Tagebuch / Februar 2012

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FREITAG, 08. FEBRUAR 2008

ÖVP-Generalsekretär Missethon legt das erste Geständnis ab. Ja, Innenministerin Prokop habe mit ihrer Weisung die Untersuchung des zweiten Kampusch-Hinweises vor der letzten Nationalratswahl verhindert. Missethon rechtfertigt das mit dem Argument, die Ministerin wollte die kriminalpolizeiliche Untersuchung „Kampusch“ gleich nach der Wahl evaluieren lassen. Das ist nachweislich die
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ÖVP-Generalsekretär Missethon legt das erste Geständnis ab. Ja, Innenministerin Prokop habe mit ihrer Weisung die Untersuchung des zweiten Kampusch-Hinweises vor der letzten Nationalratswahl verhindert. Missethon rechtfertigt das mit dem Argument, die Ministerin wollte die kriminalpolizeiliche Untersuchung „Kampusch“ gleich nach der Wahl evaluieren lassen.

Das ist nachweislich die Unwahrheit. BKA-Direktor Haidinger verlangte die Evaluierung. Schon am 26. September schrieb er an Kabinetts-Mitarbeiter Treibenreif: „Inhalt dieser Weisung war auch eine zeitliche Komponente: Nämlich bis zu dem Nationalratswahlen damit zuzuwarten. Dieser Termin ist mit kommendem Sonntag erreicht.

Danach beabsichtige ich eine Evaluierung des Falles zu beauftragen. Ich hoffe, die Ressortleitung ist damit einverstanden (hebt also die derzeit noch bestehende Weisung auf).“

Nach der Nationalratswahl weigerte sich die Innenministerin, die Weisung aufzuheben. Trotzdem erstellte Haidinger am 21. November 2006 ein Konzept für die Evaluierung:

„Einleitung:

Nur einige wenige Fälle in der Kriminalpolizei Österreich waren in der jüngsten Vergangenheit derart spektakulär wie die Ermittlungen im Fall der Entführung von Natascha Kampusch. Kaum ein Kriminalfall hat die Menschen so bewegt, wie das Schicksal zunächst des Kindes und dann der jungen Frau. Vom März 1998 bis November 2006 hat die Kriminalpolizei fortwährend ermittelt, begleitet von Interventionen, Hinweisen, Beschwerden und intensiver Berichterstattung durch die Medien.

Öffentliche Diskussionen waren die Folge; das hat mehrfach auch zu unsachlicher Kritik an der Kriminalpolizei geführt. Ohne Zweifel hatten die Kriminalisten zuerst in Wien und später im Burgenland nur eines im Sinn: Das Mädchen so rasch wie möglich zu finden und den Fall aufzuklären.

Eine methodische Analyse der über achteinhalb Jahre währenden Ermittlungsführung soll nunmehr auf sachlicher Ebene ohne Rechtfertigungsdruck, ohne einen straf- oder disziplinarrechtlichen Aspekt und also unbefangen zu einem objektiven Ergebnis führen, aus welchem die Kriminalpolizei insgesamt profitieren kann.

Ein erkannter Verbesserungsbedarf ist dabei als Faktum festzuhalten, darf niemandes persönliche Verantwortung ausweisen und keiner Organisationseinheit zugerechnet werden. Derartige Erkenntnisse dienen alleine dem Zweck einer Optimierung kriminalpolizeilichen Handelns in jedweder Hinsicht.

Beauftragung – Leitung

Die Evaluation beauftragt der Direktor des Bundeskriminalamtes. Ihm obliegt die Gesamtleitung. Grundlage ist der Erlass 20.000/476-GD/02. Die Evaluierung beginnt mit 8.1.2007 und endet mit 28.2.2007 mit Vorlage des Endberichtes. Ein erster Zwischenbericht ist mit 22. Jänner 2007, ein zweiter mit 12. Februar 2007 vorzulegen.

