DONNERSTAG, 20. MÄRZ 2010
Moratorium. Die burgenländischen Grünen haben den ersten Schritt geschafft. Auf ihre Initiative hat der Landtag in Eisenstadt gestern einstimmig einen Aufruf zum „Häuslbauer-Moratorium“ gefasst. Der Beschluss lautet: Dringlichkeitsantrag der Landtagsabgeordneten Maga. Margarethe Krojer und Mag. Joško Vlasich auf Fassung einer Entschließung betreffend Moratorium für private
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Moratorium. Die burgenländischen Grünen haben den ersten Schritt geschafft. Auf ihre Initiative hat der Landtag in Eisenstadt gestern einstimmig einen Aufruf zum „Häuslbauer-Moratorium“ gefasst. Der Beschluss lautet:
Dringlichkeitsantrag der Landtagsabgeordneten Maga. Margarethe Krojer und Mag. Joško Vlasich auf Fassung einer Entschließung betreffend Moratorium für private (Fremd)währungskreditnehmerInnen und KMU/EPU-Sicherungspaket zur Überbrückung der Folgen der Finanzkrise (Zahl 19 - 610) (Beilage 996);
einstimmig angenommen.
ENTSCHLIESSUNG
des Burgenländischen Landtages vom 19. November 2008 betreffend Moratorium für private (Fremdwährungs-)kreditnehmerInnen und KMU/EPU-Sicherungspaket zur Überbrückung der Folgen der Finanzkrise.
Mit dem Interbankmarktstärkungs- und Finanzmarktstabilitätsgesetz wurde ein 100 Milliarden-Schutzschild für die österreichischen Banken und Versicherungen aufgebaut. Für den Fall der Inanspruchnahme von Liquiditätshilfen und Rekapitalisierungen müssen die dafür erforderlichen Mittel in erster Linie von den SteuerzahlerInnen bereitgestellt werden. Während also für die Rettung der Banken ein breiter Schutzschirm auf Kosten der SteuerzahlerInnen aufgespannt wird, gibt es für die vielen BürgerInnen, die selbst Betroffene der Finanzkrise sind, keinerlei Sicherungsmaßnahmen. Wir fordern daher im Gegenzug von den Banken einen Schutzbrief für (Fremdwährungs-)kreditnehmerInnen und ein Sicherungspaket für Einpersonenunternehmen, Klein- und Mittelbetriebe.
Viele FremdwährungskreditnehmerInnen stehen durch die Finanzkrise heute vor der Situation, dass die Banken einen Umstieg in den teureren Eurokredit empfehlen, zusätzliche Sicherheiten fordern oder gar die aushaftenden Kredite fällig stellen.
Wenn Banken unter den Milliarden-Schutzschild kommen wollen, müssen auch sie ihren Beitrag zur Überbrückung der Krise in Form einer konsumenten- und KMU-freundlichen Kreditpolitik in Anlehnung an das britische Bankenrettungsmodell leisten. Zwangsversteigerungen von Eigenheimen und Konkurse auf privater und betrieblicher Ebene müssen weitestgehend vermieden werden, nicht zuletzt zur Aufrechterhaltung von Arbeitsplätzen.
In den letzten Jahren haben Banken und FinanzberaterInnen häufig Konstruktionen empfohlen, bei denen endfällige Kredite vereinbart wurden, so dass jährlich die auflaufenden Zinsen und nebenher ein in Wertpapiere veranlagter sogenannter Tilgungsträger zur Rückzahlung des Kredites bei Endfälligkeit finanziert werden. Wenn die Banken im Hinblick auf schlechte Kurswerte der Tilgungsträger Kredite vorzeitig aufkündigen, dann müssen die KreditnehmerInnen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt – bei Tiefststand – diese auflösen. Es liegt daher im Interesse der Allgemeinheit, dass die Banken ihren KreditnehmerInnen Gelegenheit geben, die weltweite Finanzkrise zu überdauern.
Vor allem im Burgenland sind viele von solchen Konstrukten mit Fremdwährungskrediten betroffen, denn einerseits werden bei uns sehr viele Eigenheime gebaut und andererseits gab es gerade im Burgenland sehr viele FinanzberaterInnen, die solche Finanzierungsmodelle verkauft haben.
