Tagebuch / Februar 2012

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MONTAG, 12. MAI 2008

Innenminister Strasser war Zivildiener und nicht Jäger. So lautet die Richtigstellung, die etwas richtig stellt, was niemand behauptet hat. Strasser hat sich nicht selbst wildsaumäßig vom Rüstungsvermittler Mensdorff-Pouilly aushalten lassen. Er wurde nur penibel darüber per e-mail von seinem Kabinettschef informiert.Als Strasser Innenminister wurde, ließen seine schwarzen Jäger jeden
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Innenminister Strasser war Zivildiener und nicht Jäger. So lautet die Richtigstellung, die etwas richtig stellt, was niemand behauptet hat. Strasser hat sich nicht selbst wildsaumäßig vom Rüstungsvermittler Mensdorff-Pouilly aushalten lassen. Er wurde nur penibel darüber per e-mail von seinem Kabinettschef informiert.

Als Strasser Innenminister wurde, ließen seine schwarzen Jäger jeden Taxi-Beleg hoher SPÖ-Beamter prüfen. Die Spitze der Wiener Polizei wurde auf Geschenke aller Art gescannt. Irgendwo sollte sich ein verbotenes Geschenk finden.

Aber die verbotenen Geschenke fanden sich ganz woanders: unter der Nase des Ministers, mitten im Kabinett. Aber so kurz sah der Minister nicht. Er war parteipolitisch weitsichtig.

Oliver Grimm und Gerhard Hofer berichten nun in der „Presse“ vom 10. Mai über ihre ausführliche Recherche in Schottland. Dort, in Dalnagar Castle, sind sie wieder auf die Spur der Kabinetts-Jagdgesellschaft gestoßen. Wolfgang Gattringe und Philipp Ita sind nur zwei der Schützen, die wir dazu befragen müssen.

Das hat neben der Geschenkannahme einen weiteren guten Grund. Die „Presse“ verweist auf ein Amtshilfeverfahren der schwedischen Staatsanwaltschaft. Die schwedische Justiz ermittelt gegen Mensdorff wegen des Verdachts der Bestechung. „Es ging um den Kauf von „Gripen“-Kampfflugzeugen für die Armeen Tschechiens und Ungarns. Mensdorff weist die Vorwürfe zurück“, berichtet die „Presse“.

Auf Ersuchen der schwedischen Justiz leistet Österreich hier Amtshilfe. Wie funktioniert das? Am Vormittag amtshelfen und am Nachmittag jagen? Und: War der Akt im Ministerbüro oder hat sich einer der Waidmänner berichten lassen? Das wird mindestens so spannend wie „ein paar Frischlinge zum Aufwärmen“.

Aber die Waidmänner haben nicht nur auf Mendorff-Boden geschossen. Die jägerische Spur des ÖVP-Kabinetts führt noch in ganz andere Reviere.

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Antwort von: anonym
verfasst am: 12.05.2008 22:24:43

Das Empire schlägt zurück. Die ÖVP muss sehr verzweifelt sein. Solche Schritte, Beihilfe wegen Diebstahls oder wie immer die Anklage gegen Sie Hr. Pilz lautet,zeigt wie verzweifelt man
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Das Empire schlägt zurück. Die ÖVP muss sehr verzweifelt sein. Solche Schritte, Beihilfe wegen Diebstahls oder wie immer die Anklage gegen Sie Hr. Pilz lautet,zeigt wie verzweifelt man sein muss. Daß man mit gestohlenen Dokumenten in Österreich Anklagen erhebt, hat ja das Finanzministerium vorgezeigt. Gestohlene Dokumente aus Liechtenstein wurden nicht nur and Deutschland sondern an andere Länder verkauft. Österreich ist auch im Besitz solcher Dokumente und hat Vorerhebungen durchgeführt. Selbstanzeigen hat es auch schon gegeben. Die Jagdfreunde des Innenminsteriums sollten dasselbe tun, vielleicht wird ihre Strafe etwas geringer. Welcher Morast hier herrscht sollte den Bürgern dieses Landes zu denken geben. Hätten wir diese Blau-Scwhwarze Regierung nicht hinaus gewählt, wäre es wahrscheinlich noch ärger geworden. Laut Umfragen führt die ÖVP, entweder stimmen diese nicht oder die Leute bergreifen nicht was hier gespielt wird. Aufklärung sollte das Wort des Jahres werden. cheerio

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