Tagebuch / Februar 2012

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MITTWOCH, 19. NOVEMBER 2008

ÖVP. Ein paar Tage weg, kaum zurück, und schon wieder eine ÖVP in Auflösung. Josef Pröll macht sich lächerlich. Statt Faymanns Post-Großheuchlerei sachlich anzugreifen und einen Ausweg zu zeigen, spielt er stille Post. Faymann pflanzt ihn mit seiner Antwort, und Pröll lässt es sein. Das ist die Koalition, die auf uns zuwackelt.Kärnten 1. Herr Kulterer war der kriminelle Hypo-Direktor
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ÖVP. Ein paar Tage weg, kaum zurück, und schon wieder eine ÖVP in Auflösung. Josef Pröll macht sich lächerlich. Statt Faymanns Post-Großheuchlerei sachlich anzugreifen und einen Ausweg zu zeigen, spielt er stille Post. Faymann pflanzt ihn mit seiner Antwort, und Pröll lässt es sein. Das ist die Koalition, die auf uns zuwackelt.

Kärnten 1. Herr Kulterer war der kriminelle Hypo-Direktor von Haiders Gnaden. Jetzt hat ihm sein Richter aus der Patsche geholfen. Für Bilanzfälschung eine kleine Geldbuße – im BZÖ-Land verzeiht man leicht. Kulterer ist ein Präzedenzfall. Jetzt wissen auch andere Spekulanten und Bilanzfälscher, dass sie Hunderte Millionen verspielen und ihre Bücher fälschen können. Der Richter wird es ihnen wieder richten.

Kärnten 2. Die Kärntner Landesregierung hat mit den Stimmen von BZÖ und ÖVP einen Beschluss gefasst. Er verdient die ungekürzte Wiedergabe:


RESOLUTION

der Kärntner Landesregierung vom 18. November 2008
Gegen die Anti-Kärnten Berichterstattung des ORF

Seit dem Unfalltod von unserem Landeshauptmann Dr. Jörg Haider reißt Berichterstattung in den Medien nicht ab. Die Berichterstattung des Landesstudio Kärntens zeigte Stil und entsprach der Wahrheit, doch leider gab es auch negative und pietätlose Beispiele.

Der ORF Wien konnte es nicht lassen, unseren Landeshauptmann, die Kärntner Bevölkerung und Kärnten als Land in einer Sendung nach der anderen zu verunglimpfen und zu beleidigen. Ob in ZiB-Interviews, in
Reportagen in den Sendungen "Thema" und "Report" oder in Diskussionssendungen - die Kärntner wurden überall als hinterwäldlerische und zurückgebliebene Brauchtums-Bergbauern dargestellt.

Ein ganzes Bundesland ist von den Wiener Programmverantwortlichen diskreditiert und gedemütigt worden. Der negative Höhepunkt war der Auftritt von "Stermann & Grissemann" in Willkommen Österreich.

Positiv hervorzuheben ist hier der ORF Kärnten, welcher die Trauer in Kärnten mitgetragen und sehr andachtsvoll transportiert hat. Die ORF Redaktion stach besonders in den letzten Wochen durch neutrale und
top-recherchierte Berichte hervor.

Das Kollegium der Kärntner Landesregierung fordert daher den Stiftungsrat und die Geschäftführung des ORF auf

- sein Anti-Kärnten Programm mit sofortiger Wirkung zu stoppen

- die Kärntner Bevölkerung in seinen Beiträgen nicht mehr zu beleidigen und zu verunglimpfen

- dem Kärntner Volk ein Recht auf seine Tradition, seine Kultur und seine Sitten zu geben

- geschmacklose Auftritte wie jenen von Stermann & Grissemann in der Sendung "Willkommen Österreich" in Zukunft zu untersagen

- Respekt- und Pietätlose Berichterstattung über die Kärntnerinnen und Kärntner und das Land Kärnten zu unterlassen

- den laut § 1 Abs. 3 im ORF Gesetz festgelegten Grundsatz der Gleichbehandlung der Länder einzuhalten

- die allgemeinen Programmgrundsätze nach § 10 des ORF Gesetzes, nach dem alle Sendungen des ORF im Hinblick auf ihre Aufmachung und ihren Inhalt die Menschenwürde und die Grundrechte anderer achten müssen,
einzuhalten

- dafür Sorge zu tragen, das ORF Landesstudio Kärnten mitsamt seiner Mitarbeiter in vollem Umfang zu erhalten.

Das verdient die

ANFRAGE

der Abgeordneten Pilz, Freundinnen und Freunde
an die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur
betreffend top-Rechtschreibkenntnisse in der Kärntner Landesregierung

Unter der Führung des BZÖ hat sich in der Kärntner Landesregierung eine Sprache herausgebildet, die Ähnlichkeiten mit dem hierorts üblichen Amtsdeutsch aufweist. Allerdings lassen die abweichenden Details der Scheuch´schen Rudimentärsprache den Schluss auf eine folgenreiche Entwicklung zu, die für die Zukunft Schwierigkeiten bei der Integration befürchten lässt.

Am 18. November hat die Kärntner Landesregierung in ihrer Sitzung eine Resolution beschlossen. Seitdem bestehen berechtigte Zweifel, dass die von BZÖ und ÖVP gestellten Mitglieder der Landesregierung die notwendige Befähigung zum sinnerfassenden Schreiben erbringen.