Jene Banken, die selbst finanzielle Unterstützung vom Staat in Anspruch nehmen, müssen auch ihren KundInnen mit geeigneten Stundungs- und Refinanzierungsplänen entgegenkommen. Darüber hinaus sind für in Bedrängnis geratene private (Fremdwährungs-)kreditnehmerInnen, Einzelpersonenunternehmen und Klein- und Mittelbetriebe geeignete Überbrückungsmaßnahmen für die nächsten drei Jahre zu treffen (z.B. Moratorium für die währungs- und kursbedingte vorzeitige Fälligstellung von Krediten und bei der Einforderung von zusätzlichen Sicherheiten für Kredite; bei Bedarf angemessene Verlängerung ablaufender Endfälligkeiten; gebührenfreie Unterstützung der BankkundInnen bei einer Reduktion des Risikos durch Änderung der Kreditstruktur).
Außerdem ist sicherzustellen, dass Kredite an Einpersonenunternehmen, Klein- und Mittelbetriebe für Investitionen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und an Privatpersonen zur Wohnraumbeschaffung für den Eigenbedarf zu fairen Bedingungen für die nächsten drei Jahre bereit gestellt werden
.
Der Landtag hat beschlossen:
Die Burgenländische Landesregierung wird aufgefordert, an die Bundesregierung heranzutreten, dafür Sorge zu tragen, dass im Zuge der Haftungs- oder Garantieübernahme für Banken diese sicher zu stellen haben, dass in Bedrängnis geratene private (Fremdwährungs-) KreditnehmerInnen, Einpersonenunternehmen und Klein- und Mittelbetriebe durch geeignete Maßnahmen im Sinne der Antragsbegründung vor finanziellen Schäden durch die internationale Finanzmarktkrise bewahrt werden.
Im Nationalrat haben SPÖ und ÖVP genau diesen Antrag abgelehnt. Ihre burgenländischen Kollegen haben die Ohren deutlich näher am Volk. Sie wissen, dass es jetzt nicht nur um die Rettung einiger Bankdirektoren geht.
Im nächsten Nationalrat werden wir den Antrag ein zweites Mal einbringen. Vielleicht zeigt das Parlament in Wien diesmal die sozialpolitische Reife der burgenländischen Politik.
AWD. „Es ist so, als wenn wir auf einer Ölquelle sitzen“, sagte Maschmeyer. „Sie ist angebohrt, sie ist riesig groß und sie wird sprudeln.“
Carsten Maschmeyer ist der Chef des deutschen „Finanzdienstleisters“ AWD. Die Ölquelle ist die private Altersvorsorge. Mit ihrer Einführung, freute sich Maschmeyer, stehe die Finanzdienstleistungsbranche „vor dem größten Boom, den sie je erlebt hat. Sie ist ein Wachstumsmarkt über Jahrzehnte.“ Am Ende des Wachstums liegen die Trümmer von Tausenden Anlegern, die AWD vertraut haben. 1500 von ihnen werden jetzt vom Verein für Konsumenteninformation vertreten.
Die private Altersvorsorge war vor allem eines: ein gutes Geschäft für eine kleine Gruppe und ein schlechtes Geschäft für die Pensionisten. Sie haben dafür bezahlt, dass andere mit ihrem Geld gespielt haben. Jetzt zahlen wie immer die Kleinen die Rechnung.
AWD lässt heute etwa 6000 „Berater“ auf rund 1,4 Millionen Kunden los. Die Qualifikation der Berater ist ebenso untersuchungswürdig wie die Verbindungen von AWD zu schleudernden Immobilienspekulanten. Die Freunde, die sich im Lauf der Jahre um AWD geschart haben, heißen Rürup, Riester und Schröder. Bernd Rürup hat die BRD als „Experte“ in die private Altersvorsorge getrieben. Walter Riester hat ihm als Sozialminister der BRD alle Türen geöffnet. Und Gerhard Schröder hat als Kanzler dafür gesorgt, dass alles politisch wie geschmiert gelaufen ist.
