MONTAG, 01. DEZEMBER 2008
Schutz für Schutzlose. Von Treichl bis Michaelis stehen die Goldenen Nasen unter dem Schutz der ÖVP. Aber um die Kleinanleger und Häuslbauer, die von „Beratern“ in die Spekulationsfalle getrieben worden sind, kümmert sich in den Regierungsparteien bisher niemand.Wenn die Regierung die Menschen im Stich lässt, muss sich das Parlament um sie kümmern. Darum versuchen wir jetzt, im
>> mehr lesen
Schutz für Schutzlose. Von Treichl bis Michaelis stehen die Goldenen Nasen unter dem Schutz der ÖVP. Aber um die Kleinanleger und Häuslbauer, die von „Beratern“ in die Spekulationsfalle getrieben worden sind, kümmert sich in den Regierungsparteien bisher niemand.
Wenn die Regierung die Menschen im Stich lässt, muss sich das Parlament um sie kümmern. Darum versuchen wir jetzt, im Nationalrat eine Mehrheit für den Schutz der Schutzlosen zustande zu bringen.
Was ist zu tun?
1. GESETZE
• Verbot der Finanzdienstleistungsassistenten im WAG:
• Offenlegung aller Provisionen der Finanzdienstleister:
• Verbot von Bestandsprovisionen
• Verbot pyramidenspielartiger Systeme
2. HÄUSLBAUERMORATORIUM ALS BEDINGUNG DES FINANZMINISTERIUMS FÜR DIE BANKENHILFE
• Keine Zwangskonvertierung und keine Fälligstellung von Fremdwährungskrediten
• Keine Gebühren bei der Konvertierung
• Keine zusätzlichen Sicherheiten für Tilgungsträger ohne Kapitalgarantie
• Ausreichend Kredite (insbes. Betriebsmittelkredite) für KMUs und EPUs
3. HILFE FÜR DIE OPFER
• Unterstützung von Sammel- und Einzelklagen wie der des VKI gegen AWD (evtl. Rechtshilfe)
• Einwirken auf Banken, Finanzdienstleister und Haftpflichtversicherer zum Vergleich mit Geschädigten (Ziel: Rückzahlung des Kapitals, Vermeidung von 30 % Kosten für Prozesskostenfinanzierer)
• Härtefonds (finanziert durch Finanztransaktionssteuer bzw. höhere Verzinsung der Bankenhilfe)
Wir beantworten damit zwei Fragen:
Frage 1: WIE KOMMEN DIE GESCHÄDIGTEN ZU IHREM GELD?
Da geht es zu allererst um die Fremdwährungskredite.
Bei jenen Fremdwährungskreditnehmern, denen aufgrund der fallenden Eurokurse die Banken die Daumenschrauben einer drohenden Zwangskonvertierung ansetzen, ist vor allem eines gefragt: Geduld. So sind etwa beim Schweizer Franken die Kurse nach dem Absturz Ende Oktober 2008 (1 € = 1,44 CHF) wieder etwa auf dem Niveau von 2005 angekommen (1€=1,55 CHF).
Banken und KundInnen sollen daher in gemeinsamer Absprache die vernünftigsteste Strategie festlegen. Zur Absicherung dient das von den Grünen geforderte „Häuslbauer“-Moratorium, das jene Banken, die staatliche Hilfe in Anspruch nehmen will, zur kundenfreundlichen Anpassung ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen verpflichtet.
In jenen Fällen, in denen die Banken bereits Zwangskonvertierungen gegen den Willen ihrer Kunden gesetzt haben – was nach Auffassung von Experten in vielen Fällen rechtswidrig war – haben sie die daraus entstehenden Schäden den Kunden zu ersetzen. Keinesfalls darf es dazu kommen, dass die Banken aus der Krise noch Gewinne ziehen.
Es geht um die Vermeidung von Zwangsversteigerungen und Privatkonkursen – und um Wiedergutmachung.
Dann kommen die Tilgungsträger.
Schwieriger stellt sich die Lage für jene Kreditnehmer dar, die nicht nur durch das Währungsrisiko getroffen wurden, sondern deren Tilgungsträger durch die Krise fast völlig entwertet sind. In vielen Fällen wurden etwa Immobilienaktien oder Aktienfonds ohne Kapitalgarantie als Tilgungsträger herangezogen.
Diese Anleger sind in der Regel Opfer von Beratungsfehlern geworden:
• der Finanzberater, die diese Tilgungsträger empfohlen haben
• und der Banken, welche die Eignung der Tilgungsträger als Besicherung bzw. Rückzahlungsinstrumente nicht überprüft haben.