Die unterfertigten Abgeordneten stellen daher folgende

ANFRAGE:

1. Satz 1: „Seit dem Unfalltod von unserem Landeshauptmann…“ Ist die Beherrschung von dem Genetiv lässliches Beiwerk?

2. Noch immer Satz 1: „…reißt Berichterstattung nicht ab…“ Ist Satz so komplett?

3. Satz 2: „Die Berichterstattung des Landesstudio Kärntens zeigte Stil…“ Zeigt sie den Stil des Chef des BZÖs?

4. Satz 8: „Die ORF Redaktion stach besonders in den letzten Wochen durch top-recherchierte Berichte hervor.“ Die Kärntner Landesregierung stach in den letzten Tagen besonders durch top-gesetzte Bindestriche hervor. Dazu keine Frage.

5. Satz 9: Anstelle der Geschäftsführung des ORF wird die „Geschäftführung“ zu nichts aufgefordert. An ihrer Stelle wird der Stiftungsrat aufgefordert, „sein Anti-Kärnten-Programm mit sofortiger Wirkung zu stoppen“ und „die Kärntner Bevölkerung in seinen Beiträgen nicht mehr zu beleidigen“. Gilt auch für die Kärntner Landesregierung, dass weiblichen Hauptwörtern weibliche besitzanzeigende Fürwörter gebühren?

6. Noch immer Satz 9: Der Stiftungsrat wird weiter aufgefordert, „Respekt- und Pietätlose Berichterstattung“ zu unterlassen. Darf man in Großer Aufregung alles Groß schreiben?

7. Noch immer Satz 9: Der Stiftungsrat soll darüber hinaus dafür sorgen, „das ORF Landesstudio Kärnten mitsamt seiner Mitarbeiter in vollem Umfang zu erhalten“. Sind Sie bereit, die deutsche Sprache gegenüber ÖVP und BZÖ mitsamt Groß- und Kleinschreibung, Bindestrichen, Geschlechtsbezeichnungen, Rechtschreibung und Genetiv in vollem Umfang zu erhalten?

8. Die Resolution bezieht sich auf die Kärntner als „hinterwäldlerische und zurückgebliebene Brauchtums-Bergbauern“. Welche pädagogischen Maßnahmen werden Sie zur sprachlichen Förderung der hinterwäldlerischen und zurückgebliebenen Brauchtums-Politiker in der Kärntner Landesregierung ergreifen?

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Antwort von: mondfisch
verfasst am: 21.11.2008 11:28:00

Ich find die Anfrage gut und möchte ergänzen: es heißt "Genitiv", nicht "Genetiv". Vielleicht kann man es noch ausbessern, wär sonst vielleicht ein bisserl
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Ich find die Anfrage gut und möchte ergänzen: es heißt "Genitiv", nicht "Genetiv". Vielleicht kann man es noch ausbessern, wär sonst vielleicht ein bisserl peinlich.

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Antwort von: nicht dass das daß
verfasst am: 20.11.2008 10:10:30

hier geht es eigentlich nicht um die rechtschreibung - hier geht es darum, dass die kärtner bzö truppe mit dialektausbrüchen auch den letzten kärtner deppen noch ansprechen will,
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hier geht es eigentlich nicht um die rechtschreibung - hier geht es darum, dass die kärtner bzö truppe mit dialektausbrüchen auch den letzten kärtner deppen noch ansprechen will, der auf eine solche identifikation setzt. die einzigen deutschen wörter die aus den kehlen der hetzertruppe kommen sind "volksseele" "heimat" und "wir". die verwendung nationalsozialistischer sprache wäre eigentlich das thema, dass auf den tisch gehört. deshalb fordere ich geschichtunterricht und einen verbindlichen sprachkurs für alle bzö funktionäre!!!

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Antwort von: Ein Kärntner
verfasst am: 20.11.2008 15:00:15

Ohne Zweifel: das BZÖ speist sich aus rechtsextremen Themen. Allerdings wundert mich dieser Post doch ein wenig bezüglich der Sprache. Zunächst, die Resultion ist nicht im
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Ohne Zweifel: das BZÖ speist sich aus rechtsextremen Themen.

Allerdings wundert mich dieser Post doch ein wenig bezüglich der Sprache. Zunächst, die Resultion ist nicht im kärntner Dialekt geschrieben, sondern ganz einfach in schlechtem Deutsch. Er lässt nicht nur Grammatik und Rechtschreibung missen, es sind auch die selben Aussagen mehrmals vorhanden ("tuts nit soviel auf uns schimpfen, ihr seids soo gemein").

Doch: wie kann man in die Resolution nationalsozialistische Sprache hineinlesen? Das einzige Wort, das ich da entdecke, ist das "Volk". Oder war das ein allgemeines Unmutmachen über alles was in Kärnten so den Nazis nachtrauert? Das frage ich mich tatsächlich. Denn der Post an sich liest sich, als hätten Sie PPs Artikel nicht gelesen sondern gelesen "BZÖ und Sprache => jetzt schreiben wir irgenwas drüber". Was ich schade finde.

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Antwort von: antowort
verfasst am: 21.11.2008 09:48:10

habe mich tatsächlich nicht auf den post allein bezogen, sondern wollte die sprache eines dörflers und scheuchs als grundlegendes problem darstellen.der pp post unterstreicht lediglich die
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habe mich tatsächlich nicht auf den post allein bezogen, sondern wollte die sprache eines dörflers und scheuchs als grundlegendes problem darstellen.

der pp post unterstreicht lediglich die unfähigkeit des bzö hauptmannes, der deutschen sprache mächtig zu sein; ich wollte darauf hinweisen, dass wenn die hetzertruppe sich der deutschen sprache annimmt, dies meistens nationalsozialistische sprache ist. und dies ist verwerflicher als die offensichtliche unfähigkeit eines dörflers richtige grammatik zu verwenden.

