FREITAG, 28. SEPTEMBER 2001
Hinter dem Unsinn wartet Methode. Alle starren auf die Fingerspitzen und übersehen, dass die Hochsicherheitspolitiker längst auf modernere biometrische Systeme setzen. Streetscanning mittels Iriserkennung oder Ganganalyse, das sind die Systeme, die nicht mehr darauf angewiesen sind, dass jemand den Daumen hinhält. In Großbritannien wird schon eifrig getestet. Wenn Ernst Strasser die
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Hinter dem Unsinn wartet Methode. Alle starren auf die Fingerspitzen und übersehen, dass die Hochsicherheitspolitiker längst auf modernere biometrische Systeme setzen. Streetscanning mittels Iriserkennung oder Ganganalyse, das sind die Systeme, die nicht mehr darauf angewiesen sind, dass jemand den Daumen hinhält. In Großbritannien wird schon eifrig getestet. Wenn Ernst Strasser die Fingerprint-Offensive zurückweist, dann wahrscheinlich auch, weil er weiß, wo es mit Enfopol hingeht.
Bei einer Pressekonferenz fordere ich Konsequenzen aus dem Gemetzel im Kanton Zug. Einer der Verletzten ist der grüne Polizeipräsident Hanspeter Uster. Jahrelang hat er erfolgreich auf eine neue, vernünftige Polizeiarbeit gesetzt und viel erreicht. Jetzt liegt er mit Leberdurchschuß im Krankenhaus. Wir müssen endlich das Waffenverbot durchsetzen - für alle Handfeuerwaffen in zivilem Besitz, aber auch für die automatischen Waffen, die Milizangehörige zu Hause aufbewahren. Natürlich werden alle Freiheitlichen und viele aus der ÖVP aufheulen. Wenn es ums Saufen, Schnellfahren und Schießen geht, dann ist die Freiheit in Gefahr.






