Tagebuch / Mai 2012

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MONTAG, 06. NOVEMBER 2006

STREIK! Ratlos schleppen die VP-Granden ihre Chefsessel auf die Straße. Wolfgang Schüssel baut eine Barrikade. Ein paar ineinander verkeilte Sessel sollen Österreich erschrecken.Gestern zu Mittag hat die ÖVP den unbefristeten Streik beschlossen. Erst wenn die Untersuchungsausschüsse erledigt sind, will sie wieder zur SPÖ an den Tisch.Alles vor Weihnachten erledigen – das ist
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STREIK! Ratlos schleppen die VP-Granden ihre Chefsessel auf die Straße. Wolfgang Schüssel baut eine Barrikade. Ein paar ineinander verkeilte Sessel sollen Österreich erschrecken.

Gestern zu Mittag hat die ÖVP den unbefristeten Streik beschlossen. Erst wenn die Untersuchungsausschüsse erledigt sind, will sie wieder zur SPÖ an den Tisch.

Alles vor Weihnachten erledigen – das ist Schüssels letzte Chance, die Untersuchungen abzuwürgen. Gestern hat er nicht nur diese letzte Chance verspielt.

Der Lucona-Untersuchungsausschuss ist am 19. Oktober 1988 eingesetzt worden. Seine ersten Zeugenbefragung datiert vom 9. Jänner 1989. Am 28. Juni 1989 konnte der Ausschuss mit dem Abschlussbericht seine Arbeit beenden. Die Causa „Eurofighter“ ist in jeder Hinsicht deutlich umfangreicher als die Causa „Lucona“. Wer bis Weihnachten damit fertig sein will, ist von allen Geistern verlassen –oder verfolgt ein anderes Konzept.

Wolfgang Schüssel ist an den Spielertisch zurück gekehrt. Sein letzter Einsatz ist seine eigenen Partei. Schüssel ist bereit, die ÖVP auf Jahre hinaus zu ruinieren. In seinen letzten Monaten als Politiker wird er zum Jörg Haider der ÖVP.

Der Selbsterhaltungstrieb der Partei wird stärker sein als Schüssels Tanz der Lemminge. Ich spüre es überall, wo ich hinkomme: Die Menschen haben von Schüssels ÖVP die Nase voll. Es reicht.

„An den Wiener Seniorenbund
Sehr geehrte Damen und Herren!

Das gegenwärtige Verhalten der ÖVP rund um Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel in den nun "nicht mehr" laufenden Koalitionsverhandlungen erschüttert uns. Für jeden halbwegs intelligenten Staatsbürger wurde es bereits klar, dass es nicht mehr um das Volk als Souverän geht, sondern dass ein "Souverän" als Bundeskanzler, nämlich Dr. Wolfgang Schüssel und sein ihm blind ergebenes Team, nur mehr deren Befindlichkeiten in den Vordergrund stellen. Die Untersuchungssausschüsse durch einen verhandlungsfreien Zeitrahmen begrenzen zu wollen könnte heissen - hoffentlich bleiben sie deshalb an der Oberfläche und können durch Zeitmangel nicht in die Tiefe gehen!

Jedenfalls fühlen wir uns als Staatsbürger und langjährige ÖVP Wähler, die Ihre Pflicht bei der Wahl getan haben, durch die Vorgangsweise der ÖVP verhöhnt!

Bitte streichen Sie uns per 31.12.2006 aus dem Verzeichnis des Seniorenbundes und somit auch aus dem Mitgliederverzeichnis der ÖVP!“

Das ist nur eines der mails, die ich seit gestern erhalte.

Was passiert jetzt? Ein, zwei Wochen wird Schüssel gemeinsam mit Bartenstein, Grasser, Gehrer und Khol seine Partei noch im Schmollwinkel halten können. Aber irgendwann wird er innerparteilich zu schwach. Dann werden andere den Weg frei machen.

Während die ÖVP streikt, werden wir arbeiten. Ich bereite den Eurofighter-Untersuchungsausschuss vor. Der Entwurf für den Arbeitsplan ist fast fertig. In den nächsten Tagen werden die Ausschüsse konstituiert, und dann beginnt die Arbeit.