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Antwort von: Anonym
verfasst am: 20.11.2008 09:09:57

Sg Herr Pilz, jetzt machen Sie doch den armen BZÖ Anhängern das Leben nicht so schwer : ) Die Armen verzweifeln bald völlig, da müssen Sie ihnen doch nicht das Leben noch schwerer
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Sg Herr Pilz,

jetzt machen Sie doch den armen BZÖ Anhängern das Leben nicht so schwer : )

Die Armen verzweifeln bald völlig, da müssen Sie ihnen doch nicht das Leben noch schwerer machen, als es ohnehin ohne Vernunft schon ist.

Nein, ganz im Ernst - danke für das Schmunzeln bei der Anfrage/Korrektur der Landesregierung.

Schöne Grüße, a.

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Antwort von: Gast
verfasst am: 20.11.2008 05:25:15

Kärnten 1 verdient mehr Aufmerksamkeit als einen kurzen Absatz! Zwar ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, aber wenn die Staatanwältin die selbe ist, die die höchst
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Kärnten 1 verdient mehr Aufmerksamkeit als einen kurzen Absatz! Zwar ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, aber wenn die Staatanwältin die selbe ist, die die höchst fragwürdigen Exportgeschäfte der Fa. Glock (Anwälte BKQ, die auch Herrn Kulterer beigestanden sind, als auch die Kanzlei der HYPO waren) untersucht, ist der Rechtsstaat noch ein Stück mehr ausgehebelt...oder er ist auf die Schiebereien reduziert, die die Kanzlei BKQ im Auftrag der 'Mafia' durchführt.

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Antwort von: maxi
verfasst am: 19.11.2008 21:42:20

muss der stiftungsrat nun tatsächlich für speis und trank sorgen, damit die mitarbeiter des ORF kärnten in vollem umfang erhalten bleiben? :)

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Antwort von: Häferl
verfasst am: 19.11.2008 18:46:46

PP hat schon recht, dass die Resolution ein Schwachsinn sondergleichen ist. Ich hätte mich an seiner Stelle allerdings weniger auf die Rechtschreibung, sondern mehr auf den Inhalt
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PP hat schon recht, dass die Resolution ein Schwachsinn sondergleichen ist. Ich hätte mich an seiner Stelle allerdings weniger auf die Rechtschreibung, sondern mehr auf den Inhalt konzentriert.

Auch hat er recht, dass die Darbietung dieser "Koalition neu" nur an Altes und Vergangenes erinnert.

Dass Herr Pilz allerdings im 2. Paragraph gleich wieder einmal Vorurteile vorbringt ("Der Richter wird es ihnen wieder richten.", "Jetzt hat ihm sein Richter aus der Patsche geholfen."), finde ich weniger amüsant.

Daher Fragen an Herrn Pilz:

Waren Sie beim Prozess dabei?

Hatten Sie Einsicht in die Prozessunterlagen?

Haben Sie sich das Urteil durchgelesen?

Wissen Sie welches Straufausmaß für welches Delikt zu erwarten ist?

Wessen war Herr Kulterer noch angeklagt?

Finden Sie, dass der Rechtsstaat im Bundesland Kärnten nicht mehr existiert?

Glauben Sie, dass alle (unabhängigen, unversetzbaren,...) Richter dem BZÖ angehören?

Ich würde mir von Ihnen als Parlamentsabgeordneter erwarten, dass Sie zu Themen sachlich Stellung nehmen und Ihre Zeit weniger mit satirischen Schriften verbringen, sondern im Interesse Ihrer Wähler Initiativen im Parlament setzen, Gesetzesvorschläge einbringen, (sinnvolle) Anfragen stellen, etc. Lt. Parlamentswebsite haben Sie bisher weder eine Anfrage noch einen Gesetzesantrag eingebracht.

Wenn Sie schon so viel Zeit haben, derartige Schriften zu verfassen, dann sollten Sie Ihren Kollegen im Parlament unterstützend unter die Arme greifen und weniger den Satiriker spielen.

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Antwort von: e.m.
verfasst am: 19.11.2008 17:10:54

wenn man sich schon (zu recht) lustig macht, dann bitte ned Scheuch´schen schreiben

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Antwort von: maxi
verfasst am: 19.11.2008 21:39:44

Vor Kritik bitte informieren! Reform der Reform der unleidlichen Reform der Rechtschreibung, Pilz hat (R)recht: Es heißt tatsächlich entweder "Scheuch'schen" oder
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Vor Kritik bitte informieren! Reform der Reform der unleidlichen Reform der Rechtschreibung, Pilz hat (R)recht: Es heißt tatsächlich entweder "Scheuch'schen" oder "scheuchschen" (beides möglich).

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Antwort von: B.B.
verfasst am: 19.11.2008 19:50:10

was den? den ... "vom deppaten Scheuch" bischt dativgeil?

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Antwort von: RRRRRRemis..
verfasst am: 19.11.2008 16:48:55

...jo fixteufeleinenoamoi.....

..is der Haider Jörg no immer nit seelig g'sprochen wordn ?????

Sehr säumig der Herr B16...