Zur Vermeidung einer die Gerichte lähmenden und horrende Kosten verursachenden Prozesslawine sollte daher die Bankwirtschaft und die Branche der Finanzberater in Verhandlungen mit Konsumentenschutzorganisationen über eine angemessene Ersatzleistung für die erlittenen Beratungsfehler treten. Einbezogen werden sollten dabei insbesondere die Haftpflichtversicherer der Finanzberater, welche sich durch diese Vorgehensweise beträchtliche Prozesskosten sparen könnten.
Ein spezieller Fall zeichnet sich mit Immofinanz und Immoeast ab.
Angesichts der laufenden Ermittlungen bekommen diese Fälle immer mehr eine strafrechtliche Dimension. Es stellt sich dabei die Frage, wie die beiden Firmen unter den Augen von Bilanzprüfern und Finanzmarktaufsicht (Prospektpflicht) ihre zwielichtigen Geschäfte machen konnten.
Firmen wie AWD, die Immofinanz gepusht haben, stellen sich selbst jetzt als Opfer dar. Aber ein erstes Gerichtsurteil weist bereits darauf hin, dass AWD damit nicht durchkommen wird.
Als mögliche Haftungsträger für geschädigte Immofinanz- und Immoeast-Anleger bieten sich daher an:
• die persönlich verantwortlichen Personen in der Führung von Immofinanz, Immoeast, CPB und verbundenen Unternehmen
• die Bilanzprüfer und ihre Haftpflichtversicherer
• die Finanzberater und deren Haftpflichtversicherer.
Ziel ist der Ersatz des eingelegten Kapitals – nicht mehr, aber sicher nicht weniger.
Frage 2: WAS GESCHIEHT MIT DEN FAMOSEN „BERATERN“?
Tausende Geschädigte klagen, dass sie von Anlageberatern unzureichend über die Risiken der ihnen empfohlenen Finanzinstrumente wie etwa sogenannter „Immobilienaktien“, aufgeklärt wurden. Häufig erfolgten Investitionen ohne ausreichende Risikostreuung. Wertpapierdepots mit spekulativem Charakter wurden als Tilgungsträger für endfällige (Fremdwährungs-) Kredite herangezogen, obwohl sie für einen solchen Zweck völlig ungeeignet sind.
Angesichts dieser massiven und systematischen Fehlberatungen liegen offenkundig grundlegende Mängel im System der Anlageberatungsberufe vor. Der Gesetzgeber muss in Zukunft die Menschen vor unqualifizierten und dubiosen „Beratern“ schützen.
Ein wesentlicher Mangel im System ist der „Finanzdienstleistungsassistent“ nach § 2 Abs 1 Z 15 Wertpapieraufsichtsgesetz 2007 (WAG). Bei Finanzdienstleistungsassistenten handelt es sich um ein freies Gewerbe, für das kein Befähigungsnachweis erforderlich ist.
Da nach der Gesetzeslage Finanzdienstleistungsassistenten bei allen wesentlichen und riskanten Wertpapieren – inklusive Aktien, Optionen und Derivate - Aufträge vermitteln und Anleger beraten dürfen, kann die Anlageberatung ohne jegliche Fachkenntnis ausgeübt werden.
Das ist untragbar. Es gibt nur eine Lösung: die Streichung des Berufsbildes der Finanzdienstleistungsassistenten.
Aber noch etwas Zweites ist nötig: das Verbot pyramidenspielartiger Vertriebssysteme für Finanzinstrumente.
Wertpapierfirmen und Finanzdienstleister wie AWD oder OVB bedienen sich für den Vertrieb von Finanzprodukten selbständiger „Berater“ - Finanzdienstleistungsassistenten oder vertraglich gebundener Vermittler.
Regelmäßig besteht dabei ein Vergütungssystem nach folgenden Grundzügen:
• Neue „Berater“ werden angehalten, Kontaktdaten von möglichst vielen Bekannten und Verwandten anzugeben. Dadurch soll gezielt der Kundenkreis der Wertpapierfirmen erweitert werden;
• Während der Einschulungs- bzw. Einarbeitungsphase erhalten die neuen Berater „Provisionsvorschüsse“, die später abgearbeitet werden müssen;
• Erfolgt ein Ausstieg müssen diese Beträge zurückgezahlt werden. Die Berater stehen daher unter finanziellem Erfolgsdruck;
• Sobald eigenständige Beratungen erfolgen, bekommen die Berater Provisionsanteile ausgezahlt;
• In weiterer Folge sind die Berater angehalten, weitere Berater zu werben. Für die Berater, die sie angeworben haben, erhalten sie dann ebenfalls Provisionsanteile.
Jeder verdient an seinen eigenen Keilern mit. Und mit jeder neuen Schicht an der Basis wächst die Pyramide und damit der Gewinn der oberen Schichten.