Die Geschichte der tüchtigen Berater und ihrer politischen Hintermänner steht in Österreich erst am Beginn der Aufklärung. Rürup war auch hier eine der Schlüsselpersonen. Aber wer hat den Part von Riester und Schröder gespielt? Und warum hat die Finanzmarktaufsicht im Fall „AWD“ keine bessere Figur als in der Causa „BAWAG“ gemacht?
In der Finanzkrise geht es jetzt um Dreierlei:
+ um den Schutz der Sparer, Anleger und Pensionisten;
+ um die Verfolgung der Spekulanten;
+ und um die Klärung der politischen Verantwortung.
In den zweieinhalb neoliberalen Jahrzehnten ist die Wirtschaftspolitik unter der Führung der ÖVP zum Pyramidenspiel verkommen. Jetzt geht es darum, dass nicht nur die Hütchenspieler von der Mariahilferstraße merken, dass sich die Zeiten ändern.
Antwort von: ernst wiesenwasser
verfasst am: 21.11.2008 19:18:15
ich dachte awd wurde schon 2005 aufgelöst,nachdem die argentinischen junkbonds in francis lustigs \"geschlossenem österreichischen immobilienfonds\" awd-bodeninvest kapital+wert
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ich dachte awd wurde schon 2005 aufgelöst,nachdem die argentinischen junkbonds in francis lustigs \"geschlossenem österreichischen immobilienfonds\" awd-bodeninvest kapital+wert \"flexibel\" -dank vieler erfolgreicher vki-klagen-sogar der fma(!) bekannt wurden... lustig verliess i.ü. auch meinl/grasser "just in time"-wo ist er jetzt?!
Antwort von: julius meinl
verfasst am: 21.11.2008 17:40:50
ich kann kaum glauben welchen schwachsinn sie in der zeitung "wirtschaft heute" heruntergelassen haben. Maronibrater hätte mehr Ahnung als ein AWD Berater. Ich verstehe das ganze nicht
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ich kann kaum glauben welchen schwachsinn sie in der zeitung "wirtschaft heute" heruntergelassen haben. Maronibrater hätte mehr Ahnung als ein AWD Berater. Ich verstehe das ganze nicht warum sie durchgehend auf diesen AWD Beratern herumhauen. Jeder in Österreich hat Geld verloren, keine Frage, aber ist das nur Beraterschuld? Banken verlieren täglich Milliarden und dort arbeiten Studierte Idioten, und für die wollen Sie auch noch mehr Geld. Ein sinnvoller Beitrag der Regierung wäre wenn unsere Jugend mal lernen würde was ist eine Aktie, Anleihe, Hedgefonds. Dann wäre nämlich das ganze jammern nur halb so schlimm. Ausbildung ist das halbe leben, sogar als Politiker!
Antwort von: Norbert
verfasst am: 21.11.2008 14:19:41
nicht nur die USA auch die BRD. Die Rister Rente mit einer Garantieverzinsung von 2,25%. Da heben jetzt einmal ein paar Experten nachgerechnet. Die 2,25% gibt es erst ab dem 84 Lebensjahr , stirbt
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nicht nur die USA auch die BRD. Die Rister Rente mit einer Garantieverzinsung von 2,25%. Da heben jetzt einmal ein paar Experten nachgerechnet. Die 2,25% gibt es erst ab dem 84 Lebensjahr , stirbt man früher dann waren es halt weniger Prozente,
so ein Pech. Allerdings die Frauen haben da um ca. 6 Jahre einen Bonus.Sowas wird dann noch mit Steuergeld gesponsert und private
Versicherer verdienen sich deppert.
Da Schüssel mit seinem weniger Staat mehr privat ist so was von auf die Goschn gefallen , herrlich! Nur die ÖVP lernt nicht dazu sollten mal zum Geissler nach Deutschland fahren der alte gescheite CDU Star
erklärt ihnen dann was christlichsoziale Marktwirtschaft sein sollte.
Antwort von: Peter P.
verfasst am: 21.11.2008 14:04:29
Sie wissen aber schon, Herr Pilz, dass einige Ihrer Abgeordneten zum Nationalrat und sonstige prominente Vertreter Ihrer Partei teilweise schon lange Jahre Kunden beim AWD sind? Oder wollten diese
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Sie wissen aber schon, Herr Pilz, dass einige Ihrer Abgeordneten zum Nationalrat und sonstige prominente Vertreter Ihrer Partei teilweise schon lange Jahre Kunden beim AWD sind?