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Antwort von: Häferl
verfasst am: 19.11.2008 22:12:40

Sehr niveauvoll!

Antworten


Antwort von: Häferl
verfasst am: 19.11.2008 22:13:24

Sorry, wollte das beim Kommentar von B.B. schreiben.

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Antwort von: angela
verfasst am: 19.11.2008 16:33:08

super, hab herzlich gelacht über die anfrage! weniger gelacht hab ich allerdings über die resolution. ich glaub die spinnen ein wenig, oder? kann man dem guten scheuch nicht sagen, dass vor
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super, hab herzlich gelacht über die anfrage!

weniger gelacht hab ich allerdings über die resolution. ich glaub die spinnen ein wenig, oder? kann man dem guten scheuch nicht sagen, dass vor allem er und sein kollege petzner diejenigen sind, die eine peinlichkeit nach der anderen fabrizieren und damit das dem orf unterstellte bild von kärnten produzieren? mir reichts schön langsam, diese künstlich in die länge gezogene pseudo-trauer, die jetzt als neue moralkeule immer wieder herangezogen wird und sogar schon zu zensurrufen im öffentlich-rechtlichen fernsehen führt. zum kotzen!

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Antwort von: Protagonist
verfasst am: 19.11.2008 15:25:07

Sie wollen deutsch sein, können es aber nicht.

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 19.11.2008 15:20:18

Ich nehme einmal an, daß die beiden Fehler in der Einleitung dieser Anfrage (uzw. "Scheuch'sche" und "Zweifel, dass") ebenfalls beabsichtigt waren ? Siehe dazu auch den
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Ich nehme einmal an, daß die beiden Fehler in der Einleitung dieser Anfrage (uzw. "Scheuch'sche" und "Zweifel, dass") ebenfalls beabsichtigt waren ?

Siehe dazu auch den in der letzten Legislaturperiode von FPÖ NR-Abg. eingebrachten Entwurf eines "Bundesgesetzes zum Schutz und Erhalt der deutschen Sprache" ( http://www.parlinkom.gv.at/PG/DE/XXIII/A/A_00885/pmh.shtml ) , der vor Rechtschreib-, Syntax- und Ausdrucksfehlern nur so gestrotzt hat ... (vermutlich aber auch nur, um die Dringlichkeit des Anliegens zu unterstreichen)

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Antwort von: St.Just
verfasst am: 19.11.2008 16:52:02

was stört am "Zweifel", Herr Küchenjurist???und das sich "daß" in "dass" seit der Rechtschreibreform verwandelthat, sollte auch Juristen mittlerweile
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was stört am "Zweifel", Herr Küchenjurist???

und das sich "daß" in "dass" seit der Rechtschreibreform verwandelt

hat, sollte auch Juristen mittlerweile gelaüfig sein.

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 19.11.2008 17:08:07

Ich bin zwar nur Küchen- aber doch soviel Jurist um zu wissen, daß mir niemand die sogenannte neue Rechtschreibung aufoktroyieren kann. Warum die "Zweifel, dass" hier falsch ist
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Ich bin zwar nur Küchen- aber doch soviel Jurist um zu wissen, daß mir niemand die sogenannte neue Rechtschreibung aufoktroyieren kann.

Warum die "Zweifel, dass" hier falsch ist (richtig wären "Zweifel, ob"), sei anhand eines Beispiels veranschaulicht :

Unter dem Notruf 144 meldet sich ein Jäger und stammelt atemlos, daß ein Wildschwein seinen Jagdkollegen angegriffen habe; der blute nun sehr stark und sei, so glaube er, tot.

Der Rettungsmensch fordert den Anrufer auf, doch erst einmal sicherzustellen, DASS der Jagdkollege wirklich tot sei.

Es ertönt ein Schuß ... Alles Klar ? ;-)

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 19.11.2008 17:09:18

Und natürlich SIND die "Zweifel, dass" hier falsch ...

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Antwort von: Fasanin
verfasst am: 19.11.2008 19:10:15

Hallo Küchenjurist! PP´s Text ist schon OK. Am „Zweifel, dass“ kann, aber muss man sich nicht stoßen, denn „dass“ ist in diesem Fall als Begründung
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Hallo Küchenjurist!

PP´s Text ist schon OK. Am „Zweifel, dass“ kann, aber muss man sich nicht stoßen, denn „dass“ ist in diesem Fall als Begründung eingesetzt. Das ist Geschmackssache.

Wie sollte man die „Scheuch´sche Rudimentärsprache“ denn sonst schreiben?

Worum gehts? Darum: Kritisieren, aber selbst nur Mist bauen.

Wenn man sich schon unbedingt anmaßen muss, Schreibweisen anderer zu kritisieren, sollte man zumindest selbst einigermaßen richtig schreiben. Seit 2007 ist die neue deutsche Rechtschreibung allgemein verbindlich. Schüler bleiben sitzen, wenn sie die neuen Regeln ignorieren.

Es macht nämlich tatsächlich Sinn sich an die neue S-Schreibung zu halten, weil sie nun an die Aussprache gekoppelt ist.

Das kann man nicht mehr ignorieren, außer man nimmt in Kauf komplett falsch gelesen zu werden.

„Es ertönt ein Schuß“ ist einfach nur falsch, weil man das u vor dem ß lang gezogen liest und ausspricht. So wie das u in dem Satz: „Er lebt auf großem Fuß.“

Würde ein Schuuuuuß ertönen, wäre das ein ordentlicher Stuss.

