Tagebuch / Februar 2012

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SAMSTAG, 05. APRIL 2008

Soll es über den EU-Vertrag eine Volksabstimmung geben? Viele meiner Freunde und die FPÖ sind dafür. Diese Kombination sagt noch nichts über das Anliegen selbst aus. Bei Zwentendorf war es nicht anders, und trotz scheinbarer Nähe zur FPÖ hatten wir damals recht.Diesmal ist es anders. Fast alle sachlichen und politischen Gründe sprechen gegen eine Volksabstimmung. Ich gehe die drei
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Soll es über den EU-Vertrag eine Volksabstimmung geben? Viele meiner Freunde und die FPÖ sind dafür. Diese Kombination sagt noch nichts über das Anliegen selbst aus. Bei Zwentendorf war es nicht anders, und trotz scheinbarer Nähe zur FPÖ hatten wir damals recht.

Diesmal ist es anders. Fast alle sachlichen und politischen Gründe sprechen gegen eine Volksabstimmung. Ich gehe die drei wichtigsten der Reihe nach durch.

Argument 1: „Der Vertrag verpflichtet Österreich, an Kriegen teilzunehmen.“ Das ist schlicht und einfach Unsinn. Der Vertrag sieht in sicherheitspolitischen Fragen nach wie vor Einstimmigkeit vor. Die „irische Klausel“ wiederum garantiert, dass Neutrale zu nichts gezwungen werden dürfen, was der Neutralität widerspricht. Der Vertrag bringt eine Stärkung der Neutralen: Sie können ab jetzt alles verhindern – aber zu nichts gezwungen werden.

Argument 2: „Wir müssen die Atomindustrie finanzieren.“ Das ist nichts Neues. Die österreichische Regierung hat schon bisher viel zu wenig gegen EURATOM getan. Daran ändert sich mit dem Vertrag nichts. Es wird weder besser noch schlechter.

Argument 3: „Der Vertrag greift tief in unsere Verfassung ein. Daher muss es eine Volksabstimmung geben.“ Auch das ist falsch. Der Vertrag greift in keinem einzigen Punkt in die Verfassung ein. Wenn wir ratifizieren, müssen wir keine einzige Verfassungbestimmung beschließen.

Aber was steht jetzt wirklich im Vertrag? Warum haben sogar einige der bekanntesten österreichischen Schriftsteller Probleme beim Verstehen des Textes?

Zum ersten liegt das an der Bürokratensprache. Der Text ist fast unlesbar. In diplomatischem Vertragstext werden komplizierte Kompromisse so festgehalten, dass sie nur von geschulten Lesern entschlüsselt werden können.

Damit eignet sich der Vertrag für alle ungewollten und gewollten Fehlinterpretation. Viele der seltsamen Auslegungen der Gegner finden darin ihren Grund.

Das ist schade, weil die Sache im Grunde eher einfach ist. Nach langen Wirren haben sie alle Staaten auf zwei große Schritte geeinigt: Die EU soll eine Charta der Grundrechte bekommen. Und: Die europäische Demokratie soll mit der Aufwertung des Parlaments einen wichtigen Schritt weiter kommen.

Erst im dritten Teil finden sich die Steine des Anstosses. Die meisten davon betreffen die Sicherheitspolitik. Es war meine Aufgabe, das Zeile für Zeile zu prüfen. Mit Ausnahme der Strukturierten Zusammenarbeit findet sich nichts, was Grüne nicht unterschreiben könnten.

Warum also jetzt, bei einem Vertrag, der weit weniger ändert als die Verträge von Nizza und Amsterdam, jetzt diese Aufregung? Warum mobilisieren Linke, die sich den Internationalismus auf ihre Fahnen geschrieben haben, mit sachlich falschen Argumenten?

Viele Linke haben ein Problem: Sie finden keine Antwort auf die Herausforderung der Globalisierung neoliberaler Politik. Ihr Bild der EU ist das eines Werkzeugs des internationalen Finanzkapitals. Weil sie dem kaum etwas entgegen zu setzen haben, verteidigen sie den Nationalstaat gegen die europäische Einigung.

Aber wie stellen sie sich eine politische Alternative vor? Global ist Österreich ein Standort von vielen. In der Sicherheitspolitik ist es mit seiner Neutralität eine Randerscheinung. Wenn sich die österreichische Linke schimpfend hinter die Landesgrenzen zurückzieht, erreicht sie gar nichts.

Die Hauptfrage der europäischen Sicherheit heißt heute nicht „Neutral oder Pakt“, sondern „Globalisierung von Rechtsstaatlichkeit auf der Basis der UNO gegen Herrschaft eines Blocks unter der Führung der USA“. Eine neue Weltordnung, die auf gleichem Völkerrecht für alle basiert, hat ihre Hauptunterstützung in Europa. Der Streit, der die NATO zu spalten beginnt, hat genau darin seine Wurzel.

