Tagebuch / Mai 2012

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FREITAG, 03. AUGUST 2001

Ein Sozi erzählt aus der Partei. Zwei Linien bewegen sich immer deutlicher auseinander. Alfred Gusenbauer will eine Alternative zu blau-schwarz. Die heißt rot-grün. Michael Häupl steht für das Gegenmodell: die Restauration von rot-schwarz. Seine Partner stehen fest: Ernst Strasser und Erwin Pröll.Immer öfter läßt Häupl merken, dass er nicht hinter Gusenbauer steht. Der Wiener
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Ein Sozi erzählt aus der Partei. Zwei Linien bewegen sich immer deutlicher auseinander. Alfred Gusenbauer will eine Alternative zu blau-schwarz. Die heißt rot-grün. Michael Häupl steht für das Gegenmodell: die Restauration von rot-schwarz. Seine Partner stehen fest: Ernst Strasser und Erwin Pröll.

Immer öfter läßt Häupl merken, dass er nicht hinter Gusenbauer steht. Der Wiener Polizeipräsident ist einer der hochrangigen Beamten, die en passant erfahren, dass es Gusenbauer „wahrscheinlich nicht packen" wird. Gleichzeitig wird die neue Partnerschaft zelebriert. Häupl und Strasser verhandeln die Wiener Polizeireform. In der Sache kommen sie keinen Schritt weiter. Als einziges Verhandlungsergebnis wird eine neue Männerfreundschaft präsentiert. Michl und Ernstl haben einander gefunden.

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