Tagebuch / Juni 2016

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FREITAG, 16. JÄNNER 2009

Grüne. Übermorgen haben wir die Wahl. Egal, wer was beteuert: Unsere EU-Vorwahl wird eine Richtungsentscheidung. Die Kandidatur zweier politisch erfahrener Abgeordneter gegen Österreichs erfolgreichsten Europapolitiker gibt auch nur so einen Sinn.Was sind jetzt die Angebote, zwischen denen am Sonntag entschieden werden soll?Voggenhubers Angebot ist klar. Auf der Basis der Kernverfassung –
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Grüne. Übermorgen haben wir die Wahl. Egal, wer was beteuert: Unsere EU-Vorwahl wird eine Richtungsentscheidung. Die Kandidatur zweier politisch erfahrener Abgeordneter gegen Österreichs erfolgreichsten Europapolitiker gibt auch nur so einen Sinn.

Was sind jetzt die Angebote, zwischen denen am Sonntag entschieden werden soll?

Voggenhubers Angebot ist klar. Auf der Basis der Kernverfassung – Grundrechte und neue Rechte des Parlaments – will er die Auseinandersetzung um den politischen Kurs der EU führen. Das geht von AKW bis Battlegroups, hat aber drei große Bereiche im Kern: die Energiepolitik als Kernthema der ökologischen Wende; den Streit um das soziale Europa; und die Bürgerrechte, die mit den neuen Überwachungstechniken bedroht werden.

Der inhaltliche Gegenvorschlag zu Voggenhuber lautet: Die EU ist nichts anderes als ein Instrument der neoliberalen Globalisierung. Die EU mit Binnenmarkt und Battlegroups ist in Europa der politische Gegner, gegen den sich alle vernetzen und zusammenschließen müssen. Das ist das Konzept der „linken“ Globalisierungskritiker.

Bis jetzt konnten sich die Menschen, die uns gewählt haben, von den Menschenrechten bis zur Haltung zur EU auf uns verlassen. Grüne waren bis heute schwenkfrei. Ich gehe davon aus, dass auch Ulrike Lunacek und Eva Lichtenberger keinen politischen Schwenk wollen.

Was ist dann also am Sonntag die Alternative zu Voggenhuber? Mehr und besserer Voggenhuber ohne Voggenhuber? Oder der Beginn einer Wende der grünen Europapolitik.

Es ist gut, wenn die Karten rechtzeitig auf den Tisch kommen. Der Bundeskongress soll offen entscheiden, wohin die Grünen gehen.

KLOIBI ONLINE. Manchmal nimmt, wie Mail 014 zeigt, die Sorge um die Partei seltsame und anrührende Formen an. Das zeigt das Erdäpfelfest in Geras, von dem Kloibi und sein Minister eines lernen: „Ohne junge ÖVPler gibt es später keine alten ÖVPler.“

Argumentationsmodule.doc

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 18.01.2009 17:55:28

lunacek und konsorten haben diese schlacht gewonnen, die eu-wahlen werden sie nicht leicht gewinnen.hier wird mit einer kaltblütigkeit agiert, daß einem das blut erstarren lässt.man
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lunacek und konsorten haben diese schlacht gewonnen, die eu-wahlen werden sie nicht leicht gewinnen.

hier wird mit einer kaltblütigkeit agiert, daß einem das blut erstarren lässt.

man muss so etwas ja einmal zusammen bringen, jemand der viel wissen und den umgang in brüssel versteht, so abzuschiessen. härte pur.

all die jahre die in den aufbau dieser bewegung stecken, wurden weg gewischt.

wie kann man als beschützer der minoritätenauftreten, und gleichzeitig eine solche unmoralische handlung setzen?

das zeigt der absolute wille eine organisation an sich zu reißen,

das blatt kann sich sehr schnell wenden, diejenigen die das angezettelt und durchgeführt hatten, werden selbst opfer dieses handstreiches werden.

leider wird die partei dabei beschädigt.

es tut mir leid um leute wie pp, voggenhuber und viele andere die über viele jahre der bewegung ihr herzblut gegeben haben.

diese abwahl voggenh. wird wahrscheinlich mehr aufmerksamkeit erregen als diesen meuchlern recht ist.

wie clever sie waren haben ja die letzten wahlen gezeigt, und in dem tempo wird es weiter runterrutschen.

es gibt immer einen stärkeren, nur weiß man es zu diesem zeitpunkt noch nicht.

die messer werden schon gewetzt. cheerio

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Antwort von: nachtschatten
verfasst am: 19.01.2009 01:08:23

liebe cheerio, ich glaube von kaltblütigkeit kann nicht die rede sein. voggenhuber hat sich selber abserviert, indem er - aus seiner arroganz heraus, anders lässt es sich nicht
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liebe cheerio,

ich glaube von kaltblütigkeit kann nicht die rede sein. voggenhuber hat sich selber abserviert, indem er - aus seiner arroganz heraus, anders lässt es sich nicht erklären - nur den 1. platz akzeptiert hätte.

mit lunacek und voggenhüber hätten die grünen ein gutes team gehabt. selbst platz 3 hätte ihm durch die scheinbar vielen vorzugsstimmen für einen einzug gereicht.

jetzt ein basisdemokratisch vollkommen einwandfreies ergebnis als kaltblütig zu bezeichen halte ich für bedenklich.

ich finde es auch schade dass viele voggenhuber-jünger glauben jetzt damit drohen zu könne nun halt die grünen nicht mehr zu wählen, das erinnert so ein bisschen an die lif-kampfposter letzten sommer. wer glaubt bei der spö weniger konformität zu finden, ist wahrlich bemitleidenswert.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 19.01.2009 11:31:46

danke für die gscheite info,am wahltag zur eu wahl werden wir ja sehen, wie es ausgeht.möchte aber schon darauf hinweisen, viele posters im standard sind der selben meinung wie ich.ein
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danke für die gscheite info,

am wahltag zur eu wahl werden wir ja sehen, wie es ausgeht.

möchte aber schon darauf hinweisen, viele posters im standard sind der selben meinung wie ich.

ein ÖVPSPÖ etc wird dort nicht posten, weil es ihnen egal ist, mE sind die meisten grünsympathiesanten

ich drohe nicht, ich weise nur darauf hin, was passieren kann.

ist das demokratisch genug für sie?

ausserdem ist es menschlich ganz falsch jemanden so abzusägen.

ein gutes image erzeugt, daß sicher nicht bei den wählern.

voggi hat sehr viel für diese partei geleistet, und dann soll er ins dritte glied zurücktreten?

aber wenn sie sich diese ganzen poster anschauen, sollte eine gescheite person etwas nachdenken.

die 40.000 vorzugsstimmen werden lunacek und co verwehrt bleiben.

hoffentlich geht das nachtgewächs nicht so ein, wie lunacek von der bühne verschwinden wird.

noch einen punkt, das wissen eines voggi wird L. nie erreichen,

es geht hier um kontakte und wenn man die hat, kann man vieeeeel

geld damit machen und braucht sich nicht mit diesen eiskalten.... herumstreiten-

wenn einmal so ein schritt gesetzt ist, gibt es kein zurück,

die cleveren ziehen sich zurück, die anderen bleiben im selbst angebohrten kahn zurück.

sie waren sicher noch nie in einer solch verantwortungsvollen position,

dadurch können sie auch nicht nachvollziehen, wenn man so gegangen wird. traurig und bitter.

all die supergrünen, ob pp oder öllinger etc. verfügen über ein derartiges wissen, daß sie eine solche behandlung nicht notwendig haben,

ich kenne keine der grünen persönlich, aber hut vor diesen leuten.

die gitti ederer werden sie sicher kennen,

sie ist nicht mehr in der politik, hat einen superjob und braucht sich nicht mehr erniedrigen lassen, hoffentlich haben sie keine kopfschmerzen. cheerio

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Antwort von: nachtschatten
verfasst am: 19.01.2009 16:05:41

nun, liebe cheerio, mit ihrem einleitungssatz zeigen sie bereits das trotzige, so als würden sie den grünen eine niederlage gönnen - eben genau das, was ich auch im standard-forum
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nun, liebe cheerio, mit ihrem einleitungssatz zeigen sie bereits das trotzige, so als würden sie den grünen eine niederlage gönnen - eben genau das, was ich auch im standard-forum vernommen habe. das ist aber lächerlich. sicherlich, personen sind wichtig, ohne peter pilz wäre es mir auch schwere gefallen grün zu wählen. voggenhuber mochte ich persönlich nie, nichtsdestotrotz habe ich ihn noch jedes mal gewahlt - noch nicht einmal weil ich so von seiner arbeit überzeugt war, sondern im wissen, dass die grünen insgesamt gute arbeit leisten werden.

ob voggenhuber für die grünen etwas geleistet hat, sei mal dahingestellt, jemand der es nicht schafft kritik intern anzubringen, sondern lediglich durch kritische kommentare, die an die öffentlichkeit gerichtet sind, sich gelegentlich mal aus brüssel zu wort zu melden (ich erinnere mich kaum an eu-news seitens v., hingegen an zig meldungen bzgl. österreichischer innenpolitik) wird kaum das ansehen der partei gesteigert haben. allerdings muss er das ja nicht, kritik soll und darf legitim sein - obzwar ich seine form der kritik immer verabscheut habe.

ich wage zwar zu bezweifeln, dass sie wissen was ich denn alles so verantwortungsvolles mache, darf aber zugeben noch nie im europaparlament gesessen zu haben.

was sie allerdings bezüglich wissen schreiben muss ich als lächerlich bezeichnen. warum soll voggenhuber das für sich gepachtet haben und wie kommen sie auf die idee dass lunacek nicht gar etwa viel mehr als v. weiß? was disqualifizert sie denn? sie ist, als vorsitzende der europäischen grünen (als eine von 2), sicherlich kein politischer nobody, so wie sie das versuchen darzustellen.

und da sie darauf nicht eingegangen sind, wiederhole ich es noch einmal: voggenhuber wurde nicht abgewählt, sonder hat sich selbst abgewählt, in dem er auf eine kandidatur für den 2. listenplatz verzichtet hat - welchen er, mit sicherheit, gegen eva lichtenberger gewonnen hätte.

an alle kritiker; geben sie der frau lunacek doch erst einmal eine chance, in 4 jahren wird sich dann zeigen ob die kritik berechtigt ist oder nicht.