Die Grundlage globaler Rechtsstaatlichkeit ist Solidarität. Stück für Stück arbeitet sich die EU daran heran. Fahrlässige Mandate wie das im Tschad bringen immer wieder Rückschläge. Aber auf diesem Weg gibt es nur eine Alternative: das System der USA:

„Aber die Solidarität, die wir bräuchten, ist doch eine soziale Solidarität!“ Das ist das beste Argument der Kritiker. Die fehlende Sozialunion zeigt auf die Achillesferse der EU. Viel zu wenig kümmert sich Brüssel um die Lebensfragen der Menschen, weil das die Regierungen der meisten Mitgliedsstaaten einfach nicht wollen. Nicht die Frage des Reformvertrags, sondern die soziale Frage wird zur Überlebensfrage der EU. Wenn die Union Steuerdumping und Spekulation keine gemeinsamen Grenzen setzt, wird aus der Störung des Vertrauens der Menschen ein Bruch.

Aber darum geht es im Reformvertrag nicht. Das ist seine Schwäche – aber das ist ein Grund, dafür in Europa zu kämpfen – und nicht Grundrechte und Demokratisierung abzulehnen.

Bleibt noch das Argument der Demokratie: „Der Vertrag ist so wichtig, darum muss es eine Volksabstimmung geben.“ Aber worüber soll abgestimmt werden? Über die Grundrechtscharta? Über die neuen Rechte des Parlaments? Oder über den unübersichtlichen dritten Teil, an dem die meisten Kritiker bemängeln, dass sie ihn nicht verstehen?

Klar ist nur die Absicht der nationalistischen Rechten. Sie wollen raus aus der EU. Was die Linke will, scheint ihr selbst nicht klar.

Der Vertrag selbst ist nur in einem Fall von großer Bedeutung: wenn er verhindert wird. Dann ist die europäische Einigung selbst in Gefahr.

Wir Abgeordnete sind gewählt worden, um Gesetze und den Bundeshaushalt zu beschließen, die Regierung zu kontrollieren und ab und zu Verträge zu ratifizieren. Ich habe den Vertrag genau gelesen und jede Kritik ernst genommen. Am Mittwoch werden wir im Nationalrat den Vertrag ratifizieren. Ich werde mit Ja stimmen, nicht im Zweifel, sondern aus Überzeugung.

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Antwort von: Grün-Alternatives Urgestein
verfasst am: 07.04.2008 22:54:33

"Mit Ausnahme der Strukturierten Zusammenarbeit findet sich nichts, was Grüne nicht unterschreiben könnten." Wenn das Peter Pilz schreibt, stellt sich die Frage, was er unter
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"Mit Ausnahme der Strukturierten Zusammenarbeit findet sich nichts, was Grüne nicht unterschreiben könnten."

Wenn das Peter Pilz schreibt, stellt sich die Frage, was er unter "Grüne" versteht.

Nichts für ungut Peter, aber Du bist noch nie ein Grüner und schon gar kein Alternativer gewesen. Basisdemokratie, Antimilitarismus und Mitbestimmung hast Du schon seit langen über Bord geworfen.

Wann nimmst denn endlich das Handtuch? Du bist wie alle anderen Berufspolitiker.

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Antwort von: Einem kritischen Wähler
verfasst am: 07.04.2008 15:37:30

Glauben Sie nicht, dass durch das geschickte Abwiegeln einer doch möglichen Abstimmung gerade der Anteil der Befürworter der EU nicht weiter geschwächt wird? Die Gegner werden kaum
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Glauben Sie nicht, dass durch das geschickte Abwiegeln einer doch möglichen Abstimmung gerade der Anteil der Befürworter der EU nicht weiter geschwächt wird? Die Gegner werden kaum weniger werden - eher die Befürworter...

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Antwort von:
verfasst am: 07.04.2008 14:36:28

Es gibt nur einen einzigen Grund warum sich das Parlament so vehement gegen eine Volksabstimmung wehrt:

IHR AUSGANG WÄRE BINDEND!

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Antwort von: derökonom
verfasst am: 07.04.2008 08:25:27

Sehr geehrter Herr Pilz, vielen Dank für Ihren Text. Schöner kann man es gar nicht sagen (schreiben), was ich mir auch schon länger zu diesem Thema denke. Strache und Menasse,
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Sehr geehrter Herr Pilz,

vielen Dank für Ihren Text. Schöner kann man es gar nicht sagen (schreiben), was ich mir auch schon länger zu diesem Thema denke. Strache und Menasse, Westenthaler und Streeruwitz, Meissner-Blau und Mölzer, das sind wirklich seltsame Paare.

JA ZUM REFORMVERTRAG!!!!!!!!!!

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 07.04.2008 20:40:06

Das heißt Herr Dr. Pilz und derökonom ist für die Möglichkeit der Wiedereinführung der Todesstrafe! Richtig? Siehe meine Antwort zum Küchenjuristen weiter unten! Ich
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Das heißt Herr Dr. Pilz und derökonom ist für die Möglichkeit der Wiedereinführung der Todesstrafe! Richtig? Siehe meine Antwort zum Küchenjuristen weiter unten!

Ich will die Todesstrafe nicht einmal ansatzweise haben. Eines der 10 Gebote GOTTES lautet: "Du sollst nicht töten!"

Herr. Dr. Pilz ich halte sie mittlerweile auch für einen Heuchler und egoistischen Feigling und die Medienpräsenz steht im Vordergrund! Sie haben als Sicherheitssprecher mE völlig versagt, nach dem ich Ihnen vor mehr als 2 Jahren brisanteste Unterlagen bzw. Informationen zukommen habe lassen!

SCHANDE! SCHANDE! SCHANDE!