Oder wollten diese eigentlich nur Maroni bestellen?
Antwort von: Karl-Peter Motil
verfasst am: 21.11.2008 10:01:35
Lieber P.P.AWD ist doch nur ein kleiner Fisch. Wenn Sie von Keilern sprechen, dann kann ich Ihnen einen richtigen kaptalen Keiler nennen: Meine Sparkasse in Oberösterreich. Die hat Immofinanz
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Lieber P.P.
AWD ist doch nur ein kleiner Fisch. Wenn Sie von Keilern sprechen, dann kann ich Ihnen einen richtigen kaptalen Keiler nennen: Meine Sparkasse in Oberösterreich. Die hat Immofinanz mit ganz anderen Mitteln verkloppt. Vor mir liegt noch der Stadtblick in dem Herr Direktor Erwin Voglsam fragt: "Wollen Sie z.B. 5%, 10% p.a. oder mehr trotz niedrigem Zinsniveau? Wir empfehlen Immofinanz oder Meinl European Land!
P.P. wenn Sie glauben mit der Dresche auf AWD sei alles gut, haben Sie noch gar nicht erfasst, dass vor allem die Sparkassen drin hängen. Da dort aber natürlich die Politiker an Bord sind, passt die Ablenkung natürlich gut ins Kalkül. Herzlichst K.-P. Motil
Antwort von: cheerio
verfasst am: 21.11.2008 11:32:20
sie haben schon recht mit ihren anmerkungen, nur ist der sumpf schon so weit fortgeschritten, dass man eigentlich jeden fall aufzeigen muss, damit die dramatik dieser situation besser verdeutlicht
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sie haben schon recht mit ihren anmerkungen, nur ist der sumpf schon so weit fortgeschritten, dass man eigentlich jeden fall aufzeigen muss, damit die dramatik dieser situation besser verdeutlicht wird.
natürlich sind diese sparkassen oder der ganze bankensektor bestens für diese keilereien vorbereitet, die bankangestellten werden bestens geschult, viele dieser keiler haben einen uni-abschluss und dem stellt man einen einfachen sparer gegenüber, der mental keine chance hat gegen diese profitgeilen haie zu punkten.
nur der gesetzgeber kann durch entsprechende gesetze diesem abzocken ein ende bereiten, und da gehören alle fakten auf dem tisch.
wenn man im standard diese ganzen postings, bezüglich banken, awd, meinl, immofinanz,uva liest, sieht man wie sauer die leute sind, und sich lösungen von der politik erwarten, wie weit die politik hier mitspielen wird, werden wir demnächst in diesem theater sehen. cheerio
Antwort von: Steuerreform für die ÖVP-Parteizentrale
verfasst am: 21.11.2008 00:15:12
"Spitzenverdiener profitierenIn absoluten Zahlen am größten ist die Steuerentlastung damit bei den Spitzenverdienern: Sie profitieren sowohl von der Senkung der unteren beiden
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"Spitzenverdiener profitieren
In absoluten Zahlen am größten ist die Steuerentlastung damit bei den Spitzenverdienern: Sie profitieren sowohl von der Senkung der unteren beiden Steuertarife als auch von der neuen Einkommensgrenze für den Höchststeuersatz."
"Wer 6.000 Euro oder mehr verdient, kann sich damit im kommenden Jahr auf eine Steuerentlastung von 1.355 Euro freuen."
"Grüne Kritik an Familienpaket
Die grüne Familiensprecherin Daniela Musiol zeigte sich empört, dass bis auf die Erhöhung des Kinderabsetzbetrags, der allen Familien zustehe, lediglich Maßnahmen geplant seien, die vor allem höhere Einkommensbezieher entlasten würden."