Ja, und Günter Platter. Der Verteidigungsminister hat von der Eurofighter-GmbH einen Brief erhalten. Darin steht, dass die Ausstiegskosten rund 1,2 Milliarden Euro betragen. Das muss man sich vorstellen: Der Käufer gibt dem Verkäufer den Auftrag, die Schadenssumme, die der Käufer im Fall des Ausstiegs zu zahlen hat, festzulegen – und übernimmt kritiklos diese Summe. Das ist im Geschäftsleben einmalig. Platter vertritt Eurofighter gegen die Republik. Er wird uns im Ausschuss erklären müssen, mit welcher Absprache er zu diesen Münchhausen-Zahlen gekommen ist. Ich werde ihn an seine Zeugenpflicht erinnern.

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Antwort von: Norbert
verfasst am: 06.11.2006 23:50:27

SPÖ Minderheitsregierung ab 1.12.06 damit man die UA ` s durchziehen kann.Da wird soviel schwarzer Dreck zum Vorschein kommen, daß es zumHimmel stinkt und im Juni 07 Neuwahlen. Ergebnis:
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SPÖ Minderheitsregierung ab 1.12.06 damit man die UA ` s durchziehen kann.

Da wird soviel schwarzer Dreck zum Vorschein kommen, daß es zum

Himmel stinkt und im Juni 07 Neuwahlen. Ergebnis: SPÖ 39% ÖVP 27% Grüne 17% FPÖ 14% BZÖ 3%

Dann werden wir den Molterer hören wie er die GK als einzige dem Wählerwillen entsprechende Variante verkauft.

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Antwort von: BMF
verfasst am: 06.11.2006 18:46:37

Interessiert sich jemand für Fakten ??? Wien (BMF) - Ein "Einredeverzicht" ist nichts anderes als eine Zahlungsgarantie und bedeutet nicht, dass Österreich auf irgendwelche Rechte
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Interessiert sich jemand für Fakten ???

Wien (BMF) - Ein "Einredeverzicht" ist nichts anderes als eine Zahlungsgarantie und bedeutet nicht, dass Österreich auf irgendwelche Rechte aus dem Vertrag verzichten müsste.

Der von der Zeitschrift NEWS kritisierte "Einredeverzicht" und die damit vermeintlich verbundene geringe Schmälerung der Rechtsposition des BMLV bringt eine signifikante Preisreduktion beim Kauf.

Diese Preisreduktion resultiert aus günstigeren Zinskonditionen, welche die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH (EF GmbH) bei der Vorausfinanzierung der Produktion der von Österreich bestellten Flugzeuge erhält. Während die EF GmbH für einen Kredit 7,48 % Zinsen p. a. - oder in absoluten Zahlen 419 Millionen Euro bzw. 24 % des Barpreises - zu bezahlen gehabt hätte, ist es gelungen, einen Zinssatz von 4,48 % p. a. zu erzielen. Den Zuschlag erhielt der Bestbieter BAWAG. Der Gesamtvorteil von nahezu 130 Millionen Euro verringert den vom BMLV zu bezahlenden Kaufpreis um diesen Betrag, im Interesse des Steuerzahlers.

Das Finanzierungsmodell mit einem "Einredeverzicht" wurde auch von Deutschland für die Beschaffung des Militärtransportflugzeugs A400 M im Mai 2003 verwendet.

Der Einredeverzicht ist der Gestalt, dass die EF GmbH bei der österreichischen Bank einen Kredit zur Vorfinanzierung der Flugzeugproduktion aufnimmt und im Gegenzug die vom BMLV zu bezahlenden Kaufpreisraten mittels Zession (Forderungsabtretung) an die Bank abtritt.