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 07.04.2008 22:06:02

Nicht bös sein - aber Ihnen zaudert vor Eiern, von denen noch nichteinmal die Geburt der Henne wahrscheinlich ist, die sie legen könnte. Die EU-Menschenrechtscharta bietet nicht mehr oder
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Nicht bös sein - aber Ihnen zaudert vor Eiern, von denen noch nichteinmal die Geburt der Henne wahrscheinlich ist, die sie legen könnte.

Die EU-Menschenrechtscharta bietet nicht mehr oder weniger Schutz vor der Todesstrafe als bereits durch die EMRK und unsere Verfassung eingeräumt ist.

Die Aussage, daß der Reformvertrag zur Wiedereinführung der Todesstrafe führen würde, ist absurd, sonst nichts.

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Antwort von: disappointed brother
verfasst am: 08.04.2008 05:41:15

Vor 70 Jahren wurde auch die Möglichkeit des Holocausts als "absurd" bezeichnet. Was gemacht werden kann, wird gemacht (siehe Bespitzelung)! "Lernern's Geschichte",
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Vor 70 Jahren wurde auch die Möglichkeit des Holocausts als "absurd" bezeichnet. Was gemacht werden kann, wird gemacht (siehe Bespitzelung)! "Lernern's Geschichte", hätte Kreisky gesagt, und "wehret den Anfängen", meine ich!

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 08.04.2008 16:15:28

Äpfel sind rund, Birnen eher oval, um nur einen der Unterschiede anzusprechen. Die UN-Vollversammlung hat letzten Herbst eine Resolution zur Ächtung der Todesstrafe verabschiedet, was nur
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Äpfel sind rund, Birnen eher oval, um nur einen der Unterschiede anzusprechen.

Die UN-Vollversammlung hat letzten Herbst eine Resolution zur Ächtung der Todesstrafe verabschiedet, was nur möglich war, weil sich jene Staaten, die sie nach wie vor praktizieren, der Stimme enthalten haben (sog. Konsensus-Prinzip).

Es ist nachhaltig unwahrscheinlich, daß irgendein europäischer Staat die Todesstrafe wieder einführen würde, und es ist schlichtweg absurd, eine Zustimmung zum Reformvertrag mit der Befürwortung der Todesstrafe gleichzusetzen, oder ein Friedensprojekt wie das geeinte Europa mit den menschenverachtenden Anflügen kleindeutscher Chauvinisten in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts.

Lernen'S vor der Geschichte ersteinmal Denken, hätte Kreisky wohl zu Ihnen gesagt.

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 08.04.2008 19:57:27

Es gibt aber noch einen Staat in Europa, wo die Todesstrafe noch gilt! Die Todesstrafe in der EU wurde nur mittels Zusatzprotokollen abgeschafft! Zitat: "Der Trick liegt darin, dass man aus den
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Es gibt aber noch einen Staat in Europa, wo die Todesstrafe noch gilt!

Die Todesstrafe in der EU wurde nur mittels Zusatzprotokollen abgeschafft!

Zitat: "Der Trick liegt darin, dass man aus den Zusatzprotokollen wieder aussteigen kann.

Fazit: Es wird sicher nicht morgen die ersten Todesurteile geben, allerdings gibt es , wenn von den Regierungen gewollt, die Möglichkeit die Todesstrafe wieder einzuführen. Man hat sich also sehr bewusst eine Tür offen gelassen, um die Todesstrafe wieder einführen zu können, nicht heute oder morgen, aber wenn notwendig.

http://www.eu-vertrag-stoppen.de/rechtsstaat/recht.html#Todesstrafe

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 08.04.2008 20:41:32

Schon wieder Unsinn : Artikel 6 des 6. Zusatzprotokolles verweist auf den ergänzenden Charakter dieses Protokolls im Verhältnis zur EMRK, d.h. Konvention und Zusatzprotokoll bilden eine
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Schon wieder Unsinn :

Artikel 6 des 6. Zusatzprotokolles verweist auf den ergänzenden Charakter dieses Protokolls im Verhältnis zur EMRK, d.h. Konvention und Zusatzprotokoll bilden eine Einheit.

Eine Aufkündigung wäre daher nur nach Artikel 48 EMRK möglich und würde dann aber die gesamte Konvention betreffen, nicht nur das Zusatzprotokoll.

(Das ist übrigens sogar ein Argument FÜR den Reformvertrag, weil mit dessen Menschenrechtscharta das Recht auf Leben sogar noch zusätzlich abgesichert würde, weil ein Staat, der die EMRK aufkündigt, immer noch an die EU-Grundrechtscharta gebunden wäre, ohne die es wohl keinesfalls eine EU-Mitgliedschaft spielen würde).

Artikel 5 des Protokolls sieht lediglich eine Rücknahme von Gebietsvorbehalten vor, die anläßlich der Ratifikation erklärt wurden. Fazit:

Abgesehen davon, daß eine Wiedereinführung der Todesstrafe irgendwo in Europa nachhaltig unwahrscheinlich ist, sind Sie vor der theoretischen Möglichkeit dazu nirgendwo auf der Welt sicher, uzw. nichteinmal dann, wenn Sie sich EMRK und EU aus Österreich wegdenken, weil theoretisch auch Artikel 85 B-VG geändert werden könnte.

