MONTAG, 08. JUNI 2009
Wahl. Auch wenn wir uns das zweiter Mandat erzittern, haben wir ein Viertel unserer Wähler verloren. Da gibt es nichts zu beschönigen. Da geht es jetzt nur um eines: die Gründe für die unnötigste Wahlniederlage der letzten Jahre herauszufinden.Bei der Suche nach den Ursachen geht man von außen nach innen. Also beginnen wir mit Europa. 1. War die Themenlage gegen uns? Wohl kaum. Drei Krisen
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Wahl. Auch wenn wir uns das zweiter Mandat erzittern, haben wir ein Viertel unserer Wähler verloren. Da gibt es nichts zu beschönigen. Da geht es jetzt nur um eines: die Gründe für die unnötigste Wahlniederlage der letzten Jahre herauszufinden.
Bei der Suche nach den Ursachen geht man von außen nach innen. Also beginnen wir mit Europa.
1. War die Themenlage gegen uns?
Wohl kaum. Drei Krisen prägen heute die Politik: die Krise der Weltwirtschaft, also die Folgen von Spekulation und Neoliberalismus; die Armutskrise, also die Folge der sozialen Spaltung der Welt; und die Klimakrise, also die Folge der fossilen Misswirtschaft.
Auf alle diese Fragen sind die Antworten grün. Also wird es mit einer Ausnahme wohl nicht an den Themen liegen. Dieses eine Thema heißt „Sicherheit“. Aber auch da gibt es ernsthafte grüne Antworten.
2. War die politische Lage in Europa gegen uns?
Wohl kaum. In Europa haben die Regierungsfraktionen verloren und die Grünen gewonnen. Unsere Fraktion wird in Brüssel um 9 bis 13 Mandate größer sein. Aber wir hier in Österreich haben verloren.
3. War die politische Lage in Österreich gegen uns?
Da ist die Antwort nicht so einfach. Ein Argument lautet, innenpolitische Themen hätten die Wahl dominiert und unseren europäischen Argumenten keinen Raum gelassen. Aber Dani Cohn-Bendit hat gezeigt, dass der Unterschied zwischen „inneren“ und „europäischen“ Themen in weiten Bereichen längst ein Fiktion ist. Von den Folgen der Finanzspekulation bis zu Kriminalität und Sicherheit geht es um Europa.
4. Was dann bleibt, sind wir selbst. Nach sechs verlorenen Wahlen ist es Zeit, die Probleme und damit die Lösungen endlich auch bei uns zu suchen. Nur wenn wir uns die Fragen nicht ersparen, werden wir die Antworten finden.
p.s.: Das zweite Mandat haben wir wahrscheinlich Martin Graf zu verdanken. Wir waren die einzigen, die auf Grafs Provokationen im Nationalrat schnell und konsequent reagiert haben. Das ist offensichtlich honoriert worden.
Antwort von: Anton Aushecker
verfasst am: 15.06.2009 14:26:59
Meine schon oft geäußerte Vermutung, dass die Grünen vor allem im bürgerlichen Bereich massiv Abgebaut haben (Voggenhuber und VdB waren vor allem auch ein Angebot an diese
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Meine schon oft geäußerte Vermutung, dass die Grünen vor allem im bürgerlichen Bereich massiv Abgebaut haben (Voggenhuber und VdB waren vor allem auch ein Angebot an diese Gruppierung) lässt sich prima durch Zahlen belegen:
http://wahl09.bmi.gv.at/bz_913.htm
http://wahl09.bmi.gv.at/bz_918.h tm
http://wahl09.bmi.gv.at/bz_919.htm
Die traditionellen bürgerlichen Bezirke 13, 18 und 19 in Wien zeigen, dass dort die Grünen mit Abstand am meisten Stimmen verloren haben (nicht nur anteilsmäßig), wärend die ÖVP meistens stark zulegen konnte. Durch die größere Grundgesamtheit war der Zugewinn an Stimmen aber nicht ein anteilsmäßiger Zugewinn.
Keep turning feminin you fundamentalists!
Antwort von: rw
verfasst am: 12.06.2009 21:04:37
Noch eine Anmerkung : Es kommen nach den letzten verlorenen Wahlen auch von den grünen Spitzenvertretern die von den anderen Parteien gewohnten Phrasen : "Wir müssen unsere Arbeit
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Noch eine Anmerkung :
Es kommen nach den letzten verlorenen Wahlen auch von den grünen Spitzenvertretern die von den anderen Parteien gewohnten Phrasen : "Wir müssen unsere Arbeit besser vermitteln ... , wir müssen unsere Inhalte besser kommunizieren."
Das ist eine Beleidigung der WählerInnen - denn es impliziert, dass diese sich nicht genügend informiert hätten und keine wohlüberlegte Entscheidung getroffen hätten. Es ignoriert, dass sich Menschen bewusst nicht für die Grünen entschieden haben, dass sich ehemalige Grünwähler bewusst abgewandt haben. Gerade bei dieser Wahl kündeten schon viele Grün-WählerInnen zB. in Kommentaren zu Artikeln bereits Monate vor der Wahl an, dass sie diesmal nicht mehr Grün wählen würden - aus inhaltlichen UND personalen Gründen. Sburny, Lunacek, Glawischnig etc. haben das bewusst ignoriert und nicht ernst genommen - und es als vorübergehende und leicht ausräumbare Missstimmung umgedeutet und schöngeredet : schlicht die Kenntnisnahme verweigert.
DIESE Wahlniederlage wurde vielfach angekündigt und war vorhersehbar.
Antwort von: Anton Aushecker
verfasst am: 15.06.2009 14:28:19
@rw: dem ist nichts hinzuzufügen!
Antwort von: rw
verfasst am: 12.06.2009 21:09:28
Ergänzung : in Kommentaren zu Artikeln zB. im Standard --- Es wäre übrigens eine Möglichkeit, ein "Internet-Forum der Grünen" einzurichten. Das wäre eine
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Ergänzung : in Kommentaren zu Artikeln zB. im Standard ---
Es wäre übrigens eine Möglichkeit, ein "Internet-Forum der Grünen" einzurichten. Das wäre eine zeitgemäße Form, Kontakt mit Grün-Ineressierten zu bekommen und zu halten.
Antwort von: GRÜN ist kein waschmittel
verfasst am: 10.06.2009 21:35:08
das raffiniert beworben mit größtmöglichem profit verkauft werden soll. grün ist eine geisteshaltung. grünwähler wählen nicht nur inhalte sondern auch werte. mir
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das raffiniert beworben mit größtmöglichem profit verkauft werden soll. grün ist eine geisteshaltung. grünwähler wählen nicht nur inhalte sondern auch werte. mir ist es lieber, die grünen bleiben authentisch (da hat allerdings eine haltung à la voggi nichts verloren) und haben weniger stimmen, als sie verkaufen die wähler so wie alle anderen parteien für blöd.
und: leute, die eine demokratische wahl für ein fußballmatch halten und beleidigt reagieren und nach abwahl schreien, wenn ihr team nicht gewinnt, haben irgendetwas nicht ganz verstanden.
testosteron und östrogen: hier geht es nicht darum, was besser ist. hier geht es darum, ein gleichgewicht zu schaffen, nicht nur um der frauen willen, ... für jemanden, der fähig ist, die dinge ganzheitlich zu betrachten, ist das selbstverständlich und dringend notwendig. dieses gleichgewicht ist noch lange nicht erreicht, weder in österreich, noch in europa, noch weltweit. gott sei dank gibt es genug männer bei den grünen, die dieses thema ganz gelassen so sehen wie es ist, ohne impotent zu werden.
Antwort von: adalpert
verfasst am: 11.06.2009 02:56:04
Mir kommen gleich die Tränen vor so viel grünem Edelmut. Ich hoffe ihr werdet noch authentischer und noch linker. Dann marschiert ihr bei der nächsten Wahl Richtung 5 %. Nur so weiter.
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Mir kommen gleich die Tränen vor so viel grünem Edelmut. Ich hoffe ihr werdet noch authentischer und noch linker. Dann marschiert ihr bei der nächsten Wahl Richtung 5 %. Nur so weiter. Hoffentlich bringt ihr aber nicht die Kommunisten um, ein kleines Bischen Platz links von Euch solltet ihr schon noch lassen.
Antwort von: mir ist es lieber, die grünen bleiben authentisch (da hat allerdings eine haltung à la voggi nichts
verfasst am: 11.06.2009 02:43:03
Diese "Heiliger-Rest"-Mentalität ist auch bei katholischen Fundamentalisten vorherrschend. Lieber weniger Gläubige - und die sind dafür rechtgläubig. Eher in Sekten als
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Diese "Heiliger-Rest"-Mentalität ist auch bei katholischen Fundamentalisten vorherrschend. Lieber weniger Gläubige - und die sind dafür rechtgläubig. Eher in Sekten als in politischen Parteien anzutreffen.
Ganz dumm wird es, wenn man unauthentisch wird, die Leute für blöd verkauft - UND Stimmen verliert. (Wie seit geraumer Zeit zu beobachten.)
Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 10.06.2009 22:29:49
inhaltlich gebe ich ihnen in allen punkten recht. die geschichte hat allerdings gezeigt dass es wenig anlass gibt die dinge in der weltpolitik so entspannt zu sehen. es ist durchaus lobenswert und
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inhaltlich gebe ich ihnen in allen punkten recht.
die geschichte hat allerdings gezeigt dass es wenig anlass gibt die dinge in der weltpolitik so entspannt zu sehen. es ist durchaus lobenswert und edel mit sich und der welt im reinen zu sein aber wenn sie die augen gut aufmachen werden sie sehen dass in diesem land (und in nicht wenigen anderen in europa) die rechten bereits einen derartigen zulauf haben dass es - haelt dieser trend weiter an - eine frage von wenigen jahren ist bis diese die absolute mehrheit bilden und die europaeische politik bestimmen.
werden die rechten wenn sie die mehrheit haben auch so edel wie sie die welt/menschen bewerten und behandeln? wissen sie dass mittlerweile - bush, cheney, wolfowitz & co sei dank - gesetze existieren die jeden einzelnen von uns ohne den geringsten beweis einfach verschwinden lassen koennen?? sie koennen eingesperrt, gefoltert und unbegrenzt festgehalten werden nur weil sie ein "terrorist" sind! ich darf an dieser stelle an die aussage grafs bezueglich ariel muzicant als drahtzieher des internationalen linksterrorismus erinnern ... koennen sie sich vorstellen wie viele koepfe bei den gruenen in die kategorie linksterroristen fallen??
wir haben bereits zuege eines totalitaeren ueberwachungsstaates - es brauchen nur noch die "richtigen" leute an die fuehrenden positionen zu kommen und wir sind im vierten reich! gegen die methoden denen jetzt schon nichtstaatsbuerger, wehrlose, asylanten und angehoerige bestimmter staaten ausgesetzt sind scheinen orwellsche zukunftsvorstellungen wie kindertraeumereien.
nicht die gruenen verlieren wahlen - das rechte denken (oevp, bzoe, fpoe) gewinnt wahlen, weil:
- die meisten medien eindeutig profaschistisch agieren und anderweitige inhalte so verschindend gering sind dass sie eigentlich nur als augenauswischerei klassifiziert werden koennen
- zu viele schluessenpositionen mit burschenschaftern belegt sind und diese natuerlich lebensland in verpflichtung (dem anderen burschenschafter beruflich zu helfen) stehen
- organisationen wie die jaegerinnungen, burschenschaften usw fuer den erhalt des braunen gedankengutes sorgen - ... - ...
... und natuerlich weil die sicherheitsstrukturen ihre schuetzende hand ueber all dem obgenannten halten sowie mit ihrer kontrollierten untaetigkeit in bestimmten bundeslaendern und staedten fuer ein politisches klima sorgen welches die menschen den "rettern" gegen die auslaenderhorden in die arme treibt ...
das gilt es zu aendern!!
Antwort von: Herbert G
verfasst am: 10.06.2009 22:46:37
Sorry, in welchem Land leben Sie? Nordkorea, USA?"gegen die methoden denen jetzt schon nichtstaatsbuerger, wehrlose, asylanten und angehoerige bestimmter staaten ausgesetzt sind scheinen
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Sorry, in welchem Land leben Sie? Nordkorea, USA?
"gegen die methoden denen jetzt schon nichtstaatsbuerger, wehrlose, asylanten und angehoerige bestimmter staaten ausgesetzt sind scheinen orwellsche zukunftsvorstellungen wie kindertraeumereien."
Haben Sie das Buch 1984 überhaupt gelesen?
Da sind wir ja zum Glück nicht nur weit, sondern seeeeeehr weit entfernt.
Zuviele Schlüsselpositionen in "Burschenschafterhand", wobei Sie davon ausgehen, dass Burschenschafter = Burschenschafter ist. HBP: rot
1.NR-Präsident:rot
2.NR-Präsident:schwarz HBK: rot Stv HBK:schwarz
alle Minister: rot und schwarz
de facto alle öffentlichen Ämter in Ö bis hin auf die Gemeindeebene (außer LH Kärnten) sind rot und schwarz. Was bleibt also:
Der große Putsch wird von Kärnten aus - mit medialer Unterstützung - von BZÖ und FPÖ erfolgen, die vereinzelten FPÖ-Bürgermeister in den anderen Bundesländern werden als kleine Diktatoren die Macht ergreifen, der Dorfpolizist, der ja auch sowieso schon ein Nazi ist, wird ihn dabei unterstützen.
Die Jägerinnung wird seine Kolonnnen in Marsch setzen und den Putsch durchführen. Finanziert wird all das von den überall im Land existierenden - selbstverständlich braunen - Sparvereinen.
Die Schrebergartenvereinigungen, die freiwilligen Feuerwehren und sonstigen Vereinigungen werden natürlich auch mitmachen.
Nicht zu vergessen braun unterwanderte Fußballklubs, Kegelklubs, Fanklubs und ähnliches.
Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 10.06.2009 23:36:27
"Sorry, in welchem Land leben Sie? Nordkorea, USA?" -> diese frage sollten sie sich lieber selber stellen! "Haben Sie das Buch 1984 überhaupt gelesen?Da sind wir ja zum
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"Sorry, in welchem Land leben Sie? Nordkorea, USA?"
-> diese frage sollten sie sich lieber selber stellen!
"Haben Sie das Buch 1984 überhaupt gelesen?
Da sind wir ja zum Glück nicht nur weit, sondern seeeeeehr weit entfernt."
-> das kann nur jemand sagen der nicht betroffen ist/war oder niemanden betroffenen kennt. sie wuerden/werden augen machen ...
"Zuviele Schlüsselpositionen in "Burschenschafterhand", wobei Sie davon ausgehen, dass Burschenschafter = Burschenschafter ist."
-> ja burschenschafter IST burschenschafter und bekannterweise heisst "raider" ja auch "twix" ...
"de facto alle öffentlichen Ämter in Ö bis hin auf die Gemeindeebene (außer LH Kärnten) sind rot und schwarz."
die "gemeindeebene" wird wenn die bundesebene in faschistitscher hand ist schneller "gesaeubert" sein als sie guten tag sagen koennen!
und was den abschliessenden teil betrifft der mich diffamieren, sprich gesellschaftlich ausschalten und fuer "unzurechnunsgaehig/unglaubwuerdig" erklaeren soll:
nationalratswahl oesterreich 2008 - extreme rechte (fpoe + bzoe obwohl da eigentlich auch ca die haelfte der oevp dazuzurechnen ware) wird staerkste fraktion mit 30%!!
44% der jungwaehler waehlten fpoe!!
intertionale presse nach der wahl:
„Österreich wurde von einem politischen Erdbeben erschüttert, als die neo-faschistische Rechte erstmals gemeinsam als stärkste politische Kraft des Landes aus einer Parlamentswahl hervorging.“
– The Guardian, London
„Die 30 Prozent für die Rechtsaußen-Parteien, die mit ausländerfeindlichen und Anti-EU-Positionen auf Stimmenfang gingen, sind ein atemberaubender Schlag für das politische Establishment Österreichs.“
– Daily Telegraph, London
„Starker Aufschwung der extremen Rechten in Österreich. […] Es wird sehr schwierig sein, knapp ein Drittel der Wähler zu ignorieren.“
– Le Figaro, Paris
„Die Österreicher haben beschlossen, den rechten Nationalisten den roten Teppich auszurollen.“
– El Mundo, Spanien
... ich nehme an unsere presse/medien sehen die sache weit entspannter weil sie vor lauter "schrebergartenvereinigungen", "freiwilligen fuerwehren" und "sonstigen vereinigungen" den wald vor lauter baeumen nicht sehen!
und nun entschuldigen sie mich - ich habe wichtigeres zu tun als der dritten auswahl der fpoe-propagandaschreiberlinge nachhilfe zu geben ...
Antwort von: adalpert
verfasst am: 11.06.2009 03:06:09
Welch arroganten Schwachsinn Sie wiedereinmal von sich geben.Sie wollen wie so viele abgehobene Grüne nicht kapieren, dass in einer Demokratie die Mehrheiten vom Volk gebildet werden. Solange
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Welch arroganten Schwachsinn Sie wiedereinmal von sich geben.
Sie wollen wie so viele abgehobene Grüne nicht kapieren, dass in einer Demokratie die Mehrheiten vom Volk gebildet werden. Solange Ihr Grünen weiter ohne Bodenhaftung unterwegs seid, dürft ihr Euch über die Ergebnisse nicht wundern.
Wenn Sie aus der linken Europäischen Presse zitieren beeindruckt das überhaupt nicht.
Gehen Sie einfach einmal mit offenen Augen durch Wien, lernen und begreifen Sie, aber dazu fehlt Ihnen vermutlich die Soziale Kompetenz.
Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 11.06.2009 09:29:42
... sie glauben doch nicht wirklich dass sie auf diesen sondermuell eine antwort bekommen?
Antwort von: adalpert
verfasst am: 11.06.2009 15:21:27
Ihr Grünen seid den Wählern viele Antworten schuldig geblieben, deshalb marschiert ihr Richtung 5 %. Nur weiter so!