Grünen-Finanzsprecher Werner Kogler griff die SPÖ an: Diese habe "ihr soziales Gewissen offenbar in der ÖVP-Parteizentrale abgegeben".
http://orf.at/081120-31943/index.html
Antwort von: Norbert
verfasst am: 21.11.2008 11:54:09
EStG 1987 ! Fast 22 Jahre lang wurden die Grenzsteuersätze beibehalten. Gleichzeitig wurden immer mehr Menschen von derLohnsteuer "befreit". Mehr Umverteilung vom Mittelstand aus
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EStG 1987 ! Fast 22 Jahre lang wurden die Grenzsteuersätze beibehalten. Gleichzeitig wurden immer mehr Menschen von der
Lohnsteuer "befreit". Mehr Umverteilung vom Mittelstand aus konnte es gar nicht geben. 6000 € brutto monatlich 2008 und ÖS 80.000
1987 versuchen Sie das mal von der Kaufkraft her zu vergleichen.
Grenzsteuersätze gehören indexiert und dann können sich die Parteien
die Steuerreformen alle 5 Jahre ersparen. Zuerst ausplündern und dann ein wenig reduzieren damit noch was da bleibt zum plündern.
Das "Große Geld" wird allerdings am Fiskus vorbei geschleust, jetzt
wo die Kaufkraft abstürzt wird gelöscht und dabei wird der Wasserschaden enorm sein für das Sozialsystem.
... der Krug geht zum Boden bis er..... P.s.
eine Steuerreform auf Schulden, nein pfui Herr Molti!
Antwort von: Sir Archibald
verfasst am: 20.11.2008 23:59:34
Angestellte finanzieren Selbstständige?? Habe selten so einen Schmarrn gelesen wie dieses Posting.Von welchen Planeten kommt man mit so einer Ansicht??UNGLAUBLICH
Antwort von:
verfasst am: 20.11.2008 21:52:30
Zu Rürup und dem Drehtüreffekt gibgts hier noch einen recht guten Artikel:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3603
Antwort von: Fasanin
verfasst am: 20.11.2008 16:18:15
Hallo Küchenkoch! Apropos. Gerüchteweise Ressortverteilung: Innenministerium - ÖVPAußenministerium - ÖVPFinanzministerium - ÖVPJustizministerium -
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Hallo Küchenkoch! Apropos.
Gerüchteweise Ressortverteilung:
Innenministerium - ÖVP
Außenministerium - ÖVP
Finanzministerium - ÖVP
Justizministerium - ÖVP
Wirtschaftsministerium - ÖVP
Landwirtschaftsministerium - ÖVP
Wissenschaftsministerium - ÖVP
Sozialministerium - SPÖ
Infrastrukturministerium - SPÖ
Unterrichtsministerium - SPÖ
Gesundheitsministerium - SPÖ
Verteidigungsministerium - SPÖ
Siehe: http://derstandard.at/?url=/?id=1226397140759
Wo sind unsere Gerichte? Die Polizei? Die Rettung? Die Feuerwehr? Die Opposition? Die Gesellschaft? Die Medien?
Antwort von: Norbert
verfasst am: 21.11.2008 12:36:18
Wie kann man auf das Frauenministerium vergessen?Wo sollen die Medien sein? Die Opposition ist dort wo sie hingehört .Wollen sie ein Feuerwehr und Rettungsministerium?Ein
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Wie kann man auf das Frauenministerium vergessen?
Wo sollen die Medien sein? Die Opposition ist dort wo sie hingehört .
Wollen sie ein Feuerwehr und Rettungsministerium?
Ein Gesellschaftsministerium ?
p.s. es kommt auf die Kompetenzen der Ministerien an und da hat sich was verschoben, oder?
Antwort von: cheerio
verfasst am: 21.11.2008 11:42:56
wolte dir nur zu deinem vortrag über grammatikregeln gratulieren, du bist aber sehr streng und sehr genau, bin etwas schockiert über meine nicht so präzise einhaltung der regeln.
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wolte dir nur zu deinem vortrag über grammatikregeln gratulieren, du bist aber sehr streng und sehr genau, bin etwas schockiert über meine nicht so präzise einhaltung der regeln.
übrigens gibt es eine liste der zeichen wie *lol*, (((, D , ))), etc. gibt es irgendwo eine liste mit diesen erklärungen?
mir gefallen deine beiträge, sie sprechen oft dinge an, über die man sich nicht zuviele gedanken macht, die aber unbedingt angesprochen werden müssen. have a nice day, cheerio
Antwort von: Fasanin
verfasst am: 20.11.2008 14:45:00
Endlich mal eine gute Nachricht! Bravo Grüne! Bravo Burgenland! Was haben gerade die Burgenländer was andere nicht haben?Mehr Verantwortungsgefühl? Mehr Gerechtigkeitsgefühl? Mehr
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Endlich mal eine gute Nachricht! Bravo Grüne! Bravo Burgenland!
