Tagebuch / Mai 2012

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MONTAG, 20. AUGUST 2007

Den ganzen Urlaub lang hat sich Umweltminister Pröll von einer Seite auf die andere gewälzt und keine Ruhe finden können. Dann , als es nicht mehr zu ertragen war, hat er einen Entschluss gefasst, ist nach Wien zurückgekehrt und hat ein umfassendes Geständnis abgelegt: „Da ist etwas schiefgelaufen!“Schiefgelaufen ist das Ökostromgesetz. Das hat Pröll zwar bis heute geleugnet.
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Den ganzen Urlaub lang hat sich Umweltminister Pröll von einer Seite auf die andere gewälzt und keine Ruhe finden können. Dann , als es nicht mehr zu ertragen war, hat er einen Entschluss gefasst, ist nach Wien zurückgekehrt und hat ein umfassendes Geständnis abgelegt: „Da ist etwas schiefgelaufen!“

Schiefgelaufen ist das Ökostromgesetz. Das hat Pröll zwar bis heute geleugnet. Aber jetzt sind die Fakten endlich stärker als die Bereitschaft des Ministers, seiner Partei in jede Sackgasse zu folgen.

Rund um Österreich boomt der Ökostrom. Längst haben arabische, amerikanische und jetzt auch russische Investoren erkannt, dass hier das große Geschäft mit der Energiewende wartet. Die Regierung in Wien hat alles verschnarcht. Sie hat damit nicht nur das Kyoto-Ziel heute schon verpasst, sondern auch Tausende Arbeitsplätze der Zukunft einfach vergessen.

Natürlich hätten sie es wissen können. Seit zehn Jahren versuchen wir zu überzeugen. Durchgerechnete Reformprogramme, jede Menge konkreter guter Ideen – an den Chancen hat es nie gemangelt. Bartenstein und Schüssel haben wider besseres Wissen alles abgedreht, was anderswo aufgedreht wird. Josef Pröll hat dazu den Öko-Parteidackelblick beigesteuert.

Minister wie Pröll leben nur dank der Harmlosigkeit der Medien. Das Ministergeständnis leitet der Kurier-Redakteur mit dem verheißungsvollen Satz „Frisch aus dem Urlaub wirkt Minister Pröll voller Tatendrang“ ein. Wenn das Eingeständnis des eigenen Versagens schon als Rechtfertigung für den nächsten Bauchfleck gewertet wird, können Versager wie Pröll, Darabos und Platter gar nicht anders als am Sessel kleben bleiben.

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Antwort von: Lukas Adamon
verfasst am: 22.08.2007 02:19:48

sorry, passt zwar nicht ganz zum thema, aber weil freitag schon in zwei tagen ist: ab freitag wird auf http://sommergespraeche.blogspot.com live zur sendung gebloggt. begonnen wir also mit dem ersten
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sorry, passt zwar nicht ganz zum thema, aber weil freitag schon in zwei tagen ist: ab freitag wird auf http://sommergespraeche.blogspot.com live zur sendung gebloggt. begonnen wir also mit dem ersten vernünftigen politiker bei oberhauser, mit van der bellen. wer mitbloggen will, ist hiermit eingeladen: http://sommergespraeche.blogspot.com

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Antwort von: harmless
verfasst am: 20.08.2007 23:51:37

auch andere leben nur noch dank der harmlosigkeit der medien.... beispielsweise ein herr pilz oder ein herr van der bellen....

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Antwort von: Klaus....
verfasst am: 20.08.2007 12:59:44

... "Minster wie Pröll leben nur dank der Harmlosigkeit der Medien" ... mag zutreffen! Aber Herr Pilz haben Sie da nicht auch etwas vergessen? Die ganze Regierung - die
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... "Minster wie Pröll leben nur dank der Harmlosigkeit der Medien" ...

mag zutreffen! Aber Herr Pilz haben Sie da nicht auch etwas vergessen? Die ganze Regierung - die gegenwärtige wie die vergangene - lebt gerade auch von der Harmlosigkeit der Opposition.

Da nützen die guten Programme nichts - wenn die Grünen sebst Ihre Rolle verschnarchen.

Ich vermisse die Oppositonspolitik nicht nur in Klimafragen - sonder auf allen relevanten hot spots der Innenpolitik. Wo war und ist der Aufschrei der Grünen - wenn Herr Buchinger davon spricht, Pensionisten einen "Essenszuschuß" zu geben. Da bleibt mir als sozialdenkender Mensch die Spuke weg wenn ich höre, dass die Pensionen in den letzten 10 Jahren real an 10% Kaufkraft eingebüßt haben. Und das trifft mindestens die Hälfte aller Pensionisten aufs brutalste, wenn man sich die Medianpensionen in Österreich ansieht.

Der Sommer war heiss - das Sommerloch war groß - schnarch schnarch - das gilt auch für die Opposition. Hauptsache VdB denkt daran sich auch noch 2010 der Wahl zu stellen. Gute Nacht Österreich.