Diese Systeme schaden sowohl den Kunden als auch jenen Berater, die – oft aus moralischen Bedenken – bald wieder aussteigen:
• Die Kunden erhalten aufgrund der Provisionsinteressen und der finanziellen Zwangslage oft nicht objektive Beratung, das „Verkaufen“ steht im Vordergrund;
• Durch die persönlichen Beziehungen sind die KundInnen zusätzlichem Kaufdruck ausgesetzt;
• Einsteiger als Berater sind durch die Vorschüsse dem Unternehmen gegenüber schnell verschuldet;
• Sie müssen ihre Bekannten und Verwandten „ausliefern“. In vielen Fällen schlechter Beratung belastet das diese persönlichen und oft familiären Beziehungen in weiterer Folge;
• Die Provisionsbeteiligung der angeworbenen „MitarbeiterInnen“ ist ein Schneeballsystem und muss daher nach mathematischen Grundsätzen früher oder später zum Erliegen kommen.
Das Strafgesetzbuch beschreibt verbotene Pyramidenspiele im § 168a ganz genau:
§ 168a. (1) Wer ein Gewinnerwartungssystem, dessen Teilnehmern gegen Einsatz ein Vermögensvorteil unter der Bedingung in Aussicht gestellt wird, dass diesem oder einem damit im Zusammenhang stehenden System unter den gleichen Bedingungen weitere Teilnehmer zugeführt werden, und bei dem die Erlangung des Vermögensvorteils ganz oder teilweise vom bedingungsgemäßen Verhalten jeweils weiterer Teilnehmer abhängt (Ketten- oder Pyramidenspiel),
1. in Gang setzt oder veranstaltet oder
2.durch Zusammenkünfte, Prospekte oder auf eine andere zur Anwerbung vieler Teilnehmer geeignete Weise verbreitet oder
3.sonst die Verbreitung eines solchen Systems gewerbsmäßig fördert,
ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen, es sei denn, dass das System bloß zu gemeinnützigen Zwecken veranstaltet wird oder bloß Einsätze geringen Wertes verlangt werden.
(2) Wer durch die Tat eine größere Zahl von Menschen schwer geschädigt hat, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.
Pyramidenartige Systeme sind Gift für die Kunden und für die unterste Schicht der „Berater“. Die Lösung liegt auch hier beim Nationalrat: Die "Strukturvertriebe" sollen in einer Novellierung des Wertpapieraufsichtsgesetzes verboten werden.
Zur Häuslbauergarantie und zu den Verboten der unqualifizierten Keiler und ihrer Pyramidensysteme werden wir schon am Mittwoch Anträge in den Nationalrat einbringen.
Antwort von:
verfasst am: 03.10.2009 17:42:48
EFS ist genauso Mist wie AWD, die reden das alles was die Anbieten Sicher wäre. Meinl European Land sei wie ein Sparbuch, Absolut Sicher. Bitte auch mal einen ORF-Beitrag bringen, das auch dort
>> mehr lesen
EFS ist genauso Mist wie AWD, die reden das alles was die Anbieten Sicher wäre. Meinl European Land sei wie ein Sparbuch, Absolut Sicher. Bitte auch mal einen ORF-Beitrag bringen, das auch dort Betrügerein gibt.
Antwort von:
verfasst am: 10.12.2008 11:06:47
bin selbst Versicherungsmakler, und daher froh wenn die eigene Konkurrenz durch den Verbot des Finanzdienstleisters halbiert wird-aber mit dem ewigen Vergleich von MLM-Vertrieben mit Pyramidenspielen
>> mehr lesen
bin selbst Versicherungsmakler, und daher froh wenn die eigene Konkurrenz durch den Verbot des Finanzdienstleisters halbiert wird-aber mit dem ewigen Vergleich von MLM-Vertrieben mit Pyramidenspielen wird das nicht passieren! Das hätten schon andere mehrmals versucht.Auch das Provisionsschema mit einem Schneeballsystem zu vergleichen stimmt nicht- da es bei den sog. Karriereplänen auch Gleichstände(sprich keine differenzprovisionen) gibt!
Provisionsvorschüsse gibt es meines Wissens nur beim AWD-also kann man nicht von Grundzügen sprechen!
Also Herr Pilz- besser recherchieren! Am besten einen EX-OVB-ler, oder EFS-ler holen(AWD bietet sich nicht so an ) die erklären Ihnen das genauer und dann den Antrag einbringen-so können Sie sich einige Peinlichkeiten ersparen- denn die lobby dahinter(Banken, Versicherungen=Regierung) ist nur schwer zu knacken!!