Antwort von: cheerio
verfasst am: 10.06.2009 23:27:22
sie wissen aber schon, daß heute wieder ein tierschützer mit großem trara, abgeholt wurde, sogar die wega wurde eingeschaltet,und das kann in einem freien staat nur so passiern? die
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sie wissen aber schon, daß heute wieder ein tierschützer mit großem trara, abgeholt wurde, sogar die wega wurde eingeschaltet,
und das kann in einem freien staat nur so passiern?
die meinls und wie sie alle heissen sollten hinter schloss und riegel sitzen, die justiz vertraut aber diesen keilern, 150.000 anleger wurden nur von der meinl partie gelegt,
warum dauert es so lange bis diesen honorigen ..., der prozess gemacht wird?
mensdorff ist ein anderes beispiel, er wurde wieder in die gesellschaft eingeführt, und wird wieder jagden veranstalten, zu denen topleute vom innenministerium eingeladen werden.
die betrugsregeln wurden gelockert, damit die top bürokraten, nicht ins kriminal kommen.
sie werden doch nicht glauben, das die umfärbung der polizei nur wegen der hetz durchgeführt wurde.
diese umdreher haben viel zeit, ein zwei oder drei jahre spielen keine rolle, die zeit wird schon noch kommen, glauben diese leute.
man kann dagegen nur mit topparteien dagegen ankämpfen,
zerstrittene parteien sind für diese leute, wie obers auf dem braunen
ich würde mich nicht lässig zurück lehnen, sondern sehr wachsam sein.
gegen tierschützer einen antimafia paragraphen in stellung zu bringen zeigt wie schizophren der staat agiert.
lächerlich ihre argumentation verschiedene klubs hier ins spiel zu bringen.
der angriff auf die tierlobby sollte ein alarm zeichen sein, ein sehr lautes
Antwort von: T-Rex
verfasst am: 10.06.2009 23:48:00
Schleich di Nazi!
Antwort von: cheerio
verfasst am: 11.06.2009 09:15:40
man kann nur hoffen, daß dr.pilz solche diffamierungen entfernt.
Antwort von: Rücktritt jetzt !
verfasst am: 10.06.2009 16:46:55
Ich habe gerade gesehen, dass man auf der Homepage der Grünen den Aufruf zum Rücktritt an Hrn. Graf unterschreiben kann. Und wo kann man bitte unterschreiben, wenn man den Rücktritt
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Ich habe gerade gesehen, dass man auf der Homepage der Grünen den Aufruf zum Rücktritt an Hrn. Graf unterschreiben kann.
Und wo kann man bitte unterschreiben, wenn man den Rücktritt von Fr. Glawischnig wünscht ?
Sich selbst einbetonieren - aber andere zum Rücktritt auffordern. Wie glaubwürdig ! (Ich bin - aus unterschiedlichen Gründen - für den Rücktritt von beiden.)
Antwort von:
verfasst am: 10.06.2009 19:07:10
uiiiii... "Rücktritt jetzt"; da werden die grünen Kampfweiber gleich über dich herfallen; aber wo du recht hast hast recht.Gibts kein Pösterl für de Glawi bei
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uiiiii... "Rücktritt jetzt"; da werden die grünen Kampfweiber gleich über dich herfallen; aber wo du recht hast hast recht.Gibts kein Pösterl für de Glawi bei Greenpeace oder Global2000 wo sich die Gute entfalten kann ???
Antwort von: eva
verfasst am: 10.06.2009 19:18:46
Bist du Narrisch, ich verdiene doch viel zu gut, die SprecherInnen verdienen überdurchschnittlich gut, diesen Job behalte ich noch mindestens 10jahre,So einen job muß man sich erst
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Bist du Narrisch, ich verdiene doch viel zu gut, die SprecherInnen verdienen überdurchschnittlich gut, diesen Job behalte ich noch mindestens 10jahre,
So einen job muß man sich erst erarbeiten, habe lange genug darauf gewartet.
Meine MitkämpferInnen unterstützen mich, keine Sorge
Antwort von: Guest
verfasst am: 10.06.2009 18:46:00
Voggi, bist du´s oder nur einer seiner Jünger? Frag halt den Karas, der hilft dir sicher weiter.
Antwort von: Voggi, bist du´s oder nur einer seiner Jünger?
verfasst am: 10.06.2009 21:05:02
Tut mir leid, wenn ich Ihr simples Weltbild enttäuschen muss. Weder noch. Mir ist Voggenhuber nicht sympathisch und ich teile auch nicht seinen Europa-Optmismus. (So ist das nun mal in einer
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Tut mir leid, wenn ich Ihr simples Weltbild enttäuschen muss. Weder noch. Mir ist Voggenhuber nicht sympathisch und ich teile auch nicht seinen Europa-Optmismus. (So ist das nun mal in einer Demokratie. Aber : er arbeitet engagiert und hat viel erreicht.) Ich bin einfach ein Grüner von Anfang an, dem der Dilettantismus und die Egozentrik der jetzigen Leitung endgültig reicht und der nicht mehr bereit ist, für dieses welt-entrückte Trüppchen das Stimmvieh zu spielen. Ich bin einer des verlorenen Stimmenviertels, das die grüne LeiterInnung sich gerade bemüht, dauerhaft zu vertreiben.
Antwort von: Ospite
verfasst am: 10.06.2009 14:39:27
Warum leben Frauen bei uns im Schnitt 6 Jahre länger als Männer?
Antwort von: Physikus
verfasst am: 10.06.2009 12:22:33
Das wäre ein guter Zeitpunkt die Partei zu spalten:
In die Grünen (Pilz) und die Grüninnen (Glawi)..
dann hätte ich wieder eine politische Heimat :((
Antwort von: red Freddie
verfasst am: 10.06.2009 12:06:45
Geschätzter Herr Dr. Pilz!Lesen Sie auch die Kommentare auf Ihrer Internetseite,..oder lassen Sie die Grünbewegten gegen eine virtuelle Wand laufen??Eine Antwort würde mich freuen
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Geschätzter Herr Dr. Pilz!
Lesen Sie auch die Kommentare auf Ihrer Internetseite,
..oder lassen Sie die Grünbewegten gegen eine virtuelle Wand laufen??
Eine Antwort würde mich freuen (vielleicht hier!)
Beste Grüße, rF.
Antwort von: rw
verfasst am: 10.06.2009 16:29:09
Das sehe ich wie Sie. Ist nicht die feine Art, eine Diskussion anzuregen und sich dann zu vertschüssen, wenn es einem zu heiß wird. Gut möglich, dass Hr. Pilz Angst hat, als
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Das sehe ich wie Sie. Ist nicht die feine Art, eine Diskussion anzuregen und sich dann zu vertschüssen, wenn es einem zu heiß wird. Gut möglich, dass Hr. Pilz Angst hat, als Nächster intern abgesägt zu werden. Da hatte Hr. Haidinger schon eine andere Statur - der hat aus Zivilcourage alles riskiert. Was fragt uns eigentlich Hr. Pilz, was schief läuft - und warum sagt er es nicht selbst ? Zu feige ? Er weiß es besser als wir alle - denn er war ja immer live dabei. Er kennt den grünen Intriganten-Stadel besser - während wir nur die Spitze vom Eisberg mitbekommen.
Vielleicht auch ein Grund, warum die Grünen ein Wahldebakel nach dem anderen einfahren : weil Menschen wie Hr. Pilz zu feige sind, die Missstände öffentlich beim Namen zu nennen. Und die handelnden Personen. Weil er überall anders Missstände aufdeckt, nur nicht bei den Grünen selbst !
Antwort von: Saint Just
verfasst am: 10.06.2009 12:14:59
viel Glück Freddie :)Die Einstellung der GrünInnen:"Ihr blöden Wähler versteht uns nicht! Ihr seid zu deppat um uns zu wählen; wir GrünInnen verachten
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viel Glück Freddie :)
Die Einstellung der GrünInnen:"Ihr blöden Wähler versteht uns nicht! Ihr seid zu deppat um uns zu wählen; wir GrünInnen verachten euch"
Aber Liebe GrünInnen, eine Wahl ist kein IQ Test !!!
Antwort von: Söör Arschibald
verfasst am: 10.06.2009 12:47:13
richtig Saint Just.....seit dem ZIB Auftritt von der Frau parteivorsitzenden kenne ich auch das neue Motto der Grünen:"Hände falten, Goschn halten" :)))))Die VP verlangt schon
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richtig Saint Just..
...seit dem ZIB Auftritt von der Frau parteivorsitzenden kenne ich auch das neue Motto der Grünen:
"Hände falten, Goschn halten" :)))))
Die VP verlangt schon Gebühren da sie das Urheberrecht inne hat.
Antwort von: Konsequenzen aus der Wahlschlappe
verfasst am: 10.06.2009 11:38:56
Frau Glawischnig erklärt trotzig, sie sei die richtige Parteichefin für die Grünen.
Das stimmt auch. Zumindest aus Sicht der FPÖ. Und des BZÖ.
Antwort von: Reinhard
verfasst am: 10.06.2009 11:49:38
Sehr richtig, sie ist die richtige Parteichefin für ALLE anderen Parteien.
Diese männerfeindliche Partei sollte von echten Grünen wie Josef Buchner etc. ersetzt werden.
Antwort von: ein widerspruch in sich
verfasst am: 10.06.2009 11:12:15
wäre es, wenn der durchschnittsösterreicher grün wählen würde, weil er nicht grün denkt. selbständiges denken, selbstbestimmung sind ihm fremd. er ist es gewohnt,
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wäre es, wenn der durchschnittsösterreicher grün wählen würde, weil er nicht grün denkt. selbständiges denken, selbstbestimmung sind ihm fremd. er ist es gewohnt, daß der bürgermeister ihm sagt, was er zu tun und zu lassen hat und was richtig und was falsch ist. und die bürgermeister sind hauptsächlich schwarz und haben gar kein interesse an selbständigen und selbstbewußten bürgern. und solche leithammel sucht der durchschnittsösterreicher. das zu ändern ist ein langwieriger prozess.
würden die grünen so auftreten wie die övp-herrschaften - BITTE BITTE NICHT, wären sie nicht mehr grün.
an alle voggi-fans und pseudo-grünen hier im forum:
wie eva. g. ganz richtig sagt: grünwähler wählen inhalte, nicht personen. die inhalte sollten aber von charakterlich einwandfreien personen vertreten werden. ich kann mir gut vorstellen, in welche hasstiraden all die voggi-fans und frauenhasser ausbrechen würden, würden sich eva g. & co. sich so verhalten wie voggenhuber.
und: ja, frauen müssen in dieser testosteron-geschädigten welt in allen bereichen gefördert werden, aber richtige frauen, nicht pseudofrauen wie maria fekter, susanne winter und barbara rosenkranz.
ich würde mir von PP ein eindeutiges statement dazu wünschen.
Antwort von: adalpert
verfasst am: 11.06.2009 03:17:44
Richtige Frauen???
Trauen Sie sich, das genauer zu definieren.
Und vielleicht auch Pseudofrauen???
Wetten Sie treuen sich nicht!!
Antwort von: @adalpert
verfasst am: 11.06.2009 11:50:02
Sie haben recht, "richtig" ist ein schwammiger begriff. ich meine damit selbstbestimmte frauen. mit pseudo-frauen meine ich jene, die man(n) steuert, und das ist diesen frauen
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Sie haben recht, "richtig" ist ein schwammiger begriff. ich meine damit selbstbestimmte frauen. mit pseudo-frauen meine ich jene, die man(n) steuert, und das ist diesen frauen wahrscheinlich gar nicht bewußt.
würde mich interessieren, warum das zu definieren Ihrer meinung nach mut erfordert.
Antwort von: adalpert
verfasst am: 11.06.2009 15:32:56
Welch eine arrogante Selbstüberschätzung ihrerseits, sich das Recht herauszunehmen, das "RICHTIGE" Frauenbild zu definieren. Dieses arrogante Emanzentum ist leider in der
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Welch eine arrogante Selbstüberschätzung ihrerseits, sich das Recht herauszunehmen, das "RICHTIGE" Frauenbild zu definieren. Dieses arrogante Emanzentum ist leider in der derzeitigen GrünInnenführung weit verbreitet und wird der grünen Bewegung viel Schaden anrichten.
Zu ihrem jämmerlichen Erklärungsversuch von Pseudofrauen.
Eine Barbara Rosenkranz oder Marlies Fekter sind ganz sicher keine Freuen, die man(n) steuert sondern die dies eher umgekehrt tun. Diese Frauen sind keine Emanzen, sondern selbstbewusst und gleichberechtigt, ein kleiner aber feiner Unterschied.
Antwort von: Zustimmung
verfasst am: 10.06.2009 19:10:06
ja, ist leider so, daß in ländlichen Gemeinden kaum Raum ist für eigene Gedanken. Denkt jemand anders als die Häuptlinge wird er ausgegrenzt und ist gut beraten, in die Stadt
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ja, ist leider so, daß in ländlichen Gemeinden kaum Raum ist für eigene Gedanken. Denkt jemand anders als die Häuptlinge wird er ausgegrenzt und ist gut beraten, in die Stadt auszuwandern. Das ist Tatsache und nicht Arroganz. Ich bin vor 10 Jahren von Wien auf's Land gezogen und habe dieselben Erfahrungen gemacht. In Wien kann man leicht eine abweichende Meinung haben, man findet immer Gleichgesinnte. Auf dem Land wird man damit seines Lebens nicht mehr froh.
Lösung: vor Ort stärker präsent sein und grüne Ideen von Mensch zu Mensch schmackhaft machen?
Antwort von: Grünwählerin
verfasst am: 10.06.2009 18:29:45
Dem kann ich nur 100 % zustimmen!!
Antwort von: cheerio
verfasst am: 10.06.2009 17:40:07
grünwähler wählen inhalte und nicht personen? sie meinen jede person kann jeden inhalt vom zettel herunter lesen?warum testet man in der werbeindustrie"wer die message am besten
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grünwähler wählen inhalte und nicht personen? sie meinen jede person kann jeden inhalt vom zettel herunter lesen?
warum testet man in der werbeindustrie"wer die message am besten rüberbringt"?
sie und die glawitruppe sollten das seminar"werbung und verkauf" absolvieren.mit diesem slogan" inhalt vis a vis person",kann man keine erfolge einfahren, es ist zu antiquiert, da habt ihr tief in großmutter nähkastl geschaut und diese strategie gefunden?
mit solchen nullerln in marketing haben die anderen parteien ihr vergnügen und ihr werdet weiter verlieren.
was hier passiert ist "learning on the job",
das kann man bei 20igjährigen akzeptieren, nicht aber bei personInnen ,
die schonn 40ig oder älter sind,
entweder ich habe das zeug politikerIn zu sein oder nicht,
pilz, öllinger,voggenhuber habens ,
vdb, glawi und konsorten haben es ganz einfach nicht,
und sollten sich eigentlich aus diesen positionen verabschieden.
Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 10.06.2009 23:56:26
"van der bellen hat nicht das zeug zum politiker??? HAAAHHAAAA hAAAAHHAAA HHHAAAAhhhaaaa der witz des jahrhunderts!!!! alleine die praesenz, die art zu sprechen und dann vor allem die
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"van der bellen hat nicht das zeug zum politiker???
HAAAHHAAAA hAAAAHHAAA HHHAAAAhhhaaaa
der witz des jahrhunderts!!!!
alleine die praesenz, die art zu sprechen und dann vor allem die durchdachten inhalte von vdb bei diversen diskussionsrunden im fernsehen liessen ALLE uebrigen teilnehmer wie fuenftklassige statisten wirken.
vdb ist der groesste politiker den dieses land je hervorgebracht hat!! bezeichnend fuer das land dass nicht mehr aus ihm geworden ist!!!!
cheerio - bitte gehen sie in ihren keller und kommen sie die naechsten 100 jahre nicht mehr raus - danke!!!
Antwort von: Remis
verfasst am: 15.06.2009 17:58:30
"Quo vadis" - jetzt ist mir einiges klar - natürlich muss Dir der VdB gefallen - der spricht so langsam dass sogar Du ihn verstehst - ansonsten ist Dein Beitrag das Dümmste was
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"Quo vadis" - jetzt ist mir einiges klar - natürlich muss Dir der VdB gefallen - der spricht so langsam dass sogar Du ihn verstehst - ansonsten ist Dein Beitrag das Dümmste was man so in der letzten Zeit gelesen hat - und das will was heissen!! FFreundschaft!!
Antwort von: cheerio
verfasst am: 11.06.2009 10:20:16
lieber quo-vadis-austria,da die meisten deiner postings meist negativ beantwortet werden,sollte dir zu denken gebendu wirst doch nicht behaupten, daß alle antworten falsch seien, und nur du die
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lieber quo-vadis-austria,
da die meisten deiner postings meist negativ beantwortet werden,
sollte dir zu denken geben
du wirst doch nicht behaupten, daß alle antworten falsch seien, und nur du die absolute wahrheit vertrittst.
glaube weiter an dich, lerne auch nichts dazu,bleib wie du bist,
aber kommentiere bitte meine postings nicht mehr.
ich glaube nicht, daß ich den eindruck vemittle, die absolute wahrheit gepachtet zu haben.
wenn du glaubst, vdb sei so großartig, dann ist das dein recht, aber nicht jeder muss sie teilen.
Antwort von: Sir Archibald
verfasst am: 15.06.2009 13:55:44
ich misch mich in eure streiterei wirklich nicht ein,halte aber vdb.für einen grossartigen volksvertreter nicht für einen politiker mit aalglatter verlogenen zunge,wie die meisten dieser
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ich misch mich in eure streiterei wirklich nicht ein,halte aber vdb.für einen grossartigen volksvertreter nicht für einen politiker mit aalglatter verlogenen zunge,wie die meisten dieser ungustiösen vögel in unserer republik.herr van der bellen hat meine tiefste hochachtung und ehrerbietung gerade weil er sich nicht wie ein poliiker benimmt.hätten wir nur mehrere solche ehrenmänner ,es würde diesem schönen land guttun ...........glauben sie mir.
Antwort von: Steffi
verfasst am: 10.06.2009 20:47:56
Nur VerpackungDu gehst beim Einkaufen wohl auch nur nach der hübschen Verpackung und weil es dir in der Werbung im TV als das bessere Produkt serviert wird. Wenn hinterher weniger drin ist oder
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Nur Verpackung
Du gehst beim Einkaufen wohl auch nur nach der hübschen Verpackung und weil es dir in der Werbung im TV als das bessere Produkt serviert wird. Wenn hinterher weniger drin ist oder es schlechtere Qualität als beim Diskonter hat, kannst Dich aufregen, so du es denn überhaupt merkst...
Sowas sollte man eigentlich bald einmal durchschauen, es haben ja nicht nur 16jährige gewählt.
Manche kaufen auch teuer, um ihr Selbstwertgefühl aufzupolieren und kommen sich auch noch ur-cool dabei vor - nervig...
Und sich jetzt so aufzuspielen fällt bei mir in die Kategorie "Pubertär"
Antwort von: GRÜN ist kein waschmittel
verfasst am: 10.06.2009 19:32:24
das raffiniert beworben mit größtmöglichem profit verkauft werden soll. grün ist eine geisteshaltung. grünwähler wählen nicht nur inhalte sondern auch werte. mir
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das raffiniert beworben mit größtmöglichem profit verkauft werden soll. grün ist eine geisteshaltung. grünwähler wählen nicht nur inhalte sondern auch werte. mir ist es lieber, die grünen bleiben authentisch (da hat allerdings eine haltung à la voggi nichts verloren) und haben weniger stimmen, als sie verkaufen die wähler so wie alle anderen parteien für blöd.
und: leute, die eine demokratische wahl für ein fußballmatch halten und beleidigt reagieren und nach abwahl schreien, wenn ihr team nicht gewinnt, haben irgendetwas nicht ganz verstanden.
testosteron und östrogen: hier geht es nicht darum, was besser ist. hier geht es darum, ein gleichgewicht zu schaffen, nicht nur um der frauen willen, ... für jemanden, der fähig ist, die dinge ganzheitlich zu betrachten, ist das selbstverständlich und dringend notwendig. dieses gleichgewicht ist noch lange nicht erreicht, weder in österreich, noch in europa, noch weltweit. gott sei dank gibt es genug männer bei den grünen, die dieses thema ganz gelassen so sehen wie es ist, ohne impotent zu werden.