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Antwort von: cherrio
verfasst am: 19.01.2009 17:13:23

es geht hier nicht ums pachten eines jobs,ich glaube sie wollen meine argumente gar nicht verstehen,ihr vergleich mit selbst abgewählt oder nicht, ist doch so als ob ich sagen würde wir
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es geht hier nicht ums pachten eines jobs,

ich glaube sie wollen meine argumente gar nicht verstehen,

ihr vergleich mit selbst abgewählt oder nicht, ist doch so als ob ich sagen würde wir haben ihn ja nicht erhängt, er ist halt mit dem strick um den hals vom sessel gefallen.

was mich so enorm an der ganzen sache stört, daß gegen voggi diskriminiert wurde.

diese dummen sätze wie "er ist schon pensionsreif", und ähnliches stösst mir sauer auf.

gerade die grünen sind gegen das diskriminieren von minoritäten, und hier siehe da wird ihm sein alter vorgeworfen, soetwas ist doch so schäbig.

aber libes nachgewächs auch sie werden älter und werden dann die erfahrung machen, wie das alter gegen einen verwendet wird.

es wird auch all diese leute treffen, die heute so schlampig diese wortwahl verwenden.

würde so etwas einem anderen halbsenior treffen, wären die grünen die ersten die dagegen demonstrieren würden, und zurecht so,

aber für die eigene tür, gelten andere regeln.

man hat ein bauernopfer für das schlechte abschneiden bei der nrw gebraucht.

muss sagen es war ein interessantes posting, cheerio

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Antwort von: nachtschatten
verfasst am: 19.01.2009 23:51:18

liebe cheerio, nun haben sie ihre argumentkette allerdings sehr verändert. ich habe und werde nie solch' lächerliche argumente wie das alter verwenden. ich fand' das bei vdb schon
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liebe cheerio,

nun haben sie ihre argumentkette allerdings sehr verändert. ich habe und werde nie solch' lächerliche argumente wie das alter verwenden. ich fand' das bei vdb schon zutiefst schäbig, habe das in der form bei voggenhuber weniger gehört - fände es aber genauso schäbig- und fände es selbst bei der övp als zutiefst schäbig. es geht imho darum wer junge, moderne ideen für die zukunft hat und da war vdb zb der jüngste kandidat, während ein junger strache ewiggestrigkeit per se verkörpert.

dennoch, noch einmal zurück zu dem selbst absägen vs. abgesägt werden. nun, es ist sicherlich bitter für jemanden wie voggenhuber nicht das vertrauen der mehrheit zu bekommen, gerade wenn man sich ins zeug gelegt hat (was ich nicht beurteilen kann). nichtsdestotrotz, ist seine argumention, dass er sowieso vom 2. auf den 1. platzh aufgestiegen wäre und damit gegen die basis auf der spitzenposition gewesen wäre, einfach nicht glaubwürdig. warum sollte er sich auch dieses demokratische recht nehmen lassen? warum sollte ihm ein paar delegierte (es waren ja nicht die 240 die den unterschied machten) mehr wert sein als die angeblichen 40k vorzugsstimmen?

ich kann nicht anders resümieren, als dass es sich hier um seine eitelkeit handelte. nochmals, ich fand' seine abwahl gut und richtig, hätte mir aber gewünscht, dass er dennoch auf dem 2. platz kandidiert.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 20.01.2009 15:21:16

lieber nachtschatten,ich sehe es von einer anderen perspektive,ich weiss nicht was sie machen, aber wenn sie eine organisation führen würden, liessen sie einen der besten leute ziehen?da
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lieber nachtschatten,

ich sehe es von einer anderen perspektive,

ich weiss nicht was sie machen, aber wenn sie eine organisation führen würden, liessen sie einen der besten leute ziehen?

da wurden schwere fehler gemacht, zb. wie man leute führt, wenn er nicht zu mir kommt, und er hat wirklich ein kaliber, dann muss doch ich zu dieser person gehen, und mit ihm oder ihr über probleme sprechen, jemand der eine solche org. führt, muß seinen stolz irgendwo lassen, aber nicht eine pflanze verdörren lassen.

ich weiß wir haben zwei verschiedene standpunkte, und das ist auch gut, verstärkt nur die synapsen, cheerio

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Antwort von: falke
verfasst am: 18.01.2009 23:31:51

Hallo Cheerio, ich war aus allen wolken, als glawischnig heute in der zib verlautbarte, sie sei vom rücktritt voggenhubers tief betroffen. Dabei war sie es doch, die als parteichefin ohne grund
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Hallo Cheerio,

ich war aus allen wolken, als glawischnig heute in der zib verlautbarte, sie sei vom rücktritt voggenhubers tief betroffen. Dabei war sie es doch, die als parteichefin ohne grund die völlig unnötige diskussion über die eu linie der grünen und damit die gegenkanditatur lunaceks vom zaun gebrochen hat (Glawischnig Zitat:“der lissabon vertrag ist tot“). Wie sich ja nun zeigte war ja diese diskussion über die neue eu linie, die den grünen nur geschadet hat, nicht einmal ernst gemeint, sondern nur ein takisches spiel (sowohl glawischnig als auch lunacek beteuerten in den letzten tagen, dass sich an der eu linie voggenhubers nichts ändern werde)

Es ging also nur um die absetzung voggenhubers - wie es peter pilz sagte – aus persönlichen ressentiments – im vollen bewusstsein dass es gerade voggenhuber war, der das beste österreichweite ergebnis der grünen – nämlich 13 Prozent – eingefahren hatte. es steht außer frage, dass voggenhuber durch seine sachlich kompetente arbeitsweise im europäischen parlament viel erreicht und über parteigrenzen hinweg bekannt und beliebt war. offensichtlich werden nun bei den grünen, wie du schon erwähntest, die realos von den fundis, die mit ihren sozialutopien kaum wähler ansprechen, immer mehr an die wand gespielt und damit die wählerzustimmung stück um stück verspielt.

bleibt nur zu hoffen, wie du schon sagtest, dass die basiswappler des buko bald den fehler einsehen, diesen fundamentalistischen sozialutopisten freie hand gegeben zu haben.

frau glawischnig mag zwar in fragen zur ökologie und energie kompetent sein. eine grüne partei kann sie nicht führen, da sie da offensichtlich die internen probleme nicht löst, sondern anheizt und zunehmend selbst zum problem wird. falke

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 19.01.2009 12:01:02

hallo falke, schon lange nichts mehr gehört, wusste es auch nicht,ich bin ganz deiner meinung,finde es aber auch menschlich schäbig einen der besten grünen so zu degradieren, das sind
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hallo falke, schon lange nichts mehr gehört, wusste es auch nicht,

ich bin ganz deiner meinung,

finde es aber auch menschlich schäbig einen der besten grünen so zu degradieren, das sind die sogenannten gutmenschen?

manche der posters (pro luni), finden gar nichts dabei, ihn zu eliminieren.

das wäre so, wie wenn niki lauda, zum berger um einen job käme,

und in der größenordnung muß man auch diesen fall sehen.

es ist unglaublich wie im standard seit gestern gegen luni gepostet wurde

ich habe ja auch gestern schon meine meinung dazu abgegeben

auf der einen seite will man den unterprivilegierten bürgern helfen, auf der anderen seite werden die langen messer gewetzt, da kann ja irgend etwas nicht stimmen.

hätten diese meuchler, ein worst case scenario durchgespielt,

wäre so ein faux pas nicht passiert,

aber sie waren sich so sicher, den voggi zu eliminieren, daß jede vorsicht ausser acht gelassen wurde.

wie ich gestern schon schrieb, sie haben die schlacht gewonnen, mit vielen opfer, aber den krieg werden sie sicher verlieren(euwahl),

und das war nur der anfang.

ich bin ja schon älter, und habe einige dieser hurra aktion miterlebt,

und flusch war die hose voll. und die geilen akteure sind auch verschwunden.

voggi hat immerhin 40.000 vorzugsstimmen bei der letzten euwahl gehabt, glaubst du falke, luni wird diese auch bekommen?

ich nicht, und meine erfahrung sagt mir, daß sie voggi vertraut haben

und viele werden ganz einfach nicht wählen gehen, zumindest zur euwahl.

bei nrw wird es wieder anders ausschauen, die meisten meuchler sind nicht fähig, die konsequenzen abzusehen.

für mich haben diese leute sehr unklug agiert.

bis zum nächsten mal, cheerio

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Antwort von: falke
verfasst am: 19.01.2009 14:07:20

Lieber cheerioh, ich glaube du irrst dich, ich poste doch öfters hier. Das problem ist, dass, wenn peterpilz was neues schreibt, die beiträge unter seinen alten einträgen nicht mehr
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Lieber cheerioh,

ich glaube du irrst dich, ich poste doch öfters hier. Das problem ist, dass, wenn peterpilz was neues schreibt, die beiträge unter seinen alten einträgen nicht mehr gelesen werden.

Auch ich bin schon etwas älter. Habe schon bei der zwentendorfvolksabstimmung im zarten alter von 16 jahren schwarz plakatiert und bin an infotischen gestanden, zu meiner studienzeit, war ich bei der hainburger aubesetzung dabei. Ich bin also sozusagen ein Grüner der ersten Stunde. Die letzte gelungene Aktion bei der ich dabei war, mit der BG 2 im Gemeinderatswahlkampf 2000, wo ich am Karmelitermarkt als Drogendealer verkleidet, 100 kg „Hasch“ verkaufte – natürlich völlig legal: Es ging dabei um den Sprecher der grünen Bezirksgruppe Adi „Hasch“. Wir hatten damals die Lacher auf unserer Seite und selbst der Infotisch der Effen war nicht so voll, wie der unsrige.

Deshalb tut es mir weh, wenn nun der Karren mit gewalt an die wand gefahren wird, in dem man so einen kompetenten Politiker wie johannes voggenhuber kalt abserviert.

Wenn hier einige sagen die wahl war ja basisdemokratisch, kann ich nur sagen, die wahre pateibasis sind die (potentiellen) grünwähler und nicht der Bundeskongress und unter denen wäre die wahl ganz anders ausgegangen. Leider ist aber der Bundeskongress offensichtlich weit von der realität entfernt und bildet nicht einmal mehr ein regulativ zur parteiführung.

Wenn man glaubt, dass es ausreicht die realos durch fundis zu ersetzen um die partei angriffiger zu machen ist man damit sicher auf dem holzweg. Das gegenteil ist der fall, wie die nächsten wahlen zeigen werden.

Mit freundlichen Grüßen falke

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Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 18.01.2009 19:13:29

... und falls noch jemand auch nur den kleinsten zweifel an der wahren motivation unseres "cheerio" fuer seine taeglichen geistigen ausduenstungen in diesem forum hat ...