Das BMLV kann gegenüber der Eurofighter GmbH alle seine Rechte aus dem Vertrag inklusive Zinsenverluste durch Vorauszahlungen und Prozesskosten durchsetzen. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH hat sich dazu vertraglich verpflichtet, ihre Leistungen gegenüber dem österreichischen Vertragspartner ordnungsgemäß zu erfüllen und für allfällige Mängel oder sonstige Leistungsstörungen einzustehen. Das BMLV ist darüber hinaus in seiner Rechtsposition durch die Haftungserklärung des EADS-Konzerns abgesichert, der zusätzlich für die Erfüllung der Vertragsverpflichtungen haftet. Miteigentümer der EADS sind unter anderem die Republik Frankreich und deutsche Großkonzerne wie Daimler Chrysler. Man kann daher davon ausgehen, dass sich diese Eigentümer vollkommen korrekt und vertragserfüllend verhalten werden.

Im Übrigen gilt österreichisches Recht und die Zuständigkeit österreichischer Gerichte.

PS: Das Verteidigungsministerium kann ohne Zustimmung des BMF maximal viele, viele Socken kaufen, mehr aber auch nicht!

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Antwort von: Norbert
verfasst am: 06.11.2006 23:29:41

Ich war bis zu diesen Erläuterungen der Meinung, dass der exorbitanthohe Kaufpreis von 1,4 Milliarden Schilling pro Jagdflugzeug einsteils aus aufgelaufenen Entwicklungskosten und andererseits
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Ich war bis zu diesen Erläuterungen der Meinung, dass der exorbitant

hohe Kaufpreis von 1,4 Milliarden Schilling pro Jagdflugzeug einsteils aus aufgelaufenen Entwicklungskosten und andererseits aus

dem Finanzaufwand der Erzeuger bei solch wahnwitzig langen Produktionszeiten ensteht. Der vehältnismäßig geringere Anteil werden die reinen Gestehungskosten sein.

Na die Europäer müssen ja unbedingt ein neues Flugzeuge haben!!

Die Mirage und die Saab waren scheinbar Schrott!

Die alles entscheidende Frage ist doch gegen welche gegnerischen

Flugzeuge muß denn dieser €-Fighter antreten????

Die Russen ? Die Ameirikaner? Der Rest möglicher Gegner fliegt doch nur mit Schrott durch die Luft!!

Da werden in der USA Kampfflugzeuge am Fliesband hergestellt und

da basteln die EU Idioten an möglichst vielen Standorten an einem

Prestigejäger herum wo sie für 4 Stück Jahre brauchen die sind im Ernstfall in 5 Minuten zerstört und was dann?? Die Gegner müssen sich da schon mit den Lieferzeiten abstimmen so wie Österreich mit der ÖVP!

Es ist zum Neuwählen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Antwort von: KM
verfasst am: 06.11.2006 18:33:09

Längst wird wohl hin- und hergerätselt, ob mehr oder weniger Nichtwähler bei Neuwahlen . . .Die Nichtwähler könnten die "stärkste" Gruppe werden, angfressn,
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Längst wird wohl hin- und hergerätselt, ob mehr oder weniger Nichtwähler bei Neuwahlen . . .

Die Nichtwähler könnten die "stärkste" Gruppe werden, angfressn, wie die Wahlberechtigten schon sind.

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Antwort von: Wähler
verfasst am: 06.11.2006 18:18:12

Es kann ganz einfach sein!

1. Gusenbauer bildet (noch heute abend)eine Regierung!

2. Der Bundespräsident gelobt sie (am besten schon morgen) an! 3. Fertig!

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Antwort von: Tschüssel
verfasst am: 06.11.2006 17:13:47

Wann haut endlich einer das BZÖ per Wahlanfechtung aus dem Nationalrat?

Dann gibts andere gangbare Mehrheiten.

Kummerln erbarmt's euch! HPM, tu einmal was für dein Land!

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Antwort von: Norbert
verfasst am: 06.11.2006 23:34:25

Sehr richtig!!Die KPÖ könnte das erste Mal einen sinnvollen Beitrag für diearbeitende Bevölkerung in diesem Lande leisten und was tut sie??Sie prozessiert in der BRD um ihr
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Sehr richtig!!

Die KPÖ könnte das erste Mal einen sinnvollen Beitrag für die

arbeitende Bevölkerung in diesem Lande leisten und was tut sie??

Sie prozessiert in der BRD um ihr Kapital ( auch arbeitsloses Einkommen genannt) statt Österreich von der

BZÖ Schande zu befreien.