„Alles klar“ schrieb man immer schon klein.

So gesehen sind jede Menge Fehler in Deinem kurzen Absatz.

Ich finde man kann auch gern falsch schreiben, wenn man mit der Sprache gute und sinnvolle Inhalte transportiert. Aber Dummheit gekoppelt mit Anmaßung wird schädlich.

Was wolltest du eigentlich mit deinem langen Posting vom Vortag ausdrücken?

Wen oder was verteidigst du hier überhaupt?

Deine neoliberale Einstellung?

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 19.11.2008 20:38:05

Die sogenannte "neue Rechtschreibung" mag via Lehrplanverordnungen an den Schulen bzw. erlaßwegig in Justiz und Verwaltung verbindlich geworden sein - ich bin aber weder Schüler
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Die sogenannte "neue Rechtschreibung" mag via Lehrplanverordnungen an den Schulen bzw. erlaßwegig in Justiz und Verwaltung verbindlich geworden sein - ich bin aber weder Schüler noch gehöre ich der Justiz oder Verwaltung an.

Sprache ist für mich Ausdruck kultureller Identität und daher aber auch nicht nach der Willkür einer Bildungsministerin bzw. einer Handvoll Sprachwissenschafter beliebig austauschbar.

Daher versagt auch Dein Praktikabilitätsargument (angebliche Koppelung der neuen Rechtschreibung an die Aussprache), zumal sich meine kulturelle Identität wahrlich nicht nach Praktikabilitätserwägungen richtet (dann könnte ich sie mir ja gleich im Pennymarkt ums Eck kaufen gehen ...).

Im übrigen hat nach meinem Dafürhalten diese sogenannte neue Rechtschreibung zu einem veritablen Sprachsalat geführt und zur Sprachverschlampung beigetragen, was beispielsweise schon anhand der nunmehr ständigen und aber in jeder Hinsicht regelwidrigen Verwendung des Pronomens "das" anstelle der Konjunktion "dass" augenscheinlich wird.

Und nicht zu vergessen auch die Einbuße an Ästhetik etwa bei zusammengesetzten Begriffen wie zB "Schifffahrt". Das Ansehen der deutschen Sprache in der Literatur beruhte bislang auch darauf, daß sie eben komplizierter ist als reine Konversationssprachen und dadurch aber auch erheblich mehr an Nuancierungsmöglichkeiten bietet.

Nicht zuletzt ist in Gesetzesform gegossene Sprache auch das Blut des demokratischen Rechtsstaates und sollten sich daher auch Gesetze aus ihrem Wortlaut als kleinstem gemeinsamem Nenner heraus tunlichst von selbst erklären können, um Konsenswidrigkeiten zu vermeiden. Und es ist auch kein Wunder, daß im angloamerikanischen Raum die Gesetzgebung auf ein Minimum beschränkt ist und die Rechtsfortbildung in erster Linie durch richterliches Caselaw geschieht.

(Ein banales Beispiel dafür, wohin sprachliche Schlampigkeit führen kann : Eine griechische Brieffreundin schrieb mir vor über 20 Jahren, sie wolle mich in Österreich besuchen kommen; und im nächsten Satz: "Please do me a favour baby." Da sie sowohl den Beistrich als auch den Doppelpunkt am Ende vergessen hatte, kam ich gar nicht auf die Idee, ihr bloß irgendeinen Gefallen tun zu sollen, sondern gelangte ich vielmehr anhand des Langenscheidt zum Schluß, sie habe mich zum Vater eines schönen Babies erkoren ... An dieser verhängnisvollen Stelle brach damals eine vielversprechende transeuropäische Brieffreundschaft ab, weil mir die Vorstellung einer Vaterschaft als 14-Jähriger so gar nicht gefallen wollte ... )

Und trotz aller durch die sogenannte "neue Rechtschreibung" vermeintlich grundgelegter Regellosigkeit :

Das Binnen-Apostroph war auch schon bisher nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn sich andernfalls ein Zungenbrecher ergeben hätte - welche Gefahr bei der "Scheuchschen Rudimentärsprache" schon von vornherein nicht besteht.

(Und auch wenn es für Dich überheblich klingen mag: Wer zB den Schwedenplatz als Bezugsquelle für "Wien's bestes Eis" anführt, stellt seinen/ihren Pflichtschulabschluß in Frage.) Und weiter :

"Daß" ist zwar ebenso wie "ob" eine Konjunktion, die allerdings ausschließlich

- final (als Synonym für "damit" - zB "Laß uns mit der Sprache bewußter umgehen, auf daß wir nicht mißverstanden werden.");

- kausal (für "weil", "zumal" - zB "Das kommt davon, daß Du im Deutschunterricht nicht aufgepaßt hast.")

- konsekutiv (für "sodaß"); oder

- narrativ ("Im Duden steht, daß ...")

verwendet werden darf.

Nun ist aber eine Zweifelssituation gerade dadurch gekennzeichnet, daß (narrativ ;-) mindestens eine Alternative besteht, sodaß (konsekutiv) selbst dann, wenn rhetorisch lediglich eine einzige davon ausgeschlossen werden soll (hier: eine notwendige Befähigung), richtigerweise auf die extra hierfür vorgesehene Konjunktion "ob" zurückzugreifen ist.

Was mein gestriges Posting zum Ausdruck bringen sollte, hab ich dort schon erklärt. Niemand steht über der Meinungsäußerungsfreiheit, egal ob er nun gute oder verwerfliche Ziele verfolgt.