Wenn die "von den Regierungen gewollte Möglichkeit, die Todesstrafe wieder einzuführen", für Sie ein Argument gegen den Reformvertrag sein soll, dann ist das ungefähr so stichhaltig als wenn Sie der EU Flugzeugabstürze vorwerfen würden, bloß weil die EU den Luftverkehr nicht unterbindet; die Wahrscheinlichkeit, irgendwo in der EU Opfer eines Flugzeugabsturzes zu werden, ist aber ungleich höher als daß sich EU-weit Mehrheiten für eine Wiedereinführung der Todesstrafe oder für ein Verbot des elektrischen Stroms finden ...

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 09.04.2008 10:12:51

Laut meinen Informationen gilt aber nicht mehr das 6. Protokoll, sondern das 13.! Die Möglichkeit der Wiedereinführung der Todesstrafe ist auch sicher nicht das Einzige! Für mich, als
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Laut meinen Informationen gilt aber nicht mehr das 6. Protokoll, sondern das 13.!

Die Möglichkeit der Wiedereinführung der Todesstrafe ist auch sicher nicht das Einzige! Für mich, als sehr gläubiger Mensch, das schwerwiegendste! Und die anderen Sachen deuten auf KRIEG hin!

Ich würde Sie gerne kennenlernen, da Sie nun doch darauf eingehen. Ich wohne in Wien! Sind Sie daran interessiert? Darf ich mich auch persönlich per Mail an Sie wenden? Ich hab noch ganz andere Sachen!

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 09.04.2008 17:09:33

Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob ich das will - aber bitte, Reden hat noch nie geschadet.Einzige Bedingung: Keine Links, die ich durchforsten muß, um Ihren Standpunkt nachvollziehen zu
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Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob ich das will - aber bitte, Reden hat noch nie geschadet.

Einzige Bedingung: Keine Links, die ich durchforsten muß, um Ihren Standpunkt nachvollziehen zu können.

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Antwort von: DerÖkomom Kritiker
verfasst am: 07.04.2008 10:47:46

jaja Herr "DerÖkonom" !!! Sie sollten besser "DerDummschwätzer" als Nick zulegen, da SIe argumentationslos posten.... Dumme Parolen a'la "JA ZUM
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jaja Herr "DerÖkonom" !!! Sie sollten besser "DerDummschwätzer" als Nick zulegen, da SIe argumentationslos posten....

Dumme Parolen a'la "JA ZUM REF......." haben wir genug genossen.

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Antwort von: derökonom
verfasst am: 07.04.2008 17:36:53

Und wo sind Ihre Argumente, Herr Klugscheißer?

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 07.04.2008 17:48:34

Das einzige Argument, das er hat, ist er selber (und merkt es aber nichteinmal ...)

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Antwort von: critical brother
verfasst am: 07.04.2008 06:11:56

Charta der Grundrechte: welche Grungrechte, die es in Österreich noch nicht gibt, sind es wert, dafür die Souveränität über Bord zu werfen?Aufwertung des Parlaments: was
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Charta der Grundrechte: welche Grungrechte, die es in Österreich noch nicht gibt, sind es wert, dafür die Souveränität über Bord zu werfen?

Aufwertung des Parlaments: was bringt uns die Aufwertung eines Parlaments, in dem Österreich nur den Wasserträger spielt?

Rüstungsagentur? Atomarer Erstschlag? Schon einmal "Guernica" gelesen, Dr. Pilz? Waren die Grünen nicht sogar gegen den EG - Beitritt Österreichs? Wie schnell kann man sich um 180 Grad drehen? Und ist es Ihnen nicht peinlich, von Idioten gewählt worden zu sein?

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Antwort von: www.law-europe.eu
verfasst am: 06.04.2008 18:28:36

> Viel zu wenig kümmert sich Brüssel> um die Lebensfragen der Menschen,> weil das die Regierungen der meisten> Mitgliedsstaaten einfach nicht wollen. Vielen Dank, dass Sie
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> Viel zu wenig kümmert sich Brüssel

> um die Lebensfragen der Menschen,

> weil das die Regierungen der meisten

> Mitgliedsstaaten einfach nicht wollen.

Vielen Dank, dass Sie diesen Punkt ansprechen. Meiner Ansicht nach ist genau dieser Punkt einer der wichtigsten, die in den kommenden Jahren offener und ehrlicher diskutiert werden müssen. Vielleicht könnten Sie die Debatte kraft Ihrer Position stärker anstoßen.

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Antwort von: seyffenstein II
verfasst am: 06.04.2008 17:28:15

Danke, danke Herr Genosse Doktor Pilz... Unter Meissner-Blau und Fuchs hatte ich noch die Grünen gewählt, leider ist das lange vorbei. Gestern hatte ich ein Interview mitJohannes
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Danke, danke Herr Genosse Doktor Pilz...

Unter Meissner-Blau und Fuchs hatte ich noch die Grünen gewählt, leider ist das lange vorbei. Gestern hatte ich ein Interview mit

Johannes Voggenhuber gelesen.. Soviel Präpotenz fand sogar ich zum kotzen....

Ja "causa finita" viel vergnügen bei der Abstimmung Herr Dr.phil.Pilz.

Sie machen es mir leicht bei den nächsten wahlen für die FPÖ zu stimmen.