Antwort von: keinkreditnehmer
verfasst am: 03.12.2008 12:33:18
lieber hr. pilz! im allgemeinen informiert man sich, wenn man einen kredit aufnimmt.so habe dies auch ich getan, vor ca. 2 jahren, als ich überlegte mir einen kredit zu nehmen.eines sollte einem
>> mehr lesen
lieber hr. pilz!
im allgemeinen informiert man sich, wenn man einen kredit aufnimmt.
so habe dies auch ich getan, vor ca. 2 jahren, als ich überlegte mir einen kredit zu nehmen.
eines sollte einem dabei klar werden - ein fremdwährungskredit is währungsspekulation. nicht mehr, nicht weniger.
diese währungsspekulation war lange zeit hindurch eine ziemlich rentable sache, und wer einen derartigen kredit hatte, lächelte von oben herab auf die anderen kreditnehmer nieder und freute sich klüger zu sein als alle anderen.
nun, wo all die klugen -wahrscheinlich nur kurzfristig- etwas mehr bezahlen, sollen gleich alle anderen für diese mehrkosten aufkommen ???
die nächste sache ist, alles irgendjemand in die schuhe schieben zu wollen / müssen. so nach dem motte - "was, meine aktien machen verlust, wie kann das passieren ? da ist der berater schuld, der hat mir nicht gesagt, dass das geht".
sorry, aber wer nicht weiss, was auf dem aktienmarkt alles passieren kann, der sollte doch einfach die finger von derartigen veranlagungen lassen und beim prämiensparbuch bleiben.
klar, wenn man unbedingt auf die tollen versprechungen von "sichern 20% zinsen" reinfallen will - dann bezahlt man jetzt halt das lehrgeld.
information ist auch eine holschuld, und wenn man mit geld viel geld verdienen will, dann muss man sich eben informieren.
was hier ein kleiner awd berater ausrichten soll, wo schon die besten profis des öfteren versagen, das ist eine frage auf die hr. pilz mal eine antwort finden muss.
vielleicht hilft die krise ja, mal ein wenig unseren lebensstil zu überdenken - wir kaufen ja dinge, die wir nicht brauchen, von geld, das wir nicht haben, um leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen.
ich bin froh, dass es die blase endlich mal zerrissen hat, denn was die leute alles auf kredit finanzieren ist unglaublich.
autos - kredit oder leasing. nur ja keinen alten gebrauchten fahren.
häuser, wohnungen - sowieso nur kredit (obwohl in diesem punkt einigermassen verständlich, da zumindest etwas dauerhaft wertbeständiges da ist, für das bezahlt wird).
computer, elektrogeräte - kredite gleich im kaufhaus, enorm, was man dabei draufzahlt, aber wird dennoch gern in anspruch genommen.
versandhäuser - teilzahlungen, natürlich mit guten aufschlägen.
möbelhäuser - detto.
denn wer wird sich denn schon ein paar jahre ein wenig einschränken wollen, um sich danach etwas leisten zu können ?
kann man ja auch auf kredit kaufen.
wenn man dann aus irgendeinem grund die raten nicht bezahlen kann - geil, privatkonkurs, und alle schulden werden getilgt.
zahlen wirds schon jemand (die grosse, unbekannte, allgemeinheit, wenns nach pp geht nicht nur über die preise, denn die anbieter rechnen derartige ausfälle ja mit ein, sondern gleich auch nochmals über die steuern).
ich muss sagen, ich bin froh mir damals keinen kredit genommen zu haben (aus einem einfachen grund: wenn ich mir ausrechne, was ich im endeffekt draufbezahle, wird mir schlecht. da spare ich lieber), sondern vom vorhandenen geld eine kleine renovierung bezahlt zu haben.
aufs grosse haus muss ich halt noch 10, 15 jahre warten. ich werds überleben.
auch mein auto ist bezahlt, und nicht geleast.
und ein wenig geld ist auch noch auf der kante, für eine kleine investition im nächsten jahr, die mir hoffentlich was einbringen wird, wenn ich gut arbeite (allerdings in eine reale angelegenheit, keine aktien, oder ähnliches....).
die krise sollte uns helfen zu lernen. (wozu sind fehler denn sonst da ?).
nicht nur die bösen, bösen manager sind schuld, viele sind sehr, sehr gern drauf reingefallen, obwohl der hausverstand ausreichen müsste um zu wissen was geht und was nicht....
Antwort von:
verfasst am: 02.12.2008 16:43:34
Sehr geehrter Herr Abg. Pilz!Ich bin selbst. Finanz- u. Vermögensberater, aber auch selbst Geschädigter von Meinl European Land und Immofinanz! Wie immer - den letzten beissen die Hunde!
>> mehr lesen
Sehr geehrter Herr Abg. Pilz!