Warum ich Deiner Meinung nach neoliberal eingestellt sein sollte, würde aus meiner Sicht einer narrativen Erörterung samt kausaler und konsekutiver Dartuung des zugrunde liegenden Gedankenganges bedürfen.

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Antwort von: Fasanin
verfasst am: 19.11.2008 23:09:07

Hallo Küchenjurist,danke für die Antwort. Es steht dir natürlich frei falsch zu schreiben und falsch gelesen zu werden, nur kommt es halt nicht so gut, wenn man dann auf einem
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Hallo Küchenjurist,

danke für die Antwort. Es steht dir natürlich frei falsch zu schreiben und falsch gelesen zu werden, nur kommt es halt nicht so gut, wenn man dann auf einem Apostrophen herumreitet :-)

Eine "Scheuchsche Rudimentärsprache" mag orthografisch vielleicht richtiger sein, aber bei dieser Buchstabenkombination ist das Wort völlig unlesbar und unverständlich. Ich würde die Regel hier zwecks Deutlichkeit auch übertreten.

Ein typografische Regel besagt: "Regeln sind dazu da übertreten zu werden, aber man muss die die Regeln kennen".

"Das" und "dass" zu vertauschen ist keine neue Rechtschreibung, sondern zeugt eher von einer kognitiven Fehlleistung. Solche Leute begründen meist auch verdreht :-)

Da es aber keine Regel ohne Ausnahme gibt, gibt es auch hier nichts zu generalisieren. Es gibt auch Legastheniker die „das“ und „dass“ verwechseln und trotzdem ganz richtig im Kopf sind.

Zu deinem Vergleich vom Vortag: Warum bringst du solche lächerlichen, alten Diffamierungen ins Spiel, wenn es gerade darum geht, 9000 Arbeitsplätze und die Existenzen vieler Familien vor wild gewordenen Heuschrecken zu schützen?

Hast du Lust auf Streit oder bist du Post-Aktionär? Denkst du nicht, dass es momentan Wichtigeres gäbe? Ich finde das irgendwie erschreckend!

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 20.11.2008 00:07:52

Es steht Dir natürlich auch frei, mich weiterhin falsch zu verstehen.Die Verantwortung übernehme ich dafür aber nicht, das ist allein Dein Problem. Bloß : Wenn PP die sprachliche
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Es steht Dir natürlich auch frei, mich weiterhin falsch zu verstehen.

Die Verantwortung übernehme ich dafür aber nicht, das ist allein Dein Problem. Bloß :

Wenn PP die sprachliche Befähigung diverser Kärntner Politiker/innen anzweifelt (und wenn dies auch durchaus zurecht geschieht), dann sollte er doch gerade dabei darauf achten, sich selbst sprachlich einwandfrei auszudrücken (siehe meinen Vergleich mit dem FPÖ-Gesetzesantrag weiter oben). Und :

Wenn PP andere verklagt, weil sie in der Hitze des Gefechts in ehrenrühriger Weise über die Stränge schlagen (und auch wenn er dies zurecht tut), dann sollte er bitteschön auch die Grenzen seiner eigenen Meinungsäußerungsfreiheit beherzigen - vor allem wo er das ja, da vergleichsweise intelligent, auch anders könnte. Daher:

Wenn schon Regeln, dann aber auch für alle.

Oder sag bloß, Du siehst das anders ?

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Antwort von: Fasanin
verfasst am: 20.11.2008 01:20:54

Hallo Küchenjurist! Das ist mir jetzt zu rekursiv in der Endlosschleife.Wenn du neoliberale Heuschrecken mit doofen Diffamierungen gleichsetzt, muss man deine Werte, deine Moral, deine Ideale
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Hallo Küchenjurist!

Das ist mir jetzt zu rekursiv in der Endlosschleife.

Wenn du neoliberale Heuschrecken mit doofen Diffamierungen gleichsetzt, muss man deine Werte, deine Moral, deine Ideale und deine Bildung hinterfragen.

Der Mangel an Selbstreflexionsfähigkeit bei Kritikwahn ist auch eine seltsame österreichische Krankheit. Dagegen kommt man nicht an.

Versuchs mal auf dich selbst anzuwenden, auch wenn es schwer fällt.

Die Krankheit verstärkt sich durch neoliberales und NS-Gedankengut, und ist sehr gefährlich.

Es geht eigentlich gerade um Millionen Todesopfer, um Millionen Menschen die leiden und verhungern, weil Juristen Gesetze schaffen, die Verbrechen legalisieren. Und nicht darum wer einen Apostrophen gesetzt hat oder nicht. Verstehst du das?

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 20.11.2008 14:49:32

Ist Dir eigentlich schon aufgefallen, daß ich zum Thema Neoliberalismus überhaupt keinen Standpunkt eingenommen habe ?(Was nicht bedeutet, daß ich keinen hätte - aber ich habe
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Ist Dir eigentlich schon aufgefallen, daß ich zum Thema Neoliberalismus überhaupt keinen Standpunkt eingenommen habe ?

(Was nicht bedeutet, daß ich keinen hätte - aber ich habe ihn bislang eben nicht zur Diskussion gestellt, weil es mir in besagtem Posting um etwas ganz anderes ging, was ich nun auch schon wiederholt gesagt habe.)

Wie kommst Du also bitteschön dazu, meine Werte, Moral, Ideale bzw. Bildung in Frage zu stellen ?!