Was haben gerade die Burgenländer was andere nicht haben?
Mehr Verantwortungsgefühl? Mehr Gerechtigkeitsgefühl? Mehr Verstand?
Unsere versuchen die Steuern für Superreiche zu senken.
Rot-Schwarzes Umverteilungsmodell: http://derstandard.at/?url=/?id=1226397142426
Der nächste Hilfsfonds für Spitzenverdiener und legalisierte Bankräuber? Oder was ist da los?
Antwort von: Jongleur
verfasst am: 21.11.2008 09:43:52
Fasanin,ich seh' da nichts großartiges dran - jedenfalls nicht am Hilfspaket für Währungsspekulanten.Die Fremdwährungskreditnehmer haben die Freiheiten der Globalisierung
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Fasanin,
ich seh' da nichts großartiges dran - jedenfalls nicht am Hilfspaket für Währungsspekulanten.
Die Fremdwährungskreditnehmer haben die Freiheiten der Globalisierung der Finanzwelt für sich genutzt - mit der Hoffnung weniger Zinsen für ihren Kredit zahlen zu müssen. Das Währungsrisiko war allen bewusst.
Warum sollen jetzt diejenigen, die keinen Fremdwährungs- sondern einen EURO-Kredit genommen haben und jahrelang höhere Zinsen zahlen durften die Zeche mit ihren Steuergeldern zahlen?
Kondequenter Weise müssten die EURO-Kreditnehmer dann wenigstens die Zinsdifferenz zum Fremdwährungskredit über die gesamte Laufzeit ersetzt bekommen.
Das ist vollkommen absurd!
Wer mit Fremdwährungen spekuliert muss auch die Konsequenzen tragen. Ich sehe überhaupt nicht ein warum das ohnehin knapp bemessene Steuergeld statt in Kindergärten, Schulen, Universitäten, öffentlichen Verkehr etc. im Rachen der Privat-Währungsspekulanten landen soll.
Was die Grünen hier betreiben ist billiger populistischer Unfug.
Antwort von: Norbert
verfasst am: 21.11.2008 12:49:20
völlig richtig nur dies betrifft die Banken genauso, die haben z.B.isländischen Banken Milliarden € kreditiert und tolle Zinsen bekommen bei deren Bonität und jetzt sollen die
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völlig richtig nur dies betrifft die Banken genauso, die haben z.B.
isländischen Banken Milliarden € kreditiert und tolle Zinsen bekommen bei deren Bonität und jetzt sollen die Steuerzahler die
Liquiditätsengpässe nach den Wertberichtigungen lindern.
Wie geht das mit den Hechten und Karpfen im kleinen Teich( an das
glauben doch alle Marktfetischisten) ?
Antwort von: Sparefroh
verfasst am: 20.11.2008 12:42:03
+ um den Schutz der Sparer, Anleger und Pensionisten; + um die Verfolgung der Spekulanten; Die einfache Gleichung lautet: Anleger = Spekulanten Stellt sich nun die Frage: was will P. P.? Die Anleger
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+ um den Schutz der Sparer, Anleger und Pensionisten;
+ um die Verfolgung der Spekulanten;
Die einfache Gleichung lautet: Anleger = Spekulanten
Stellt sich nun die Frage: was will P. P.? Die Anleger erst schützen und dann verfolgen? Oder umgekehrt? Um warum brauchen wir ein Drei-Säulen-Modell? Sollten wir nicht lieber höhere Sozialversicherungsbeiträge zahlen, anstatt unser Geld privaten "Pensionsvorsorgeunternehmen" in den rachen zu schmeißen? LG, have a nice day
Antwort von: Küchenkoch
verfasst am: 20.11.2008 14:25:03
Zu viel Sparkassenluft geschnuppert, Sparefroh?Sparer und Spekulanten gleichzusetzen, auf die Idee kann nur jemand kommen, der mit dem Geld der Sparer spekuliert Und dann gleich die zweite
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Zu viel Sparkassenluft geschnuppert, Sparefroh?