Ich bin selbst. Finanz- u. Vermögensberater, aber auch selbst Geschädigter von Meinl European Land und Immofinanz! Wie immer - den letzten beissen die Hunde! Nicht der einzelne Berater ist Schuld an der Geldvernichtung bei Meinl, Immofinanz, Immoeast und Auer von Welsbach! Die Gelder versickern nicht beim Berater - sondern immer nur bei den div. Gesellschaften! Daher wäre es nur fair, wenn Sie nicht den einzelnen Berater, sondern die Herren Petrikovic, Mauracher, usw. an den Pranger stellen würden, denn diese sind ja für das Verschwinden von hunderten Millionen verantwortlich! Ebenso wäre es nur fair, endlich auf die Verantwortung der Finanzmarktaufsicht hinzuweisen, denn nur die hat die Möglichkeiten, die einzelnen Unternehmen (Immofinanz, Meinl, usw.) und deren Finanzgebarung zu prüfen! Diese Möglichkeiten habe ich als Berater leider nicht! Im Sinne der Fairness würde ich mir Ihr Engagement in diese Richtung so rasch wie möglich wünschen! Hochachtungsvoll W. Toth
Antwort von: Kleines Volk
verfasst am: 02.12.2008 15:22:25
Das sollte man sich ansehen: http://derstandard.at/?url=/?id=1227287545158http://oe1.orf.at/inforadio/99439 .html Wer kann mich aufklären? Wenn ich mit meinen minimalen Wirtschaftskenntnissen
>> mehr lesen
Das sollte man sich ansehen: http://derstandard.at/?url=/?id=1227287545158
http://oe1.orf.at/inforadio/99439 .html
Wer kann mich aufklären? Wenn ich mit meinen minimalen Wirtschaftskenntnissen aus diesen Infos richtig folgere, geht es den ÖVP und SPÖ-Lobbyisten weiterhin ausschließlich um ihre privaten Profite.
Wenn nicht, wäre es angebracht Gegenteiliges zu beweisen, damit die geschockte Bevölkerung nicht völlig verunsichert und beängstigt wird.
Die EU verlangt eine 10% Verzinsung und ein Dividenden-Ausschüttungsverbot für Banken, welchen der Staat aushelfen muß, obwohl sie hohe Gewinne machten.
Z.B hat die Bank Austria im Vorjahr 808 Millionen Euro Dividende ausgeschüttet.
Gewinne aus dem Handel mit teuren Krediten und betrügerischen Finanzprodukten, zu Lasten vieler kleiner Bürger, Anleger und Unternehmen.
Molterer und die österr. Banker wollen nun aber keine 10% Verzinsung bezahlen, sondern nur 8% durchdrücken, kein Dividendenverbot und keine einheitliche Regelung im EU-Wettberwerb.
Den Investoren von Bank Austria, Erste Bank und Raiffeisen "könne nämlich nicht zugemutet werden, 5 Jahre lang auf Ausschüttungen zu verzichten", wird argumentiert. Angeblich weil sie sonst abspringen würden. Warum sollten Investoren abspringen, wenn EU-weit einheitliche Konkurrenz-Bedingungen gelten?
Kredite werden künftig teurer, falls ein kleiner Kunde überhaupt einen bekommt.
Den Profiteuren dieses anzunehmenden und teils auch schon nachgewiesenen Großbetrugs darf also keinerlei Verzicht zugemutet werden, dem kleinen Bürger aber jeder?
Hohe Kreditzinsen, Stützung der Banken aus Steuergeldern, Wirtschaftskrise, Tarifteuerungen, Massenarbeitslosigkeit, mit den Folgen von Not, Krankheit und Elend....
Unsere Kinder haben bereits berechtigte Existenzängste und Albträume! Wir zahlen doch immer nur drauf.
Wer kann und wird UNS helfen und schützen?
Die Opposition, ausnahmsweise in gemeinsamer Arbeit?
Die Medien? Welche denn? Die Kronenzeitung? Der selbst von Neoliberalen zerschlagene ORF mit offenbar selbst korrumpierten neoliberalen Funktionären, die keine Solidarität zeigen wollen?
Welche Zeitung schreibt überhaupt noch irgend eine Wahrheit leicht verständlich auf die Titelblätter? So, dass sie auch der kleinste Bauer versteht, der diese verantwortlichen Parteien dann hoffentlich nicht mehr wählt?
Sollte der Bundespräsident der Regierung bei der Angelobung nicht das Versprechen abringen, die Interessen der Allgmeinheit zu vertreten?
Was bedeutet hier Konsens-Demokratie?
Diese kleine, aber alles dominierende Interessensvertretung der Reichen, der ÖVP-Konzern-Lobbyisten, die nach ihrem Totalversagen, nach Teuerung und Vernachlässigung sämtlicher sozialer Pflichtungen, nach Zeschlagung der öffentlichen Infrastrukturen auch empört genug abgewählt wurde, beherrscht und mißbraucht uns doch weiterhin alle!
Nun ist in den Ministerien alle Macht bei der ÖVP vereint, von der man in letzter Zeit ständig von Machtmißbrauch und Korruption erfahren musste.