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Antwort von: eine primat
verfasst am: 18.01.2009 20:45:23

könntet ihr( cheerio und quo vadis austria) nicht den disput um die bananen persönlich( tel nummern austauschen) weiterführen und das forum nicht weiter auf "primatenniveau"
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könntet ihr( cheerio und quo vadis austria) nicht den disput um die bananen persönlich( tel nummern austauschen) weiterführen und das forum nicht weiter auf "primatenniveau" festhalten.

allerdings könnten wir sprechen hätten wir schon längst andere probleme als ihr beiden.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 18.01.2009 21:48:11

ich glaube ich träume, ich werde von beschimpft und soll es so einstecken?primatin hin oder her,frau primatin lassen sie sich beschimpfen?wo ist den der herr wauwau, der so etwas angehen
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ich glaube ich träume, ich werde von beschimpft und soll es so einstecken?

primatin hin oder her,

frau primatin lassen sie sich beschimpfen?

wo ist den der herr wauwau, der so etwas angehen lässt? cheerio

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 18.01.2009 20:11:02

listen, you nonperson, you asked me not post to anymore, and i did.

i respected your privacy, and i hope you will respect my privacy. cheerio

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Antwort von: Johann Hosenträger
verfasst am: 18.01.2009 17:09:30

Danke liebe GrünInnen. Jetzt ist auch die letzte Alternative bei der kommenden EU Wahl weg. Nur noch naive Alte. Leute mit Gespür und Sachverstand (VdB, Chorherr, Voggenhuber, ...) werden
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Danke liebe GrünInnen. Jetzt ist auch die letzte Alternative bei der kommenden EU Wahl weg. Nur noch naive Alte. Leute mit Gespür und Sachverstand (VdB, Chorherr, Voggenhuber, ...) werden ersetzt durch die Beliebigkeit von Glawischnig, Lunacek, Vassilakou...

Gute Politik zeigt sich durch Strategie, Beharrlichkeit, Realitätssinn aus. Aufgescheuchtes Herumgackern über Randthemen holt niemanden hinter dem Ofen hervor.

Ihr seid auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Wer es nicht glaubt, ich wette drauf. Die Wahl wird es dann zeigen und ich finde es sehr schade.

BZÖ, SPÖ, FPÖ sind zum Vergessen. Liberale gibt es nicht mehr. HPM hat keine reale Macht und kämpft selbst ums Überleben. Was soll man als Bürgerlicher denn nun wählen? Bisher waren die Grünen mit Voggenhuber eine gute Alternative, aber wenn die ÖVP nichts Falsches mehr macht, wird sie wohl jetzt meine Stimme haben.

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Antwort von: kassandra
verfasst am: 19.01.2009 05:43:05

"Was soll man als Bürgerlicher denn nun wählen? Bisher waren die Grünen mit Voggenhuber eine gute Alternative,"Besser kann man die grüne Apokalypse nicht beschreiben:
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"Was soll man als Bürgerlicher denn nun wählen? Bisher waren die Grünen mit Voggenhuber eine gute Alternative,"

Besser kann man die grüne Apokalypse nicht beschreiben: der Wandel der Grünen von einer links-ökologischen Bewegung zu einer bürgerlich-konservativen Partei der machtgeilen Anbiederer.

Ich war 1984 auch in der Stopfenreuther Au und kann Freda Meißner-Blau's Verzweiflung über den verlust grün-alternativer Grundsätze nur allzu gut verstehen! LG, K.

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Antwort von: falke
verfasst am: 18.01.2009 12:43:48

Ulrike Lunacek ist von Glawischnig als Gegenkandidatin unterstützt worden um den partei - und glawischnigkritischen Johannes Voggenhuber abzuwählen. Das belegen Interviews mit ihr, in der
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Ulrike Lunacek ist von Glawischnig als Gegenkandidatin unterstützt worden um den partei - und glawischnigkritischen Johannes Voggenhuber abzuwählen. Das belegen Interviews mit ihr, in der sie noch sagte, dass sie eine Gegenkanditatur zu Voggenhuber unterstütze. Wenn aber Glawischnig jetzt betont, dass sie mit der Aufstellung einer Gegenkandidatin nichts zu tun hat und nicht mal öffentlich sagt, wen sie von den beiden wählen wird, ist das schlicht feig.

Van der Bellen hätte in so einer Situation sicher das gesagt, was er sich denkt und nicht aus taktischen Erwägungen geschwiegen oder gar die Unwahrheit gesagt. Das ist der Unterschied zwischen van der Bellen, der tatsächlich ein Politiker mit Handschlagqualität ist und Glawischnig.

Die Sympathien des Grünen Bundeskongresses hat Frau Glawischnig, ob sie die Sympathien potentieller Grünwähler auch hat, wage ich unter diesen Umständen zu bezweifeln. Denn in der Regel sind potentielle Grünwähler nicht so unkritisch und lassen sich so leicht hinters Licht führen wie die Wähler von H.C. Strache. falke

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Antwort von: iancurtis
verfasst am: 17.01.2009 21:38:15

der aufdecker pilz sollte sich mal um die missstände in wien kümmern...eine wahre fundgrube, wie der artikel "wiener gras" im aktuellen DATUM zeigt: Wiener Gras Florian Skrabal
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der aufdecker pilz sollte sich mal um die missstände in wien kümmern...eine wahre fundgrube, wie der artikel "wiener gras" im aktuellen DATUM zeigt: Wiener Gras Florian Skrabal

Missmanagement, Verdacht der Vettern- und Parteibuchwirtschaft bei Auftragsvergaben: Seine guten Verbindungen zum Bundeskanzler und zur Stadt Wien, der seine beiden Unternehmen gehören, garantierten Herbert Jansky bisher trotzdem ein gutes Leben..

Es ist für Herbert Jansky nichts Neues: Zum dritten Mal in knapp zwei Jahren schauen die Prüfer des Kontrollamts der Stadt Wien derzeit in die Bücher der zwei Firmen, die er leitet. "Für gewisse Personen stellen wir eine, echte Gefahr' dar. Mit dem entsprechenden Mittel versuchen sie uns irgendwie zu deformieren", sagt er. "Gefühlte 17 Magengeschwüre" habe er deswegen schon. Er werde "gezielt bombardiert und beschossen. Das ist ein Hinrichtungsverfahren." Jene Personen, die er zu bedrohen meint und die ihn deshalb verfolgen würden, nennt er nicht beim Namen.

Nur das "Mittel, das sie gegen mich einsetzen: die Politik", sprich die Wiener Oppositionsparteien ÖVP, Grüne, aber vor allem die FPÖ. Eine Prüfung durch das Kontrollamt kann durch mindestens 13 Abgeordnete des 100-köpfigen Wiener Gemeinderates erwirkt werden, in dem die SPÖ die absolute Mehrheit hat (55 Sitze) die ÖVP 18, die Grünen 14 und die Freiheitlichen 13. Die erste und die jetzige Prüfung beantragte die FPÖ, bei der zweiten war das Kontrollamt von sich aus tätig geworden. So gehören die Unternehmen, deren Geschäfte Herbert Jansky führt - die Stadt Wien Wiener Wohnen Hausbetreuung GmbH (WW-H) und deren 100-prozentige Tochter, die Stadt Wien Wiener Wohnen Außenbetreuung GmbH (WW-A) - tatsächlich zu den "meistgeprüften der Stadt", wie er sagt.

Bis jetzt störte das den 46-Jährigen, der sich im persönlichen Gespräch als Chef gibt, der seinen Mitarbeitern auf Augenhöhe begegnet ("Voriges Jahr sind wir alle mit den Schneeschaufeln durch die Gegend gelaufen. Dazu bin ich mir nicht zu gut.") nicht weiter. Der neue Bericht des Kontrollamts wird voraussichtlich erst im Februar veröffentlicht; wie DATUM-Recherchen belegen, gäbe es aber schon jetzt Diskussionsbedarf über die Rolle des Geschäftsführers. Es besteht der Verdacht der Vettern- und Parteibuchwirtschaft, des schlechtes Managements und einer Fortsetzung jener fragwürdigen Geschäftspraktiken, die schon im bislang letzten Kontrollamtsbericht vom März 2008 kritisiert worden waren. Aber der Reihe nach. Als Werner Faymann noch nicht Bundeskanzler, sondern Wiener Wohnbaustadtrat (1994-2007) und Herr über rund 220.000 Gemeindewohnungen der Stadt Wien war, hatte er den als so bodenständig wie eloquent bekannten Jansky immer dann gerufen, wenn es Probleme gegeben hatte. Hinter vorgehaltener Hand nennen zahlreiche Wiener SPÖ-Mandatare den damaligen Angestellten der Wiener Gebietsbetreuung bis heute "Faymanns Mann fürs Grobe", oder "Faymanns Dobermann".

Herbert Jansky hat es mit, unter und durch den heutigen Bundeskanzler weit gebracht. Deshalb führt der Sammler von teuren Uhren und Oldtimern heute die Geschäfte von zwei im hundertprozentigen Besitz der Stadt Wien befindlichen Unternehmen, die - unterstützt von der SPÖ-dominierten Wiener Stadtregierung - quasi von selbst wachsen. Mit jedem Hausbesorger, der in Wien in den Ruhestand geht, wachsen die Auftragsbücher von Janskys Firmen.

Denn statt neue Hausmeister einzustellen, betraut die Stadt Wien seit sechs Jahren ebendiese mit der Pflege der Wohnhäuser. "In zehn bis 15 Jahren kehrt kein Hausmeister mehr den Boden in den Gemeindebauten", schätzt Herbert Jansky die künftige Entwicklung ein. Ein Beruf, der in Wien jahrzehntelang eine Institution gewesen ist, stirbt aus. Eingeleitet hat diesen Prozess die erste schwarz-blaue Bundesregierung, indem sie im Jahr 2000 das Hausbesorgergesetz abschaffte. Die Wiener SPÖ reagierte auf die neue Situation und präsentierte im Jahr 2002 ihre erste Lösung: Als Alternative zu den Hausmeistern ließ Werner Faymann die WW-H gründen und setzte Jansky zunächst als Prokurist und rund zwei Jahre später als Geschäftsführer ein. Die Mitarbeiter der WW-H sollen den Mietern seitdem Ersatz für die Hausbesorger sein. Drei Jahre später ließ Faymann für den Winterdienst und die Gartenpflege die hundertprozentige WW-H-Tochter WW-A gründen, bei der Jansky zunächst als Eigentümervertreter und später ebenfalls als Geschäftsführer fungierte.

Heute kümmern sich 665 Mitarbeiter der WW-H und 274 der WW-A um alles, was früher Hausbesorger und Privatfirmen erledigten: Sie kehren die Stiegenhäuser, wechseln Glühbirnen aus, sammeln Laub ein, räumen im Winter den Schnee und mähen den Rasen. Arbeiten, für die laufend Geräte angeschafft werden müssen. Selbst wenn Anschaffungen wie Energiesparlampen oder Reinigungsmittel banal klingen, ist das Auftragsvolumen groß. Immerhin geht es dabei unter anderem um mittlerweile 3.904 Stiegen, auf denen Licht brennt und die geschrubbt werden müssen.