Antwort von: GRÜN ist ein Brechmittel
verfasst am: 10.06.2009 20:38:30
was btte ist an den Grünen noch authentisch?????????
Antwort von: cheerio
verfasst am: 10.06.2009 20:36:54
sie wollen es nicht verstehen, mit ihrer authentizität bleiben sie über,ich will meinen wählerInnen etwas vermitteln, wenn ich das nicht kann dann kann ich baden gehen, .hätte
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sie wollen es nicht verstehen, mit ihrer authentizität bleiben sie über,
ich will meinen wählerInnen etwas vermitteln, wenn ich das nicht kann dann kann ich baden gehen, .
hätte freda meissner-blau, so gedacht, gäbe es heute keine grünen.
wenn sie das nicht verstehen und die grünen auch diesen weg gehen, dann wird es eng.
jemand der eine solche organisation führen will braucht sehr viel fingerspitzen gefühl, aber wer hat das heute bei den grüninnen?
aber auch vdb hattes es nicht.
hier ist sehr viel psychologie im spiel, aber sie verwechseln testosteron mit palatschinken.
sie haben einen riesenkomplex, welcher mann spricht von testosteron und impotenz etc.
sicher kein bewusster mann, warum soll man man über so etwas reden?
wieder, etweder man hat es oder nicht, haben sie es ?
was hat selbstbewusst mit impotenz zu tun?
wenn sie so genau bescheid wissen, wie erklären sie sich, dass es auch so etwas wie ein karzinom gibt, sowohl bei den frauen als auch bei männern und bei beiden kann impotenz auftreten,
verlässt man dann seinen partner? ich würde meinen man steht zu seinem partnerIn,
und wo ist jetzt ihr problem?
Vielleicht sollten sie mit einer therapeutin über ihre problem sprechen,
anstatt ihre frustration in diesem forum auszubreiten
Antwort von:
verfasst am: 10.06.2009 13:17:27
"Ein Widerspruch in sich wäre es, wenn der durchschnittsösterreicher grün wählen würde, weil er nicht grün denkt. selbständiges denken, selbstbestimmung sind
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"Ein Widerspruch in sich wäre es, wenn der durchschnittsösterreicher grün wählen würde, weil er nicht grün denkt. selbständiges denken, selbstbestimmung sind ihm fremd."
Das ist ja ganz eine neue Denkrichtung : "Je weniger Österreicher uns wählen, umso richtiger liegen wir." Wunderschön auch die hohe "Achtung", die hier dem "Durchschnittsösterreicher" entgegengebracht wird. Und dann wundert man sich, wenn man von Menschen nicht gewählt wird, denen man mit einer derart unfassbar dämlichen Arroganz entgegentritt ?
Antwort von: BRCECC9T
verfasst am: 10.06.2009 11:57:55
geschätzte "ein widerspruch in sich" so eine geballte Ladung Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Und geschätzte XX, was sind die Inhalte der Grünen?? XX besser
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geschätzte "ein widerspruch in sich" so eine geballte Ladung Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Und geschätzte XX, was sind die Inhalte der Grünen?? XX besser als XY Östrogen ist besser als Testosteron!?!? und die Wirklich grünen Themen bleiben auf der Strecke, wann haben die Grünen zu Euratom stellung genommen, zu CERN, zur GenTechnik (Mais, Kartoffeln), ökologischen Themen, den Unsinn mit dem BioSprit. Ich werde die Grünen wieder wählen wenn sie Grüne Anliegen vertreten!!! Zur Zeit ist das nicht der Fall.
Antwort von:
verfasst am: 10.06.2009 11:27:57
ich stimme dem zu. begonnen hat es, als die schwarzgrünen "verhandlungsgespräche" von begleittexten garniert wurden, die über die befindlichkeiten der verhandelnden auskunft
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ich stimme dem zu. begonnen hat es, als die schwarzgrünen "verhandlungsgespräche" von begleittexten garniert wurden, die über die befindlichkeiten der verhandelnden auskunft gaben, aber die verhandlungsinhalte tabuisierten. fortgesetzt hat es sich mit dem herunterbeten der "äquidistanz", die stets auf inhaltliche detaillierung verzichtete und breiten interpretationsspielraum bot. geendet hat es mit dem zuwanderungs-punkteprogramm präsentiert von terejzia und mit vdbellens unermüdlichem wiederholen der unbescholtenheit als voraussetzung für humanitäres bleiberecht.
die grünen haben sich auf ein niveau herabziehen lassen, auf dem sie nichts zu gewinnen haben. sie sollen nicht sagen, sie wären nicht gewarnt worden von vielen, die ein sehr weites stück mit ihnen gegangen waren!
Antwort von: Ben Hemmens
verfasst am: 10.06.2009 11:20:53
wie eva. g. ganz richtig sagt: grünwähler wählen inhalte, nicht personen. - das stimmt erstens nicht. sie haben vielfach van der bellen gewählt.- in graz haben sie etliche
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wie eva. g. ganz richtig sagt: grünwähler wählen inhalte, nicht personen.
- das stimmt erstens nicht. sie haben vielfach van der bellen gewählt.
- in graz haben sie etliche spitzenkandidatInnen wenig gewählt, seit der entdeckung von lisa rücker geht es bergauf
- dass nur 11% grün wegen lunacek gewählt haben, ist ein einmalig niedriger wert und bestätigt nur was jeder sehen kann: vom auftreten und der ausstrahlung her ist lunacek ein nischenprodukt.
zweitens ist aber in der europapolitik ein inhaltlicher umbruch passiert. ich stimme als erster der entsorgung voggenhubers zu wenn jemand kommr ,de oder die ihn inhaltlich ersetzen kann. weit und breit ist keineR in sicht.
Antwort von: rw
verfasst am: 10.06.2009 11:05:12
Sehr geehrter Herr Peter Pilz, Stimmt es, dass die grüne Parteiführung bereits vor der Listenplatz-Wahl gegen Hrn. Voggenhuber intern intrigiert hat und Delegierte in die Richtung zu
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Sehr geehrter Herr Peter Pilz,
Stimmt es, dass die grüne Parteiführung bereits vor der Listenplatz-Wahl gegen Hrn. Voggenhuber intern intrigiert hat und Delegierte in die Richtung zu beeinflussen versucht hat, dass sie Hrn. Voggenhuber abwählen ?
Ist es möglich, dass Sie auch diesbezüglich einschlägige Mails veröffentlichen - und nicht nur die von Hrn. Strasser ? (Wobei ich die Veröffentlichung der Innenminister-Mails gut und wichtig finde - um nicht missverstanden zu werden.)
Kurz : stimmt es, dass die grüne Parteiführung die derzeitige Selbstzerfleischung der Grünen durch ihre interne Intrige gegen Hrn. Voggenhuber selbst vom Zaun gebrochen hat ?
Antwort von: AB8UQAAN
verfasst am: 10.06.2009 12:02:11
bravo, rw - stimmt haargenau!S.g.Herr Dr.Pilz - wann veröffentlichen Sie die emails der grünen Parteiführung??? Nur der Fairniss wegen, oder sind die grünen auch zu einer miesen
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bravo, rw - stimmt haargenau!
S.g.Herr Dr.Pilz - wann veröffentlichen Sie die emails der grünen Parteiführung??? Nur der Fairniss wegen, oder sind die grünen auch zu einer miesen Traditionspartei a'la SP,VP verkommen????
Antwort von: Michael
verfasst am: 10.06.2009 11:05:02
Auch ich hab bei der letzten EU Wahl grün gewählt, weil ich geglaubt hab es geht wirklich um "grüne" Themen. Diesmal ist mir da aber sehr viel abgegangen bei dieser Partei.
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Auch ich hab bei der letzten EU Wahl grün gewählt, weil ich geglaubt hab es geht wirklich um "grüne" Themen. Diesmal ist mir da aber sehr viel abgegangen bei dieser Partei. Vor allem Umwelt, Erneuerbare Energie und Wirtschaftskriese wurden fast vollständig ignoriert. Dafür ging es um ein bischen Sozialpolitik und Umverteilung. Die Grünen sind leider zu Salonkommunisten verkommen. Unsere Weltkugel als Thema existiert einfach nicht mehr. Eingie Beispiele gefällig:
1.Ökostromgesetz: Wurde erneuert und in Österreich voriges Jahr beschlossen. Liegt in Brüssel auf Eis. Dieses für unsere Umwelt und die erneuerbare Energie so wichtige (wenn auch lang nicht so gute wie in Deutschland) wird von keiner Partei vorangetrieben, auch nicht von den Grünen. Was ist da los
2. Wirtschaftskriese: Eine altvatrische Umverteilungsdiskussion wird das Problem nicht lösen. Wir brauchen neue Inovative Ansätze, die vor allem auch die Eigeninitativen stärker fördert, und Klein- und Mittelbetriebe unterstützt. Wegnehmen ist da der falsche Ansatz!
3. Milchbauern: Diese Gruppe der LAndwirte (von denen sehr viele in Ö auch Biobauern sind) hat momentan sehr große Probleme. Wo sind die Grünen die sich für die Biobauern und ihren Bestand einsetzen.
usw.: Transit, Bankenkriese, große Familien, langfristiges Denken...
alles Themen die die Grünen einmal verfolgt haben. Nix mehr davon hört man.
Was man hört sind Themen die den meisten Menschen wurst sind: Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, Umverteilung, Personaldiskussionen...
Das ist für mich nicht mehr die Grünpartei die ich als LAndwirt und Kleinunternehmer im Bereich der Erneuerbaren Energie dringend bräuchte!
Antwort von: jörg
verfasst am: 10.06.2009 08:44:07
sehr geehrter Herr Pilz ! Ich habe mir als ehemaliger grünwähler (ca.1994-2007) sehr wohl gedanken gemacht, wem ich meine stimme gebe, und bin zum schluß gekommen, diesen grünen
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sehr geehrter Herr Pilz !
Ich habe mir als ehemaliger grünwähler (ca.1994-2007) sehr wohl gedanken gemacht, wem ich meine stimme gebe, und bin zum schluß gekommen, diesen grünen kann und will ich nicht wählen.
1.) die themenlage wäre perfekt für die grünen gewesen. es war fast so, dass der wahlgott einen elfer für die grünen aufgelegt hat. aber der elfer wurde verschossen. warum ? war es ersichtlich für was die grünen standen ?? außer einem vorwärts grün, wo die frauen die fahnen halten, und das volk am boden liegt ? ich habe noch nie so ein schlechtes wahlplakat gesehen. das stand für nix.
2.) die politische lage war in europa pro grün, wenn sogar die ftd eine wahlempfehlung für grün abgibt. aber österreich ist nicht europa. war es dem wähler bewußt um was es eigentlich ging ????
ohne brüssel geht nichts mehr, die normen werden europäisiert, das betrifft uns immer mehr, sorgt aber auch für gerechtigkeit. aber es passiert auch schwachsinn. irgendwie kam es vor, dass durch die hetzgeschichte, rechte parolen die grünen nocht gehört wurden, (weil sie nichts zu sagen haben???)
3.) die politische lage wäre nicht gegen die grünen gewesen. aber es weiß keiner für was die grünen stehen. der herr prof. war/ist ein ausnahmepolitiker, der sich in seiner ruhigen, fachlichen art durchsetzte. der auch anschnitt, das es zu einschnitten kommt, obwohl er danach der buhmann war (konfrontation zur wahl2008). der herr prof. hat eine glaubwürdigkeit, die halt eine eva oder eine frau luna...(wie hieß die?) nicht hat, bzw. erarbeitet hat.
mittlerweile stehen die grünen nicht mehr für vernünftige politik, sind nicht mehr eine gesunde ischung aus vernünftigen, auch radikalen politikern, die einen anderen weg aufzeigen, oder wie sie herr pilz, schonungslos aufdecken. sondern es gleicht eher eine politik-casting show. so ala österreich sucht die grünenobmannin.
danach wunderbar gestylt und alle kanten abgeschliffen, von politikberatern. eine einheitspolitikerin.
4.) da gebe ich ihnen absolut recht. stellen sie sich selbst kritische fragen. überdenken sie das bild der rünen in der öffentlichkeit. was hat vanderbellen ausgestrahlt, was strahlen die grünen derzeit aus. für was stehen die grünen ? irgendwie kommt ihr mir jetzt orientierungslos vor. wir wollen regieren, um alle mittel, aber ????
und die nächste frage, gibt es noch männer bei den grünen ? oder vielen alle der quote zum opfer ???
Antwort von: Ideentreibhaus
verfasst am: 10.06.2009 08:40:48
eure Reaktion zu den Äußerungen von Graf hat man jedenfalls in der Öffentlichkeit nicht genügend mitgekriegt! Für mich war die schlechte Wahrnehmung von den Grünen dazu
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eure Reaktion zu den Äußerungen von Graf hat man jedenfalls in der Öffentlichkeit nicht genügend mitgekriegt! Für mich war die schlechte Wahrnehmung von den Grünen dazu ein Grund darüber nachzudenken, das erste Mal in meinem Leben nicht mehr grün zu wählen...
Antwort von: Sigi
verfasst am: 10.06.2009 05:35:29
Lieber Peter,es dürfte mittlerweile klar sein, dass es bei Euch zu verkopft wurde, Bauchgefühl und Charisma wurden über die Gremien und erweiterten Parteivorstände wegdiskutiert.
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Lieber Peter,
es dürfte mittlerweile klar sein, dass es bei Euch zu verkopft wurde, Bauchgefühl und Charisma wurden über die Gremien und erweiterten Parteivorstände wegdiskutiert. Eine andere Linie wird sich wahrscheinlich nicht ohne neue Personen machen lassen. Aber: Zeigt, dass die Grünen so eine Situation besser machen als die anderen: Ermöglicht den Wechsel für die Betroffenen mit Würde und Wahrung des Gesichts.
Antwort von: Maria Schneider
verfasst am: 10.06.2009 02:32:18
Frage 1.b Können die Grünen die Themen, die sie haben, kommunizieren? Nein, sie werden in Broschüren, hinter Floskeln und Buzzwords gut versteckt. Und in den Parteibüros, nach dem
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Frage 1.b Können die Grünen die Themen, die sie haben, kommunizieren? Nein, sie werden in Broschüren, hinter Floskeln und Buzzwords gut versteckt. Und in den Parteibüros, nach dem Motto: Wer nicht zu uns kommt, ist selber schuld.
1.c Liegt das an der Komplexität der Sachverhalte? Nein, siehe Europa, siehe Obama: Andere können es auch.
Die Zeit, die grüne Kommunikation neu zu erfinden, ist jetzt. Nicht erst 2 Monate vor der nächsten Wahl. Vielleicht sollte man ja auch mal darüber nachdenken, das Wahlkampfmanagement auswechseln?
Antwort von: martin grossberger
verfasst am: 10.06.2009 01:43:12
wahlniederlagen analysieren, umdenken, neuanfang.....jajaja. es ist nunmal nicht mehr so, dass ihr bei der europawahl zeigen konntet, wie horizontmässig erhaben ihr über die halbkriminellen
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wahlniederlagen analysieren, umdenken, neuanfang.....jajaja. es ist nunmal nicht mehr so, dass ihr bei der europawahl zeigen konntet, wie horizontmässig erhaben ihr über die halbkriminellen ultrarechten seid, die ohnehin von früh bis spät nur fraktur denken.
FPÖ ist eben nicht so anti-EU, wie das dargestellt wird. ihr solltet endlich aufhören zu überlegen, wie ihr euch "besser rüberbringen" könnt. es ist doch wie im leben. die karten liegen ohnehin am tisch, und solang man sich nicht "ÄNDERT", hat es keinen sinn zu behaupten, man hätte sich geändert.
Lest Ulfkotte, schaut giordano, und ihr erkennt, dass die FPÖler hierzulande als einzige dinge sagen, die in deutschland linke spatzen schon vom dach pfeifen martin
Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 10.06.2009 02:11:45
Bloß weil Rechtspopulisten stets genügend Dumme finden, die sie wählen, heißt das noch lange nicht, daß es ein Fehler der Grünen wäre, sich nicht auf dasselbe
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Bloß weil Rechtspopulisten stets genügend Dumme finden, die sie wählen, heißt das noch lange nicht, daß es ein Fehler der Grünen wäre, sich nicht auf dasselbe dumme Niveau zu begeben.
Antwort von: Saint Just
verfasst am: 10.06.2009 12:11:36
Ahh, der Herr Küchenjurist, ein profilierter Grüninnenversteher :))))
Antwort von: Dominik W.
verfasst am: 10.06.2009 00:08:26
Lieber Herr Pilz, sie haben absolut recht, dass die Grünen die Schuld bei sich suchen sollten. Ich als liberaler Mensch wäre durchaus geneigt mich mit den Grünen anzufreunden, aber 3
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Lieber Herr Pilz,
sie haben absolut recht, dass die Grünen die Schuld bei sich suchen sollten.
Ich als liberaler Mensch wäre durchaus geneigt mich mit den Grünen anzufreunden, aber 3 Sachen stören mich massiv, sofdass ich lieber einen Populisten wie Hans Peter Martin gewählt habe:
1) Man hat das Gefühl die Grünen sind nur noch eine Pro-Ausländer Partei. Es wirkt teilweise richtig weltfremd, wenn man sich die Asylpolitik der Grünen anschaut. Natürlich sind die Lösungen auch nicht bei einer FPÖBZÖ zu finden, die Warheit liegt wie so oft in der Mitte.
2) Das herablassen auf das tiefe Niveau der anderen Parteien, im speziellen SPÖ/FPÖ - damit stellt ihr euch auf eine Ebene.
3) Das abweichen der eigentlichen grünen Kernthemen. Wo sind die ursprünglichen Umweltthemen? Die sind viel zuwenig präsent und wenn sind sie teilweise weltfremd (was Autofahrer betrifft zb).
Kurz gefasst: Eine Grüne Partei JA, eine Partei die nur pro Immigranten ist ein "flaggerl fürs Gackerl" nimmt - NEIN.
Ihr schöpft lange nicht das Potenzial aus und das ist sehr schade - weil Österreich eine echte grüne Partei gut brauchen könnte.
-> Aber keinen Abklatsch der SPÖ, der die SPÖ links aussen überholt...
liebe Grüsse, Dominik W.
Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 10.06.2009 01:38:21
Grünpolitik ohne kompromißloses Eintreten für Grundrechte halte wiederum ich für undenkbar. Der Umgang mit den Rechten der Ausländerinnen als schwächste
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Grünpolitik ohne kompromißloses Eintreten für Grundrechte halte wiederum ich für undenkbar.
Der Umgang mit den Rechten der Ausländerinnen als schwächste Bevölkerungsgruppe ist der Prüfstein für die Grundrechtskultur im allgemeinen.
Grundrechte sind unteilbar; jedes Grundrecht, das Ausländerinnen genommen wird, fehlt uns à la longue auch selber.
Antwort von: Andrea
verfasst am: 10.06.2009 02:05:09
Schön gesagt! Bei Recht und Gerechtigkeit gibt es kein "ein bisschen".Inländer ein bisschen mehr bevorzugen und Ausländer dafür ein bisschen mehr quälen. Oder wie
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Schön gesagt! Bei Recht und Gerechtigkeit gibt es kein "ein bisschen".
Inländer ein bisschen mehr bevorzugen und Ausländer dafür ein bisschen mehr quälen. Oder wie stellt man sich das bei den Rechten vor?
Antwort von: Anton Aushecker
verfasst am: 10.06.2009 09:21:39
Ich zähle mich zum liberalen bürgerlichen Lager und garantiert nicht zum rechten. ABER: Die FPÖ zeigt Probleme auf, die die Bürger auf der Straße tatsächlich erleben.
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Ich zähle mich zum liberalen bürgerlichen Lager und garantiert nicht zum rechten. ABER: Die FPÖ zeigt Probleme auf, die die Bürger auf der Straße tatsächlich erleben. Genau deshalb zeigt die FPÖ als reinste populistische Partei diese Themen auch auf. Lösungen bietet sie keine an.
Die Replik der Grünen ist aber ein Beißreflex. Statt Lösungen für die Probleme anzubieten, werden die angegriffen, die die Themen ansprechen.
Es steht absolut außer Diskussion, dass Menschenrechte unteilbar sind und JEDER Mensch das Recht auf ein faires Verfahren hat.
Es berührt meiner Meinung nach aber überhaupt keine Menschenrechte, wenn von Migranten bzw. Asylwerbern verlangt wird, gewisse Normen hier einzuhalten, beispielsweise im Umgang mit Frauen. Auch das Lernen der deutschen Sprache sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Kurz gesagt, es muss einfach erlaubt sein, gewisse Regeln aufzustellen und die Einhaltung dieser Regeln auch einzufordern, ohne gleich mit der Nazikeule erschlagen zu werden. Gleichzeitig muss man sich erwarten können, dass diese Regeln im Einklang mit der Menschenrechtskonvention stehen und Verfahren fair und vor allem zügig erledigt werden.
Ich bin im Übrigen auch der Meinung, dass es absolut notwendig wäre, die Arbeitsbewilligung an die Niederlassungsbewilligung zu knüpfen und wir uns dadurch zahlreiche gesellschaftliche Probleme ersparen könnten.
Also liebe Besserwisser: Statt euch immer am politischen Gegner aufzureiben wäre es sinnvoller, die besseren Lösungen anzubieten, diese klar zu kommunizieren und auch für einfache Leute verständlich klar zu machen, welche VORTEILE sie hätten, wenn sie Grün wählen.
Viele Menschen sind einfach, aber nicht automatisch dumm. Dumm sind nur die, die so wie Eva G gestern wieder in der ZIB2 glauben, dass die grünen Themen eh nur wieder einmal schlecht vermittelt wurden. Sie wurden nämlich GAR NICHT vermittelt. Indirekt wurde auch wieder einmal der Wähler beschimpft, dass er offenbar zu dumm sei, das zu verstehen, was man ihm vorsetzt.
Ja, dann bitte nicht wundern, wenns nicht klappt.
Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 10.06.2009 17:04:04
Zitat: "es muss einfach erlaubt sein, gewisse Regeln aufzustellen und die Einhaltung dieser Regeln auch einzufordern" Kein Problem, wenn die eingeforderten Regeln dann auch für alle
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Zitat: "es muss einfach erlaubt sein, gewisse Regeln aufzustellen und die Einhaltung dieser Regeln auch einzufordern"
Kein Problem, wenn die eingeforderten Regeln dann auch für alle gelten, einschließlich derjenigen, die sie eingefordert haben.
Alles andere wäre Chauvinismus.
Antwort von: PW
verfasst am: 10.06.2009 00:07:55
Also die kampange der gruenen war diesmal noch schwaecher als sonst. Vorwaerts gruen? Eine anspielung auf ein franzoesisches bild die vielleicht 100 leute in oesterreich verstehen? Wer dachte dass
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Also die kampange der gruenen war diesmal noch schwaecher als sonst. Vorwaerts gruen? Eine anspielung auf ein franzoesisches bild die vielleicht 100 leute in oesterreich verstehen? Wer dachte dass dies eine gute idee waere? Ich mein selbst die fpoe schafft es themen auf ihre plakate zu schreiben (auch wenn diese themen hassthemen sind), wieso schaffens die gruenen nicht?
Eine positionierung als protestpartei, und eine unzynische einfache themenkampange wuerden den gruenen sicher helfen. So hingehen wirds immer weiter berg ab gehen.
Antwort von: Robert
verfasst am: 09.06.2009 23:57:30
Lieber Peter!Deine Arbeit in Ehren, aber hier eine Fundamentalkrtik:Was die Grünen Themen in den 70er/80er waren und Euch Wähler und breites Interesse gebracht hat war die Umwelt. JETZT
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Lieber Peter!
Deine Arbeit in Ehren, aber hier eine Fundamentalkrtik:
Was die Grünen Themen in den 70er/80er waren und Euch Wähler und breites Interesse gebracht hat war die Umwelt. JETZT WÄRE ES DIE NEUE ARMUT; DIE PRAKTIKEN DES AMS (Zwangskurse + willkürliche Bezugssperren), DATENMISSBRAUCH bei KURSVERANSTALTERN etc etc etc
Ein weißer Fleck in der österreichischen Politik. Hier noch das neue VOKSBEGEHREN, das vom ORF + Publikumsrat totgeschwiegen wird.
http://www.sozialprojekte.de/projekt/pro-1255
Antwort von: Andrea
verfasst am: 10.06.2009 00:22:41
Hallo Robert!Vollkommen richtig, genau darum gehts! Armutsbekämpfung und Mindestsicherung durch Umverteilung wäre jetzt das A&O. Und Reformen für diese inhumanen Ämter sicher
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Hallo Robert!
Vollkommen richtig, genau darum gehts! Armutsbekämpfung und Mindestsicherung durch Umverteilung wäre jetzt das A&O. Und Reformen für diese inhumanen Ämter sicher auch. Das AMS ist berühmt für seine brutalen, willkürliche Sperren, die Familien in Not bringen. Außerdem fehlen brauchbare Fortbildungseinrichtungen und Arbeitlose haben mancherorts lange Wartezeiten.
Die Grünen sind ohnehin ständig dabei das soziale Profil zu schärfen, aber sie stehen damitbei Abstimmungen im Parlament leider allein und und bekommen zu wenig Wählerstimmen. Das liegt aber auch an den Wählern, den Medien und am Voggenhuber-Freundeskreis, die lieber um Macht und Posten streiten, statt nachzudenken, was sie damit bei anderen anrichten.
Der Schwerpunkt muss jetzt in der Krise, unbedingt auf Sozialthemen gelegt werden, der Sozialstaat wurde immer mehr abgebaut.
Ein neues, grünes Konzept für mehr soziale Gerechtigkeit: http://www.vielstimmig.at/?inhalt=Soziale_Gerechtigkeit&id=8-0-0
Antwort von: Georg
verfasst am: 09.06.2009 23:22:03
Wir haben Frau Glawischnik eben in der ZIB2 gesehen. Bei aller Liebe: Sie ist einfach nicht geeignet für diesen Job. Hoffen wir, dass sie es einsieht und geht. Wenn große
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Wir haben Frau Glawischnik eben in der ZIB2 gesehen. Bei aller Liebe: Sie ist einfach nicht geeignet für diesen Job. Hoffen wir, dass sie es einsieht und geht. Wenn große Wählergruppen mit der Parteispitze unzufrieden sind oder wegen genau dieser Spitze nicht mehr Grün wählen, dann macht ein verzweifeltes "Schluß mit den Personaldiskussionen" nichts besser.
Antwort von: Ben Hemmens
verfasst am: 10.06.2009 00:05:12
Die Personaldebatte sollen wir beenden!
Ja sobald die StümperInnen weg sind, die alles hin machen, sofort!
Eine Personaldebatte wollten wir eh nie!
Antwort von: rw
verfasst am: 09.06.2009 23:11:22
Sehr geehrter Herr Pilz, Warum stehlen Sie uns die Zeit ? Fr. Glawischnik hat gerade in einem ausführlichen ZIB-Interview klar gemacht, dass sie keine ernsthafte Hinterfragung der Gründe
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Sehr geehrter Herr Pilz,
Warum stehlen Sie uns die Zeit ? Fr. Glawischnik hat gerade in einem ausführlichen ZIB-Interview klar gemacht, dass sie keine ernsthafte Hinterfragung der Gründe (inkl. Personalfragen) für die Wahlniederlagen will - sondern dass man den Mund halten und an einem Strang ziehen soll. Und dass sie in Zukunft diktatorischer vorgehen wird. Und das soll eine "alternative Partei" sein ? Fr. Glawischnik sagt dasselbe wie Hr. Pröll und Hr. Faymann - nur noch unsympathischer und hysterischer.
Sie brauchen zB. nur die vielen Seiten Leserbriefe im Online-Standard zur Wahlniederlage der Grünen lesen. Dort erfahen Sie, warum Grünbewegte nicht mehr - oder mit Bauchweh noch ein allerletztes Mal - Grün gewählt haben.
Dafür haben wir nicht Zwentendorf verhindert, uns in die Hainburger-Au gesetzt, uns in Bayern gegen die Wiederaufbereitungsanlage engesetzt, dass eine egomanische Schicki-Micki-Tussi den grünen Wagen an die Wand fährt. Schön langsam würde ich es gut finden, wenn Hr. Voggenhuber eine neue grüne Partei gründet.
Antwort von: Andrea
verfasst am: 10.06.2009 00:48:44
Um Himmels Willen! Lasst endlich den Spinner aus dem Spiel!Voggenhuber und seine frauenfeindlichen Diffamierer sind parteischädigend. Voggenhuber wurde für sein unmögliches
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Um Himmels Willen! Lasst endlich den Spinner aus dem Spiel!
Voggenhuber und seine frauenfeindlichen Diffamierer sind parteischädigend. Voggenhuber wurde für sein unmögliches Fehlverhalten abgewählt hat kein Recht seine Profilneurose auf Kosten grüner Wähler auszuleben.
Ich gebe Van der Bellen völlig recht und finde auch an Glawischnig nichts auszusetzen. Sie macht eine engagierte soziale Politik.
http://derstandard.at/?url=/?id=1242317177435
"Genug ist genug!" - Alexander Van der Bellen greift EU-Abgeordneten Johannes Voggenhuber frontal an - Dieser wolle sich nur zum "Märtyrer" stilisieren.
Van der Bellen: "Voggenhuber stilisiert sich jetzt zum Märtyrer. Soll sein. Tatsächlich hat er im Wahlkampf indirekt eine Wahlempfehlung für Othmar Karas und Herbert Bösch abgeben, jedenfalls keine für die Grünen - das ist parteischädigendes Verhalten. Für ihn wird das ohne Konsequenzen bleiben: Mit bürokratischen Sanktionen wie einem Parteiausschluss arbeiten die Grünen nicht."
Für viele Arbeitslose, oArme und Kranke wird das aber nicht ohne Konsequenzen bleiben, denn die Grünen sind mittlerweile die letzten die sich sozialpolitisch engagieren.
Feymann und die Krone versuchen Vobes, den letzten Sozialdemokraten zu demontieren: http://derstandard.at/fs/1244460228284/SPOeDebatte-um-Vermoegenssteuer-Faymann-l aesst-Voves-abblitzen-Kein-Kurswechsel
Das könnte düster werden, also hört endlich mit diesen schädlichen Intrigen auf! Es geht nicht nur um EURE Posten, sondern um mehr.
Antwort von: rw
verfasst am: 10.06.2009 01:07:49
"Lasst endlich den Spinner aus dem Spiel!" "Der Spinner" hat in Salzburg die Grünbewegung etabliert - und von dort aus hat sie ihren Weg in den Nationalrat und in die anderen
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"Lasst endlich den Spinner aus dem Spiel!"
"Der Spinner" hat in Salzburg die Grünbewegung etabliert - und von dort aus hat sie ihren Weg in den Nationalrat und in die anderen Landtage gefunden. Wer diffamiert hier ?
Warum stagnieren und verlieren die Grünen seit langer Zeit - auch in den Wahlen vor dem Voggenhuber-Konflikt ?
Dazu kommt von der grünen Spitze NICHTS - ausser stets denselben Phrasen. Hr. Wolff hat Fr. Glawischnig ohnehin darauf angeredet : "Nach der Nationalratswahl haben Sie dasselbe gesagt. Ist seither nichts geschehen ?"
Antwort von: Andrea
verfasst am: 10.06.2009 02:14:20
Ja, aber jetzt wurde er eben abgewählt. Wenn jeder Politiker seine Partei zerschlagen würde weil ein anderer Kandidat gewählt wurde, gäbe es keine Parteien mehr.Andere ziehen sich
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Ja, aber jetzt wurde er eben abgewählt. Wenn jeder Politiker seine Partei zerschlagen würde weil ein anderer Kandidat gewählt wurde, gäbe es keine Parteien mehr.
Andere ziehen sich freundlich zurück und machen etwas anderes.
Schluss mit dieser Sesselkleber-Erpressung!
Antwort von: rw
verfasst am: 10.06.2009 08:22:30
Er wurde nicht "abgewählt" (er wurde nur nicht als Listenerster gewählt) - sondern er wurde von der grünen Parteispitze gar nicht erst zur Wahl zugelassen. siehe :
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Er wurde nicht "abgewählt" (er wurde nur nicht als Listenerster gewählt) - sondern er wurde von der grünen Parteispitze gar nicht erst zur Wahl zugelassen. siehe : http://www.news.at/articles/0905/10/232435/gruene-grabenkaempfe-voggenhuber-sbur ny-unterstuetzern-abfuhr
Die wahren SesselkleberInnen sind zB. Sburny, Lunacek, Glawischnig. Sie verteidigen eisern ihre Positiönchen, auch wenn sie den Grünen noch so viele Stimmen kosten.
Herr Pilz - auf Ihre Frage :
Ich habe erstmals seit Bestehen der Grünen diese nicht mehr gewählt genau wegen Vertreterinnen wie "Andrea" (Fr. Sburny persönlich ?). Fr. Fekter argumentiert bei den Abschiebungen übrigens genauso : "Das ist Gesetz, das war zu vollziehen".
Antwort von: Söör Arschibald
verfasst am: 10.06.2009 12:27:14
liebe Andrea; die besten Sesselkleberinnen sind Glawi, Luni, ...
während die Behindertenprobleme (Heidelmeyer) seitens der GrünInnen entsorgt wurden!!! Pfui Teufel!
Antwort von: Isa
verfasst am: 09.06.2009 23:05:07
Respekt vor Ihrem diplomatischen Ansatz und Ihrer wirklich guten Arbeit.
Ad 4. Hoffe, Sie dürfen die Fragen auch stellen, deren Antworten schon die Spatzen von den Dächern pfeifen!
Antwort von: Gustav Zeplichal
verfasst am: 09.06.2009 21:35:26
Nun, Herr Pilz, ich warte seit gestern nachmittags auf die Fortsetzung Ihrer Niederlagen-forschung. Sie kommt nicht; hat Sie der Mut verlassen oder ist es die innerparteiliche Zensur?Wie man also
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Nun, Herr Pilz, ich warte seit gestern nachmittags auf die Fortsetzung Ihrer Niederlagen-forschung. Sie kommt nicht; hat Sie der Mut verlassen oder ist es die innerparteiliche Zensur?
Wie man also sieht, hatte ich offenbar Recht damit, nicht die Grünen zu wählen.
Antwort von: Ben Hemmens
verfasst am: 09.06.2009 20:28:35
Lieber Peter Pilz, kriegt den rabiaten Van der Bellen wieder ein, bevor er mehr Schaden anrichtet als 10 Voggenhubers! Danke!
Antwort von: Saint Just
verfasst am: 09.06.2009 21:45:30
recht geschrieben Ben H.
Antwort von: Andrea
verfasst am: 10.06.2009 02:17:56
Unrecht recht geschrieben, Ben H.
Antwort von: Remis
verfasst am: 09.06.2009 16:46:38
1.Die Grünen stehen für EU ohne wenn und aber - Beispiel Glühbirnen - hier wird nur den Konzernen geholfen die Bürger werden schlicht und einfach "verblödet"!Vom
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1.Die Grünen stehen für EU ohne wenn und aber - Beispiel Glühbirnen - hier wird nur den Konzernen geholfen die Bürger werden schlicht und einfach "verblödet"!Vom einst so strengen Lebensmittelgesetz ist nichts mehr über - hört man hier etwas von den Grünen??
2. Noch mehr Ausländer rein - Grenzen öffnen - Schuld an der Einbruchs und Diebstahlsmisere sind nur wir selber und natürlich die
Antwort von: kompliment remis!
verfasst am: 09.06.2009 18:13:17
eine so komprimierte zusammenfassung aller rechten lügen und dummheiten habe ich noch nie gelesen! so viel bildungsresitenz und hass muss man erst mal in einen absatz bringen!doch eine kenne
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eine so komprimierte zusammenfassung aller rechten lügen und dummheiten habe ich noch nie gelesen! so viel bildungsresitenz und hass muss man erst mal in einen absatz bringen!
doch eine kenne ich- straches comics. das ist auch gesammelte bosheit und hetze bei gezielter idiotie.
Antwort von: Remis
verfasst am: 10.06.2009 10:24:53
Typisch für euch linke Kasperln - "kompliment remis" ist ein Paradefall dafür - nur beschimpfen keine Argumente - die Wahrheit tut weh - gell! Hellau und Freundschaft!!
Antwort von: Muttertag
verfasst am: 09.06.2009 19:32:38
"kompliment remis" --> budl' di net auf Hustinättenbär :))
Antwort von: Bevor hier noch 25x der Cohn-Bendit als Vorbild ausgegraben wird ...
verfasst am: 09.06.2009 15:53:14
lest
http://emma.de/cohn_bendit_2009_06_08.html
Antwort von: red Freddie
verfasst am: 09.06.2009 16:10:28
Die "Emma" als seriöse journalistische Quelle anzugeben halte ich für gelinde gesagt gewagt; gestatten das ich kichere....