Und das erste was eingespart werden soll, ist die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft, der Jugendgerichtshof oder Soziales wie z.B. die versprochene Steuerbefreiung von Spendengeldern für Behinderte und Notleidende (KH Kopf).
Wenn für die Geschädigten dieses menschenverachtenden Systems nicht bald eine Grundsicherung beschlossen wird, hat dieser Staat jede Vertrauenswürdigkeit verloren und grob nachlässig gehandelt. Dann spielt er mit der Existenz vieler hilflos ausgelieferter Bürger.
Bitte lassen wir uns das nicht mehr widerspruchslos gefallen!
Bitte, liebe Grüne, organisiert etwas!
Antwort von: AnoNym
verfasst am: 02.12.2008 13:23:51
wow, beachtliches statement. hätten es die grünen bloss in die regierung geschafft, dann bestünde zumindest eine winzig kleine hoffnung dass ein winzig kleines stück davon
>> mehr lesen
wow, beachtliches statement. hätten es die grünen bloss in die regierung geschafft, dann bestünde zumindest eine winzig kleine hoffnung dass ein winzig kleines stück davon umgesetzt wird. aber mit der "neuen" koalition mache ich mir da keine hoffnung.
die geschätzten leserInnen von pp's blog kennen das sicher, aber ich emfpehle von zeit zu zeit www.attac.at zu lesen.
Antwort von: Gast
verfasst am: 02.12.2008 04:51:07
Wieso wird in diesem Zusammenhang auf den besten Finanzminister aller Zeiten vergessen? Karl-Heinz Grasser trägt als Finanzminister, unter dessen Führung diese Zustände eingerissen
>> mehr lesen
Wieso wird in diesem Zusammenhang auf den besten Finanzminister aller Zeiten vergessen? Karl-Heinz Grasser trägt als Finanzminister, unter dessen Führung diese Zustände eingerissen sind, nicht nur die politische Verantwortung, sondern auch eine strafrechtliche Konsequenz, wenn die von ihm eingesetzte FMA entsprechende Fehler gemacht hat...erst dann kommt Volksverrat und -schädigung (aber das wird noch ein paar Jahre auf sich warten lassen).
Antwort von: HerrAbisZ
verfasst am: 02.12.2008 08:04:32
Das ist noch lange nicht alles! Ich habe Herrn Dr. Pilz im Jänner 2006 Unterlagen geschickt, die dies alles verhindern hätte können! Er hat NICHT reagiert! War er etwa zu feige? Jetzt
>> mehr lesen
Das ist noch lange nicht alles! Ich habe Herrn Dr. Pilz im Jänner 2006 Unterlagen geschickt, die dies alles verhindern hätte können! Er hat NICHT reagiert! War er etwa zu feige? Jetzt ist es zu spät!
Er braucht sich nicht darüber jetzt auf zu regen! Er hat es selbst verbockt auch! Und deswegen halte ich ihn für einen Heuchler! Und dies habe ich auch öffentlich in der Lugnercity am Samstag vor der NR-Wahl 2008, wo er angekündigt war zu erscheinen, dann seinem Parteikollegen Herrn Öllinger gesagt! Was ist dann passiert?
Antwort von: Tomj
verfasst am: 01.12.2008 20:11:31
Unser gesamtes Geldsystem ist nichts anderes als ein riesengroßes Pyramidenspiel. Siehe hierzu auchhttp://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Unser_Geld-Was_ist_das.html bzw
>> mehr lesen
Unser gesamtes Geldsystem ist nichts anderes als ein riesengroßes Pyramidenspiel. Siehe hierzu auch
http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Unser_Geld-Was_ist_das.html bzw .
http://www.miprox.de/Wirtschaft_allgemein/Der_Betrug_mit_dem_Geld.html
Dan n wird schnell klar, warum "mit allen Mitteln" (im Sinn des Wortes) die Banken gestützt werden MÜSSEN - sonst ist der Ofen ganz, ganz schnell aus.
Ein Wort noch zu den kleinen Häuselbauern: Viele von ihnen sind sicher Opfer von Fehlberatungen, viele haben aber auch - wider besseres Wissen - "billige" Fremdwährungskredite und "sichere" Tilgungsträger akzeptiert und dabei ganz fest die Augen, Ohren und das Hirn zugehalten. Diese Seite der Medaille sollte man auch nicht ganz aus dem Auge verlieren.