Dementsprechend viel Geld hat Herbert Jansky zu vergeben. Und davon profitiert, wie im folgenden Fall dargelegt, unter anderem ein naher Verwandter: sein Schwager. Rund 1.250 Waschküchen in den Wohnhausanlagen der Stadt Wien werden derzeit von der WW-H betreut. Um diese künftig betreten zu können, müssen Mieter ein elektronisches Zutrittssystem passieren. Wie das funktioniert, wird in der Gratis-Tageszeitung Heute vom 26. August 2008 so beschrieben: "Das Verfahren, entwickelt von der Wiener Wohnen Hausbetreuungs GmbH unter Herbert Jansky, ist einfach und genial zugleich. Jeder Bewohner, der das Angebot nutzen möchte, erhält gratis einen Schlüsselanhänger, in dem ein winziger Chip untergebracht ist. Dieser wird an ein Lesegerät an der Waschküchentür gehalten. Via UMTS stellt dieses Kontakt zum zentralen Server her, der überprüft, ob der Inhaber zu eben diesem Zeitpunkt zutrittsberechtigt ist, und, voilà, die Tür geht auf."

Entgegen der Berichterstattung des Blatts - dessen Geschäfte Herbert Janskys älterer Bruder Wolfgang (48) gemeinsam mit Eva Dichand, der Schwiegertochter von Krone-Chef und Faymann-Wahlonkel Hans Dichand führt und die als einzige Zeitung am Empfang der Zentrale von WW-H und WW-A im dritten Gemeindebezirk aufliegt - wurde das System weder von der WW-H entwickelt noch von dieser eingebaut.

Der Ausschreibung für die Entwicklung, Implementierung und Installation am 21. August 2007 folgte am 30. September vergangenen Jahres der Zuschlag an die Arbeitsgemeinschaft Ebcont Systems&Solutions GmbH und Ebcont Electronic Business Consulting Team GmbH. Diese wiederum vergab einen Subauftrag für die Installation des Systems an den Einzelunternehmer Kurt Paar: den Bruder von Herbert Janskys Frau Jutta. "Das habe ich nicht gewusst", beteuert Jansky, als er zum ersten Mal damit konfrontiert wird. In einem späteren Gespräch gibt er hingegen zu, "dass ich es gewusst und daraus auch kein Geheimnis gemacht habe. Aber ich bin nicht durch die Gegend gelaufen und habe jedem erzählt, dass Kurt Paar mein Schwager ist." Dennoch sei die Vergabe in Ordnung gewesen.

Ihn persönlich treffe keine Schuld, "weil wir alle Ausschreibungen über einen externen Vergabeanwalt machen." Und dabei habe sein Schwager eben "einfach das billigste Angebot gemacht. Es gibt keine Sippenhaftung." Auch wenn Herbert Jansky die Wahrheit sagt, lässt sich das schwer überprüfen. Im Amtsblatt der Europäischen Union, in dem Informationen über jede der EU gemeldete öffentliche Auftragsbekanntmachung aufgelistet werden, scheint im betreffenden Fall ordnungsgemäß die Firmen-Arbeitsgemeinschaft Ebcont als Auftragnehmer auf. Unter Punkt V.5 wird angegeben, dass Subaufträge vergeben werden können. Darunter steht zu lesen: "Wenn ja, bitte geben Sie den Wert oder den Anteil des Auftrags an, der an Dritte vergeben werden kann." Im Fall der Auftragsvergabe an Ebcont ist dieses Feld frei geblieben. Auch im Feld "Endgültiger Gesamtwert des Auftrags" ist keine Summe eingetragen. Im betreffenden Fall wurde die Kanzlei Estermann-Pock mit Sitz in der Wiener Innenstadt zu Rate gezogen. Der Rechtsanwalt Ralf Pock sagt dazu: "Alles, was drinnen stehen muss, steht drinnen. Mehr nicht." Punkt. Der Vorsitzende des Bundesvergabeamts (BVA), Michael Sachs, kann und will zu einem "einzelnen Fall nichts sagen. In der Regel ist es aber so, dass Felder, wenn diese vorhanden sind, auch auszufüllen sind." Gerhard Porsch, Geschäftsführer der Ebcont Systems & Solutions GmbH, übt sich in der Frage seines Subauftragnehmers Paar in Schweigen: "Nach Rücksprache mit unserem Anwalt muss ich Ihnen leider mitteilen, dass eine Beantwortung Ihrer Fragen aus vertraglichen Gründen durch uns nicht möglich ist." Im Gemeindebau Weiglgasse 6-10 im 15. Bezirk konnte man Mitte Dezember zwei Mitarbeitern Kurt Paars bei ihrem Werk zusehen. "Wir haben in ganz Wien schon 95 Zutrittssysteme installiert", erzählt einer von ihnen.

Einen halben Tag Arbeit dauere die Installation pro Zugang. Nach Auskunft des Arbeiters werden, "zumindest soweit ich weiß, noch tausende dazukommen." Bis 2010 sollen es laut einer Presseaussendung aus dem Büro von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig "alle 1.250 Waschküchen sein, die von der Wiener Wohnen Hausbetreuungs GmbH betreut werden" - und die alle von Janskys Schwager mit dem neuen Zutrittssystem ausgerüstet werden. Und das ist erst der Anfang: Am Ende könnten es alle 5.800 Waschküchen sein, die es insgesamt in den Gemeindebauten gibt. Die Kosten der Elektroinstallation kann Herbert Jansky nicht beziffern. "Ein paar hundert Euro" pro Waschküche sollen es jedenfalls sein. Angenommen, es würden "nur" 300 Euro pro Einheit verrechnet, würde das angesichts von 1.250 Waschküchen bis zum Jahr 2010 eine Summe von mindestens 375.000 Euro ergeben. Sollten alle 5.800 Waschküchen mit dem System ausgestattet werden, beliefe sich das Auftragsvolumen auf 1,74 Millionen Euro. Kein schlechtes Geschäft für Herbert Janskys Schwager, der zur Causa keinerlei Fragen beantworten will.

Und sich somit auch der Frage entzieht, wie sein Unternehmen dazu kommt, nicht nur in Waschküchen der Wiener Gemeindebauten Kabel zu verlegen, sondern - laut Herbert Jansky selbst - auch eine von vier Firmen ist, die in der jüngeren Vergangenheit Elektroinstallationen in den so genannten "Stützpunkten" von WW-H und WW-A durchgeführt hat. In diesen über ganz Wien verteilten Räumlichkeiten - es gibt 18 Stützpunkte und ein Zentrallager - können sich die Mitarbeiter der Haus- und Außenbetreuungsgesellschaften umziehen, Pause machen und ihre Arbeitsgeräte abstellen.

Auch im niederösterreichischen Eichgraben, rund 15 Kilometer außerhalb Wiens, scheinen die Mitarbeiter Kurt Paars an der Arbeit zu sein. Dort steht Janskys Haus. Mitte Dezember lagen dort vor der Tür Zementsäcke, es wurde offensichtlich umgebaut. Auf der Straße vor dem Haus stand ein Kastenwagen des Einzelunternehmers Kurt Paar. "Es wird von der Firma nichts bei mir zuhause gemacht", beteuert Jansky. Selbst wenn dem so wäre, wäre das immerhin legal, denn Herbert Jansky ist kein Beamter der Stadt Wien. Wenn dem so wäre, hätte er wahrscheinlich ein Problem: "Wenn ein Beamter mit der Vergabe von Aufträgen befasst ist und privat dieselben Firmen beauftragt, entsteht ein Befangenheitsproblem", sagt Paul Jauernigg, Leiter der Magistratsdirektionsgruppe interne Revision der Stadt Wien: "Im Sinne der Transparenz sollte das gemeldet werden."

Seit drei Jahren führt Kurt Paar als Einzelunternehmer seine Geschäfte. Der Eintrag über die Firma Kurt Paar GmbH wurde laut Firmenbuch im Jänner 2006 gelöscht. Seither scheint sie auch nicht mehr im Auftragnehmerkataster Österreich auf, einem Verzeichnis öffentlicher Auftraggeber und Auftragnehmer. Eine Meldung ans Firmenbuch kann bis zu einem Jahresumsatz von 400.000 Euro unterbleiben. Macht eine Firma mehr Umsatz, ist diese verpflichtend. In der WW-H- und WW-A-Zentrale in der Landstraßer Hauptstraße bekommt man den Eindruck, dass sich die Arbeit als Mitarbeiter der Hausbetreuung geradewegs fliegend erledigt. Auf den Gängen hängen die Werbesujets der beiden Unternehmen: Comicfiguren zischen darauf wie Superman durch die Luft. Graue Latzhose statt rotblauem Anzug, den Schriftzug "Supamasta" statt dem großen "S" auf der Brust. Davon, dass die Realität manchmal anders aussieht, konnten sich die Mieter in einigen Wiener Gemeindebauten im Frühsommer vergangenen Jahres überzeugen. Bis zu einem halben Meter hoch stand zum Beispiel das Gras im Hütteldorfer Hugo-Breitner-Hof, in dem rund 3.500 Menschen wohnen, bevor Mitarbeiter des Unternehmens Maschinenring Niederösterreich-Wien anrückten und das Gras schnitten. Gemäht wurde zu spät, dafür stiegen die Kosten für die Gartenpflege von einer Saison auf die nächste um mehr als das Doppelte. Auf jahreszeitlich bedingte Wachstumsprozesse waren die WW-H-Tochter WW-A und ihr Geschäftsführer offensichtlich nicht vorbereitet: "Speziell im Frühjahr schiebt die Natur das Gras irrsinnig an", sagt Jansky.

Was die WW-A nicht hinderte, der Stadt Wien und diese wiederum den Mietern des Hugo-Breitner-Hofs für die Außenbetreuung von Oktober bis Dezember 2007 Rechnungen zu legen, unter anderem für die Gartenpflege. Obwohl in diesen Monaten laut dem ehemaligen Mieterbeirat Gerhard Kuchta - einem Ex-Prokuristen der Bank Austria im Bereich Prozessmanagement, der in Bezug auf die Causa Wert auf die Feststellung legt, dass er "nicht mehr an einen Maulkorberlass gebunden ist" - diese Leistung nicht erbracht wurde.