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Antwort von: Michi P.
verfasst am: 06.11.2006 16:55:18

Wenn schon die sogenannten "Koalitionsverhandlungen" - soweit war es noch gar nicht, oder? von der ÖVP einfach ausgesetzt werden, wäre es nur gut und billig, wenn das Gehalt
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Wenn schon die sogenannten "Koalitionsverhandlungen" - soweit war es noch gar nicht, oder? von der ÖVP einfach ausgesetzt werden, wäre es nur gut und billig, wenn das Gehalt einfach während dieser Zeit ausgesetzt wird. Wie erklärt ein Dr. Schüssel einem Staatsbürger, dass er einfach fürs defacto Nichtstun sein schönes Gehalt einstreifen möchte?

Wie lange läßt sich die SPÖ noch mit diesen Leuten auf solche Spielchen ein und beendet endlich dieses kasperlartige Spiel auf Kosten der Steuerzahler?

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Antwort von: ohne gehaltsfortzahlung . . .
verfasst am: 06.11.2006 18:27:48

. . . würden die hohen herrschaften nicht streiken. und erklären müssen diese leut´ gar nix.

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Antwort von: Nirgov Gnagflow
verfasst am: 06.11.2006 13:55:56

Ein bissl was für die sicher kurzen Arbeitspausen:

http://raketa.at/index.php?id=3678

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Antwort von: Anonym
verfasst am: 06.11.2006 13:45:12

In jedem Pimper-Kaufvertrag von wenigen Euro stehen die Stornobedingungen. Wer hat in einem Milliardenvertrag wie dem Eurofighter-Vertrag darauf "vergessen"? Aber die Lösung ist ganz
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In jedem Pimper-Kaufvertrag von wenigen Euro stehen die Stornobedingungen. Wer hat in einem Milliardenvertrag wie dem Eurofighter-Vertrag darauf "vergessen"? Aber die Lösung ist ganz einfach: Mit einem formlosen Brief an den Lieferanten und einer unverbindlichen Antwort des Lieferanten und mit einem wohlwollenden "Aha" des Verteidigungsministers ist dieses Problem einfach, schnell und unbürokratisch behoben.

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Antwort von: Klaus...
verfasst am: 06.11.2006 13:41:59

... mein Vorschlag! Das Parlament soll jetzt die die 2 U-Ausschüsse ordendlich durchführen - egal wie lange. DANN sollte das Parlament eine Änderung des Wahlrechts - hin zu einem
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... mein Vorschlag! Das Parlament soll jetzt die die 2 U-Ausschüsse ordendlich durchführen - egal wie lange. DANN sollte das Parlament eine Änderung des Wahlrechts - hin zu einem Mehrheitswahlrecht (Modell K. Poier - ob jetzt die Hälfte +1 Mandat oder die Hälfte -1Mandat)- mit Neuwahlen beschliessen.

Österreich hat KEINE Staatskrise - aber Österreich ist eine Kasperlrepublik! KEIN politisch und demokratisch denkender Mensch will eine große Koalition, weil man aus der Erfahrung der jüngeren Zeit weiss, das ist der wahre Stillstand. (und das ist auch die einzige Argumentation der ÖVP, die ich als "linker Grünwähler" nachvollziehen kann, nämlich: Niemand kann uns in eine große Koalition prügeln. Ebensowenig wie man Grün und Blau zu einer Koalition mit der SPÖ zwingen kann).

Wir brauchen Wahlergebnisse, wo eine "eindeutige Mehrheit" am Wahlabend feststeht. Alles andere ist wirklich eine Frozzelei derer die sich noch zur Wahlurne schleppen.

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Antwort von: maschi
verfasst am: 06.11.2006 15:03:23

Wahlergebnis 2018: ÖVP 40% SPÖ 35% GRÜNE 20% FPÖ 5% Sie sind sicher im Einklang mit Wolfgang Schüssel, dass bei diesem Wahlergebnis (wie bei jedem anderen)
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Wahlergebnis 2018: ÖVP 40% SPÖ 35% GRÜNE 20% FPÖ 5%

Sie sind sicher im Einklang mit Wolfgang Schüssel, dass bei diesem Wahlergebnis (wie bei jedem anderen) selbstverständlich nur den Schwarzen die ganze Macht im Staat gebührt. Stimmts?