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Antwort von: ?
verfasst am: 20.08.2007 15:01:49

hot spots ? Deutschsprachigen Anglizismenkritikern zufolge nehme der Gebrauch sowohl von englischen Originalen als auch von Anglizismen zunehmend überhand und bedrohe die deutsche Sprache und
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hot spots ?

Deutschsprachigen Anglizismenkritikern zufolge nehme der Gebrauch sowohl von englischen Originalen als auch von Anglizismen zunehmend überhand und bedrohe die deutsche Sprache und das Kulturerbe. Besonders die Verwendung englischer Vokabeln an Stelle bereits etablierter deutscher Wörter (z. B. „Ticket“ statt der in folgender Liste genannten Begriffe) wird kritisiert.

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Antwort von: Klaus...
verfasst am: 20.08.2007 16:01:36

... das wird wohl an der Realität scheitern. Ich arbeite in einem Konzern - Konzernsprache ist englisch. Was glauben Sie welcher Kauderwelsch bei uns herrscht. Aber - ich gebe es zu - die
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... das wird wohl an der Realität scheitern. Ich arbeite in einem Konzern - Konzernsprache ist englisch. Was glauben Sie welcher Kauderwelsch bei uns herrscht. Aber - ich gebe es zu - die vielfach kritisierten Anglizismen sind in Ihrer Verwendung - gerade auch im Hochtechnologiebereich und ebenso im Finanzbereich - viel prägnanter = in ihrer Kürze auch viel verständlicher. Jeder weiss wovon man spricht. Sie geben ja selbst ein schönes Beispiel: Ticket - wozu da noch die deutsche Worte wie "Eintrittskarte" oder "Fahrschein" verwenden.

Sprache war immer schon dynamisch und niemals statisch. Wo liegt das Problem? Was ist das Kulturerbe? Sie glauben doch selbst nicht, dass das deutsche Kulturerbe zur Zeit Goethes ident ist mit der Zeit eines Thomas Mann ...

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Antwort von: ?
verfasst am: 21.08.2007 10:58:57

http://vds-ev.de/anglizismenindex/konzept.php

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Antwort von:
verfasst am: 20.08.2007 16:41:05

Ich arbeite in einem Konzern - Konzernsprache ist englisch. Was glauben Sie welcher Kauderwelsch bei uns herrscht.

DPD? Come on, schupf me the packerl rübeeer.

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Antwort von: VdB . . .
verfasst am: 20.08.2007 13:51:56

. . . denkt richtig.

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Antwort von: Klaus...
verfasst am: 20.08.2007 14:16:01

... von dieser Annahme gehe ich auch aus = ich halte VdB auch für einen sehr integeren Politiker. Allerdings - und mit dieser Einschätzung stehe ich nicht alleine da - ist doch seine
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... von dieser Annahme gehe ich auch aus = ich halte VdB auch für einen sehr integeren Politiker. Allerdings - und mit dieser Einschätzung stehe ich nicht alleine da - ist doch seine performance als Oppositionspolitiker - als Vorsitzender der einzig relevanten Oppisitionpartei mehr als dürftig.

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Antwort von: Dago Bert
verfasst am: 20.08.2007 15:46:29

Ich persönlich halte VdB nicht für einen integeren Politiker, nicht einmal für einen integren Politiker. Wenn schon, dann ist VdB ein binärer Politiker, und in seinem Falle eine
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Ich persönlich halte VdB nicht für einen integeren Politiker, nicht einmal für einen integren Politiker. Wenn schon, dann ist VdB ein binärer Politiker, und in seinem Falle eine NULL.

Mit der Opisitionspartei haben sie allerdings recht. VdB und Co sind Opi-sitz Politiker. Busek:

http://www.tirol.com/politik/unterland/67521/index.do

Die Grünen sind eine ungeheuer alte Partei geworden. Damit meine ich gar nicht das Alter des Vorsitzenden. Ich meine alt in den Verhaltensweisen. ...

Drum bin ich langsam ein Anhänger des Mehrheitswahlrechts. Da gibt es eine deutliche Rollenzuweisung. Da hat einer die Mehrheit und der Minderheit bleibt gar nichts anderes übrig, als Opposition zu machen.

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Antwort von: ?
verfasst am: 20.08.2007 15:03:00

performance ? Deutschsprachigen Anglizismenkritikern zufolge nehme der Gebrauch sowohl von englischen Originalen als auch von Anglizismen zunehmend überhand und bedrohe die deutsche Sprache und
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performance ?

Deutschsprachigen Anglizismenkritikern zufolge nehme der Gebrauch sowohl von englischen Originalen als auch von Anglizismen zunehmend überhand und bedrohe die deutsche Sprache und das Kulturerbe. Besonders die Verwendung englischer Vokabeln an Stelle bereits etablierter deutscher Wörter (z. B. „Ticket“ statt der in folgender Liste genannten Begriffe) wird kritisiert.

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