Rund 11.760 Euro kostet ein Monat Grünflächenpflege die Mieter im Hugo-Breitner-Hof. Das macht monatlich rund 14 Cent pro Quadratmeter (rund 84.000) aus. Die Firma Garten- und Landschaftsbau Christian Wittwer, die bis zur Saison 2006/07 gemäht hatte, hatte die Arbeit noch für rund sieben Cent pro Quadratmeter erledigt. Nachdem der Mieterbeirat Anfang Juni Anzeige beim Staatsanwalt wegen "Sachwucher" erstattet hatte, berichteten die Presse und der Kurier über den Fall. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig will sich zum Fall nicht äußern, "weil das gerade vom Kontrollamt geprüft wird". Die Anzeige wurde jedoch zuerst von der Staatsanwaltschaft, dann von der Oberstaatsanwaltschaft Wien zurückgelegt. "Sachwucher wird erst strafrechtlich relevant, wenn eine Zwangslage ausgenutzt wird. Die Mieter hatten außerdem mehrere Möglichkeiten, sich gegen die Preise zu wehren", sagt Maria Luise Nittel, Mediensprecherin der Oberstaatsanwaltschaft Wien. Wie im Fall der schiefen Optik, die sich durch die Geschäfte mit seinem Schwager ergibt, schiebt Herbert Jansky die Verantwortung für Versäumnisse bei der Gartenpflege von sich: "Das Gras wächst halt leider immer weiter." Während die WW-A - zumindest im beschriebenen Fall - ein Weniger an Leistung verspätet und teurer erbringt, sind private Gärtnereien bis heute in Verträgen mit der stadteigenen Wiener Wohnen Direktion-Technik an genau definierte Leistungen für die Arbeit in den Wiener Gemeindebauten gebunden: unter anderem sieben Mal im Jahr den Rasen mähen, Überhänge schneiden, viermal im Jahr das Laub entfernen. In wöchentlichen Berichten müssen sie dokumentieren, welche Arbeiten gemacht worden sind.

Im Jahr 2004 hatte die Stadt Wien, wie aus einem damaligen Kontrollamtsbericht hervorgeht, "mehrere Wohnhausanlagen nach örtlichen Gesichtspunkten zusammengefasst" und für jeden so genannten "Pflegeblock ein offenes Verfahren in Anlehnung an die Richtlinien für die Vergabe von Leistungen durch Dienststellen der Stadt Wien durchgeführt". Rund sechs Millionen Quadratmeter Grünfläche wurden in 118 Blöcke aufgeteilt, für deren Pflege sich Unternehmen in offenen Verfahren bewerben konnten, die in formalisierten Vergabeabläufen ausgeschrieben wurden. Damals wie heute geht es um Aufträge im Wert von mindestens vier Millionen Euro.

Doch diese Kriterien verloren im gleichen Tempo ihre Gültigkeit, in dem sich Janskys WW-A das Geschäft einverleibte: In den nur drei Jahren seit der Gründung 2005 übernahm sie die Hälfte aller Grünflächen in den Gemeindebauten. Allein von der Saison 2006/07 auf 2007/08 sprang die Quadratmeteranzahl von eineinhalb auf drei Millionen. Ausgeschrieben wird diese Fläche nicht mehr, weil ja eine stadteigene Firma die Leistungen erbringt. Ein Vorgang, den Vergaberechtler unter dem Begriff "Inhouse-Vergabe" kennen, also die Übernahme von Aufträgen durch Firmen der Stadt Wien selbst. Weil das Wachstum des Grases im Hugo-Breitner-Hof wie das der WW-A jedoch zu schnell vor sich ging, wurden erst recht wieder - ohne Ausschreibung - Aufträge an insgesamt fünf Subunternehmer vergeben, wie an die Maschinenring Niederösterreich/Wien. Eine dieser fünf ist - wie Jansky bestätigt, auch wenn er nicht sagt, seit wann und um welches Auftragsvolumen es geht - die 1967 gegründete, 25 Mitarbeiter zählende Ing. Reischl GmbH mit Sitz im 23. Bezirk (Liesing). Die Firma bietet ihren Kunden Gartengestaltung und -pflege, Baumschnitt sowie die Bekämpfung von Pilzkrankheiten und tierischen Schädlingen an. Der Name der Geschäftsführerin der Reischl GmbH lautet Hannelore Reischl. Sie "kann und will nichts zu Aufträgen sagen. Egal ob und bei wem wir welche durchgeführt haben." Die 51-Jährige sitzt seit rund drei Jahren für die SPÖ im Gemeinderat. Bis 2007 diente sie nebenbei als Leiterin der "Mieterhilfe und Notfallswohnung" der Wohnservice Wien GmbH. In diesem Jahr übernahm sie die Geschäftsführung der Firma ihres Mannes. Hannelore Reischl ist Ersatzmitglied des Wohnbauausschusses.

Davon, dass bei der Vergabe alles korrekt abgelaufen sei, ist Wohnbaustadtrat Michael Ludwig überzeugt. Immerhin sitze mit Walter Schwartz "ein ausgewiesener Vergaberecht-Experte", als Vorsitzender im Aufsichtsrat der WW-A-Mutter WW-H. Auf der Homepage von dessen Kanzlei führt Schwartz zum österreichischen Vergaberecht aus: "Angesichts dieser Unübersichtlichkeit ist es nicht weiter verwunderlich, dass fehlerfreie Vergabeverfahren selten sind." Der Jurist weiß nicht nur über die Schwächen des heimischen Rechts Bescheid, er hält überdies Seminare mit dem Titel "Raus aus dem Vergaberecht" ab. Stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat war bis vor Kurzem Werner Faymanns langjähriger Weggefährte Josef Ostermayer. Der heutige Staatssekretär im Bundeskanzleramt sei am 4. Dezember aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden, sagt sein Pressesprecher Marcin Kotlowski. Ostermayer hätte 2008 nur an einer von insgesamt fünf Sitzungen teilgenommen und festgestellt, dass "er diese Funktion nicht ausüben kann. Mit der Kontrollamtsprüfung hat das nichts zu tun", sagt Kotlowski. Im Gegensatz zum Fall seines Schwagers und dem des Hugo-Breitner-Hofs lässt Herbert Jansky jede Frage zur Causa Reischl GmbH unbeantwortet.

In Sachen Management lief es zuletzt ebenfalls nicht gut für den WW-H/WW-A-Geschäftsführer. Weil seine Mitarbeiter in und zwischen den betreuten Objekten beachtliche Wegstrecken zurücklegen, hat er sich im November 2007 für den Einkauf von Elektroautos der Firma S. Graf Carello mit Sitz in Nestelbach bei Graz entschieden. In der Ausschreibung vom August 2007 heißt es dazu: "Das Ausschreibungsziel besteht im Abschluss einer fünfjährigen Rahmenvereinbarung über die betriebsfertige Gesamt-Lieferung und Voll-Wartung von Elektro-Nutzfahrzeugen." Insgesamt sollen 500 Wagen angeschafft werden. Bald darauf wurden die ersten 23 von 60 bestellten E-Autos geliefert und 139 Mitarbeiter im Frühjahr 2008 am ÖAMTC-Testgelände im niederösterreichischen Teesdorf auf den "fahrenden Besenkammern", wie Mitarbeiter des ÖAMTC die Fahrzeuge nennen, eingeschult. Im Juni 2008, rund ein halbes Jahr, nachdem sie den Zuschlag erhalten hatte, ging S. Graf Carello in Konkurs.

"Die Firma hat Probleme bekommen, weil sie in Wasserstoffantriebe investiert hat", sagt Jansky: "Das war für uns von der Planung her ein Desaster. Wir kaufen das ja nicht ein, weil wir lustig sind. Das ist leider in die Hose gegangen." Gerd Weidacher, der Masseverwalter von S. Graf Carello, sieht das anders: "Dass Investitionen in Wasserstoffantriebe Probleme verursacht haben, ist mir neu." Seiner Ansicht nach war "längst erkennbar, dass bei der Firma ein hoher Schuldenberg vorhanden war."

Bestätigt wird Weidacher in seiner Ansicht von der Wirtschaftsauskunftei Creditreform: "Da es sich dabei (beim Auftrag der WW-H über die Elektroautos, Anm.) um ein Prestigeobjekt handelte, wurde in Kauf genommen, dass eine Kostendeckung, wenn überhaupt, nur knapp möglich war", teilten deren Mitarbeiter am 25. Juni 2008 der Kleinen Zeitung mit. Zurzeit können weder die anderen bestellten Fahrzeuge geliefert noch die bereits übernommen gewartet werden. Gerade die hätten das aber nötig: Elf E-Autos sind mittlerweile kaputt. An einen freiwilligen Rücktritt denkt Herbert Jansky trotz all dem nicht, auch wenn er sich "verfolgt" fühlt. Dabei haben sich nicht nur die Vertreter der Oppositionsparteien schon im März 2008, als der bisher letzte Kontrollamtsbericht veröffentlicht worden ist, gefragt, warum Jansky noch immer als WW-H/WW-A-Geschäftsführer tätig ist. Schon darin waren schwere Vorwürfe erhoben worden, von fragwürdigen Praktiken im Umgang mit dem Personal bis zum Geschäftsgebaren. In nur zwei Jahren seit der Gründung hatten drei Geschäftsführer die WW-A verlassen, in der Jansky seit der Gründung 2005 der Firma als Eigentümervertreter diente.

Keiner von ihnen ist heute bereit, über die Gründe zu sprechen. Laut Kontrollamtsbericht hatte Jansky - bis er im Jänner 2007 selbst die Geschäfte der WW-A übernahm - Dossiers über leitende Mitarbeiter der Firma anlegen lassen; einer ehemaligen Prokuristin hatte er einen Privatdetektiv hinterhergeschickt, als diese nach der einvernehmlichen Kündigung in Krankenstand gegangen war. Als Eigentümervertreter hatte Jansky die Kompetenzen aller Geschäftsführer derart beschnitten, dass es den Kontrollamtsprüfern "bemerkenswert" erschienen war, dass "durch diese Maßnahme die Leitung der WW-A faktisch durch die WW-H wahrgenommen wurde".

Seinen Audi Q7, ein Luxusgeländeauto, musste er unter politischem Druck zurückgeben - zu teuer und für Janskys Zwecke ungeeignet, lautete das Urteil der Prüfer. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig hatte als Konsequenz aus den Berichten personelle Veränderungen bei der WW-H angekündigt. Die Rathausopposition hatte schon fest mit einem Rücktritt Janskys gerechnet. "Ich war damals der Meinung, dass er gehen muss", sagt heute der Grüne nicht amtsführende Stadtrat David Ellensohn.