Oder gar noch, mich hier in die Nähe von NS-Gedankengut zu bringen, nach all den Auseinandersetzungen, die ich diesbezüglich hier schon hatte, nämlich eben mit Leuten, die hier solches Gedankengut vertreten haben, und mit PP, der dagegen genau nichts unternommen hat.

So schade es ist - aber selbstreflektierend nehme ich aus dieser wahrhaft ermüdenden Diskussion folgende Erkenntnisse bzw. Bestätigungen derselben mit :

1. Auch die Grünen verfügen über Stimmvieh.

2. Mehr als inhaltsleeres Geblöke ist von Stimmvieh nicht zu erwarten, egal welcher Couleur es ist.

In diesem Sinne, frei nach Norbert :

Bleibe ruhig ein glückliches, wenn auch dummes Mensch. So long.

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Antwort von: Fasanin
verfasst am: 20.11.2008 23:56:30

Warum beantwortest du nicht die Frage nach dem Grund und der Notwendigkeit DEINES ersten Eintrags?

Über Stören geht der nicht hinaus.

Antworten


Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 21.11.2008 16:48:23

Der "Grund" erklärt sich eigentlich von selbst - "wer im Glashaus sitzt, ..."; für mich Grund genug, das zu thematisieren - und wie aus anderen Postings ersichtlich,
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Der "Grund" erklärt sich eigentlich von selbst - "wer im Glashaus sitzt, ..."; für mich Grund genug, das zu thematisieren - und wie aus anderen Postings ersichtlich, nicht nur für mich.

Wenn die "Notwendigkeit" von Postings hier ein Kriterium sein sollte, dann wäre zuallererst zu hinterfragen, womit Du Deine eigenen Ergüsse rechtfertigen zu können vermeinst.

Bleibt zu hoffen, daß Du wenigstens auch so aussiehst wie ein Cheerleader, denn nur so könnte man(n) Deinem Gequassel wenigstens auf der Vorstellungsebene noch etwas Positives abgewinnen.

Antworten


Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 21.11.2008 16:53:12

P.S.: Und da Du meine kritische Haltung gegenüber PP als "Störung" empfindest - fällt Dir auf, wie sehr Du Dich damit in der Sache selbst auf die Seite von PP's
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P.S.:

Und da Du meine kritische Haltung gegenüber PP als "Störung" empfindest - fällt Dir auf, wie sehr Du Dich damit in der Sache selbst auf die Seite von PP's Widersachern schlägst ?

Jene empfinden abfällige Äußerungen über den Haider-Totenkult als "Störung" ihrer Trauerarbeit, Du empfindest meine Kritik an PP als "Störung" - wovon auch immer, augenscheinlich Deiner undifferenzierten Heldenverehrung gegenüber PP. Ich seh da vom Ansatz her keinen Unterschied mehr.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 19.11.2008 22:16:07

ist wohl auf ihr damaliges alter zurück zuführen, 6-7 jahre später hätten sie sehr wohl verstanden was gemeint war, auch ohne die schlampigkeit ihrer brieffreundin :)))))))), man
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ist wohl auf ihr damaliges alter zurück zuführen, 6-7 jahre später hätten sie sehr wohl verstanden was gemeint war, auch ohne die schlampigkeit ihrer brieffreundin :)))))))), man lernt nie aus. habe mir eigentlich eine älteren blogger erwartet. cheerio

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 20.11.2008 00:08:44

Zumindest ist mein Starrsinn noch keine Alterserscheinung ;-)

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Antwort von: Katrin
verfasst am: 19.11.2008 14:30:08

Danke - sie schenkte mir ein wunderbares Lachen :-)

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 19.11.2008 14:02:13

vielleicht sollten diese herrschaften eine grundkurs in grammatik besuchen, sie würden vielleicht einiges in deutsch besser verstehen, als in deitsch, aber ob sie einen solchen kurs
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vielleicht sollten diese herrschaften eine grundkurs in grammatik besuchen, sie würden vielleicht einiges in deutsch besser verstehen, als in deitsch, aber ob sie einen solchen kurs bewältigen auf so hohem niveau bewältigen?

aber ist scheuch nicht ein diplom-ingenieur? er sollte doch mit dem deutsch eines akademikers vertraut sein, frage mich nur wo er sein diplom her hat ?

irgendwelche hinweise?

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Antwort von: Häferl
verfasst am: 19.11.2008 18:53:09

Ich würde mich weniger auf die Grammatik als auf den Inhalt stürzen. Dein Posting ist auch fehlerhaft, insoweit: Fehler sind in der Resolution, "but so what!?", auf den Inhalt
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Ich würde mich weniger auf die Grammatik als auf den Inhalt stürzen. Dein Posting ist auch fehlerhaft, insoweit: Fehler sind in der Resolution, "but so what!?", auf den Inhalt kommt es an.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 19.11.2008 19:20:43

da diese ignoranten sich sosehr auf ihre herkunft beziehen, hat das aber auch mit der deutschen sprache zu tun, wenn man hört wie sich diese deutschtümler ausdrücken, nämlich ein
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da diese ignoranten sich sosehr auf ihre herkunft beziehen, hat das aber auch mit der deutschen sprache zu tun, wenn man hört wie sich diese deutschtümler ausdrücken, nämlich ein verwoadackeltes deitsch sprechen, dann muss man sich schon fragen, wo die überlegenheit dieser karikaturen herkommt.