Antwort von: Willi R.
verfasst am: 09.06.2009 17:10:49
Mal ehrlich, red Freddie, Sie haben noch nie in Ihrem Leben die EMMA gelesen, nicht wahr?
Antwort von: red Freddie
verfasst am: 09.06.2009 19:31:38
keine Sorge willi Resitarits, hab' ich! Ein paar Exemplare von diesem journalistischen Sondermüll habe ich sogar noch.
Antwort von: Herbert G.
verfasst am: 09.06.2009 16:51:44
weiss nicht, ob diese Zeitschrift seriös ist oder nicht. Wenn es geht, werde ich mir ein Exemplar des Buches besorgen, um mir selbst ein Bild zu machen.Viele Dinge muss man im Zusammenhang
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weiss nicht, ob diese Zeitschrift seriös ist oder nicht. Wenn es geht, werde ich mir ein Exemplar des Buches besorgen, um mir selbst ein Bild zu machen.
Viele Dinge muss man im Zusammenhang lesen, der Auszug klingt aber nicht gerade erbaulich.
Die 68-er-Generation hat vieles ausprobiert, die Schamgrenze wurde auf ein Minimum gesenkt, die Grenzen allerdings, was Kinder anlangt, sollten auch damals ein Tabu gewesen sein.
Antwort von: Oskar
verfasst am: 09.06.2009 14:10:17
Dass diese FeministInnen zum Einsehen kommen ist nicht zu erwarten. Quotenregelungen und Reisverschlusssystem bringen möglicherweise nicht die besten nach vorne. Die Wähler haben das
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Dass diese FeministInnen zum Einsehen kommen ist nicht zu erwarten. Quotenregelungen und Reisverschlusssystem bringen möglicherweise nicht die besten nach vorne. Die Wähler haben das kapiert. Wann werden es die GrünInnen kapieren?
Übrigens denke ich dass diese Quoten auch den Frauen schaden - welche Frau möchte schon seinen Posten einer Quote verdanken?
Antwort von: TM
verfasst am: 09.06.2009 11:57:06
Sehr geehrte GRÜNEN, Ich habe wieder die GRÜNEN gewählt; diesmal leider nur aus einem Rest von Überzeugung, eher Geringstes-Übel-Kalkül, und sicher nicht wegen der
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Sehr geehrte GRÜNEN,
Ich habe wieder die GRÜNEN gewählt; diesmal leider nur aus einem Rest von Überzeugung, eher Geringstes-Übel-Kalkül, und sicher nicht wegen der persönlichen Qualitäten der Spitzenkandidatin.
Ich möchte Ihnen hier in ein paar knappen Punkten meine persönliche Analyse des schlechten Wahlergebnis der GRÜNEN zukommen lassen. Vielleicht hilft sie Ihnen.
1) Laut Wahltagsbefragung haben 88% der Grün-Wähler angegeben, dass ihr Wahlmotiv die Stärkung der GRÜNEN im Europäischen Parlament im Allgemeinen war. Demgegenüber weisen die GRÜNEN mit 11% den geringsten Anteil derer auf, die sagten, sie hätten diese oder jene Partei aus Attraktivität des Spitzenkandidaten gewählt. Das bedeutet, dass der Wahlkampf von Lunacek schwach war. Persönlich empfand ich sie als Argumentationsschwach. Nur ein Beispiel: Zum Thema "Glühbirne" hörte man von Lunacek immer nur den gleichen Stehsatz: "Das spart 15 Millionen Tonnen CO2 im Jahr ein." Schön und gut, nur ist dies etwas abstrakt und flach. Man hätte doch etwas plastischer den ökologischen Kreislauf dieser Thematik erörtern können!?
2) Man kann aus einem/er Intellektuellen nicht ohneweiters einen leidenschaftlichen Agitator machen. Auch wenn klar ist, dass im Wahlkampf meist versucht wird stellenweise "aggressiver" zu argumentieren, so hat Fr. Lunacek bei solchen Versuchen auf mich einen recht unbeholfenen Eindruck gemacht. Die "Durchschlagskraft" scharfen Denkens wäre hier wohl aufgesetzter Aufregung, die nur die Stimmbänder überfordert, vorzuziehen.
3) Zudem haben die GRÜNEN gemäß der Wählerstromananlyse einen beträchtlichen Anteil ihrer Wählerschaft von 2004 an die ÖVP verloren. Dies kann meiner Meinung nach nur durch den forcierten "Linksruck" bzw. den verstärkten Linkspopulismus der Grünen nach der Übernahme der Parteileitung durch Glawischnig erklärt werden. Die "bürgerlichen" Grünen fühlen sich offenbar durch diesen Schwenk, der sich auch personell im Abgang von van der Bellen und der "Entfernung" Voggenhubers widerspiegelt, nicht mehr recht wohl bei den GRÜNEN.
4) Ich glaube es wäre vorteilhafter gewesen, Voggenhuber mit aller Kraft auf die Liste gebracht zu haben, um den "bürgerlichen" Grün-Wählern eine Alternative zu bieten. Durch eine solche innerparteiliche Konkurrenz zu Lunacek, die einen Vorzugsstimmen Wahlkampf angefacht hätte, wäre wahrscheinlich das Grün-Wähler-Potenzial besser auszuschöpfen gewesen.
Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und hoffe, dass sie über die Kritik nachdenken.
Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 10.06.2009 01:49:58
Die Sache mit den GLÜHBIRNEN spricht allerdings ein Grundproblem grüner Politik an : Im Prinzip hat Frau Lunacek nämlich Recht damit, wenn sie auf Energie-Ersparnis und CO2-Reduktion
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Die Sache mit den GLÜHBIRNEN spricht allerdings ein Grundproblem grüner Politik an :
Im Prinzip hat Frau Lunacek nämlich Recht damit, wenn sie auf Energie-Ersparnis und CO2-Reduktion hinweist.
Bloß: Die Verwendung von Energiesparlampen setzt auch Verantwortungsbewußtsein auf Verbraucherseite voraus; die Dinger sind leicht quecksilberhaltig und gehören daher nicht in den Hausmüll.
Nachdem aber das Gros der Österreicher/innen leider zur Unmündigkeit neigt und Mülltrennung schon als Zumutung empfindet, kann der grüne Standpunkt zu Energiesparlampen leider auch nicht mehrheitsfähig sein.
Und so bedauerlicher Weise in ziemlich allem, was grüne Politik an sich vernünftig und wählenswert erscheinen ließe.
(Rational ist das leider nicht begründbar, denn beispielsweise landen auch Altbatterien heute kaum noch im Hausmüll ...)
Antwort von: Remis
verfasst am: 10.06.2009 10:41:25
Hallo "Jurist der Küche" Sie als "Rechtskundiger" müssten ja bei dem Plan der Grünen den Lissabonvertrag auf alle Fälle zu akzeptieren ja richtiggehend
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Hallo "Jurist der Küche" Sie als "Rechtskundiger" müssten ja bei dem Plan der Grünen den Lissabonvertrag auf alle Fälle zu akzeptieren ja richtiggehend "aufheulen" - was helfen die ganzen "Zuckerln" in diesem Vertrag wenn der Vertrag von den Grossen der EU in jedem Punkt wieder geändert werden kann - Österreich kann dann lediglich zornig die "Fausterln" ballen - aber unser Einfluss ist gleich Null - kein Veto mehr möglich - aber als "Fan" der Grünen kratzt Sie das offensichtlich nicht.Wir buckeln weiter vor der EU !! Freundschaft!!
Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 10.06.2009 17:17:44
Ich bin für den Vertrag von Lissabon, weil die Vorteile die Nachteile ganz klar überwiegen (meines Erachtens sogar aus Sicht der Gegner, zumal der Vertrag erstmalig eine
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Ich bin für den Vertrag von Lissabon, weil die Vorteile die Nachteile ganz klar überwiegen (meines Erachtens sogar aus Sicht der Gegner, zumal der Vertrag erstmalig eine Ausstiegsmöglichkeit enthält).
Ich verstehe aber auch, daß der Sinn dieses Vertrages bzw. überhaupt der EU jemandem kaum vermittelbar ist, der zwischen "uns" und der "EU" unterscheidet; immerhin sind alle rechtssetzenden Gremien von "unseren" eigenen Volksvertreterinnen besetzt, sodaß alles, was seitens der EU geschieht, letztlich auf unseren eigenen Wahlentscheidungen beruht.
Daß Österreich in der EU nicht unbedingt tonangebend sein kann, stört mich nicht, sondern ganz im Gegenteil. Bekanntlich sehen schon vier Augen mehr als zwei - umso mehr an Umsicht ist daher auch von 27 Augenpaaren zu erwarten.
Obwohl ich 1994 gegen unseren Beitritt gestimmt habe, nehme ich in meiner beruflichen Tätigkeit die EU inzwischen als letzten Garanten für eine vernünftige und dünkelfreie Rechtssetzung wahr.
Und nicht zuletzt bietet mir die EU auch die einzigartige Möglichkeit, diesem Gartenzwergenland jederzeit problemlos den Rücken zukehren zu können, wenn Sie und Ihre Gesinnungsbrüderchen es hier gar zu bunt treiben.
Antwort von: Remis
verfasst am: 12.06.2009 10:38:47
Hoffnungsloser Fall "Küchejurist" - was helfen uns die positiven Punkte "die überwiegen" - wenn sie jederziet von den"Grossen" geändert werden können
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Hoffnungsloser Fall "Küchejurist" - was helfen uns die positiven Punkte "die überwiegen" - wenn sie jederziet von den"Grossen" geändert werden können - bitte nicht nur juristisches Wissen sondern auch "den gesunden Menschenverstand" (der bekanntlich durch kein Studium ersetzt werden kann) benützen - leider fehlt Ihnen dieser offensichtlch - wie vielen Ihrer linken "Kollegen"! Freundschaft!!
Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 12.06.2009 15:41:11
Wieso sollte Demokratie in Europa anders funktionieren als hierzulande ? Und: Was wäre denn bitteschön verhackt, wenn Österreich laut Vertrag von Lissabon jederzeit austreten
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Wieso sollte Demokratie in Europa anders funktionieren als hierzulande ?
Und: Was wäre denn bitteschön verhackt, wenn Österreich laut Vertrag von Lissabon jederzeit austreten könnte ?
Sie argumentieren wie der Hase, der mit angstgeweiteten Augen vorm Fuchs sitzt, ohne sich seiner Überlegenheit bewußt zu sein (mag sie auch in der Flucht liegen).
Mir ist ein demokratisches Europa lieber als ein Österreich des gesunden Menschenverstandes - nicht zuletzt auch weil es hierzulande zu viele auf Gemeinplätze reduzierte Parvenus wie Sie gibt, deren Verstand erst noch gesunden müßte, bevor er das Präfix "Menschen-" verdienen würde.
Antwort von:
verfasst am: 10.06.2009 12:40:55
ich fürchte Remis, das wird der "Kochtopfjurist" nicht verstehen :)
Wahrscheinlich kocht er gerade wieder seine
dünne (Argumentations)Suppe
Antwort von: Bürgerliche Grüne
verfasst am: 09.06.2009 12:57:36
Guter Beitrag. Es war sicher ein Fehler, Voggenhuber nicht zumindest an hinterer Stelle kandidieren zu lassen: Wie man am Beispiel der ÖVP (Strasser versus Karas) gesehen hat, hätte diese
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Guter Beitrag. Es war sicher ein Fehler, Voggenhuber nicht zumindest an hinterer Stelle kandidieren zu lassen: Wie man am Beispiel der ÖVP (Strasser versus Karas) gesehen hat, hätte diese Alternative zu Lunacek durchaus mehr Stimmen bringen können.
Antwort von: Susanna
verfasst am: 09.06.2009 10:21:53
Sg. Herr Pilz, werden Sie einfach der österr. Daniel Cohn-Bendit! Was zeichnet ihn aus: Charme, Humor, großes Wissen, rhetorische Brillanz. Obwohl ich überzeugte Frauenrechtlerin bin,
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Sg. Herr Pilz, werden Sie einfach der österr. Daniel Cohn-Bendit! Was zeichnet ihn aus: Charme, Humor, großes Wissen, rhetorische Brillanz. Obwohl ich überzeugte Frauenrechtlerin bin, habe ich es nicht übers HERZ gebracht, Lunacek zu wählen. Das erfolgreiche und erfahrene Mitglied des Europakovents nicht aufzustellen, war ein absoluter Blödsinn. Zum Trost ein chinesisches Sprichwort: L'erreur est la mère du succès!!!
Antwort von: Max & Moritz
verfasst am: 09.06.2009 15:39:45
soso: cohn-bendit? siehe
http://emma.de/cohn_bendit_2009_06_08.html
Antwort von: red Freddie
verfasst am: 09.06.2009 16:11:41
ahhh.. da kommen noch mehr Cohn_Bendit Verunglimpfer!!! Waidmanns Heil!
Antwort von: Max & Moritz
verfasst am: 09.06.2009 16:29:02
red Freddie, du bist offenbar zu blöd zum lesen - aber nomen est omen;das gehts nicht um verunglimpfung, das ist ein interessanter text zu umstrittenen textpassagen aus einem cohn-bendit-buch,
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red Freddie, du bist offenbar zu blöd zum lesen - aber nomen est omen;
das gehts nicht um verunglimpfung, das ist ein interessanter text zu umstrittenen textpassagen aus einem cohn-bendit-buch, das man nicht unter den teppich kehren sollte. als grüner. oder was immer.
aber ich hab keine lust, dir das vorzukauen, "red freddie" (wahrscheinlich a wiener)
Antwort von: red Freddie
verfasst am: 09.06.2009 19:30:28
Maxxi und Moritzerl; von so einem geistigen Tunnelgeher wie Ihnen lass' ich mir überhauptnix vorkauen.... *pfui-deibel*
Antwort von: tg
verfasst am: 09.06.2009 08:46:18
Wenn die Grünen jetzt nicht aufwachen und glaubwürdig reagieren, wird Frau Glawischnig bald niemanden mehr zum Absägen haben. Weil es dann keine (nicht nur EU-) Posten zu verteilen
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Wenn die Grünen jetzt nicht aufwachen und glaubwürdig reagieren, wird Frau Glawischnig bald niemanden mehr zum Absägen haben. Weil es dann keine (nicht nur EU-) Posten zu verteilen geben wird!
Antwort von: daniela
verfasst am: 08.06.2009 21:53:09
lieber peter! ja, genau so ist es.die frage ist: was können wir tun?wie können wir - mit unserer medienlandschaft - die überzeugung schaffen, dass dieselben, die jetzt feuerwehr
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lieber peter! ja, genau so ist es.
die frage ist: was können wir tun?
wie können wir - mit unserer medienlandschaft - die überzeugung schaffen, dass dieselben, die jetzt feuerwehr spielen (und denen das auch noch abgekauft wird) das alles erst versaut haben.
im endeffekt gehts um eine grundsatz-debatte:
der mensch ist halt schlecht und muss mit gesetzen und richtlinien im zaum gehalten werden. versus
der mensch ist grundsätzlich gut und jeder ist ein wertvolles mitglied.
aber der liebe zwerg strache (bei dem wahlergebnis darf man ihm wohl diesen titel verleihen;-)) hat schon den unsäglichen begriff: der übernächste kreiert.
sind wir jetzt völlig durchgeknallt????
und zu den grünen intern: seufz
das problem müssts lösen. und zwar schnell.
hab mir diesmal ernsthaft überlegt, doch nicht grün zu wählen.
aber mangels angebot, naja. trauerspiel oder? also,
was können wir tun?
außer uns in foren rumtreiben und unserer meinung ausdruck verleihen???
Antwort von: rw
verfasst am: 08.06.2009 20:14:01
Ein Grund für die Niederlagen war gerade in der ZIB zu sehen : eine sichtlich indignierte Fr. Glawischnig, die meinte, dass es jetzt nicht um persönliche Befindlichkeiten gehe und dass
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Ein Grund für die Niederlagen war gerade in der ZIB zu sehen : eine sichtlich indignierte Fr. Glawischnig, die meinte, dass es jetzt nicht um persönliche Befindlichkeiten gehe und dass jetzt gefälligst alle an einem Strick ziehen sollen. Im Klartext : "Gusch ! Kritik nicht erwünscht !" und Selbstkritik nicht vorhanden ...
Kein Unterschied zu der Molterer-Parole "Hände falten, Goschn halten".
Mit dieser Egomanin (oder : Egofrauin) werden die Grünen untergehen.
Antwort von: Naiv Ling In
verfasst am: 08.06.2009 19:26:02
Zitat von 'Blumenkind':Dazu kam zweitens Frau Lunaceks Häuselbauer-Steuer-Vorschlag in der ORF-Pressestunde, der allen Vertretern des Mittelstands wie eine Ohrfeige vorkommen musste.
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Zitat von 'Blumenkind':
Dazu kam zweitens Frau Lunaceks Häuselbauer-Steuer-Vorschlag in der ORF-Pressestunde, der allen Vertretern des Mittelstands wie eine Ohrfeige vorkommen musste.
Peter Pilz vom 9.Mai 2009 (siehe Weblog)
Jetzt geht es zum ersten Mal um das Vermögen der obersten Dreitausend.
Entweder haben wir nur 3,000 Häuselbauer in Österreich oder es sind doch DEUTLICH mehr als 3,000 betroffen. Aussagen somit inkonsistent wie in vielen anderen Fällen - immerhin habens 25% der WählerInnen vom letzten Mal erkannt ....... ein Hoffnungsschimmer !
Frau Lunacek ist hochgradig 'bildungsresistent' - außer allgemeinen 'Sprechblasen' nix dahinter.
Das wahre Wahlergebnis lautet:
SPÖ 9.9 % 629,915 von jeweils 6,362.633
ÖVP 12.3 % 784,245
HPM 7.4 % 472,078
GrünInnen 3.9 % 251,031
FPÖ 5.4 % 345,624
Nichtwähler 57.6 % also nahezu 5mal soviel wie die stärkste Partei !!!
Eine Wahlbeteiligung von ca. 42% können DIESE KandidatInnen (quer über alle Parteien) bereits als Kompliment auffassen.
Antwort von: rw
verfasst am: 08.06.2009 20:40:22
Nachgegoogelt : "Lunacek für Vermögenssteuer : Um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen, kann sich Lunacek eine breite Vermögenssteuer vorstellen. So nannte sie als Beispiel
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Nachgegoogelt : "Lunacek für Vermögenssteuer : Um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen, kann sich Lunacek eine breite Vermögenssteuer vorstellen. So nannte sie als Beispiel 0,5 Prozent plus einen Freibetrag von etwa 200.000 Euro. Ein Hausbesitzer würde so etwa - bei einem Wert der Immobilie von 300.000 Euro - 500 Euro pro Jahr zahlen." ---
Danke für den Hinweis - das hatte ich gar nicht mitbekommen. Genau diese Vorgangsweise hat übrigens in Frankreich anscheinend dazu geführt, dass Familien mit geringem Einkommen ihre Häuser in guten Lagen aufgeben mussten (die zB. über Generationen vererbt worden waren), weil sie sich die Steuern nicht mehr leisten konnten. (Man hat ja nichts davon, wenn der Wert des Hauses steigt - in dem man lebt und das man nicht verkaufen möchte.) Nur mehr die Reichen sollen in guten Lagen wohnen dürfen - weil nur sie sich die Vermögenssteuern leisten können. Das also ist die "neue" grüne Richtung.