Doch Ludwig entschied anders: Er setzte eine zweite Geschäftsführerin ein. Mit 10. November 2008 trat die 45-Jährige Juristin Elisabeth Miksch-Fuchs in beide Firmen ein. "Jansky hat eine Aufpasserin zur Seite gestellt bekommen", sagt heute ÖVP-Gemeinderat Günter Kenesei. "Dass gerade Jansky in der neuen Geschäftseinteilung für den Bereich Controlling zustsändig ist, ist provokant", sagt FPÖ-Mandatar Herbert Madejski, der über diese Entscheidung immer noch überrascht ist: "Bürgermeister Häupl weiß über die Missstände Bescheid, ist aber nicht imstande, den Geschäftsführer Jansky anzubringen." Jansky schiebt die Vorwürfe aus den bisher letzten Kontrollamtsberichten den ehemaligen Geschäftsführern in die Schuhe. Unter anderen einem, der bisher ebenfalls nicht bekannt war: Die WW-A räumte in den Wiener Gemeindebauten von 2005 bis 2008 den Schnee, ohne dass dafür eine entsprechende Gewerbeberechtigung existierte. Erst seit 6. Oktober 2008 scheint eine solche im Gewerberegister auf. "Wir haben bei der Durchforstung des Unternehmens unter anderem festgestellt, dass die Gewerbeberechtigung, die wir haben, eigentlich nicht die Richtige ist", gibt Jansky zu. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig sagt, dass er davon nichts gewusst habe. Zu allen anderen Fällen - Paar, Reischl, die E-Autos - sagt sein Pressesprecher Hanno Csisinko: "Diese Informationen werden von uns geprüft. Parallel verweise ich auf die laufende Prüfung des Kontrollamtes."

Im Jahr 2010 dürfte die WW-H ein weiteres Geschäftsfeld erschließen: die Schädlingsbekämpfung. Schon heute scheint auch hier nicht alles koscher abzulaufen. Im Frühjahr 2008 besuchten Mitarbeiter der WW-H und der WW-A, darunter Jansky selbst, einen Vorbereitungskurs für die Meisterprüfung in der Schädlingsbekämpfung der Landesinnung Niederösterreich. Es ist der erste Schädlingsbekämpfungskurs überhaupt, der je von dieser Landesinnung abgehalten wurde.

"Das hat es vorher noch nicht gegeben", bestätigt der Landesinnungsmeister von Wien, Michael Singer. "Seit Jahrzehnten kommen aus ganz Österreich Leute zur Wiener Landesinnung, um hier die Meisterprüfung zu belegen." Warum es bei diesem Kurs anders war, kann Singer nicht beantworten. Dafür schreibt der niederösterreichische Landesinnungsmeister Franz Astleithner in einer E-Mail: "Der 1. Niederösterreichische Schädlingsbekämpfermeisterkurs wurde wegen massiver Anfragen von unseren Innungsmitgliedern gestaltet!" Tatsächlich bezahlten zwölf Personen je 1.600 Euro für den Kurs - neun davon aus der WW-H und der WW-A. Nicht alle bestanden wie Herbert Jansky die Prüfung beim ersten Antritt. Sie konnten im September nochmal antreten - geprüft von Jansky, der nach seinem Examen gleich selbst zum Prüfer aufstieg. Franz Astleithner erklärt, warum: "Weil wir ihn in unsere Arbeit mehr integrieren wollen, er ist ein außergewöhnlich fähiger Unternehmer aus Niederösterreich!"

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Antwort von: falke
verfasst am: 17.01.2009 19:44:22

Wenn man sich den zustand der heutigen eu ansieht, ist beides wichtig, 1. die eu von innen zu reformieren und den kampf gegen die lobbies aufzunehmen, die den transit, die gentechnologie und die
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Wenn man sich den zustand der heutigen eu ansieht, ist beides wichtig,

1. die eu von innen zu reformieren und den kampf gegen die lobbies aufzunehmen, die den transit, die gentechnologie und die atomkraft forcieren wollen

2. der kritische blick von aussen, wie ihn die NGO´s etwa ATTAC haben

Nur der Kontakt und die Kommunikation den beiden Positionen kann Betriebsblindheit verhindern und beide voneinander lernen lassen – sie sind nicht gegensätzlich, sondern ergänzen sich.

Umso bedauerlicher finde ich, dass hier ein persönlicher Konflikt von einigen hineingetragen wird, die sich mit Voggenhubers Kritik an der Partei selbst nicht auseinandersetzen können oder wollen und nun Voggenhuber wegen angeblicher Differenzen wegen seines EU Standpunktes von seinem EU- Mandat verdrängen und somit mundtot machen wollen.

Viel fairer wäre hier einen Vorzugsstimmenwahlkampf zu führen und den Grünwähler als solchen und nicht einige wenige, die sich als Basis betrachten, entscheiden zu lassen. falke

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Antwort von: dlgmao
verfasst am: 17.01.2009 16:41:52

Moskau, ... äh ... Klagenfurt, am 12.11.1968 ... äh ... am 17.1.2009 Leonid Iljitsch Breschnew ... äh ... Eva Glawischnig ist als einziger Kandidat ... äh ... als einzige
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Moskau, ... äh ... Klagenfurt, am 12.11.1968 ... äh ... am 17.1.2009

Leonid Iljitsch Breschnew ... äh ... Eva Glawischnig ist als einziger Kandidat ... äh ... als einzige Kandidatin mit 100% ... äh ... 97,4% der Delegiertenstimmen zum ... äh ... zur neuen Vorsitzenden der KPdSU ... äh ... der Grünen gewählt worden.

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Antwort von: Hoodwinked
verfasst am: 17.01.2009 18:42:22

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,die stets man noch zum Hungern zwingt!Das Recht wie Glut im Kraterherdenun mit Macht zum Durchbruch dringt.Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!Heer der Sklaven,
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Wacht auf, Verdammte dieser Erde,

die stets man noch zum Hungern zwingt!

Das Recht wie Glut im Kraterherde

nun mit Macht zum Durchbruch dringt.

Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!

Heer der Sklaven, wache auf!

Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger

Alles zu werden, strömt zuhauf!

|: Völker, hört die Signale!

Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale

erkämpft das Menschenrecht. :|

Es rettet uns kein höh'res Wesen,

kein Gott, kein Kaiser noch Tribun

Uns aus dem Elend zu erlösen

können wir nur selber tun!

Leeres Wort: des Armen Rechte,

Leeres Wort: des Reichen Pflicht!

Unmündig nennt man uns und Knechte,

duldet die Schmach nun länger nicht!

|: Völker, hört die Signale!

Auf zum letzten Gefecht! Die Internationale

erkämpft das Menschenrecht. :|

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Antwort von: Ein Jurist
verfasst am: 17.01.2009 15:10:49

Wenn ihr Morgen Voggenhuber abwählt, dann hab' ich keine Ahnung, wen ich bei der Europawahl wählen soll. Aber die beiden Damen - so persönlich integer sie auch sein mögen -
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Wenn ihr Morgen Voggenhuber abwählt, dann hab' ich keine Ahnung, wen ich bei der Europawahl wählen soll. Aber die beiden Damen - so persönlich integer sie auch sein mögen - kommen nicht in Frage.

VdB weg, Voggenhuber wahrscheinlich weg, Ihnen wird es auch bald an den Kragen gehen, Chorherr wird bei Euch nie etwas werden, Eva Glawischnig als wendungsfähige und etatistisch-illiberale Chefin und eine Basis, die nicht mehr aus Zwentendorf und Hainburgveteranen besteht, sondern nur mehr aus AHS-Lehrern mit zuviel Tagesfreizeit.

Schade, seit 1994 habe ich immer Grün gewählt, das wird nunmehr enden. Aber keine Sorge Herr Dr. Pilz, Sie werde ich immer wählen, und wenn Sie für den Vorstand eines Kleingartenvereines kanditieren, wobei ich fürchte, dass das bald sein wird, bei dem kollektiven Wahnsinn, den Ihre Partei aufführt...

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Antwort von: Hoodwinked
verfasst am: 17.01.2009 18:40:20

wo der Jurisst recht hat, hat er recht...von 1984 bis 2000 war ich bei/für die Grünen, hab' sie auch gewählt.Das geht nun nimmer... Professor weg, Voggi weg, PP bald weg...wann
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wo der Jurisst recht hat, hat er recht...

von 1984 bis 2000 war ich bei/für die Grünen, hab' sie auch gewählt.

Das geht nun nimmer... Professor weg, Voggi weg, PP bald weg...

wann werden sich "die Grünen" in "die GrünInnen" umbenennen?

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Antwort von: dlgmao
verfasst am: 17.01.2009 16:36:27

Sie scheinen auch sonst WENIG (bis keine) AHNUNG von den Dingen des Lebens zu haben, Sie bemitleidenswertes Würstchen . . .

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Antwort von:
verfasst am: 17.01.2009 18:58:23

dlgmao, auch so ein mental beschränkter Lebensphilosoph,..

aber dafür wählt er die GrünInnen WürstInnen !!

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Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 17.01.2009 13:56:27

ich werde den eindruck nicht los dass die gruenen gerade dabei sind den kapitalsten fehler seit ihrer gruendung zu begehen indem sie den mann abwaehlen der die gruenen von einer randgruppe zu einer
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ich werde den eindruck nicht los dass die gruenen gerade dabei sind den kapitalsten fehler seit ihrer gruendung zu begehen indem sie den mann abwaehlen der die gruenen von einer randgruppe zu einer ernstzunehmenden politischen kraft in diesem land gemacht hat: alexander van der bellen.

mit dem erreichen von ueber 10% der waehlerstimmen sind die gruenen von einer tolerierten randgruppe (deren primaere funktion darin lag die ach so tolle und ruhmreiche demokratie der hiesigen schwarz-braunen seilschaften nach aussen zu kaschieren) zu einer ernstzunehmenden konkurrenz geworden und mussten beseitigt bzw in die schranken gewiesen werden. alle kraefte wurden mobilisiert um die gruenen und ihre leitfiguren zu diskreditieren und in zwielichtiges licht zu ruecken (man beachte z.b. nur anzahl und vorgehensweise der kampfposter auf dieser homepage!) ...

anstatt dies zu begreifen und entsprechend darauf zu reagieren lassen sie sich zu allem ubel auch noch in vollkommen ueberfluessige personelle diskussionen verwickeln und erwecken so bei den leuten nur den eindruck dass es bei den gruenen nur noch um postenschieberei geht ...

noch einmal wird sicher nicht zugelassen werden dass sich ein gruener so profilieren kann wie vdb - er wird schon diskreditiert und fuer unfaehig erklaert sein bevor die leute auch nur den namen richtig aussprechen koennen ...