Sparer und Spekulanten gleichzusetzen, auf die Idee kann nur jemand kommen, der mit dem Geld der Sparer spekuliert
Und dann gleich die zweite Schnapsidee, höhere Sozialversicherungsbeiträge! Es gibt in Österreich viele Menschen, die keine SV-Beiträge bezahlen, und die nennen sich "Selbständige". Bekommen dann kaum Pension und wundern sich. Dann darf der Staat einspringen, und somit finanzieren wiederum die Angestellten die Selbständigen. Nagut werfen wir einfach noch mehr in den Topf, und streng nach IV verzichten wir noch auf ein Viertel des Gehaltes, sobald der Arbeitgeber jammert. Noch nen Vorschlag wo ich mein Geld verbrennen könnte? Vielleicht "freiwillige" Spenden an den Verein der Bankpräsidenten?
Not having a nice day when reading such bull shit :-(
Antwort von: Eigenständiger
verfasst am: 21.11.2008 09:54:30
Küchenkoch,wie kommst Du auf die Idee, dass Selbständige keine SV-Beiträge einzahlen? Google mal nach"GSVG". Wenn Du damit meinst, dass die Beitragssätze der
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Küchenkoch,
wie kommst Du auf die Idee, dass Selbständige keine SV-Beiträge einzahlen? Google mal nach"GSVG".
Wenn Du damit meinst, dass die Beitragssätze der Selbständigen niedriger sind als bei Unselbständigen ist der Vorschlag die Beiträge durch Erhöhungen anzugleichen doch goldrichtig?!
Antwort von: küchenkoch
verfasst am: 21.11.2008 11:00:29
selbständige zahlen sehr niedrige beiträge, wir haben in unserem bekanntenkreis einige, die ihr leben lang selbständig waren, jetzt in pension gegangen sind und sich wundern dass sie
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selbständige zahlen sehr niedrige beiträge, wir haben in unserem bekanntenkreis einige, die ihr leben lang selbständig waren, jetzt in pension gegangen sind und sich wundern dass sie so wenig pension bekommen. aber dafür bekommen sie alle möglichen befreiungen (rundfunk, rezeptgebühr etc). haben aber ihr geld halt nicht gespart sondern ausgegeben, und jetzt wird gejammert. und dafür soll ich noch höhere sv-beiträge zahlen? nein danke
Antwort von: Norbert
verfasst am: 21.11.2008 13:00:18
Die Beiträge richten sich nach dem Einkommen auch bei Selbständigen und da es da keine Mindestlöhne sprich Kollektivvertrtäge gibt und man ja überleben will und muß,
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Die Beiträge richten sich nach dem Einkommen auch bei Selbständigen und da es da keine Mindestlöhne sprich Kollektivvertrtäge gibt und man ja überleben will und muß, kann dies bei kleinen Gewerbetreibenden schon der Fall sein.
Dazu kommt, daß der Selbstständige auch den Arbeitgeberanteil
zu zahlen hat . SV - Beiträge allgemein beinhalten auch die Krankenversicherung also bitte etwas mehr ins Detail gehen beim jammern.
Antwort von: Sparefroh
verfasst am: 21.11.2008 05:43:03
Jaja, die Küchendämpfe sind auch nicht ohne... Hab' die ganze Nacht gesucht, aber keine Gleichsetzung von Sparern und Spekulanten gefunden! Anleger sind keine Sparer! Sparer sind
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Jaja, die Küchendämpfe sind auch nicht ohne... Hab' die ganze Nacht gesucht, aber keine Gleichsetzung von Sparern und Spekulanten gefunden! Anleger sind keine Sparer! Sparer sind Sparer und
Anleger = (Finanz-)Investoren = Spekulanten Alles klar?
Zum zweiten: beim Drei - Säulen - Modell sind zwei Säulen privat kontrolliert. Ein Staat, der immer weniger einnimmt, hat immer weniger Gestaltungsmöglichkeiten, und muß wichtige Felder (Soziales - Pensionen, Gesundheit, Bildung) dem so genannten "freien Markt" überlassen; die USA lassen grüßen und freuen sich schon! Schönes WE