PS. Die Wahl der Frau Dr. MMag. Petrovitsch in NÖ erinnert sehr ungut an die Wahlen zum obersten Soviet :(

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Antwort von: weltbeobachterin.blog.de
verfasst am: 05.04.2008 19:29:12

PS: Permalinks wären super zum verlinken. Weil als politinteressierte Bloggerin würde ich gern ab und zu auf einen bestimmten Eintrag hier verlinken.

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Antwort von: weltbeobachterin.blog.de
verfasst am: 05.04.2008 19:26:56

gut, dass sie zustimmen - noch besser, dass sie es hier aus ihrer Sichtweise erklären. Ist wie man sieht nicht selbstverständlich.

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Antwort von:
verfasst am: 05.04.2008 19:14:29

Danke Herr Pilz daß Sie als geschulter Leser den komplizierten und fast unlesbaren Text für die österreichische Bevölkerung gelesen und für gut befunden haben. Nach Ihren
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Danke Herr Pilz daß Sie als geschulter Leser den komplizierten und fast unlesbaren Text für die österreichische Bevölkerung gelesen und für gut befunden haben.

Nach Ihren eigen Worten Herr Pilz, eignet sich der Vertrag für alle ungewollten und gewollten Fehlinterpretationen. Aber Sie als geschulter Leser wissen, daß in Zukunft alle Auslegungen im Sinne der Bevölkerungen erfolgen.

Sie haben Zeile für Zeile geprüft und als geschulter Leser erkannt, daß dieser Vertrag für das gemeine Volk gut ist.

Tja, warum soll man einen Vertrag nicht unterschreiben, wenn er weniger ändert als die Verträge von Nizza und Amsterdam. Dieses Argument ist doch einleuchtend und logisch. Das muß doch jeder verstehen.

Die fehlende soziale Komponente stört Sie Herr Pilz als geschulter Leser weiter nicht. Hauptsache Sie haben alles verstanden.

Das Argument der Vertrag sei so wichtig, daß es ganz einfach eine Volksabstimmung geben muß, schieben Sie ganz einfach beiseite, indem Sie fragen, worüber eigentlich abgestimmt werden soll. Na hoffentlich weiß das Parlament und besonders Sie worüber abgestimmt wird.

Wenn Sie am Mittwoch mit ja stimmen, kann man nur hoffen, daß Sie wirklich alles verstanden haben, besonders was Demokratie betrifft und vielleicht lernen Sie auch die Intelligenz der Bevölkerung Europas richtig einzuschätzen.

Aber Sie, sehr geehrter Herr Pilz, scheinen sich als etwas Besseres zu halten. Gratulation zu dieser Einstellung.

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 06.04.2008 15:07:06

Wer den Reformvertrag semantisch nicht durchschaut, braucht sich am ASVG gar nicht erst zu versuchen, das ist nämlich um einiges schwerer verständlich; oder auch das Mietrecht mit seinen
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Wer den Reformvertrag semantisch nicht durchschaut, braucht sich am ASVG gar nicht erst zu versuchen, das ist nämlich um einiges schwerer verständlich; oder auch das Mietrecht mit seinen zahllosen Novellen und Übergangsbestimmungen.

Sollte dann nicht eigentlich auch über das ASVG und das Mietrecht abgestimmt werden, eben weil es vom Gros der Betroffenen nicht verstanden wird ?

Sollen Rechtsbrecher in Hinkunft nur mehr noch für die Übertretung von Bestimmungen belangt werden dürfen, die sie auch verstanden haben ?

Oder ist es nicht eigentlich etwas vollkommen Normales, daß komplizierte Lebensrealitäten auch abstrakter Regelungen mit einem gewissen Komplexitätsgrad bedürfen, damit im Ergebnis niemand zu kurz kommt ?

Und daß sich aber als Folge dessen das Wahlvolk einerseits auf seine gewählten Vertreter/innen verlassen muß, und andererseits aber jede/r Betroffene auf die Beine stellen und kompetente Beratung einholen muß, um die Abläufe zu verstehen und zu seinem/ihrem Recht zu kommen ?

Kritik an der EU ist legitim und gut, aber welche Alternativen bieten denn die Befürworter/innen einer Volksabstimmung zum Reformvertrag an ?

Austritt und Rückkehr zum Nationalstaat ?

Im Gegensatz zum bisherigen EU-Regelwerk enthält der Reformvertrag übrigens eine Austrittsklausel - fragt sich daher, wovor sich Strache & Co eigentlich fürchten ? Ich vermute, davor, daß sie, wenn es darum ginge, für einen Austritt zu lobbyieren, keine ausreichenden Argumente hätten ...

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 07.04.2008 20:32:19

Es ist laut Prof. Schachtschneider bereits seit 1993 möglich aus der EU aus zu treten! Mit einen einfachen Mehrheitsbeschlussgesetz im NR!
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Es ist laut Prof. Schachtschneider bereits seit 1993 möglich aus der EU aus zu treten! Mit einen einfachen Mehrheitsbeschlussgesetz im NR!

http://www.stage6.com/The-Truth-and-Nothing-but-The-Truth/video/1980206/E U-Verfassung-Reformvertrag-aufgedeckt%3Cbr/%3E

Und solange in den Erläuterungen der EMRCH Artikel 2 steht, dass man die Todesstrafe wieder einführen kann, ist dieser Vertrag für mich als sehr gläubiger Mensch ab zu lehnen!!! Und laut Aussenministerium ist dann die EMRCH bindend!