Evaluierungsteam


Leitung: Polizeidirektor Dr. Mayr Gottfried
Mitglieder: AL II/BK/3 Mag. Erich Zwettler (StV; Ermittlungsführung);
1 Ermittlungsbeamter LKA Burgenland (Ermittlungsführung);
1 Ermittlungsbeamter LKA Wien (Ermittlungsführung);
Oberst Hesztera (Öffentlichkeitsarbeit);

Mitarbeit: 1 Vertreter Justiz (StA);

Support: 1 Sekretärin (Vorzimmer II/BK; individuell zugewiesen);
Know-How aus II/BK/1.4 (Projekt-, Qualitätsmanagement);
Know-How aus II/BK/1.1 (Recht)


Die Evaluation ist wie folgt zu strukturieren:

Es sind drei Ermittlungskomplexe in zeitlicher Abfolge darzustellen:

Erste Phase: Der Zeitraum von der Entführung bis zur Übertragung der Amtshandlung an das Burgenland;
Zweite Phase: Der Zeitraum von der Übernahme der Amtshandlung durch das Burgenland bis zum Entkommen der Entführten;
Dritte Phase: Der Zeitraum vom Entkommen bis zur Einstellung des Verfahrens durch die StA;

Für jede Phase sind inhaltlich darzustellen und zu beurteilen:

Die Fallführung (Ermittlung, Tatortarbeit, Aktenführung, Dokumentation, Hinweisbearbeitung, Zeugenbefragung, Management...);
Die Öffentlichkeitsarbeit (extern, intern, in der Krise...)

Ziele

Erkennen von Schwachstellen in der eigenen Organisation, um für ähnlich gelagerte Fälle (umfangreiches Material in der Hinweisbearbeitung, lange dauernde Ermittlungen, cold case management, öffentlicher Druck) das notwendige Wissen für Optimierungsprozesse zu gewinnen. Dabei möge Bedacht genommen werden, wie sich die Polizeireform (1.7.2005) ausgewirkt haben kann und inwieweit Methoden einer Kriminalpolizei heute zur Verfügung stehen, welche in den Phasen I-III nicht angewendet werden konnten.

Das Ergebnis soll – auf Basis einer Schwachstellenanalyse – in Richtlinien für die Kriminalpolizei einfließen und in Schulungsmaßnahmen Verwendung finden.

Nicht-Ziel

Feststellung von subjektiver Verantwortlichkeit und /oder Zuweisung von Schuld und deren Veröffentlichung.“

Das Konzept landete beim Generaldirektor für Öffentliche Sicherheit und im Kabinett. Die Weisung wurde nicht aufgehoben, die Evaluierung durfte nicht beginnen. Die Ministerin ließ weiter vertuschen.

Im Jänner 2007 kam mit Günther Platter der neue Innenminister. Haidinger versuchte es erneut – bis in den Herbst 2007. Aber Platter weigerte sich, die Weisung aufzuheben. Generaldirektor, Kabinett – Haidinger hatte keine Chance. Der Fall „Kampusch“ wurde weiter vertuscht – bis zur Aussage Haidingers vor dem Innenausschuss am Dienstag dieser Woche.

Warum hat Günther Platter die Affäre „Kampusch“ bis heute vertuschen lassen? Die Antwort ist ganz einfach: Der Minister wollte Schaden von seiner Partei abwenden – um jeden Preis.

Jetzt sieht der Minister seinen letzten Ausweg in einer von ihm gelenkten Untersuchung. Die Schuldigen stehen schon am Anfang fest: eine Innenministerin, die sich nicht mehr wehren kann und ein oder zwei unbedeutende Beamte, die geopfert werden.

Günther Platter braucht schwarze Schafe, um vom Hauptschuldigen abzulenken: der schwarzen Partei.

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Antwort von: Karl Kraus, München
verfasst am: 10.02.2008 11:09:42

Entgegen dem im Fernsehen verbreiteten Bild sind Polizisten Menschen mit geringer Bildung, schlechter Bezahlung und beschränkten Fähigkeiten. Kottan trifft die Realität besser als
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Entgegen dem im Fernsehen verbreiteten Bild sind Polizisten Menschen mit geringer Bildung, schlechter Bezahlung und beschränkten Fähigkeiten. Kottan trifft die Realität besser als "Alarm für Cobra 11" ;-)

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Antwort von: Norbert
verfasst am: 10.02.2008 22:46:31

welche Sender sehen Sie? Warum sollten Polizisten mehr Bildung als unsere Politker haben? Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.Zeige mir das Bildungssystem und ich sage dir in welchem Staate du
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welche Sender sehen Sie? Warum sollten Polizisten mehr Bildung als unsere Politker haben? Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.

Zeige mir das Bildungssystem und ich sage dir in welchem Staate du lebst.