Antwort von: rw
verfasst am: 08.06.2009 20:43:50
PS.: Und wie bitte soll das die Wirtschaft in Gang bringen, wenn man den Leuten noch mehr Geld durch Steuern abnimmt und so die Kaufkraft noch mehr reduziert ???
Antwort von: Nain Ling In
verfasst am: 09.06.2009 09:21:32
Diese Frage zu beantworten, hieße bereits DENKEN - somit ein inhärenter Widerspruch !
Antwort von: rw
verfasst am: 09.06.2009 11:17:20
Wenn man denkt, kommt man darauf, dass Hausbesitz oft nichts mit "vermögend" zu tun hat. Das kann ererbt sein; das kann vom Mund abgespart sein. Für vermögenslose
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Wenn man denkt, kommt man darauf, dass Hausbesitz oft nichts mit "vermögend" zu tun hat. Das kann ererbt sein; das kann vom Mund abgespart sein. Für vermögenslose Hausbesitzer kann die Steuer dazu führen, dass sie überhaupt nichts mehr kaufen können und das Haus eventuell sogar verkaufen müssen. Bei einem Haus fallen immer wieder größere Reparaturen an, die Geld brauchen. Zu einem "Vermögen" wird es erst beim Verkauf. ---
Neue Steuern zu erfinden hat wohl wenig mit Denken zu tun. "Denken" bräuchte man dafür, Einsparungsmöglichkieten zu finden - die gäbe es bei der Öffentlichen Hand in Hülle und Fülle.
Antwort von: Naiv Ling In
verfasst am: 09.06.2009 15:47:07
.... genau jenes DENKEN habe ich gemeint - das fehlt in Politkreisen. Wozu braucht Österreich ca. 27 Krankenkassen, eine reicht (Zitat Hannes Androsch !)Wohin sonst mit den Parteibuchfreunden,
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.... genau jenes DENKEN habe ich gemeint - das fehlt in Politkreisen.
Wozu braucht Österreich ca. 27 Krankenkassen, eine reicht (Zitat Hannes Androsch !)
Wohin sonst mit den Parteibuchfreunden, für die man noch schnell einen Job braucht .....
Was ist der Unterschied zwischen Bilanz und Politik ?
In der Bilanz sind jene Nullen wichtig, die hinten stehen !
Antwort von: Fragezeichen
verfasst am: 08.06.2009 19:06:01
Liebe grüne Basis, falls sich irgendjemand von euch in diesem Forum herumtreibt und gewillt ist, meine Frage zu beantworten, dann möge sie oder er das bitte tun: Warum habt ihr geglaubt,
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Liebe grüne Basis,
falls sich irgendjemand von euch in diesem Forum herumtreibt und gewillt ist, meine Frage zu beantworten, dann möge sie oder er das bitte tun: Warum habt ihr geglaubt, dass ihr mit Ulrike Lunacek mehr Stimmen bekommen könnt als mit Johannes Voggenhuber?
Antwort von: Ben Hemmens
verfasst am: 09.06.2009 09:15:49
Hab ich nie geglaubt. Einigermassen bitter bereue ich, die Landesversammlung vor Weihnachten verpasst zu haben, wo unsere Delegierte zum BuKo gewählt wurden. Aber ich war die Woche vorher
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Hab ich nie geglaubt.
Einigermassen bitter bereue ich, die Landesversammlung vor Weihnachten verpasst zu haben, wo unsere Delegierte zum BuKo gewählt wurden. Aber ich war die Woche vorher auswärts auf einer Bundesversammlung einer anderen Organisation, davor wiederum die Landesversammlung dieser, und hab auch sonst ein gewisses Pensum an nervtötenden Sitzungen etc. zu absolvieren und habe mich ausversammelt gefühlt.
Aber ich weiss nicht ob in unserer Landespartei die Gefahr wirklich akut gespürt wurde. Wir erwarteten wohl dass Voggenhuber es ohne größere Probleme schafft. Erst beim Lissabon-tot-Interview der Eva Glawischnig sind bei mir alle Alarmglocken losgegangen. Ich denke, relativ viele Leute haben nicht wirklich begriffen, was da für eine inhaltliche Wende versucht wurde. Man hat höchstens vage verspürt dass der Voggenhuber was anderes über Europa redet als die anderen, wenige vermochten es, es auf den Punkt zu bringen, was ihn leider inhaltlich einmalig machte.
Die meisten Grünen waren auch dagegen immunisiert, eine politisch schwache und persönlich bösartige Seite an VdB wahrzunehmen. VdB kann aber aus meiner Sicht Voggenhuber europapolitisch nicht das Wasser reichen - das zeigt der von mir aus jämmerliche Ko-Kommentar mit Plassnik im Standard letzte Woche - und er war auch persönlich darauf scharf, Voggenhuber abgemurkst zu sehen.
Die Delegierten zum BuKo sind nicht an ein bestimmtes Stimmverhalten gebunden, sie haben ein freies Mandat von ihren Landesversammlungen. Viele von ihnen sind aber aus den Landesvorständen oder haben andere Funktionen, durch die sie viele mehr Mails und Info bekommen als einfache Mitglieder. Die Zentrale kann sie also bearbeiten und ich vermute dass diese Möglichkeit im Vorfeld des BuKo ausgenutzt wurde.
Ich unterstütze sehr dass die Parteiorganisation einigermassen gestrafft und effizienter wird, was offensichtlich im Reformprozess angestrebt wird; ABER erstens sehen wir sehr klar die Grenzen von Personen wie Sburny, Brosz, Glawischnig. Sie kennen nur durchdrücken, drüberbügeln, vereinsmeierisch hinbiegen und wenn was schiefgeht, mauern. Sie sind der konzentrerten Verantwortung einer Zentrale für eine Organisation dieser Größe und innerer Diversität einfach nicht gewachsen. Auch das Übergewicht Wiens macht uns sehr zu schaffen, und zu vermuten ist, dass alle Kreative, die bundesweite Kampagnen entwickelt haben, auch unter der Wiener Käseglocke sitzen und ihre Ideen hauptsächlich an die Ästhetik von Neubau ausrichten. Was dann in Kumpitz und Köflach weniger gut rübergeht.
Und bei allen organisatorischen Reformen glaube ich dass ein Element dezidiert "primitiv" gehalten werden sollte. Über Bundeslisten muss ausnahmslos die echte Basis, also die Mitglieder, nach dem Urabstimmungsprinzip entscheiden können. Eine knappe Entscheidung durch Delegierte, die selbst teilweise betriebsblind sind und keine verbindlichen Aufträge ihrer Landesparteien haben, kann wie eben passiert zur falschen Entscheidung führen.
Dass Lunacek die richtige Kandidatin war, da wette ich meinen Hut drauf, dass das nur mehr ein paar WienerInnen geglaubt haben. Warte mit Spannung auf die Vorzugsstimmen.
Antwort von: rw
verfasst am: 08.06.2009 20:21:27
"Warum habt ihr geglaubt, dass ihr mit Ulrike Lunacek mehr Stimmen bekommen könnt als mit Johannes Voggenhuber ?" Ich denke gar nicht, dass sie das geglaubt haben. Sondern dass ihnen
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"Warum habt ihr geglaubt, dass ihr mit Ulrike Lunacek mehr Stimmen bekommen könnt als mit Johannes Voggenhuber ?"
Ich denke gar nicht, dass sie das geglaubt haben. Sondern dass ihnen das ganz einfach egal war. Lieber weniger Stimmen, als ein kritischer und kompetenter "Silberrücken" in der Partei, der die grüne Girlie-Riege alt aussehen läßt.
Überheblichkeit und Dummheit zusammen sind eine unheilbare Mischung.
Antwort von: AGI
verfasst am: 08.06.2009 18:31:49
Liebe Chrom, als Frau sind mir Fragen der Gleichberechtigung natürlich ebenso ein Anliegen wie dir. Ich bin aber der Überzeugung, dass Sprüchen, wie der von Eva Glawischnig, dass eine
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Liebe Chrom,
als Frau sind mir Fragen der Gleichberechtigung natürlich ebenso ein Anliegen wie dir. Ich bin aber der Überzeugung, dass Sprüchen, wie der von Eva Glawischnig, dass eine Gleichberechtigung erst dann erreicht sei, wenn es ebensoviele schlechte Frauen in Führungspositionen gibt, wie schlechte Männer, der Sache ganz und gar nicht dienen sondern, im Gegenteil, ein Schuß ins eigene Knie sind. Nicht nur männliche Wähler werden von solchen Sprüchen in Scharen davongejagt, auch Frauen, die in der wirklichen Welt ihre Forderungen durchsetzen wollen, und nicht in der geschützten Werkstätte einer Parteizentrale arbeiten, können sich mit solche einer Kampfrhetorik nicht wirklich identifizieren.
Nun kann sich die grüne Partei ins Schmollwinkerl zurück ziehen uns sagen, wer da nicht mit kann oder will, der soll uns halt nicht wählen. Vergessen wird dabei aber, dass es die Unterstützung von Wählerinnen und Wählern braucht, um politische Ideen auch real umsetzen zu können. Als 5%-Partei wird die realpolitische Umesetzung etwas schwirig werden.
Appropos realpolitische Umsetzung: Hier in Oberösterreich haben sich die Grünen doch tatsächlich eine Koalition mit der (ach so pösen) ÖVP eingelassen. Mit dem Erfolg, dass ein Landesrat grüne Politik tatsächlich umsetzen kann. Dank der tatkräftigen Hilfe aus Wien sind diese Tage aber auch schon gezählt...
Antwort von: mjy
verfasst am: 08.06.2009 17:38:37
zu den Problemen der Grünen wurde schon genug gesagt und geschrieben, aber man sollte wenigstens nicht übersehen, daß hier eindeutig wieder die Opposition gewonnen und die SPÖ
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zu den Problemen der Grünen wurde schon genug gesagt und geschrieben, aber man sollte wenigstens nicht übersehen, daß hier eindeutig wieder die Opposition gewonnen und die SPÖ einen Denkzettel für ihren schleimigen Unterwerfungskurs bekommen hat.
Antwort von: gandalfine an myj
verfasst am: 08.06.2009 19:19:01
nicht Ihr Ernst? wollen Sie jetzt den Zugwinn der FPÖ für die Grünen vereinnahmen? ich staune!!!
Antwort von: Saint Just
verfasst am: 08.06.2009 16:18:01
Ich habe ja nichts dagegen, dass die Grünen sich zu den GrünInnen entwickelt haben; kein Problem. Aber warum sollte ich sie dann wählen, nachdem ich mich nicht mit Vorstellungen der
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Ich habe ja nichts dagegen, dass die Grünen sich zu den GrünInnen entwickelt haben; kein Problem. Aber warum sollte ich sie dann wählen, nachdem ich mich nicht mit Vorstellungen der GrünInnen identifiziere. Und warum ändern die GrünInnen nicht ihren parteinamen,..? zB in die Feministinnen.
Antwort von: geschuetz
verfasst am: 08.06.2009 16:06:13
Das nächste Problem: Der Umgang mit Unterstützern. Videos: http://bit.ly/gruenevw_1 & http://bit.ly/gruenevw_2 (Teil 1 Podium, Teil 2 Publikum)
Antwort von: Küchenjurist (hermann@deranwalt.at)
verfasst am: 08.06.2009 15:58:33
1. Ich empfand das Wahlplakat als Ärgernis, namentlich die darauf ersichtliche "Heiligenverehrung" der beiden Spitzenkandidatinnen, zu denen das "Fußvolk" jubelnd
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1. Ich empfand das Wahlplakat als Ärgernis, namentlich die darauf ersichtliche "Heiligenverehrung" der beiden Spitzenkandidatinnen, zu denen das "Fußvolk" jubelnd aufgeblickt hat (anstatt auf derselben Ebene stehend und ebenso entschlossen nach vorne blickend).
2. Ich habe diesmal sehr genau aufgepaßt, was die Spitzenkandidatin von sich gegeben hat.
Persönlicher Eindruck: Bloß eine glühende Europäerin zu sein und im übrigen nur inhaltsleeres programmatisches Gefasel (zB "In der Asylrichtlinie steht schon vieles drinnen, was mit der Genfer Flüchtlingskonvention übereinstimmt". "Europa ist Reisefreiheit." usw.), genügt nicht.
"Glühende Europäer/innen" waren nämlich diesmal auch alle anderen, jede/r auf seine/ihre Weise.
Voggenhuber mag ja arrogant sein, aber er hätte zu allem mehr sagen können, zumal ein derart kompetenter und als solcher auch angesehener Europapolitiker sich auch von allen anderen abgehoben hätte.
3. Die Grünen scheinen nur mehr noch mit sich selber beschäftigt, namentlich vor allem damit, wer von der verdienten Alten Garde noch am Futtertrog verharren darf und wer nicht.
Haidlmayr mußte gehen bzw. "(sich t)rollen", das Thema Behinderte ist damit kein grünes mehr, von den Neuen ist entweder kaum etwas zu hören (zB Christiane Brunner) oder aber nichts als Aufregung, die in Summe auch schon wieder gekünstelt wirkt (zB Alev Korun).
4. Obwohl ich viele Grünfunktionär/innen gut kenne, mußte ich ganze zwei Jahre lang von Heti zu Pleti pilgern, um zu erreichen, daß Peter Pilz sein Forum nicht rechten Hetzern überläßt. Während es auf jedes Lob und auf fast jede Information zu Sachthemen zumeist umgehend eine Reaktion gibt, blieben die meisten meiner Protestmails unbeantwortet. Einzig Frau Petrovic ist es gelungen, Herrn Pilz zur Löschung von insgesamt vier Hetzpostings in diesem Forum zu bewegen, allerdings erst nachdem ich schon rechtliche Schritte angedroht habe.
Grüner Antirassismus ist aber schlichtweg unglaubwürdig, wenn die Grünen es nichteinmal schaffen, das Pilz-Forum unter Kontrolle zu halten !
5. Die Grünen setzen im Nationalrat viele brauchbare Initiativen; die Gesetzes- und Entschließungsanträge bzw. parlamentarischen Anfragen samt Antworten können auf der Parlamentswebsite von jeder und jedem nachgelesen werden.
Alleine - das meiste davon findet medial so gut wie keinen Niederschlag. Grüne Medienarbeit scheint sich darauf zu beschränken, der rechten Medienarbeit zu kontern.
Das ist zwar auch notwendig, aber grüner Populismus allein genügt nicht.
Mein persönliches Fazit :
Ich habe zwar diesmal wieder grün gewählt, aber auch nur, weil die Grünen momentan noch das geringste wählbare Übel darstellen.
Ich wäre der Erste, der die Sozialdemokraten wählen würde, wenn es denn wieder welche gäbe (anstatt bloß rosaroter Skoliose-Kranker).
Antwort von: rw
verfasst am: 08.06.2009 15:51:21
"Was dann bleibt, sind wir selbst. Nach sechs verlorenen Wahlen ist es Zeit, die Probleme und damit die Lösungen endlich auch bei uns zu suchen. Nur wenn wir uns die Fragen nicht ersparen,
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"Was dann bleibt, sind wir selbst. Nach sechs verlorenen Wahlen ist es Zeit, die Probleme und damit die Lösungen endlich auch bei uns zu suchen. Nur wenn wir uns die Fragen nicht ersparen, werden wir die Antworten finden."
Die Antworten "zu finden" wäre wohl ein Leichtes. Sie werden den Grünen doch ohnehin laufend per Mail oder per Leserbrief frei Haus geliefert. Doch die grüne Girlie-Partie (Sburny-Glawischnig-Lunacek) wollen die Antworten doch gar nicht zur Kenntnis nehmen. Wie die drei Damen Wahlmisserfolge schönreden und umdeuten, ist unerträglich. Mails mit warnenden Hinweisen, dass es so nicht weitergehen kann, wurden ignoriert. Wie oft liest und hört man, dass die Grünen in ihrer derzeitigen Verfassung gerade für grüne Wählerschichten nicht wählbar sind. Doch das wird konsequent nicht beachtet. Viele Grüne haben diesmal NICHT grün gewählt, um einen personellen und inhaltlichen Erneuerungsanstoß zu geben. Und bei den SesselkleberInnen-Aussagen zB. von Lunacek nach der Wahl wird das wohl noch zunehmen. Vielleicht müssen die Grünen erst aus dem Nationalrat hinausfliegen, dass die scheubeklappten Selbstdarstellerinnen die Sessel räumen und kompetenten Personen Platz machen.
Antwort von: Thun
verfasst am: 08.06.2009 15:47:23
Voggi war nicht mit euch - klingt einfach, ist einfach - stimmt trotzdem. Wer mir nicht die Wahl laest, den kann ich schlecht waehlen. Und ich hab halt als Waehler wohl das Recht NICHT zu waehlen.
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Voggi war nicht mit euch - klingt einfach, ist einfach - stimmt trotzdem. Wer mir nicht die Wahl laest, den kann ich schlecht waehlen.
Und ich hab halt als Waehler wohl das Recht NICHT zu waehlen. Das haben viele so gemacht - zumindest alle die ich kenne und die bisher gruen waehlten.
Antwort von: Thomas
verfasst am: 08.06.2009 15:05:09
Kein Wunder, dass die österreichischen Grünen (im Gegensatz zu allen anderen grünen Parteien in Europa) verlieren, weil (und das ist wohl schon seit langem so) man die guten Leute mit
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Kein Wunder, dass die österreichischen Grünen (im Gegensatz zu allen anderen grünen Parteien in Europa) verlieren, weil (und das ist wohl schon seit langem so) man die guten Leute mit den richtigen Qualitäten (einfache, kluge Sprache, gute Ausstrahlung, gut sprechen können, sich bei vielen Themen auskennen, die wichtigen Themen ansprechen) eher bekämpft als herausstellt. Voggenhuber abzusägen war einer der größten politischen Fehler der österreichischen Grünen. Würden Grüne in anderen europäischen Ländern arrivierte Leute wie Dani Cohn-Bendit abwählen, auch die würden verlieren! Aber woanders kommen die guten Leute hinauf, bei uns werden sie bekämpft, man intrigiert gegen sie, man beleidigt sie und man sägt sie dann, wenn alles nicht hilft, kurzerhand ab.
Das (Mobbing) muss sich endlich aufhören!