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Antwort von: Klaus...
verfasst am: 06.11.2006 15:47:10

... ich bin unter Garantie kein ÖVP Fan! Und Killerargumente helfen nicht weiter, zumal ich von keinem Mehrheitswahlrecht nach "angelsächsischem Muster" rede (da hätte man
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... ich bin unter Garantie kein ÖVP Fan! Und Killerargumente helfen nicht weiter, zumal ich von keinem Mehrheitswahlrecht nach "angelsächsischem Muster" rede (da hätte man sofort nur mehr SPÖ und ÖVP im Parlament) ...

Sie und ich werden sind ohnehin nur interessierte Beobachter! Wahlrechts - und Verfassungsexperten sollten da jetzt endlich mal eine vernünftige Lösung andenken und das Parlament sollte dann frei von Clubzwang darüber abstimmen ...

... so jedenfalls laufe auch ich bald Gefahr ein Nichtwähler zu werden!

(eine Wahlbeteiligung von 50% kann ja auch nicht das Ziel einer Demokratie sein) ...

... glaubet man 1999/2000 man hätte bereits alles an Kaltschnäuzigkeit erlebt - so erlebt man dieser Tage und Wochen, dass es immer noch eine Steigerung gibt! Es geht nocht tiefer und noch frecher und mit noch mehr Verachtung ... was soll denn jetzt bitte unser HBP ausrichten?

Wieviel solch "aufschlussreicher Diskussionen" wie gestern in "Offen gesagt" wollen wir denn noch erleben?... das ist ja eine Pattstellung pur! Und ich hab es für mich persönlich satt, da auch nur irgendwie Stellung zu beziehen - außer Kasperltheater pur (man macht es sich zu einfach, wenn man in Schüssel den Alleinverantwortlichen sieht. Ich denke, es sind jetzt alle Politiker gefordert).

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Antwort von: maschi
verfasst am: 06.11.2006 16:21:00

OK, ich gebs jetzt auf, weil hier helfen weder Killer- noch sonstige Argumente. Ich dachte, es wäre in den vergangenen Diskussionen klar geworden, warum das "Poier'sche" Modell -
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OK, ich gebs jetzt auf, weil hier helfen weder Killer- noch sonstige Argumente. Ich dachte, es wäre in den vergangenen Diskussionen klar geworden, warum das "Poier'sche" Modell - wenn man es zu Ende denkt um keinen Deut minderheitenfreundlicher ist als das angelsächsische... und warum man darüberhinaus auch gar kein Mehrheitswahlrecht braucht, wenn man vor allem sinnloses Koalitionsgeplänkel vermeiden will...

ist aber scheinbar nicht klar geworden.

Wenn schon Mehrheitswahlrecht, dann bitte das angelsächsische, denn durch dieses wird wenigstens der Abgeordnete gegenüber der Partei gestärkt! "Poier" taugt leider nur fürs Kabarett... ;-) So long!

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Antwort von: Klaus...
verfasst am: 06.11.2006 16:40:08

... egal! Weder ich noch Sie sind im Besitz der Weisheit! Dafür schreibe ich ja, dass sich Wahlrechts - und Verfassungsexperten über ein "vernüftiges (Mehrheits)Wahlrecht"
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... egal! Weder ich noch Sie sind im Besitz der Weisheit!

Dafür schreibe ich ja, dass sich Wahlrechts - und Verfassungsexperten über ein "vernüftiges (Mehrheits)Wahlrecht" den Kopf zerbrechen sollten. (da gibt es sicher zahlreiche Varianten).

Ich denke, es geht um eine grundsätzliche Entscheidung, da im dzt. System in Österreich nur Koalitionen gebildet werden können, was per se nicht schlecht ist. Wo die jüngere Geschichte Österreichs aber doch auch mehr als bedenkliche Entwicklungen zeigte.

Halten wir fest: 1999 hatten wir fast annähernd 3 gleich starke Parteien mit der FPÖ ab 2ter Stelle.