P.s. was verstehen Sie unter BIldung?Das Bildungsbürgertum und der

Begriff von Bildung ist kaum mehr zu definieren. Die Kinder werden für die Anforderungen der Wirtschaft ausgebildet . Es herrscht das Primat der Wirtschaft und das Biedermeier ist vorbei, da nützt auch keine "Fackel" mehr, leider.

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Antwort von: eineinfacherpolizist
verfasst am: 10.02.2008 21:41:42

was bin ich doch froh, aus ihrem beitrag den absoluten intellekt herauslesen zu dürfen. sollten sie tatsächlich karl kraus heißen - schleunigst umtaufen, denn sie dürften diesem
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was bin ich doch froh, aus ihrem beitrag den absoluten intellekt herauslesen zu dürfen. sollten sie tatsächlich karl kraus heißen - schleunigst umtaufen, denn sie dürften diesem am wenigsten gerecht werden, sie pauschalierender kleingeist.

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Antwort von: Brigitta Sirny und Familie Wabl
verfasst am: 10.02.2008 10:36:14

Also so wars wirklich:Frau Sirny war durch den Konkurs ihres Geschäftes in schweren finanziellen Nöten. Nichts kam da gelegener als der Lottogewinn des Vaters von Nati. Man inszenierte mit
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Also so wars wirklich:

Frau Sirny war durch den Konkurs ihres Geschäftes in schweren finanziellen Nöten. Nichts kam da gelegener als der Lottogewinn des Vaters von Nati. Man inszenierte mit dem pädophilen Liebhaber Prikopil eine Entführung - um vom Hr. Koch Lösegeld zu erpressen.

"Die Mama hat das eh alles nicht sooo gewollt."

Nun hat aber Frau Sirny auch einen hohen Kibbara sehr gut gekannt - Sie wissen was ich meine. Der hat dann die Akten verschwinden lassen. Da Hr. Haidinger is jetzt frustriert - das versteht man ja. Sein jahrelanges Vertuschen und Mit-Vertuschen wurde nicht belohnt.

Ein Landgendarm aus Tirol muss jetzt alles weiter vertuschen. Die arme Liese hat sich alles zu sehr zu Herzen genommen und ist daran zugrunde gegangen. Siehe "Todesfalle Politik" von Kurt Tozzer.

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Antwort von: Michi P.
verfasst am: 08.02.2008 19:45:22

Ein Wahnsinn, was sich da alles in der österr. Innenpolitik abgespielt hat, wenn das alles stimmt, was Herr Haidinger ausgesagt hat..Bin schon auf die Aussage des ehem. BK Schüssel in der
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Ein Wahnsinn, was sich da alles in der österr. Innenpolitik abgespielt hat, wenn das alles stimmt, was Herr Haidinger ausgesagt hat..

Bin schon auf die Aussage des ehem. BK Schüssel in der heutigen Ausgabe der ZIB 2 bei Armin Wolff gespannt.

Und da fragt man sich schon, wie kann man so eine "christlich soziale Volkspartei" als Arbeitnehmer überhaupt wählen??

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Antwort von: asdfghjklö
verfasst am: 08.02.2008 22:46:05

es ist unglaublich, mit welcher präpotenz der tlane in der zib2 argumentierte. wer jetzt noch nicht erkennt, welche halsabschneiderpartie(ei) in der regierung sitzt, bei dem ist sowieso hopfen
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es ist unglaublich, mit welcher präpotenz der tlane in der zib2 argumentierte. wer jetzt noch nicht erkennt, welche halsabschneiderpartie(ei) in der regierung sitzt, bei dem ist sowieso hopfen und malz verloren. im innenministerium durch druck und rechtswidrige weisungen eine aufklärung abwürgen, und sich dann scheinheilig hinzusetzen, um zu behaupten, die spö sei schuld an allem, da gehört eine gehörige portion frechheit dazu.

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Antwort von:
verfasst am: 08.02.2008 19:08:31

@Thomas Das ist ganz einfach zu erklären. Es geht nicht um den Polizeifehler in diesem Artikel sondern es geht um das Vertuschen des Fehlers. Und vertuscht wurde es unter den schwarzen, den
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@Thomas Das ist ganz einfach zu erklären. Es geht nicht um den Polizeifehler in diesem Artikel sondern es geht um das Vertuschen des Fehlers. Und vertuscht wurde es unter den schwarzen, den solange ist es noch nicht her, dass Frau Kampusch geflohen ist. Vorher wussten sie ja nicht, dass Kampusch wirklich bei Prikopil war. Und danach wurde dieser Ermittlungsfehler vertuscht. Verstanden?