Antwort von: Programmpunkt
verfasst am: 08.06.2009 14:31:30
Eine Frage aus dem "Standard"-Chat mit Meinungsforscher Hofinger: Warum glauben sie, gelingt es den Grünen - in einer Zeit, wo es salonfähig geworden ist, grün zu denken (Bio
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Eine Frage aus dem "Standard"-Chat mit Meinungsforscher Hofinger:
Warum glauben sie, gelingt es den Grünen - in einer Zeit, wo es salonfähig geworden ist, grün zu denken (Bio ist in Klimaschutz boomt,...) - nicht, deutlich stärker zu werden. Man müssta ja meinen, dass die Zeit heute für die Grünen reif ist.
Antwort von Christoph Hofinger:
Eine Analyse der Wahlprogramme hat ergeben, dass man für die Lektüre des Grünen Programms eigentlich einen Hochschulabschluss braucht. Wenn Grüne Werbemittel und Programme auch mit Hauptschulabschluss verstanden werden, haben die Grünen Potentiale von 20% oder mehr.
Antwort von: Michael
verfasst am: 08.06.2009 13:27:20
Das Minus ist für mich klar: Voggenhuber. auch ich hab mir viel Bauchweh noch einmal grün gewählt, aber wenn das so weitergeht, bin ich bald Nichtwähler. ACHTUNG: Peter, pass auf,
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Das Minus ist für mich klar: Voggenhuber. auch ich hab mir viel Bauchweh noch einmal grün gewählt, aber wenn das so weitergeht, bin ich bald Nichtwähler. ACHTUNG: Peter, pass auf, dass sie dich nicht auch absägen! Dann können mich die Grünen in Österreich auch vergessen.
Antwort von: red Freddie
verfasst am: 08.06.2009 12:28:04
Voggi legt im Ö1 Interview (12:28) der Glawi den Rücktritt nahe!!!! Recht hat er!!!
Antwort von:
verfasst am: 08.06.2009 12:28:57
Ich hab' nicht gewusst wie schwindlig der Chorherr ist :)))
Antwort von: Thomas Bauer
verfasst am: 08.06.2009 12:19:30
Die Antworten sind ganz einfach: Während bei Siemens Ö gerade 1000 Mitarbeiter gehen müssen sind die Grünen damit beschäftigt nur mehr Nazis zu suchen.Während nahezu
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Die Antworten sind ganz einfach: Während bei Siemens Ö gerade 1000 Mitarbeiter gehen müssen sind die Grünen damit beschäftigt nur mehr Nazis zu suchen.
Während nahezu eine Mio Ö armutsgefährdet sind, kämpfen die Grünen für die Homoehe ( was ok ist, aber nur als 17. Priorität).
Während wir einer Klimakatastrophe zusteuern, beschäftigen sich die Grünen mit der Feminisierung Ihrer Partei.
Die Frauen die uns aber dann geboten werden, sind eine ungepflegt Frau Sburny, eine Quatschtante namens Glawischnig die mit vielen Worten nichts ausdrückt (vom Intellekt von VdB 7 Lichtminuten entfernt) und eine Europakandidatin Marke unsympathische Oberlehrerin.
Durch diese Zutaten werden alle Themen, für die die Grünen stehen sollten und die wichtiger sind als je zuvor und die einer grünen Partei Riesenchancen geben, verschissen und vertan, so daß man schon von einem fahrlässigen Umgang damit sprechen muß. Daher ist es für mich unmöglich die Partei zu wählen, die einem von den ( nicht wahrgenommenen Inhalten) am sympathischsten wäre.
Ich wünsch Euch noch viel Spaß beim Nazisuchen lg T
Antwort von: Mir ist wurscht ob sich die Fr. Sburny pflegt!
verfasst am: 08.06.2009 19:45:18
Wenigstens hat man ihr endlich angesehen, dass sie weiss, dass was nicht stimmt - auch wenn ihr ganz andere Wörter aus dem Mund gekommen sind. Wenn Gusi bei seinem Sieg eimerweise schwitzen
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Wenigstens hat man ihr endlich angesehen, dass sie weiss, dass was nicht stimmt - auch wenn ihr ganz andere Wörter aus dem Mund gekommen sind.
Wenn Gusi bei seinem Sieg eimerweise schwitzen durfte, dann hat Sburny bei ihrer Niederlage jedes Recht dazu!
DAS ist nicht mein Problem mit ihr!!
Antwort von: Anton Aushecker
verfasst am: 08.06.2009 15:18:19
vollkommen richtig analysiert. Eine Spitzenkandidatin, die jedes mal einen Gesichtsausdruck hat, als hätte sie Probleme beim Stuhlgang ist in einer Medienwirklichkeit nicht vermittelbar. Ja, das
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vollkommen richtig analysiert. Eine Spitzenkandidatin, die jedes mal einen Gesichtsausdruck hat, als hätte sie Probleme beim Stuhlgang ist in einer Medienwirklichkeit nicht vermittelbar. Ja, das mag sexistisch sein und wahrscheinlich wäre es bei einem Mann garnicht so wichtig. Aber so ist es nun einmal und wer mitspielen möchte, sollte die Regeln kennen.
Zum Inhaltlichen: HPM hat es mMn abseits der Kronenunterstützung ganz gut vorgemacht: gefragt ist ein Non-Politikus und eine "Bürgerliste" (die HPM nicht ist, aber das mit Hilfe der Krone gut übertünchen kann). Keine linke, feministische Ideologie, gegendert und gemainstreamt im Politsprech. Auch hier kann man anderer Meinung sein, aber in der Realität... siehe obiges Zitat über die Spielregeln.
Ich hatte im Übrigen auch ein Gedächtnis und das hat mich noch in die Wahlzelle hinein begleitet. Und dort diesmal kein grünes Kreuz machen lassen. Und nein, auch nicht bei HPM.
Antwort von: peter
verfasst am: 08.06.2009 12:28:18
ich kann dem nur zustimmen. es ist zum heulen -- gerade zu einer zeit wo gruene kernthemen relevanter als jemals, und obendrein auch in den medien praesent sind.
Antwort von: Blumenkind
verfasst am: 08.06.2009 12:18:17
Sehr geehrter Herr Pilz, hier etwas zum Nachdenken über das traurige Wahlresultat der Grünen gestern: Ich habe auch dieses Mal wieder Ihre Partei gewählt, aber einige mir nahe stehende
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Sehr geehrter Herr Pilz, hier etwas zum Nachdenken über das traurige Wahlresultat der Grünen gestern: Ich habe auch dieses Mal wieder Ihre Partei gewählt, aber einige mir nahe stehende Personen haben das diesmal nicht getan und sind stattdessen daheim geblieben. Sie haben nämlich erstens nicht verstanden, warum man einen arrivierten, überzeugenden EU-Politiker mit bereits relativ hohem Bekanntheitsgrad abschasselt und stattdessen auf jemanden setzt, der in der Bevölkerung weitgehend unbekannt ist und sich auch nicht gerade durch Charisma auszeichnet. Dazu kam zweitens Frau Lunaceks Häuselbauer-Steuer-Vorschlag in der ORF-Pressestunde, der allen Vertretern des Mittelstands wie eine Ohrfeige vorkommen musste. Frau Sburny hat gestern in einem ORF-Interview gemeint, die stärkere Profilierung der Grünen als Partei für soziale Gerechtigkeit sei wohl noch nicht so recht beim Wähler angekommen. Nein, in der Tat, in solchen Aussagen wie jener von Frau Lunacek ist davon nichts zu bemerken. Da konnte auch die lobenswerte Haltung der Grünen gegenüber dem unsäglichen NR-Präsidenten Martin Graf einige Wahlberechtigte nicht mehr zum Gang zur Urne mobilisieren.
Antwort von: nocheinmal...
verfasst am: 08.06.2009 12:17:31
...das idiotisch Graf bashing bringt doch nix, besinnt Euch auf Kernthemen, werdet wieder grün, lasst euch von Cohn_Bendit erklären wies geht! Schweisst die GrünInnen raus !!!
Antwort von: errata
verfasst am: 08.06.2009 12:18:10
schweisst = schmeisst
Antwort von: Kralj Matjaz
verfasst am: 08.06.2009 14:18:57
ob ´s bashing was bringt oder nicht ?? ..in der sueddeutschen z.b. wunderte man sich, warum nur die Grünen gegen diesen Rülpser votierten.....hier geht ´s nicht um Populismus ,
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ob ´s bashing was bringt oder nicht ?? ..in der sueddeutschen z.b. wunderte man sich, warum nur die Grünen gegen diesen Rülpser votierten.....hier geht ´s nicht um Populismus , sondern wer hat genügend politisches Rückgrad, würde ich sagen....
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 16:39:38
Klar. Im Prinzip gehörten alle Abgeordneten zum Rücktritt aufgefordert, die Graf trotz Bekenntnis zu seiner rechtsextremen Burschaft GEWÄHLT und wieder bestätigt haben! Die
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Klar. Im Prinzip gehörten alle Abgeordneten zum Rücktritt aufgefordert, die Graf trotz Bekenntnis zu seiner rechtsextremen Burschaft GEWÄHLT und wieder bestätigt haben! Die Grünen sind offenbar die letzten Anti-Faschisten und Demokraten. Alle anderen bekennen sich nur mehr zu ihren Stiftungen.
Antwort von: geh zum Arzt (Psychiater) Chrom!
verfasst am: 08.06.2009 17:10:49
.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 17:33:27
Für dich?
Antwort von: WM
verfasst am: 08.06.2009 12:14:18
4 Gründe:- Voggenhuber rausgeworfen- gleich 3 Frauen an der Spitze - Bruch des Reissverschlusssystems- Themen nicht transportiert - Eva G. Ich habe euch trotzdem gewählt, aber diesmal wart
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4 Gründe:
- Voggenhuber rausgeworfen
- gleich 3 Frauen an der Spitze - Bruch des Reissverschlusssystems
- Themen nicht transportiert - Eva G.
Ich habe euch trotzdem gewählt, aber diesmal wart ihr das geringste Übel, nicht mehr die Partei, die ich aus Überzeugung gewählt habe. Falls Eva G. bei der nächsten NR-Wahl noch immer an der Spitze steht, dann geht meine Stimme sicher nicht mehr an euch.
Antwort von: WM
verfasst am: 10.06.2009 09:23:38
Noch etwas zum Problem der mangelnden Kommunikation der Themen: Dass die Grünen europaweit mit einem einheitlichen Programm antreten, habe ich in "Neues aus der Anstalt" (26.5.)
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Noch etwas zum Problem der mangelnden Kommunikation der Themen:
Dass die Grünen europaweit mit einem einheitlichen Programm antreten, habe ich in "Neues aus der Anstalt" (26.5.) erfahren...
Antwort von: red Freddie
verfasst am: 08.06.2009 12:16:06
ich htte nicht gewählt; das war das Beste, dass ich den grünen antun konnte!!!
Antwort von: peter
verfasst am: 08.06.2009 12:08:49
3 antworten: 1. arroganz im umgang mit dem waehler: "nein vorzugsstimmen wollen wir nicht" 2. absaegen voggenhubers 3. entfernung von den kernthemen oekologie + soziales, stattdessen
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3 antworten:
1. arroganz im umgang mit dem waehler: "nein vorzugsstimmen wollen wir nicht"
2. absaegen voggenhubers
3. entfernung von den kernthemen oekologie + soziales, stattdessen konzentration auf minderheitenthemen meine 0.02 eurocent
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 12:06:07
Voggenhubers frauenfeindlicher Schlägertrupp reibt sich die Hände. Er hat sein Wahlziel Schwächung und Spaltung der Grünen, Rache, Streit und Machtgier erreicht. Wenn zwei sich
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Voggenhubers frauenfeindlicher Schlägertrupp reibt sich die Hände. Er hat sein Wahlziel Schwächung und Spaltung der Grünen, Rache, Streit und Machtgier erreicht. Wenn zwei sich streiten, freut sich zwar ein dritter Nationalratspräsident und die ÖVP, aber egal.
Nachdem Voggenhuber nur dominieren oder zerschlagen konnte, riet er davor ab Grün zu wählen. Sigi Freud lässt grüßen.
Zum Glück sind andere Europäer nicht so destruktiv und rückständig. Grüne haben im EU-Parlament um ca. 11% zugelegt! Bravo!
Für mich als Außenstehende sah das in Zeitungsforen und Blogs verhaltenstechnisch nach einem Putsch von einem rechts-grünen Flügel aus. Argumentiert wurde rein sexistisch, meine Frage nach sachpolitischen Inhalten und was Voggenhuber besser machte, wurde nie beantwortet, weiß ich bis heute nicht. Einziges Resumee - es muss ein MANN sein, alles andere ist wurscht.
Etwa ein Viertel Männer hat offenbar nicht mehr Grün gewählt, weil zur Abwechslung linkere Frauen gewählt wurden, die Sozialpolitik und soziale Gerechtigkeit in den Vordergrund stellten. Sachpolitisch die einzige richtige Konsequenz. Mein Lob der grünen Basis, die m.E. am richtigen Kurs ist, aber nach außen offener werden sollte. Das müsste wirklich das nächste Thema werden, es fühlen sich zu viele ausgeschlossen.
Die allgemeine Frauenfeindlichkeit deckt sich mit dem gesamtgesellschaftlichen Status Quo und meinen eigenen Erfahrungen. Es geht nicht um Inhalte und Qualifikationen, um die Arbeit als solche, es muss einfach nur ein Mann sein, der das Sagen hat. Ein möglichst schlagkräftiger, rücksichtloser Mann, dem traut man was zu.
Aber das Frauenthema darf nicht vom Tisch! Um Gleichberechtigung ist es im rechten Österreich EU-weit am zweitschlechtesten bestellt. Nur in Estland geht noch fieser zu.
Frauen verdienen hierzulande 25,5 Prozent weniger als Männer und müssen familiär mehr leisten, in VBG verdienen sie etwa die Häfte.
Ich erinnere bei einem größeren Frauenanteil in der Bevölkerung an die Lächerlichkeit der Frauenquoten im Führungsspitzen und im Parlament:
SPÖ 33,3 % (19 von 57 Abgeordneten)
ÖVP 25,5 % (13 von 51 Abgeordneten)
FPÖ 17,6 % (6 von 34 Abgeordneten)
BZÖ 9,5 % (2 von 21 Abgeordneten)
Grüne 50 % (10 von 20 Abgeordneten)
Quelle: Parlament 2008
Die Finanzkrise ist ein Männerprodukt, die unsoziale, neoliberale Politik, unter der so viele zu leiden bekommen, ist ein Männerprodukt.
Aber unsere Männer sind arm. Die fühlen sich schon unterdrückt und seelisch misshandelt, wenn ihnen Mama kein Bier aus dem Kühlschrank holt, weil sie Fußball schauen und entspannen wollen, während Mama nach der Arbeit kocht und mit den Kindern Hausaufgaben macht. Traurig, aber wahr.
Liebe Grüne, richtet euch etwas mehr an der allgemeinen Frauenfeindlichkeit und Oberflächlichkeit aus, macht 50:50-Männer-Frauen-Quoten für Spitzenpositionen, aber lasst keinen frauenfeindlichen, rechten Flügel mehr zuschlagen, der schlägt uns Frauen schon rundum.
Linke Mütter haben auch schöne Söhne und es kann auch mal ein Neuer sein. Jemand wie Klaus-Werner Lobo ist doch wesentlich fescher, interessanter und ansprechender als Voggenhuber, haha!
Wir Frauen haben jahrelang ohne zu murren grüne Männer gewählt und lieben auch unseren Peter Pilz, das war nie das Problem. Uns ging es um Inhalte, nicht nur ums Geschlecht.
Wir haben genug rechte Parteien, uns fehlt eine eindeutige, soziale, demokratische Linke.
Antwort von: Fragezeichen
verfasst am: 08.06.2009 15:53:21
Interessant: Sie schreiben: "Etwa ein Viertel Männer hat offenbar nicht mehr Grün gewählt, weil zur Abwechslung linkere Frauen gewählt wurden, die Sozialpolitik und soziale
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Interessant: Sie schreiben: "Etwa ein Viertel Männer hat offenbar nicht mehr Grün gewählt, weil zur Abwechslung linkere Frauen gewählt wurden, die Sozialpolitik und soziale Gerechtigkeit in den Vordergrund stellten." Meine beste Chrom, warum hab ich bloß nichts von diesem angeblichen neuen Themenschwerpunkt bemerkt? Warum konnte die Kandidatin das im Wahlkampf nicht rüberbringen? Und wenn Sie schon fragen, was Voggenhuber besser kann als Lunacek, erlauben Sie mir bitte die Gegenfrage: Was kann Lunacek besser als Voggenhuber?
Übrigens: Laut SORA-Analyse wählten nur 10 % der Frauen grün. Warum bloß, warum?
Antwort von: Marianne F.
verfasst am: 08.06.2009 13:09:33
Liebe Chrom, ich bin Frau und würde dir ja gerne zustimmen, aber die Dinge liegen wohl ein wenig anders. Die Grünen sind nicht deswegen weniger gewählt worden, weil "Voggenhubers
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Liebe Chrom, ich bin Frau und würde dir ja gerne zustimmen, aber die Dinge liegen wohl ein wenig anders. Die Grünen sind nicht deswegen weniger gewählt worden, weil "Voggenhubers Schlägertrupp" unterwegs war. Sie haben Stimmen verloren, weil sie ihr bisheriges Zugpferd Voggenhuber durch eine unbekannte Person ersetzt haben, die sich nicht gerade durch Charisma auszeichnet und auch nicht so gut, wie etwa die Grünen in Frankreich (16,3 % der Stimmen bekommen!), den Leuten die EU nahegebracht hat. Ganz müssen wir die Hoffnung in Frauensachen auf EU-Ebene aber noch nicht aufgeben: Es gibt eine französische Initiative, die es zu unterstützen gilt (www.choisirlacausedesfemmes.org). Ich hoffe, Frau Lunacek nimmt sich ihrer an.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 16:46:40
Liebe Marianne, ich würde sir auch gern zustimmen, aber von diesem "Charisma" fühle ich mich nicht vertreten und weine ihm keine Träne nach.Naja, vielleicht wird es 150
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Liebe Marianne,
ich würde sir auch gern zustimmen, aber von diesem "Charisma" fühle ich mich nicht vertreten und weine ihm keine Träne nach.
Naja, vielleicht wird es 150 Jahren besser. Vielleicht dank einer EU, der man noch mehr vertrauen kann als Österreich.