http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&threadID=6508&s=0fb db7d2226fc53651717cf66ed6ba19d4f49a1f

http://zeitwort.at/index.php?page=Threa d&postID=103166#post103166

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 07.04.2008 21:56:39

Wer auch immer Prof. Schachtschneider ist, aber 1. war Österreich 1993 weder Mitglied der EU noch der EG und 2. sind völkerrechtliche Verträge nur dann einseitig aufkündbar, wenn
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Wer auch immer Prof. Schachtschneider ist, aber 1. war Österreich 1993 weder Mitglied der EU noch der EG und 2. sind völkerrechtliche Verträge nur dann einseitig aufkündbar, wenn entweder die Vertragspartner zustimmen oder der Vertrag eine Ausstiegsklausel enthält; das ist bis dato noch nicht der Fall, ein entsprechender NR-Beschluß wäre daher völkerrechtlich unbeachtlich.

Erläuterungen zu Gesetzes- oder Vertragswerken sind normativ nicht bindend.

Sollte die EMRCH nachträglich im Sinne einer Wiedereinführung der Todesstrafe abgeändert werden, könnte ja von der Austrittsklausel Gebrauch gemacht werden.

Im übrigen sind sämtliche EU-Mitgliedstaaten der EMRK unterworfen, deren 6. Zusatzprotokoll die Todesstrafe verbietet. Die Wiedereinführung der Todesstrafe durch die EU wäre daher ein Bruch der EMRK und schon angesichts der dadurch ausgelösten Haftungsfolgen kaum vorstellbar - dies ganz abgesehen davon, daß die Menschenrechtscharta nicht so ohne weiteres abänderbar wäre.

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 08.04.2008 08:14:37

Haben Sie sich überhaupt die Links, die ich postete, angeschaut? Ich denke nicht! Denn gerade das Aussenministerium hat veröffentlciht, dass die EMRCH BINDEND WIRD!!! Es ist völlig
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Haben Sie sich überhaupt die Links, die ich postete, angeschaut? Ich denke nicht! Denn gerade das Aussenministerium hat veröffentlciht, dass die EMRCH BINDEND WIRD!!!

Es ist völlig irrelevant ob Ö seit 1993 dabei ist oder nicht. Fakt ist, dass ihre Behauptung, dass man erst mit dem NEUEN Lissabonvertrag aus der EU austreten kann Dr. Schachtschneider widerspricht. Und da Sie sich damit nicht auseinandergesetzt haben, wird es zu keiner sachlichen Diskussion kommen, um die Wahrheit heraus zu finden. LEIDER SCHADE!

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 08.04.2008 16:19:48

Ich brauche mich mit Ihren fragwürdigen Links nicht auseinanderzusetzen, um Ihre Behauptungen zu widerlegen.Daß Ihnen zu meinen Gegenargumenten nichts mehr einfällt, liegt wohl daran,
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Ich brauche mich mit Ihren fragwürdigen Links nicht auseinanderzusetzen, um Ihre Behauptungen zu widerlegen.

Daß Ihnen zu meinen Gegenargumenten nichts mehr einfällt, liegt wohl daran, daß Sie die Ihrigen nur nachplappern.

DAS ist schade, aber für die Diskussionskultur in diesem Land leider nur allzu symptomatisch.

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 08.04.2008 20:02:44

Mit anderen Worten, sie wissen eh alles besser! Sie prüfen gar nix mehr! Auch wenn es sein kann, dass auch Sie falsche Informationen bekommen haben! Oder ist das für Sie unmöglich? Ich
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Mit anderen Worten, sie wissen eh alles besser! Sie prüfen gar nix mehr! Auch wenn es sein kann, dass auch Sie falsche Informationen bekommen haben! Oder ist das für Sie unmöglich? Ich halte Sie für hochmütig!

Welche Quellenangaben können Sie vorweisen, damit ihr Aussagen auch belegt sind?

Aber warten wir es ab! Der dritte Weltkrieg ist mE sowieso nicht mehr zu verhindern! Dann werden wir ja sehen!

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 08.04.2008 20:52:27

Ich diskutiere mit Ihnen, nicht mit Ihren Links.Wenn Sie vermeinen, in Ihren Links Argumente für Ihren und gegen meinen Standpunkt vorzufinden, dann hindert Sie ja niemand daran, diese Argumente
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Ich diskutiere mit Ihnen, nicht mit Ihren Links.

Wenn Sie vermeinen, in Ihren Links Argumente für Ihren und gegen meinen Standpunkt vorzufinden, dann hindert Sie ja niemand daran, diese Argumente auch einzubringen (anstatt bloß Links).

Die von mir verwiesenen Bestimmungen sind geltendes Recht bzw. im Reformvertragsentwurf enthalten und bedürfen insofern keiner zusätzlichen Quellenangaben, weil sie ohnehin für jedermann frei zugänglich sind.

Denn was zB im 6. Zusatzprotokoll zur EMRK steht, können Sie ja wohl auch selber herausfinden, vor allem wenn Sie selber argumentativ damit operieren.

Was uns beide unterscheidet ist daß ich nicht einfach nur nachplappere was irgendwer anderes von sich gibt, sondern selber nachdenke und anschließend meine eigene Meinung sage.