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Antwort von: Martin Friedrich
verfasst am: 08.02.2008 14:25:17

Der gestrige ZIB II - Auftritt des Innenministers und auch Herrn Strassers war ein einziger Skandal. Händefalten und Goschn halten- so in etwa wurde die innerparteiliche Leitlinie der ÖVP
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Der gestrige ZIB II - Auftritt des Innenministers und auch Herrn Strassers war ein einziger Skandal. Händefalten und Goschn halten- so in etwa wurde die innerparteiliche Leitlinie der ÖVP durch Herrn Platter der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht. Mir wird langsam schlecht, wenn ich daran denke, in welchen Zustand unser Land während der vergangenen sieben Jahre heruntergeludert wurde. Es ging bei allem und jedem NUR darum, der eigenen Partei zu nutzen und dem politischen Gegner zu schaden. Die Exekutive, die unabhängig jedem österreichischen Staatsbürger- egal welcher Partei sie/er angehört- zu DIENEN hat, wurde gezielt zum Handlanger der ÖVP umfunktioniert- wann kommt der Steuerstreik der mündigen Bürger ?????

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Antwort von: Thomas
verfasst am: 08.02.2008 11:28:06

Was ich an der Gschicht nicht kapier: Das erste Versagen der Polizei, nämlich dass dem Hinweis nicht nachgegangen worden ist, ist unter einem ROTEN Innenminister gewesen!Warum verweigert das
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Was ich an der Gschicht nicht kapier: Das erste Versagen der Polizei, nämlich dass dem Hinweis nicht nachgegangen worden ist, ist unter einem ROTEN Innenminister gewesen!

Warum verweigert das schwarze Innenministerium dann die Untersuchungen zu diesem Thema? Wäre doch ein tolles, wenngleich klarerweise geschmackloses Thema um zu erklären, dass jetzt keine Fehler mehr passieren, aber unter den roten war das ganz extrem.

Wenn man mich fragt, stimmt da irgendwie hinten und vorne was nicht zusammen...

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Antwort von: WM
verfasst am: 09.02.2008 12:22:12

Vielleicht wissen das beide Parteien nicht.

Deshalb sag das nicht zu laut, sonst ist die SPÖ auch bald gegen Aufklärung :-)

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 08.02.2008 13:49:13

Sie haben recht!

Der Sumpf ist noch vieeeel größer und tiefer und hat 1986 seinen Anfang nach dem 2. Weltkrieg genommen!

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Antwort von: Dr. Klaus Unterrieder
verfasst am: 08.02.2008 13:55:19

??? - der 2. Weltkrieg war doch nicht 1986 zu Ende, oder???

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 08.02.2008 15:33:54

Damit will ich sagen, dass wir nun in etwa die gleichen Zustände wie vor dem 2. Weltkrieg haben. Nachher war es bis 1986 besser. Dann war aber wieder die Wende! Es wiederholt sich!

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Antwort von: Norbert
verfasst am: 10.02.2008 22:51:32

Zustände wie vor dem 2.WK , nachher war es bis 1986 besser?Die Wende? Weltverschwörung??? Gehen Sie auch wählen?Na dann Prost, jetzt sind mir Wahlergebnisse wieder mal
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Zustände wie vor dem 2.WK , nachher war es bis 1986 besser?

Die Wende? Weltverschwörung??? Gehen Sie auch wählen?

Na dann Prost, jetzt sind mir Wahlergebnisse wieder mal verständlicher geworden.

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Antwort von: krokowatz
verfasst am: 08.02.2008 10:47:03

bin gespannt ob der pröll erwin der seligen liese prokop zu hilfe eilen wird und die gütige landesmutter gegen die bösartigen diffamierungen verteidigt. da sind die schwarzen
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bin gespannt ob der pröll erwin der seligen liese prokop zu hilfe eilen wird und die gütige landesmutter gegen die bösartigen diffamierungen verteidigt. da sind die schwarzen spin-doktoren wohl noch am überlegen ob durch tauchen oder mannhaft dazwischen springen die richtige strategie für die nö-wahl ist.