ich gebe dir schon recht, man sollte sich auf sache beziehen, und sich nicht mit der sprache herumschlagen, leider sind die dinge in kärnten anders.

habe scheuch vorigen sonntag zur sache gesehen, hier haben sehr tolerante teilnehmer ihre meinung zur sache griessemann&co abgegeben, er wollte diese leute mit seiner art austricksen, schrecklich, was hier geboten wurde,

die löwinger bühne war wahrscheinlich, das vorbild.

habe mich in die 50iger jahre zurück versetzt gefühlt.

habe geglaubt, diese zeit ist vorbei, aber diese ewiggestrigen leben fort, kapseln sich von der realen welt ab, und glauben mit ihrem wertesystem von 1848 auch andere mitläufer zu einer bewegung zu formen.

mir graut vor solchen vorgaben, und hoffe das sich ihre honorige herrschaft, bald totläuft. cheerio

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Antwort von: Iwona W.
verfasst am: 19.11.2008 13:10:39

Dem ist nichts hinzuzufügen.Deutsche Sprache, schwere Sprache. Vielleicht wollen die Kärntner deshalb die fremdsprachigen Ortstafeln nicht; weil sie ihre eigenen noch gar nicht verstanden
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Dem ist nichts hinzuzufügen.

Deutsche Sprache, schwere Sprache. Vielleicht wollen die Kärntner deshalb die fremdsprachigen Ortstafeln nicht; weil sie ihre eigenen noch gar nicht verstanden haben.

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Antwort von: Ein Kärntner
verfasst am: 19.11.2008 14:59:14

Bitte... PP schrieb in seinem Aufsatz stets von kärntner Politikern und bemängelte ihre Rechtschreibkompetenzen. Das sei ihm erlaubt und ich stimme ihn auch zu, auch wenn ich
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Bitte... PP schrieb in seinem Aufsatz stets von kärntner Politikern und bemängelte ihre Rechtschreibkompetenzen. Das sei ihm erlaubt und ich stimme ihn auch zu, auch wenn ich persönlich vermisse, dass er nicht auf den Inhalt eingegangen ist. Zumindest "Menschenwürde und Grundrechte achten" haben sich auch die Grünen auf ihre Fahnen geschrieben, und da würde mich interessieren, ob Grüne auch dazu stehen, wenn es sich um Haider handelt.

Aber in deinem Beitrag schreibst du von den Kärntnern, und ich finde es ein wenig schade, dass du solche Pauschalurteile triffst. "Die Kärntner" steht auf derselben Ebene wie "Die Amerikaner" und "Die Ausländer". Wir sollten alle gemeinsam daran arbeiten, von dieser Ebene wegzukommen.

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 19.11.2008 15:22:17

Da Kärnten weder zu Persien noch zu Afghanistan noch zu Nordkorea gehört, richtet sich der Inhalt dieser Resolution ohnehin von selbst.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 19.11.2008 19:33:42

es geht meiner meinung nach, nicht sosehr, daß es obsolet sei, sondern solche ideen zu verbreiten, sollte auf widerstand stossen,diese altbackenen ideen, sollten nicht mehr in unserem vokabular
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es geht meiner meinung nach, nicht sosehr, daß es obsolet sei, sondern solche ideen zu verbreiten, sollte auf widerstand stossen,

diese altbackenen ideen, sollten nicht mehr in unserem vokabular aufscheinen. cheerio

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Antwort von: Ein Kärntner
verfasst am: 19.11.2008 20:15:42

Jetzt habe ich den Faden verloren. Um welche altbackenen Ideen geht es jetzt? Ich bezog mich vor allem auf "Wahrung der Menschenrechte", und vermute der Küchenjurist antwortete darauf.
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Jetzt habe ich den Faden verloren. Um welche altbackenen Ideen geht es jetzt?

Ich bezog mich vor allem auf "Wahrung der Menschenrechte", und vermute der Küchenjurist antwortete darauf. Ich glaube nicht, dass das eine altbackene überflüssige Idee ist. ;)

Und im Gegensatz zum Küchenjuristen glaube ich auch, dass man jederzeit für die Menschenrechte jedes Menschen kämpfen muss, auch wenn man nicht in Nordkorea usw. lebt. Jetzt nicht anlassbezogen, sondern allgemein.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 19.11.2008 22:09:26

mit den altbackenen ideen, meinte ich genau die art und weise wie sich die kärntner regierung in ihrer resolution ausdrückte.wenn es um menschenrechte geht bin ich ganz auf ihrer seite,es
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mit den altbackenen ideen, meinte ich genau die art und weise wie sich die kärntner regierung in ihrer resolution ausdrückte.

wenn es um menschenrechte geht bin ich ganz auf ihrer seite,

es muss ja nicht nur um nordkorea gehen, passiert ja auch einiges in austria, wenn man professor nowak zuhört.

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Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 19.11.2008 20:46:01

Genau - und deshalb ist diese komische Kärntner Resolution auch schon wegen des ihren Forderungen inhärenten Verstoßes gegen die Informations- und Meinungsäußerungsfreiheit
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Genau - und deshalb ist diese komische Kärntner Resolution auch schon wegen des ihren Forderungen inhärenten Verstoßes gegen die Informations- und Meinungsäußerungsfreiheit auf das Schärfste zu verurteilen (wobei die Schärfe der Verurteilung naturgemäß dadurch abgeschwächt wird, daß man/frau sich erst einmal des Lachen verkneifen muß ...).

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