@ Dritter Weltkrieg :

Bitte nichts für ungut, aber Sie erinnern mich an das geflügelte Wort von jemandem, der so dreinschaut, als hätte er sich grad geschreckt und schon wieder etwas gesehen ...

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 09.04.2008 10:22:50

Hat es etwa noch keine Weltkriege gegeben?

Oder ist der Geschichtsunterreicht auch unwahr?

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 09.04.2008 10:21:03

Können Sie mir bitte Ihre Informationsquellen zukommen lassen. (Links, etc.) DANKE! Dann kann ich mich auch damit auseinandersetzen. Ich will die Wahrheit herausfinden. Die Informationen, die
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Können Sie mir bitte Ihre Informationsquellen zukommen lassen. (Links, etc.) DANKE!

Dann kann ich mich auch damit auseinandersetzen. Ich will die Wahrheit herausfinden. Die Informationen, die ich von der Regierung bzw. Europatelefon bekommen haben reichen bei weitem nicht aus!

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Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 09.04.2008 10:16:53

Ich empfehle Ihnen "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt zu lesen, falls Sie das noch nicht kennen.

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 09.04.2008 17:13:05

Ojeoje, ich seh schon, das wird schwierig. Vermutlich auch für Sie, denn als Agnostiker reagiere ich eher allergisch auf den Versuch, mir irgendeinen Gott als Argument zu verkaufen, soviel
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Ojeoje, ich seh schon, das wird schwierig.

Vermutlich auch für Sie, denn als Agnostiker reagiere ich eher allergisch auf den Versuch, mir irgendeinen Gott als Argument zu verkaufen, soviel gleich vorweg ...

Dürrenmatt hab ich in der Mittelschule genossen.

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Antwort von: ein sympathisant
verfasst am: 05.04.2008 15:23:38

lieber peter,danke dass du dieses thema ausführlich und nicht kursorisch abhandelst, auch wenn damit bei diesem text ausnahmsweise dein ironisches talent zu kurz kommt. falls es - und ich hoffe
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lieber peter,

danke dass du dieses thema ausführlich und nicht kursorisch abhandelst, auch wenn damit bei diesem text ausnahmsweise dein ironisches talent zu kurz kommt. falls es - und ich hoffe doch - für dich als volksvertreter interessant ist, hier etwas feedback:

1) wenn ich in einer firma 50% der anteile hatte und nach einer umgründung habe ich nur mehr 20%, soll keiner versuchen mir zu erklären, es habe sich an meinem gewicht nichts geändert. schon die diversen beitritte hätten aus meiner sicht anders demokratisch abgesichert werden müssen. wir verlieren stetig an gewicht im ep.

2) die stärkung der rechte des ep darf nicht dazu führen, dass nicht weiterhin das eklatante demokratiedefiizit angeprangert wird. wir haben mit dem beitritt viel demokratische kultur abgegeben und dieser vertrag macht wenig davon wieder wett.

3) die skepsis der leute rührt von der schleichenden entrechtung, die über jahrzehnte durchgeführt wurde und wird. man verhandelt lange mit der türkei, schilt alle kritiker eines beitrittes als verfrühte hetzer und nach 10 jahren erklärt man, ja jetzt könne man nicht mehr nein sagen, das würde die progressiven kräfte vor den kopf stossen.... ähnlich wird bei vielen materien verfahren und auch in deiner argumentation kommt es vor, dieses "aber das haben wir ja schon damals....." - vielleicht muss man einfach mal irgendwo mitten drinnen laut NEIN sagen, um die damaligen Fehler endlich nachzukorrigieren?

Herzliche Grüße, ein sympathisant

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Antwort von: klara vogelsang
verfasst am: 05.04.2008 14:30:15

Na, jetzt mal langsam. . . . warum tut bloß jeder so. als wäre die Forderung nach einer Abstimmung gleichzusetzen mit einer Ablehnung der EU?Ich bin auch für eine Volksabstimmung.
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Na, jetzt mal langsam. . . . warum tut bloß jeder so. als wäre die Forderung nach einer Abstimmung gleichzusetzen mit einer Ablehnung der EU?

Ich bin auch für eine Volksabstimmung. Und: Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass ich, sollte eine solche Abstimmung zustande kommen, für den Vetrag stimmen würde. Es ist mir auch bewusst, dass eine solche Volksabstimmung formaljuristisch nicht notwendig ist. Aber: kommt die Volksabstimmung nicht, dann werde ich ich das als schlimmes Demokratiedefizit empfinden.Anders ausgedrückt: das Argument, der Vertrag würde mehr Demokratie bringen, wird von Leuten vorgetragen, die mit gelebter Demokratie nichts am Hut haben wollen und denen man deshalb nicht so so rech trauen kann. Politikern und Parlamentariern halt, die Abstimmungen, Uersuchungsauschüssen und andere demokratischen Risiken so gut es geht aus dem Wege gehen.

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 06.04.2008 15:21:15

Warum sollte in der Nichtabhaltung einer Volksabstimmung ein Demokratiedefizit bestehen ? Oder anders gefragt: Wozu leisten wir uns eine gesetzgebende Körperschaft, wenn wir den gewählten
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Warum sollte in der Nichtabhaltung einer Volksabstimmung ein Demokratiedefizit bestehen ?

Oder anders gefragt: Wozu leisten wir uns eine gesetzgebende Körperschaft, wenn wir den gewählten Volksvertreter/innen dann ohnehin nicht zutrauen, richtige Entscheidungen zu treffen ?

