’n himmö,wo auch ka sö eahm braucht.flugs wird ihm s ewge lebnvurm åbwurf eingehaucht. ka aungst und keine panik,haum mir a auf den
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gefunden:

"da schüssel kummt in’n himmö,

wo auch ka sö eahm braucht.

flugs wird ihm s ewge lebn

vurm åbwurf eingehaucht.

ka aungst und keine panik,

haum mir a auf den scherbn!

wås auch da schüssel aunstöt,

mir ålle d i r f n sterbn." paßt´s?

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Antwort von: nicht "hase"
verfasst am: 06.04.2006 12:15:13

als kleiner depp der nation sag´ ich: "man" bildet sich was drauf ein, beim o r f beschäftigt zu sein - als was auch immer, ob oben oder unten. hauptsache: das überleben
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als kleiner depp der nation sag´ ich: "man" bildet sich was drauf ein, beim o r f beschäftigt zu sein - als was auch immer, ob oben oder unten. hauptsache: das überleben (neben sonst noch was) jeder einzelnen marionette ist/bleibt gesichert.

a l l e s nur noch marionetten . . .???

aber eh auch wurscht.

ich und meine deppenfreunde mögen den orf nicht (mehr).

ps: kennen sie uns denn, herr doktor pilz? - na, weil sie uns gar so sehr aus der seele sprechen. annic@aon.at

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Antwort von: gs
verfasst am: 06.04.2006 12:05:59

Die fehlende ORF-Berichterstattung ist schlichtweg ein Skandal.

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Antwort von: stefan
verfasst am: 06.04.2006 11:27:08

und es bleibt immer weniger am monatsende über

trotzdem halten wir unserem lieben wolfi die stange---> bis zum bitteren ende

Unser bitteres ende ..nicht seins

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Antwort von: T.L.
verfasst am: 06.04.2006 11:21:58

Eine vollkommen korrekte Zusammenfassung der momentanen Zustände in Österreich. Die Bevölkerung fühlt sich aber noch sauwohl in dieser politisch-gesellschaftlichen Suhle. Denn
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Eine vollkommen korrekte Zusammenfassung der momentanen Zustände in Österreich. Die Bevölkerung fühlt sich aber noch sauwohl in dieser politisch-gesellschaftlichen Suhle. Denn bereits von 2000 bis 2002 war glasklar erkennbar, wessen Geistes Schüssel, Grasser, Bartenstein, Prinzhorn und ihre Unterstützer sind. Die ersten großen Korruptionsskandale der Schüssel-Kabinette fielen in diesen Zeitraum, der Eurofighter-Sumpf, die Bocksprünge und Irak-Reisen von Jörg Haider. etc. Was hat das Volk gemancht: Es hat all diese "Repräsentanten" im Amt bestätigt.

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