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Antwort von: Dr. Ulrich Rapp
verfasst am: 08.02.2008 10:41:53

Die Verwendung des neuen Modewortes "Evaluierung" erschwert für viele Menschen das Verständnis der Vorgänge. Warum hat Frau Prokop die Ermittlungspannen nicht benützt,
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Die Verwendung des neuen Modewortes "Evaluierung" erschwert für viele Menschen das Verständnis der Vorgänge. Warum hat Frau Prokop die Ermittlungspannen nicht benützt, um in der Öffentlichkeit die vielkritisierte Reform des Innenministeriums durch ihren Parteifreund Strasser zu rechtfertigen? Das dargestellte Motiv für die Vertuschungsaktion gerade der schwarzen Ministerin ist nicht schlüssig. Die Arbeit des Abgeordneten Pilz ist hervorragend. Er wird allmählich zu einer eigenständigen Institution unseres politischen Systems, sozusagen ein Verfassungsorgan ad personam.

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Antwort von: Dr. Klaus Unterrieder
verfasst am: 08.02.2008 13:54:17

Auch ich halte die gängige Praxis, erwiesene Vorgänge und Fakten durch die Verwendung von Begriffen wie "Evaluierung" aber auch durch die Einsetzung nebuloser
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Auch ich halte die gängige Praxis, erwiesene Vorgänge und Fakten durch die Verwendung von Begriffen wie "Evaluierung" aber auch durch die Einsetzung nebuloser "Untersuchungskommisionen" und dergleichen für äußerst bedenklich, da sie der Öffentlichkeit suggerieren, es sei ja noch gar nichts bewiesen. Wir müssen daher zwei Dinge auseinander halten: 1. Die Polizei hat Namen und Wohnadresse des Täters gekannt, und zwar durch einen Hinweis aus eigenen Reihen und ist diesem absolut konkreten Hinweis nicht nachgegangen. Das ist ein Faktum und da gibt es nichts zu untersuchen, das weiß auch der Herr Minister. 2. Eine wen auch immer betreffende Schuldzuweisung für dieses skandalöse Vorgehen hat nichts damit zu tun, dass es in diesem Falle einen Menschen gibt, der durch Fehler der Polizei immensen Schaden erlitten hat, dessen wenigstens teilweise Gutmachung vorrangig sein muß. Daneben können die Damen und Herren intern untersuchen was sie wollen. Auf keinen Fall darf es angehen, dass hier mit finanziellem und kommunikativem Megaaufwand sträfliches Fehlverhalten vertuscht und die ganze Angelegenheit auf juristische Spitzfindigkeiten reduziert wird. Von Herrn Dr. Pilz wünsche ich mir aber auch, dass er sich in dieser Causa ebenfalls auf die Sache konzentriert, und nicht primär Parteipolitik betreibt. Soll heißen: bitte die Verantwortlichen für menschliches und berufliches Fehlverhalten an den Pranger und zur Veranwtortung, aber nicht pauschal und ausschließlich eine Partei. In diesem Sinne: ich bin kein unbedingter Freund der Grünen, habe aber zu einigen von ihnen ziemliches Vertrauen...

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Antwort von: F. Seidling
verfasst am: 08.02.2008 10:38:42

Danke für Ihre Aufdeckungsarbeit. Diese Geschichten sind System Österreich, seit Jahrzehnten. Der Eurofighter-Ausschuß ist schonvergessen...., auch beim Innenministerium bemüht
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Danke für Ihre Aufdeckungsarbeit. Diese Geschichten sind System Österreich, seit Jahrzehnten. Der Eurofighter-Ausschuß ist schon

vergessen...., auch beim Innenministerium bemüht man sich mit Beschwichtigungen Gras darüber wachsen zu lassen. Der Durch-

schnittsösterreicher empfindet offenbar diesen furchtbaren parteipolitischen Umgang mit Gesetzen und Menschen als "demokratiegegeben". Ein wenig unter die Haut geht ihm die

Causa Kampusch - nicht wegen der Vertuschung sondern wegen des

Ermittlungsfehlers..... Aber der Herr Peter Grindling wird diese Aufmüpfigkeit bei seinem Kampf gegen "die Radikalisierung im Wohnzimmer" ("Standard" v. heute) sicher auch in den Griff kriegen

(inklusive solcher mails).

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