Hier in den USA gibt's zwar keine Fremdwährungsfinanzierung, aber 0% Eigenmittel und - in den ersten Jahren - ganz niedrige Zinsen auf die Hypothek bzw. Zweit- und Dritthypotheken, mit denen der gewohnte Lebensstandard aufrechterhalten wurde. Im Endeffekt sind die kleinen Häuselbauer in Österreich wie in den USA einer Schimäre aufgesessen: Ein Haus besitzen zu können, obwohl man sich's nicht leisten kann. Tom Jericho Gaithersburg, MD
Antwort von: Werner Eisenmenger
verfasst am: 02.12.2008 09:29:47
Naja, da wurde schon auch starker Vertriebsdruck aufgebaut. Im Übrigen: Wer würde nicht freudig zuschlagen, wenn der Bankbeamte oder der Finanzoptimierer sagt: "Es geht sich *locker*
>> mehr lesen
Naja, da wurde schon auch starker Vertriebsdruck aufgebaut. Im Übrigen: Wer würde nicht freudig zuschlagen, wenn der Bankbeamte oder der Finanzoptimierer sagt: "Es geht sich *locker* aus..." Ich kenne einige vernünftige Leute, die aus den fallenden Werten nicht ausgestiegen sind, weil sie auf eine Erholung gehofft haben - ist mir selbst auch schon passiert, zum Glück nicht existenzbedrohend - und vielleicht muß man diese Erfahrung einmal gemacht haben, damit man beginnt, die Weisheiten und lockeren Verkaufsprüche zu hinterfragen. Sicher, hinterher ist jeder gescheiter, aber das ist auch leicht, oder? W.E.
Antwort von: Häferl
verfasst am: 01.12.2008 17:50:39
Der Tagebucheintrag gefällt mir auch ganz gut, insoweit, als sich Herr Pilz um "den Staatsbürger" kümmert, das sollte er des öfteren so halten.Ein Problem sehe ich
>> mehr lesen
Der Tagebucheintrag gefällt mir auch ganz gut, insoweit, als sich Herr Pilz um "den Staatsbürger" kümmert, das sollte er des öfteren so halten.
Ein Problem sehe ich allerdings darin, pauschal alle Häuslbauer als Opfer zu sehen (Gleiches gilt im übrigen für die Bank- und Finanzdienstleister). Für viele hat sich ein Fremdwährungskredit ja eine Zeit lang rentiert, jetzt wo der Markt umgeschlagen ist, soll plötzlich allen geholfen werden!?
Wer zahlt das - im Endeffekt der Steuerzahler (auch im Pilz´schen Modell).
Antwort von: Fasanin
verfasst am: 01.12.2008 20:57:20
Also Häferl! Du willst als Staatsbürger verständlicherweise vor Betrügern geschützt werden und befürchtest unverständlicherweise, dass du nun mit deinem Steuergeld
>> mehr lesen
Also Häferl!
Du willst als Staatsbürger verständlicherweise vor Betrügern geschützt werden und befürchtest unverständlicherweise, dass du nun mit deinem Steuergeld auch noch für die vielen Häuselbauer aufkommen musst???
Gut dass Peter Pilz nicht so knausrig denkt und keinen Sozialmissbrauchswahn hat :-)
Neinnein! Die unschuldigen kleinen Bürger bezahlten die Finanzkrise doch schon mehrfach- auch mit Arbeitslosigkeit, Not und Sorgen. Nun sollten aber mal die Schuldigen und die Verursacher der Krise zur Verantwortung gezogen werden.
Lass PP nur machen und vertraue auf seine Kompetenz. Er kümmert sich schon um DEINE Interessen und Sorgen. PP ist ein selten unkorrumpierbarer, gerechtigkeits- und wahrheitsliebender Mensch und damit auch ein Sicherheit gebender Sicherheitssprecher.
Antwort von: Dagobert
verfasst am: 03.12.2008 06:25:37
Wer mit dem schnellen Geld rechnet, kann auch auf die Nase fallen - das ist im Kasino so, und an der Börse nicht anders! Aber sich auf gewagte Spekulationen einlassen und im Falle des Scheiterns
>> mehr lesen
Wer mit dem schnellen Geld rechnet, kann auch auf die Nase fallen - das ist im Kasino so, und an der Börse nicht anders! Aber sich auf gewagte Spekulationen einlassen und im Falle des Scheiterns weinend zu Vater Staat zu laufen, halte ich schlicht für unverschämt!
Antwort von: Häferl
verfasst am: 03.12.2008 05:06:00
Ich gelobe ab sofort nicht mehr kritisch zu schreiben, ich werde immer und für immer - zumindest offiziell - Deiner Meinung sein, selbstverständlich wie es sich - zumindest offiziell -
>> mehr lesen
Ich gelobe ab sofort nicht mehr kritisch zu schreiben, ich werde immer und für immer - zumindest offiziell - Deiner Meinung sein, selbstverständlich wie es sich - zumindest offiziell - für einen guten Linken gehört.
Selbstverständich gibt es keinen - zumindest offiziell - Sozialmißbrauch.
Selbstverständlich lasse ich - zumindest offiziell - PP "nur machen" und vertraue seiner Kompetenz.