Wollen Sie ein Wahlergebniss 2018, wo uns dann die Meinungsfprscher sagen, eine Dreierkoalition aus SPÖ-ÖVP-FPÖ sei der erklärte Wählerwille?

Die grundsätzliche Entscheidung sollte lauten: Wollen wir so weitermachen - oder wollen wir eine Wahlrechtsreform, die eine klar erkennbare Mehrheit schafft. Koalitionen sollten dabei nicht ausgeschlossen bleiben. Aber diese Perversion zur großen Koalition sollte endlich aufhören...

Abschließend noch die Frage an Sie: Sind Sie wriklich so fit, dass Sie Herrn Poier das Kabarett empfehlen?

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Antwort von: maschi
verfasst am: 06.11.2006 20:18:34

Meinte diesen Poier:

Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich nah beinander.

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Antwort von: Klaus ...
verfasst am: 07.11.2006 09:47:00

... meinten Sie ernsthaft, dass mir Alf Poier kein Begriff ist? Ich mag es nicht (wenn es auch mir hin und wieder passiert), wenn man Menschen, die eine andere Meinung vertreten, durch den Kakao
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... meinten Sie ernsthaft, dass mir Alf Poier kein Begriff ist?

Ich mag es nicht (wenn es auch mir hin und wieder passiert), wenn man Menschen, die eine andere Meinung vertreten, durch den Kakao zieht. Und es war wohl klar, dass wir von K. Poier sprachen und nicht von A.Poier.

Ich weiss, dass Sie eine andere Meinung vertreten, aber mir gefällt das Modell K.Poier ganz gut. Dh. jedoch nicht, dass ich so naiv bin und nicht auch Risken sehe und erkenne. Dh. weiters, dass es klarerweise ein x-faches an Möglichkeiten gibt, wie man ein Mehrheitswahlrecht - den österreichischen Verhältnissen angepasst - entwickeln könnte. Denn das Verhältniswahlrecht hat klarerweise auch einen sehr guten Ansatz, den, dass es ohne Koalitionen meist nicht geht, womit sich sehr viel in der Regierung vertreten sehen können.

Und egal wie ein Wahlrecht gestaltet ist, jede Regierung trifft Entscheidungen, wo sich ein Teil der Bevölkerung "weniger gut bedient sieht". (So absolut "gegen das Volk" - wie die Krone das immer wieder ihren Lesern vermitteln will - regiert und regierte in Österreich seit 1945 keine Regierung).

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Antwort von: maschi
verfasst am: 07.11.2006 10:42:15

Wollte Sie nicht durch den Kakao ziehen, tut mir aufrichtig leid, wenn Sie das so empfunden haben. Im Gegenteil, habe die Diskussion gerne geführt und dachte, ein wenig Humor zum Abschluss
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Wollte Sie nicht durch den Kakao ziehen, tut mir aufrichtig leid, wenn Sie das so empfunden haben. Im Gegenteil, habe die Diskussion gerne geführt und dachte, ein wenig Humor zum Abschluss lockert uns wieder ein bisschen auf.

Nichts für ungut!

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Antwort von: 1,2milliarden
verfasst am: 06.11.2006 12:59:59

Pilz und seine verbalen Gasblasen. 80% der Eurofighterteile sind produziert. Für wen?....genau für den Vertragspartner Österreich. ....aber is eh alles wurscht ..der Ausstieg kostet eh
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Pilz und seine verbalen Gasblasen.

80% der Eurofighterteile sind produziert. Für wen?....genau für den Vertragspartner Österreich.

....aber is eh alles wurscht ..der Ausstieg kostet eh nur 1.2milliarden!?!?!?!?!

Wir brauchen keine Überwachung des Luftraumes...das machen dann unsere lieben NATO Nachbarn kostenlos für uns??????????????

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Antwort von: Warum nebbiche 2 Milliarden kontrollieren, wenn die ASFINAG 22 Milliarden verschleudert hat
verfasst am: 06.11.2006 12:29:23

Untersuchungsausschüsse sind OK, aber warum beginnen wir mit den Peanuts und nicht mit den großen Brocken : ASFINAG & ÖBB. Na, der BZÖ Biobauer R. wird's scho richten.

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