Wenn die gegenwärtige Mandatsverteilung im Nationalrat die politischen Strömungen in ihrer jeweiligen Stärke widerspiegelt, wo soll sich dann bitteschön ein Demokratie"defizit" ergeben ?

Es ist doch unterm Strich vollkommen dasselbe, ob der Souverän selber spricht, oder aber es einem von ihm gewählten Vertreter überläßt.

Je länger ich über obige Fragen nachdenke, desto mehr erhärtet sich mein Eindruck, daß es denjenigen, die eine Volksabstimmung zum Reformvertrag wollen, am allerwenigsten um Demokratie gehen kann, sondern eher darum, sich mit ihrem Minderstandpunkt gegen die Demokratie durchzusetzen (was zumindest auch zu den Volksabstimmungs-Befürwortern aus dem rechten Spektrum paßt).

Immerhin war ja auch schon bei den letzten Wahlen bekannt, daß die Entscheidung über den Reformvertrag in dieser Legislaturperiode anstehen wird - was spricht also dagegen, diese Entscheidung von den gewählten Volksvertreter/innen treffen zu lassen ?

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Antwort von: Kuno
verfasst am: 06.04.2008 18:47:38

Es ist doch unterm Strich vollkommen dasselbe, ob der Souverän selber spricht, oder aber es einem von ihm gewählten Vertreter überläßt - DUMMES ZEUG! Wenn es nämlich
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Es ist doch unterm Strich vollkommen dasselbe, ob der Souverän selber spricht, oder aber es einem von ihm gewählten Vertreter überläßt - DUMMES ZEUG! Wenn es nämlich nach dem Souverän ginge, wäre das ganze parasitäre Asyl- und Ausländergesindel schon lange zuückgebracht in den Busch, hinter den Ural oder auch nur hinter den ehem. eisernen Vorhang und wäre der Asylmißbrauchsindustrie-Sumpf schon lange trockengelegt und dessen Exponenten (u.a. ein gewisser Roland Hermann, der hier in völlig entbehrlicher Weise als "Küchenjurist" das Forum ideologisch verpestet) lange hinter Gittern oder ausgebürgert!

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 06.04.2008 23:37:14

... und zum Thema "Osterweiterung" fallen Ihnen vermutlich auch bloß Panzer ein ...

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Antwort von: Verband Österreichischer Patrioten (VÖP)
verfasst am: 07.04.2008 15:09:31

... nicht nur Panzer, sondern vor allem Stacheldraht, hinter dem wir (diesen ein Arbeitslager umgebend) SIE und Ihresgleichen gerne sehen würden...

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 07.04.2008 17:47:07

Es ist ein Jammer - da hat sich die Allgemeinheit neun Jahre lang für Ihre Schulpflicht verausgabt, und alles was Sie nun zu Diskussionen beizutragen vermögen sind solche Darmwinde.Also
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Es ist ein Jammer - da hat sich die Allgemeinheit neun Jahre lang für Ihre Schulpflicht verausgabt, und alles was Sie nun zu Diskussionen beizutragen vermögen sind solche Darmwinde.

Also bloß zum Herumrülpsen hätten wir Ihnen das Schreiben wirklich nicht beizubringen brauchen ...

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Antwort von: wunderbar!
verfasst am: 06.04.2008 16:16:45

...der seit langem beste kommentar des küchenjuristen! ich stimme ihnen voll und ganz zu. stößt es denn niemanden auf, dass ausgerechnet jene klientel diverser kleinformate, die
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...der seit langem beste kommentar des küchenjuristen! ich stimme ihnen voll und ganz zu.

stößt es denn niemanden auf, dass ausgerechnet jene klientel diverser kleinformate, die ansonsten nach dem muster "die da oben kassieren nur und hackeln eh nix" ausgerechnet in einer so komplexen angelegenheit das mitreden will?

das leben, das echte leben, ist nun mal ein bissi komplizierter als der stammtisch, den dichand und mittäter uns täglich vorsetzen.

hat wer vor zwei tagen die streeruwitz im ö1 morgenjournal gehört? inkompetenz kombiniert mit popularität ergibt eine gefährliche mischung! ich frag mich nur warum die p.t. moderatorin die zahlreichen möglichkeiten nicht genutzt hat um die kleine schreibtussi argumentativ auszuebeln.

für die gegener des reformevertrages gilt arthur schnitzler: "bewahre gott mich vor dem verstehen - es nimmt meiner wut die ganze würde."

ps. muß man hier eh nicht eigens erwähnen - an dr. pilz - DANKE!

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Antwort von: geh bitte wunderbar....
verfasst am: 07.04.2008 12:27:36

...ihr Geschwafel/Geschreibsel zu lesen ist schon eine gewisse Qual ! Selber schwach in der Birne und anderen das Kleinformatlesen vorzuwerfen ?!?! Der Herr Dr.med. Schnitzler hat sich im Grab'
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...ihr Geschwafel/Geschreibsel zu lesen ist schon eine gewisse Qual !

Selber schwach in der Birne und anderen das Kleinformatlesen vorzuwerfen ?!?! Der Herr Dr.med. Schnitzler hat sich im Grab' umgedreht, über die Missbräuchliche Verwendung seines Zitates.

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