FREITAG, 13. JULI 2001
Der Doktrinenausschuß tagt. Langsam kommen die Fraktionsinteressen zum Vorschein. Die SPÖ schindet Zeit und setzt auf Geschäftsordnungs-Debatten. Der Vorsitzende macht es ihr unnötig leicht. Die ÖVP-Abgeordneten sitzen stumm die drei Stunden ab. Sie warten auf den letzten Tag, an dem sie einen Regierungsantrag abstimmen können. Nur die Freiheitlichen und ich haben Interesse, dass sich etwas
>> mehr lesen
Der Doktrinenausschuß tagt. Langsam kommen die Fraktionsinteressen zum Vorschein. Die SPÖ schindet Zeit und setzt auf Geschäftsordnungs-Debatten. Der Vorsitzende macht es ihr unnötig leicht. Die ÖVP-Abgeordneten sitzen stumm die drei Stunden ab. Sie warten auf den letzten Tag, an dem sie einen Regierungsantrag abstimmen können. Nur die Freiheitlichen und ich haben Interesse, dass sich etwas bewegt. Die FPÖ will aus der NATO-Falle, und ich will eine offene Debatte. Wenn alles infrage gestellt werden kann, wird der Weg für etwas wirklich Neues frei.
Am Nachmittag meldet sich ein Herr aus dem Verteidigungsministerium. Er hat Unterlagen vom Heeresnachrichtenamt bis zur strategischen Planung. Ich nehme alles dankend entgegen. Gerade im Informationszeitalter ist Information alles.