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Antwort von: TR
verfasst am: 17.01.2009 08:55:03

es gibt viel zu tun in der EU wenn wir unseren kindern ein europa hinterlassen wollen, in dem sie sich frei entwickeln und entfallen können. ausser den grünen ist niemand da, der diese
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es gibt viel zu tun in der EU wenn wir unseren kindern ein europa hinterlassen wollen, in dem sie sich frei entwickeln und entfallen können.

ausser den grünen ist niemand da, der diese aufgabe übernehmen kann und will. die anderen parteien neigen dazu ihre c kategorie ihrer politiker auf die netten versorgungsposten im eu parlament abzuschieben. und genauso verhalten sie sich dann auch.

die grünen müssen ihre besten leute entsenden.

ich schätze johannes voggenhuber wg. seiner bedingungslosen kritik an der partei. auch wenn sich alexander van der bellen (wie erst kürzlich in einem interview zu lesen war) sehr oft über die aussagen geärgert hat.

eine partei kann davon nur profitierten.

(und in wirklichkeit haben es die grünen mit johannes voggenhuber da noch relativ einfach, wenn ich da an norbert leser von den sozialdemokraten denke :-) )

so gut die kritik voggenhuber für die partei auch ist, bezweifle ich das er der richtige ist, die themen in der EU vorzugeben und die anderne voranzutreiben. ich denke auch hier braucht es neue gesichter. die zeit ist knapp.

kurz gesagt: ulrike lunacek.

und wenn ich schon mal dabei bin: warum ihr balluch nicht auf einen wählbaren platz aufgestellt habt versteh ich nicht. aus solchen leuten ist die bewegung entstanden und einen balluch im parlament zu sehen, wäre das richtige signal an die jungwähler gewesen.

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Antwort von: Hiasl
verfasst am: 17.01.2009 20:23:25

Sorry, TR,aber auf Typen wie den Balluch kann jede Organisation dankend verzichten, der an einem fairen Diskurs mit Bodenhaftung und ganzheitlicher Sicht der Dinge gelegen ist.Tierschutzfanatiker wie
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Sorry, TR,

aber auf Typen wie den Balluch kann jede Organisation dankend verzichten, der an einem fairen Diskurs mit Bodenhaftung und ganzheitlicher Sicht der Dinge gelegen ist.

Tierschutzfanatiker wie Balluch fallen da nicht darunter.

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Antwort von: kassandra
verfasst am: 17.01.2009 08:32:28

"und die Bürgerrechte, die mit den neuen Überwachungstechniken bedroht werden."Hier stellt sich die Frage: wo stehen die GrünInnen? Die Grazer Vizebürgermeisterin Lisa
>> mehr lesen

"und die Bürgerrechte, die mit den neuen Überwachungstechniken bedroht werden."

Hier stellt sich die Frage: wo stehen die GrünInnen? Die Grazer Vizebürgermeisterin Lisa Rücker z. B. freut sich darauf, daß die neuen Straßenbahnen allesamt mit Videoüberwachung ausgestattet sind! So weiß man immer, wer wann mit einer Straßenbahn von wo nach wo gefahren ist! Natürlich dient das nur der Sicherheit!

Wenn Reden und Tun diametral gegenüberstehen, lieber Herr Dr. Pilz, ist die Glaubwürdigkeit äußerst gefährdet! LG, K.

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Antwort von: Häferl
verfasst am: 17.01.2009 18:20:26

Hallo Kassandra,bitte akkurat bleiben, ich habe das Interview mit Lisa Rücker gelesen, sie freut sich NICHT über die Videoüberwachung, sieht es aber als Notwendigkeit an, um die
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Hallo Kassandra,

bitte akkurat bleiben, ich habe das Interview mit Lisa Rücker gelesen, sie freut sich NICHT über die Videoüberwachung, sieht es aber als Notwendigkeit an, um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Menschen zu garantieren.

Es ist schon ein gewaltiger Unterschied ob Telefone/Internet/oder der Mensch selbst direkt überwacht werden.

Die Videoüberwachung in Straßenbahnen, U-Bahnen, Bahnhöfen etc. ist nun einmal notwendig, um u.a. auch Überfälle auf alte Menschen, Übergriffe, etc. zu verhindern.

Es ist einfach unmöglich, jederzeit und überall einen Polizisten an jeder Ecke stehen zu haben.

Falls Sie es überlesen haben, die Grünen kritisieren ja - zu Recht - den ausufernden Überwachungsstaat und weisen immer wieder auf das Recht der Bürger hin. Weiters weisen Sie immer wieder darauf hin, ob die Überwacher auch kontrolliert werden.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 17.01.2009 09:46:44

lieber kassandra, bürgerrechte sind sehr wichtig, die sicherheit dieser bürger aber genauso. wieviele leute wurden bedroht, die h keine chance gegen diese hoodlooms hätten. das andere
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lieber kassandra, bürgerrechte sind sehr wichtig, die sicherheit dieser bürger aber genauso.

wieviele leute wurden bedroht, die h keine chance gegen diese hoodlooms hätten.

das andere problem sind die vielen zerstörungen zb. in der ubahn,

die stadt wien hat sich einige hunderttausend euro, seit der installierung von videokameras eingespart,

diese zerstzörer sind fast nicht mehr in aktion, weil sie wissen, sie können ausgeforscht und zur verantwortung gezogen werden.

wir als steuerzahler, müssen doch für diese verantwortungslosen mitbürger aufkommen.

wenn sie nicht begreifen, welche verletzungen von diesen chaoten verursacht werden erkundigen sie sich.

wie kommen zb. ältere leute dazu von diesen rüchsichtslosen menschen bedroht und auch verletzt zu werden?

wir leben heute in keinen dörfern, sondern meist in grossstädten, in denen sehr brutale menschen leben, die im prinzip feige sind, aber wenn sie sich unbeobachtet wähnen, leute drangsalieren und auch waffen verwenden.

wenn sie nicht diese realität unserer zeit erkennen wollen, besuchen sie doch einige dieser plätze, wo leute sinnlos, schwer verletzt wurden.

ich bin sicher auch für bürgerfreiheiten, aber wenn meine freiheiten nicht garantiert werden,zb durch zuwenig überwachungspersonal, dann müssen andere maßnahmen ergriffen werden um den bürger zu schützen. cheerio

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Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 17.01.2009 13:27:18

... selten was daemlicheres gelesen ... dann kann als konsequenz ihrer geistigen erguesse die sie da von sich geben ja nur ein totalitaerer ueberwachungsstaat in frage kommen ... ... und wenn dieser
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... selten was daemlicheres gelesen ...

dann kann als konsequenz ihrer geistigen erguesse die sie da von sich geben ja nur ein totalitaerer ueberwachungsstaat in frage kommen ...

... und wenn dieser erstmal errichtet ist (bei dem tempo das wir momentan drauf haben kann das ja nicht mehr allzulange dauern) werden gelegentliche gewalt- und vandalismusdelikte uns allen wie erzaehlungen aus dem paradies vorkommen!!

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Antwort von: Häferl
verfasst am: 17.01.2009 18:22:57

Sie können es einfach nicht lassen.Keinerlei Argumente Ihrerseits. Wie immer!Es ist nicht alles Schwarz und Weiss, es gibt etwas dazwischen, der Weg heißt Vernunft, diesen hat Cheerion
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Sie können es einfach nicht lassen.

Keinerlei Argumente Ihrerseits. Wie immer!

Es ist nicht alles Schwarz und Weiss, es gibt etwas dazwischen, der Weg heißt Vernunft, diesen hat Cheerion vernünftig und nachvollziehbar aufgezeigt.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 17.01.2009 15:07:07

quo vadis mit ihrem verdorrten hirnderl?sie habenm wahrscheinlich das glück des dummen gehabt, daß ihnen noch nichts passiert ist.die schreckensbilder von der münchner ubahn sollten
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quo vadis mit ihrem verdorrten hirnderl?

sie habenm wahrscheinlich das glück des dummen gehabt, daß ihnen noch nichts passiert ist.

die schreckensbilder von der münchner ubahn sollten den meisten noch in erinnerung sein, ihnen vielleicht? oder sie haben gar nicht mitbekommen welch ein verbrechen dem älteren mann angetan wurde.

leute wie sie nehmen sich den mund voll, versuchen andere lächerlich zu machen

und sie sind eine wirkliche null wenn es um angst geht, treten sie doch so einem 2m prügel, der 150 kilo wiegt und mit seiner bande die leute zusammenschlägt,

gegenüber sie feigling, sie rennen mit einem br**nen slip davon, burli hier geht es um realität.

große reden kann jeder führen, aber denen entgegentreten ist eine andere sache,

sie sind wahrscheinlich noch nie am boden gelegen, mit einem stiefel über ihre ach so wunderbar geformten schädel,

sie sollten etwas mehr dazu lernen, damit ihre synapsen sich noch entwickeln können.

freiheit ist sehr wichtig, keine frage, aber die sicherheit und angst der mitbürger genauso.

wieviele überfälle an alten leuten, die nach einem bankbesuch von diesen gangstern observiert wurden, konnten anhand dieser bilder identifiziert werden und einer entsprechenden strafe zugeführt werden,

sollen wir wirklich schutzlos diesen verbrechern ausgeliefert werden?

ich bin auch schon vor etwa 30jahren gegen überwachungen gewesen, die kriminalität steigt aber ständig und wird auch immer brutaler, daher muss man selektieren wo gefahr ist und wo nicht.

es muß doch ein erwachsener mensche erkennen können, wo man diese kameras einsetzen muss und wo der datenschutz gefährdet ist.

jetzt wird wieder ein lamento vom qva kommen und er wird versuchen zu beweisen wie dämlich jeder ist, nur er hat die gscheitheit mit dem löffel gfressen, der feigling der zuwenig synapsen hat und dadurch auch ein kein querdenker sein kann, dh. ihne ist es gar nicht möglich in anderen dimensionen zu denken und lösungen zu finden, sie sind sehr limitiert. cheerio

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Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 17.01.2009 17:09:01

sie werden mit jedem satz authentischer cheerio ... das maentelchen des gutmuetigen duemmlichnaiven sonderlings passt irgendwie auch nicht wirklich zu ihnen ... zu ihrem gelaber gibt es inhaltlich
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sie werden mit jedem satz authentischer cheerio ... das maentelchen des gutmuetigen duemmlichnaiven sonderlings passt irgendwie auch nicht wirklich zu ihnen ...

zu ihrem gelaber gibt es inhaltlich wiederum nicht viel zu sagen da sie ja im prinzip erneut nur fordern dass nach jedem verbrechen der betreffende gesellschaftliche bereich zu ueberwachen ist (mehr ueberwachungstechnik, mehr polizei, weniger menschenrechte) ... es ist also nur eine frage der zeit (sowie anzahl und art der fingierten vorfaelle) bis die strukturen des totalitaeren polizeistaates bei uns so gefestigt sind dass die demokratie gaenzlich ausgehebelt werden kann ...