Selbstverständlich werde ich auf Deine Postings nicht mehr antworten, bitte Du auf meine auch nicht. Danke
Antwort von: green cheerleader (extended memory version)
verfasst am: 02.12.2008 00:31:15
ah yeah!ob eigen-, gegner-, stadeltor,die parole lautet: pilz nach vor!weil pilz ist super, pilz ist geil,und was er sagt bringt allen heil!ob er recht hat ist nicht wichtig,denn was er sagt ist
>> mehr lesen
ah yeah!
ob eigen-, gegner-, stadeltor,
die parole lautet: pilz nach vor!
weil pilz ist super, pilz ist geil,
und was er sagt bringt allen heil!
ob er recht hat ist nicht wichtig,
denn was er sagt ist immer richtig!
pilz hilft uns armen ahnungslosen
- grosses lob und 1000 rosen!
drum danke peter, weiter so!
gib uns licht, hier und am klo.
weil du bist super, du bist geil,
und was du sagst bringt allen heil!
du bist ein gott, ein echtes kröserl.
gäbs dich nicht, wär ich nur ein ...
wir sind nichts und du bist mega, alfa uns und omega! ah yeah!
Antwort von: Fasanin
verfasst am: 02.12.2008 16:10:34
Genau! So ist das! Ich liebe Trash-Art.
Bitte mehr davon, danke!
Antwort von: trash-art
verfasst am: 03.12.2008 16:10:27
bedauerlicherweise liegt dein schwerpunkt eindeutig beim trash.aber vermutlich baust du darauf, dass sich der kunstbegriff nicht definieren lässt.ich persönlich kann in stupider
>> mehr lesen
bedauerlicherweise liegt dein schwerpunkt eindeutig beim trash.
aber vermutlich baust du darauf, dass sich der kunstbegriff nicht definieren lässt.
ich persönlich kann in stupider verbohrtheit keine kunst erkennen.
Antwort von: Fasanin
verfasst am: 03.12.2008 21:42:49
Wieso- dann ist es eben die rechte Kunst der Verbohrtheit mit der Expression geistig-moralischen Verfalls ;-)Wir wollen doch nicht so kleinlich sein. Alles nur eine Frage des kreativen
>> mehr lesen
Wieso- dann ist es eben die rechte Kunst der Verbohrtheit mit der Expression geistig-moralischen Verfalls ;-)
Wir wollen doch nicht so kleinlich sein.
Alles nur eine Frage des kreativen Recyclings.
Müll gibts wenigstens genug, auch Wort- und Gedankenmüll.
Z.B. kann man Indianer daraus machen, die dann sicher niemand kauft: http://tinyurl.com/5ve3nr
Man sollte Trash-Art ohnehin zur Staatskunst erklären, nachdem die Schickeria nur zu den Salzburger Festspielen kommt, wenn ihr Besuch durch Korruption finanziert wird.
Ein Drittel der österr. Kunstschaffenden und Kulturträger muss mit weniger als 700 Euro im Monat auskommen. Der Rest mit etwas mehr.
Antwort von: trash-art
verfasst am: 11.12.2008 16:02:44
wozu soll kunst aber gut sein wenn sie nur von jenen verstanden wird auf die sich ihre aussage nicht bezieht ?
Antwort von: Volk
verfasst am: 01.12.2008 17:22:43
Erstaunlich viel Wirtschaftskompetenz verbirgt sich da wo man es nicht vermutet hätte. Mich ärgert, dass sich die SP/VP - Regierung zwar um die Banken an sich kümmert - ist auch
>> mehr lesen
Erstaunlich viel Wirtschaftskompetenz verbirgt sich da wo man es nicht vermutet hätte. Mich ärgert, dass sich die SP/VP - Regierung zwar um die Banken an sich kümmert - ist auch richtig und gut so- aber wie es den Kundinnen und Kunden, insbesondere den Kreditnehmern geht ist für die Herrschaften schon weniger interessant. Ich hoffe die Grünen bleiben da dran, da gehts für manche echt um die Existenz!
Antwort von: falke
verfasst am: 01.12.2008 16:12:50
bin bei einigen abkürzungen "gestolpert" und konnte sie erst nach google rechereche eruieren. um anderen lesern und leserinnen dasselbe schicksal zu ersparen: WAG -
>> mehr lesen
bin bei einigen abkürzungen "gestolpert" und konnte sie erst nach google rechereche eruieren.
um anderen lesern und leserinnen dasselbe schicksal zu ersparen:
WAG - Wertpapieraufsichtsgesetz
EPU - Einpersonenunternehmen
KMU - Kleine und mittlere Unternehmen
VKI - Verein für Konsumenteninformation
Antwort von:
verfasst am: 01.12.2008 20:59:16
Danke!