... zu verdanken haben wir das dann "synapsengeschwaengerten" koryphaeen auf dem gebiet der oeffentlichen sicherheit wie sie eine sind ... die abschaffung der menschenrechte zum schutze der menschenrechte ...

das hr cheerio ist nicht einfach nur daemlich das ist primatenniveau!!

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 17.01.2009 18:06:00

sie haben es noch nicht begriffen, sie schlaumeier,legen sie sich einmal im bermudadreieck mit diesen hoodlooms an sie starkmeier, wahrscheinlich beginnen ihre knie zu zittern wenn man sie scharf
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sie haben es noch nicht begriffen, sie schlaumeier,

legen sie sich einmal im bermudadreieck mit diesen hoodlooms an sie starkmeier, wahrscheinlich beginnen ihre knie zu zittern wenn man sie scharf anspricht.

sie leben in einer einfachen welt, freiheit verlangen,aber keine verantwortung übernehmen, das ist ihr begriff von freiheit?

primatenniveau? zeigt den level ihres verständnis für unsere verwandten, sie sind wirklich ein.....

sie dummerl sie haben ja gar keine ahnung, wie brutal die polizei in den 50iger jahren war, unsere generation, hat dagegen erfolgreich angekämpft, viele der damaligen polizisten sind aus dem soldaten milieu gekommen, wir die 68iger generation hat sich unter großen mühen diese freiheit erkämpft,

was wissen sie von freiheit, sie feigling große pappen, kleiner mut,

wie naiv sie sind zeigt ja, daß sie gegen diese skinheads wahrscheinlich keinen mut haben und davonlaufen.

es ist ja so, sie obergscheiter, je größer die pappalatur, desto mehr angst, so schauts aus.

ich ein sonderling der naiv ist?

sie müssen mich einmal kennelernen sie würstchen, ich bin noch nie vor jemandem davongelaufen, habe mich meinen aufgaben gestellt und sie meist auch gemeistert.

wo waren sie schon in ihrem leben?

was haben sie bisher erzielt? oder sind sie immer zur mama oder zum großen bruder gelaufen und haben um freiheit geweint?

wenn ich über so miese typen höre wird mir übel.

ich habe mich in meinem leben eigentlich immer für den sschwächeren eingesetzt und habe mich, wenn nötig auch anders eingesetzt,

sie sollten einen psychiater aufsuchen mit ihren komplexen, vielleicht hilft er auch ihre synapsen etwas aufbauen, dann besteht eine chance,

daß sie wie ein normal denkender mensch agieren können.

nochmals, ich bin für freiheit und will nicht in einem staat leben der unnötig überwacht wird.

aber eines ist ganz sicher mit freiheit kommen auch pflichten, und da scheint ihr problem zu liegen.

sie erinnern mich eigentlich an orwells "animalfarm", den rest können sie sich denken, falls sie das können. cheerio

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Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 17.01.2009 18:45:24

laesst man die primitiven unterstellungen und beleidigungen weg bleibt zum thema nicht viel uebrig ausser: "nochmals, ich bin für freiheit und will nicht in einem staat leben der
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laesst man die primitiven unterstellungen und beleidigungen weg bleibt zum thema nicht viel uebrig ausser:

"nochmals, ich bin für freiheit und will nicht in einem staat leben der unnötig überwacht wird.

aber eines ist ganz sicher mit freiheit kommen auch pflichten, und da scheint ihr problem zu liegen"

aber sicher doch und diese pflicht besteht darin einen totalitaeren polizeistaat aufzubauen indem jedes verbrechen die ueberwachung des betroffenen gesellschaftlichen bereiches zur folge hat - armseliger geht's nicht mehr oder?

dafuer entpuppen sie sich ja als wahrer meister der ferndiagnose ... beindruckend was ihnen ihr vewirrter geist alles ueber menschen die sie nichtmal ansatzweise kennen vorgaukelt ... sie sollten sich dringend etwas mit dem begriff der projektion und dessen auswuechsen beschaeftigen bevor sie anfangen ihren mitmenschen verhaltensratschlaege zu geben ...

aber nun entschuldigen sie mich ... mein bedarf an kommunikation mit schwachsinngen ist fuer heute wirklich gedeckt! mfg

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Antwort von: Häferl
verfasst am: 17.01.2009 18:25:43

Lieber Cheerio,

verstehe Ihren Ärger, Sie haben mich auch schon einmal darauf aufmerksam gemacht, dass manche niemals dazulernen (wollen), daher nicht ärgern, ignorieren.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 17.01.2009 18:39:46

danke für eine bestätigung, meiner ansicht über hoodlooms, ich bin natürlich wie viele andere gegen den überwachungsstaat,sie haben es aber sehr gut auf den punkt gebracht,
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danke für eine bestätigung, meiner ansicht über hoodlooms, ich bin natürlich wie viele andere gegen den überwachungsstaat,

sie haben es aber sehr gut auf den punkt gebracht, cheerio

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Antwort von: Sprosse
verfasst am: 16.01.2009 15:14:53

Lieber Peter, ich verfolge artig jede grüne Regung in unseren Medien und ich muss sagen, der Voggenhuber nützt diese in erster Linie zur Kritik der eigenen Partei bzw. ihrer Exponenten und
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Lieber Peter,

ich verfolge artig jede grüne Regung in unseren Medien und ich muss sagen, der Voggenhuber nützt diese in erster Linie zur Kritik der eigenen Partei bzw. ihrer Exponenten und nur im Ausnahmefall für EU-Themen.

Ich habe wirklich keine Ahnung für was der Mann in der EU-Politik steht (offenbar ist Dir das bewusst und hast daher seine wichtigsten Positionen (Battlegroup etc.) in Deinem Blog aufgelistet. Meine Erwartung an einen grünen EU-Parlamentarier beinhaltet schon auch, dass er die grünen Positionen zu EU-Themen seiner Wählerschar vermittelt. Und da hat er sich nicht wirklich hervorgetan.

Ich verstehe schon, dass mehrere Jahrzehnte gemeinsamen Weges bei den Grünen zusammenschweissen - aber da setzt Du aufs falsche Pferd.

Es ist Zeit für einen Generationenwechsel - ich setze auf Lunacek.

Du solltest Dir überlegen wie Du Deine Amtsübergabe gestalten wirst. Hast Du auch vor all Dein Können und Wissen, Dein Netzwerk mit Deiner Abwahl den Bach hinunter gehen zu lassen?

Oder steigst Du endlich einmal von Deinem Ego ein wenig herunter und suchst Dir unter den jungen und aktiven einen oder mehrere Nachfolger, den Du noch ein paar Jahre aufbauen kannst?

Der Spruch aus der Kloibi-Serie "Ohne junge ÖVPler keine alten ÖVPler" gilt nämlich auch für die Grünen!

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Antwort von: Leiter
verfasst am: 16.01.2009 16:50:48

Johannes Voggenhuber war Mitbegründer der Grünen und steht mangels irgendwelcher gegenteiliger Indikationen nach wie vor dafür, was den Gründungsgeist der Grünen ausgemacht
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Johannes Voggenhuber war Mitbegründer der Grünen und steht mangels irgendwelcher gegenteiliger Indikationen nach wie vor dafür, was den Gründungsgeist der Grünen ausgemacht hat (einschließlich der Möglichkeit, seinen Standpunkt auch ändern zu können, wenn es dafür rationale und der Sache dienliche Gründe gibt, wie zB in der Frage der Haltung zur EU).

Damit hebt er sich angenehm von vielen anderen, mehr oder weniger langgedienten Grünfunktionär/innen ab - wie zB auch von Peter Pilz, für den billiger Populismus ja längst wichtiger geworden zu sein scheint als die Verbundenheit mit grünen Grundhaltungen (wie zB Antirassismus, entschiedene Ablehnung von Rechtsextremismus usw. . - siehe nur seinen Versuch, den entehrlichen Wortspenden des Nachwuchsgrünen Efgani Dönmez etwas abzugewinnen, indem er sie gleich portfrei zu einer Art neuen grünen Selbstverständnisses erklärt, oder auch die von ihm so gut wie gar nicht unterbundenen rassistischen und rechtsextremen Umtriebe in diesem Forum hier).

Der Unterschied zwischen Johannes Voggenhuber und Peter Piz besteht darin, daß es ersterem ausschließlich um das Wohl der Grünen geht und zweiterem ausschließlich um sein eigenes.

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Antwort von: kassandra
verfasst am: 16.01.2009 13:58:17

"Grüne waren bis heute schwenkfrei."Ja, würd' ich auch sagen, denn eine 180 Grad - Drehung kann man wohl kaum mehr als "Schwenk" bezeichnen. Von EU - Gegnern (1994)
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"Grüne waren bis heute schwenkfrei."

Ja, würd' ich auch sagen, denn eine 180 Grad - Drehung kann man wohl kaum mehr als "Schwenk" bezeichnen. Von EU - Gegnern (1994) zu EU - Fanatikern! Wann ist eigentlich die diesbezügliche Gleichschaltung der GrünInnen mit SPÖ und ÖVP erfogt?

LG und schönes WE, K.

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Antwort von: Hookwinked
verfasst am: 16.01.2009 14:36:18

sehr gute Frage!

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Antwort von: Häferl
verfasst am: 16.01.2009 13:15:10

S.g. Herr Pilz,ich finde auch, dass Herr Voggenhuber bis jetzt mit Herz bei der Sache gewesen ist und manchmal auch Unangenehmes, aber auch Richtiges - auch wenn es gegen Ihre Parteilinie war -
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S.g. Herr Pilz,

ich finde auch, dass Herr Voggenhuber bis jetzt mit Herz bei der Sache gewesen ist und manchmal auch Unangenehmes, aber auch Richtiges - auch wenn es gegen Ihre Parteilinie war - angesprochen hat.

Es braucht solche Politiker.

Zu weit gehen Sie allerdings, wenn Sie die anderen "linken Globalisierungskritikern" (Lunacek...) zu EU-Gegnern machen.

Ich finde es schon richtig, Flagge zu zeigen und bereits im Vorfeld einen Kandidaten zu unterstützen, Sie sollten allerdings schon auch auf Faktisches Rücksicht nehmen, Ulrike Lunacek kann man kaum vorwerfen, eine EU-Gegnerin zu sein.

Geht Ihre Kritik noch weiter? Glawischnig?

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Antwort von: Heureka
verfasst am: 16.01.2009 12:54:20

Wie gut das ich kein Grün-Innen-er bin; da brauch ich auch keine GrünInne wählen

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