Antwort von: Marianne F.
verfasst am: 08.06.2009 17:28:38
Liebe Chrom, ich habe ja auch nicht behauptet, dass Voggenhuber charismatisch wäre. Aber er war bekannt, etabliert, wurde von der Wählerschaft als kritischer, konstruktiver Geist gesehen -
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Liebe Chrom, ich habe ja auch nicht behauptet, dass Voggenhuber charismatisch wäre. Aber er war bekannt, etabliert, wurde von der Wählerschaft als kritischer, konstruktiver Geist gesehen - etwa so wie Cohn-Bendit in Frankreich. Bitte entschuldige meine Wirtschaftssprachwortwahl, aber er war so was wie eine "sehr gut eingeführte Marke". Warum ersetzt man so jemanden durch eine Person, die kaum jemand in der Bevölkerung kennt, eine Person, die sich durch kein besonderes Attribut auszeichnet, das diesen geringeren Bekanntheitsgrad aufwiegen kann? Das war m. E. das Problem. Ich habe die Grünen ja auch diesmal gewählt, aber einige, die ich kenne, haben es aus oben genanntem Grund vorgezogen, nicht zur Wahl zu gehen. Von der von dir genannten stärkeren Sozialpolitik der neuen grünen Führung ist übrigens noch nichts zu mir durchgesickert.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 18:09:40
Liebe Marianne, kann schon sein, dass Voggenhuber eine Marke war. Bei mir hat er sie leider nie vorgestellt. Aber ich habe die NR-Sitzungen und Anträge der Grünen in letzter Zeit sehr genau
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Liebe Marianne,
kann schon sein, dass Voggenhuber eine Marke war. Bei mir hat er sie leider nie vorgestellt. Aber ich habe die NR-Sitzungen und Anträge der Grünen in letzter Zeit sehr genau über die Medien verfolgt und finde das Voggenhuber-Theater höchst überflüssig. Ich musste jedes Mal feststellen: Die Grünen waren die einzigen die sozialpolitische Forderungen stellten und auf die vielen Probleme eingingen, welche die Krise und hohe Arbeitslosigkeit nun aufwirft. Aber jeder dieser wichtigen Anträge wurde von allen anderen Parteien knallhart niedergestimmt. Die Grünen rissen sich wirklich den A. auf und das soll auch gesagt und bedankt sein. Das Problem ist nur dass alle anderen Parteien blockieren und ständig Skandale produzieren.
Nur einige Stichworte, die mir spontan einfallen:
Gerechtere Umverteilung durch höhere Vermögenssteuern und Senkung der Lohnsteuern, Beseitigung von Stiftungprivilegien, Deckelung der abnormen Mangergehälter, stärkere Kontrollen im Finanzmarkt, Finanztransaktionssteuer, Erhöhung von Arbeitslosengeld und Notstandshilfe bzw. sofortige Einführung der Mindestsicherung zur Armutsbekämpfung, Förderung sozialer Initiativen, bzw. ein ökosoziales Konjunkturpaket, das auch Sozialberufe fördert (Frauenberufe kamen im Konjunkturpaket gar nicht vor) Mindestlöhne, bessere gesetzliche Regelungen für Praktikanten, usw.
Harald Walser und die Sozialsprecherin Birgit Schatz finde ich auch sehr engagiert. Hier gibts mehr zu Lesen: http://www.gruene.at/soziales_arbeit/
Antwort von: Marianne F.
verfasst am: 09.06.2009 13:31:03
Liebe Chrom, das mag schon auch wirklich so sein, dass die Grünen sich im Parlament den A. aufgerissen haben, das sei auch bedankt. Natürlich ist es unfair, dass alle anderen Parteien
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Liebe Chrom, das mag schon auch wirklich so sein, dass die Grünen sich im Parlament den A. aufgerissen haben, das sei auch bedankt. Natürlich ist es unfair, dass alle anderen Parteien blockieren und ständig Skandale produzieren. Aber vergessen Sie nicht die wichtige Rolle, die Medien in unserem Zeitalter spielen. Und die Medien berichten bevorzugt über Personen, die bereits bekannt sind und interessante Sager liefern, und Inhalte, die anschaulich vermittelbar sind. Hat Ulrike Lunacek die Medien zu benutzen gewusst und in diesen Punkten reüssiert? Man muss als Politiker diese Realitäten einfach zur Kenntnis nehmen und diese Erkenntnis in der Praxis umsetzen, ob man sie nun gutheißt oder auch nicht. Mehr Aktionismus würde in diesem Zusammenhang also nicht schaden.
Antwort von: Liesmich
verfasst am: 08.06.2009 19:21:48
Zum Thema gerechtere Umverteilung durch höhere Vermögenssteuern, liebe Chrom, sehen Sie sich besser einmal diese Seite an: http://www.kpoe-steiermark.at/index.php?aid=4306
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 21:09:54
Hallo Liesmich,danke für den Link. Was Lunacek in der Pressestunde gesagt haben soll, halte ich für Unsinn bzw. für ein Missverständis das ausgeräumt werden sollte.Die
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Hallo Liesmich,
danke für den Link. Was Lunacek in der Pressestunde gesagt haben soll, halte ich für Unsinn bzw. für ein Missverständis das ausgeräumt werden sollte.
Die Grünen fordern eine Reichensteuer, keine weitere Mittelstandssteuer und hatten ganz andere Zahlen auf ihrer Seite. Vielleicht finde ich das noch.
Nach einer Gallup-Umfrage sprachen sich 74% Österreicher allen Coleurs für Vermögenssteuern ab 500.000 Euro aus, 20% dagegen, 6% machten keine Angabe.
Und das obwohl die Kronenzeitung und andere Medien massiv dagegen angeschrieben hatten. Es werden auch sicher mindestens 75% steuerlich benachteiligt.
Die GPA ging von eine 500.000 Euro-Freigrenze aus und errechnete dass mit vermögensbezogenen Steuern im OECD-Durchschnitt rund 4-5 Mrd. Euro lukriert werden könnten. http://tinyurl.com/d6v2je
Der Armuts- und Reichtumsbericht der ÖGPP berechnete, dass es mit 2 Mrd in Österreich keine Armut mehr gäbe. Sehr lesenswert: http://tinyurl.com/cy72mx
Aber auch mit 1 Mrd könnte man jetzt viele Menschen existentiell absichern und das wäre in der Krise mit steigender Arbeitslosigkeit und Rechtsradikalismus wohl das wichtigste.
Das Bild extrem ungleicher Verteilung nach neoliberalen Heuschreckenwirtschaft ist wohl ähnlich wie in Deutschland. Die SPD verlor auch ebenso katastrophal. Den Leuten reichts einfach mit dieser Privilegienwirtschaft.
Zitat: Noch nie seit dem Kriegsende 1945 war die Kluft zwischen Arm und Reich so groß wie heute. Nach einer Studie des deutschen Instituts für Wirtschftsforschung verfügt das oberste Zehntel der Bevölkerung über fast 62 Prozent des Privatvermögens, nahezu ein Drittel der Deutschen besitzt dagegen so gut wie nichts oder ist verschuldet.
Von Robert Misik: http://www.youtube.com/watch?v=k_raVYpEUkU&eurl=http://dev.misik.at/
Unse re liebe ÖIAG/Raiffeisen stellt lieber dem WIFI Förderungen ein und bezichtigen es "der Verbreitung linker Ideologie", wenn Studien von Schratzenstaller, Schulmeister und Marterbauer zu ähnlich erschreckenden Ergebnisse kommen. http://derstandard.at/?url=/?id=1244117086594%23forumstart
Laut OECD steigt die Abgabenlast in Österreich seit vier Jahren sogar besonders für Gering- und Durchschnittsverdiener: http://derstandard.at/?url=/?id=1242317067078%23forumstart
Und das betrifft Männlein und Weiblein, daher sollten Männlein und Weiblein auch zusammenhalten, statt wie diese Voggis dumm intrigieren.
Antwort von: Liesmich
verfasst am: 08.06.2009 22:22:44
Liebe Chrom, vielen Dank für die Info. Das klärt für mich aber noch immer nicht die Sache, um die es mir ging und die Sie als Missverständnis bezeichnen. Zur Erinnerung hier eine
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Liebe Chrom,
vielen Dank für die Info. Das klärt für mich aber noch immer nicht die Sache, um die es mir ging und die Sie als Missverständnis bezeichnen. Zur Erinnerung hier eine Pressemeldung zum besagten Punkt:
"Lunacek für Vermögenssteuer : Um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen, kann sich Lunacek eine breite Vermögenssteuer vorstellen. So nannte sie als Beispiel 0,5 Prozent plus einen Freibetrag von etwa 200.000 Euro. Ein Hausbesitzer würde so etwa - bei einem Wert der Immobilie von 300.000 Euro - 500 Euro pro Jahr zahlen."
Aus eigener Erfahrung können mein Partner und ich, seit über zwei Jahren erfolglos auf Haussuche, aber nur den Satz unterstreichen, der in "profil" vor einigen Wochen zu lesen war: "Ein neues Eigenheim ohne Schnickschnack in durchschnittlicher Lage ist unter 300.000 Euro kaum zu haben." (http://www.profil.at/articles/0918/560/240993/schroepft-omas-haeuslbauer-expert en-vermoegensteuern)
300.000 Euro sind die absolute finanzielle Schmerzgrenze für uns beide. Wir müssen dafür einen Kredit aufnehmen. Und in dieser Situation will uns Frau Lunacek auch noch zusätzlich belasten?
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 23:26:24
Hallo liebe/r Liesmich, keine Sorge, so gut meine ich die grüne Politik zu kennen, dass das nicht stimmen kann. Es wurde noch von jedem, der Vermögenssteuern forderte, ausdrücklich
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Hallo liebe/r Liesmich,
keine Sorge, so gut meine ich die grüne Politik zu kennen, dass das nicht stimmen kann. Es wurde noch von jedem, der Vermögenssteuern forderte, ausdrücklich betont, dass das keine Eigenheime oder Wohnungen treffen soll. Das mit den kleinen Häuslbauern waren nur Täuschungsmanöver von Rechten, die solche Ängste in den Raum setzten, damit sich unsere Superreichen weiterhin vor Steuern drücken und das Bezahlen dem Mittelstand und Einkommensschwachen überlassen können. Der Freibetrag dürfte bei 500.000 Euro liegen.
Frag mal bei den Grünen per Mail nach, das sollten sie ohnehin konkretisieren. Sicher muss man das alles erst genauer durchrechnen, damit es zur Abwechslung eben die Reichen und nicht wie immer den Mittelstand trifft. Um Einfamilienhäuser geht es aber definitiv nicht.
Wer 5 Mietshäuser besitzt und mit hohen Mieten Gewinne erzielt, den solls aber treffen.
Jetzt war gerade Cap und Vobes im TV. Cap dürfte nun auch die Grüne Website studiert haben, weil er plötzlich mit all den Forderungen von Grünen kam, welche die SPÖ bisher blockierte. Mir solls recht sein, wenn sie nur endlich eine sozialere und gerechtere Politik machen. Vobes möchte die sinnvollen Vorschläge der GPA durchbringen. Man kann nur hoffen, dass die SPÖ-Spitze auch darauf eingeht, sonst sehe ich für viele Österreicher eher schwarz.
Meine Lorbeeren bekommen aber die Grünen.
Vielleicht findest du hier etwas:
http://www.gruene.at/budget/von/0/themenwechsel/0/kommentar/0/0/0/?no_ca che=1&tx_green_pi1[uid]=0&tx_green_pi1[allcomments]=false
Antwort von:
verfasst am: 08.06.2009 23:45:50
Liebe Chrom, möglicherweise war die Sache nicht mit den Grünen koordiniert, aber der Sager von Frau Lunacek wurde damals in der ZiB gebracht, wir haben's mit eigenen Ohren vernommen.
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Liebe Chrom,
möglicherweise war die Sache nicht mit den Grünen koordiniert, aber der Sager von Frau Lunacek wurde damals in der ZiB gebracht, wir haben's mit eigenen Ohren vernommen. Es war ein Ausschnitt aus der Pressestunde. Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass in der ZiB-Redaktion derart rechte Journalisten sitzen, die absichtlich ein Interview so zusammenschneiden, dass es komplett sinnentstellt wird. Oder doch?
Aber wir werden versuchen, der Sache auf den Grund zu gehen.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 09.06.2009 14:11:50
Liebe/r Liesmich, jetzt habe ich auf Walsers Blog etwas Genaueres zur Vermögenssbesteuerung gefunden. Das ist eine sehr gute Initiative mit einer Bürgerbefragung.
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Liebe/r Liesmich,
jetzt habe ich auf Walsers Blog etwas Genaueres zur Vermögenssbesteuerung gefunden. Das ist eine sehr gute Initiative mit einer Bürgerbefragung. http://www.vielstimmig.at/?inhalt=Gerechter_besteuern_gerechter_verteilen&id =8-0-0 Zitat: Beispiel
* Generelle Vermögenssteuer von 0,5%.
* Eine Familie mit zwei Kindern besitzt ein Haus im Wert von 350.000 Euro. Pro Erwachsene gibt es einen Freibetrag von 100.000,-- Euro, pro Kind einen Freibetrag von 25.000,--. Das Haus ist mit einer Hypothek von 100.000 Euro belastet. Diese Familie zahlt im grünen Modell keinen einzigen Cent Vermögenssteuer.
* Ein kinderloses Paar besitzt ein Haus im Wert von 700.000 Euro. Es bestehen keine Hypotheken. Dieses Paar bezahlt im Grünen Modell einen fairen Beitrag von 2.500 Euro pro Jahr.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 09.06.2009 14:15:43
Das gehört auch noch dazu: * Grundsteuer abschaffen Im Gegenzug wird im grünen Modell die Grundsteuer abgeschafft. Die einfachen Häuslbauer müssen sich vor einer
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Das gehört auch noch dazu:
* Grundsteuer abschaffen
Im Gegenzug wird im grünen Modell die Grundsteuer abgeschafft. Die einfachen Häuslbauer müssen sich vor einer Vermögenssteuer also nicht fürchten. Wir wollen, dass jene, die es sich gut leisten können, auch einen fairen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Sozial- und Bildungsstaates leisten. Kommt die Vermögenssteuer für Wohlhabende nicht, werden die so genannten Kleinen Leute durch harte Sparpakete die Rechnung für die Krise zahlen. Das wollen wir verhindern!
Antwort von: Liesmich
verfasst am: 09.06.2009 15:07:54
Liebe Chrom, vielen herzlichen Dank, das klingt schon vernünftiger, was da auf der Grünen-Website steht. Trotzdem habe ich da so meine Einwände, denn ist das Paar mit dem Haus um
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Liebe Chrom,
vielen herzlichen Dank, das klingt schon vernünftiger, was da auf der Grünen-Website steht. Trotzdem habe ich da so meine Einwände, denn ist das Paar mit dem Haus um 350.000 Euro und den 2 Kindern im Gegensatz zu dem kinderlosen Paar mit dem Haus um 700.000 Euro wirklich so vermögend, dass es besteuert werden muss? Wenn die beiden Kinder aus dem Haus sind und die Hypothek abgezahlt ist, dann zahlen die beiden für 150.000 Euro eine „Vermögens“-Steuer von 0,5 %, wären also bereits 750 pro Jahr. Diese Summe könnte im Alter bzw. in der Pension schon problematisch werden. Der Wegfall der Grundsteuer spielt dabei keine Rolle, denn die zahlt man ja nur einmal, nicht jährlich wie eine Vermögenssteuer, wenn ich das richtig verstehe.
Antwort von: Nickel
verfasst am: 09.06.2009 14:24:26
soviel Tagesfreizeit wie Du, Chrom hätte ich auch gern.
Wahrscheinlich bist Uniassistentin an einem Inst.f.Anorg.Chemie einer österr. Univ.
Antwort von: Liesmich
verfasst am: 09.06.2009 15:06:25
Sparen Sie Ihre kostbare Zeit für so dämliche Kommentare lieber, Nickel! Chrom ist eine der wenigen in diesem Forum, die nicht einfach nur drauflospöbelt, sondern um eine ernsthafte
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Sparen Sie Ihre kostbare Zeit für so dämliche Kommentare lieber, Nickel! Chrom ist eine der wenigen in diesem Forum, die nicht einfach nur drauflospöbelt, sondern um eine ernsthafte Diskussion und Antworten bemüht ist.
Antwort von:
verfasst am: 09.06.2009 19:35:07
geh' gaggen Liesmich!
Antwort von: Liesmich
verfasst am: 09.06.2009 20:35:30
Was für eine einfallreiche Antwort! Oder sollte ich besser sagen: durchfallreich?
Antwort von: Ben Hemmens
verfasst am: 08.06.2009 13:04:00
Ich find's nicht sehr nett, als Mitglied der Grünen von einem anderen Grünsympathisant /einer anderen SympathisantIn sinngemäss als "rechten Schläger" hingestellt
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Ich find's nicht sehr nett, als Mitglied der Grünen von einem anderen Grünsympathisant /einer anderen SympathisantIn sinngemäss als "rechten Schläger" hingestellt zu werden.
Natürlich gehören ein Teil der Leute die sich rund um die Voggenhuber-Episode im Internet eingemischt haben, eher zur Kategorie ungustiöser Kampfposter a la gruenekonter.blogspot.com. Solche Leute haben offenbar mit jeglichem Feminismus nix am Hut und ich denke wir können gut ohne sie leben.
Ich steh nicht unbedingt drauf, Voggenhuber persönlich um jeden Preis als aktiven Grünpolitiker zu behalten. Es wurde gegen ihn intrigiert, er schlägt zurück....naja. Richtig viel Sympathie hat für mich keine Seite in diesem sehr persönlichen Machtkampf.
Was mir aber dabei sehr stört ist dass gerade sich "links" identifizierende Grüne offenbar die bisherige Arbeit der ö. Grünen im EP überhaupt nicht begreifen oder wertschätzen. Weil schwierig wie Voggenhuber ist und unscheinbar wie Lichtenberger sein mag, beide haben sich weit über ihrem Gewicht geschlagen. Eine "neue Linke" a la Deutschland oder KPÖ ist für mich erstens eine falsche Richtung - weil dort liegen erst recht keine sozialen Lösungen - und zweitens eine politische Nische, für die es in Österreich nie einen größeren Markt geben wird.
Und ich will den Feminismus endlich als etwas Konkretes positioniert sehen. Er ist ein riesiger Faktor in der Wirtschaftsentwicklung. Hier sind die derzeit führenden Frauen nur teilweise richtig unterwegs. Eva Glawischnigs Umgang mit dem Kinderkriegen finde ich positiv. Das muss mit jeglichem Beruf auf jeglicher Ebene möglich werden. ABER fast alles andere an ihrem Auftreten und jenem von Sburny, Lunacek, Vassilakou & co. suggeriert Elite und eine Art Neubau-Schickeria. Dieses Image halte ich für ein mittlerweile gross gewordenes Hindernis dazu, die Bedeutung von Gleichberechtigung jenen Frauen und sozialen Schichten zu kommunizieren, bei denen sie den grössten Unterschied machen würden.
Antwort von: Raphael
verfasst am: 08.06.2009 16:20:22
Ja wo liegen denn die sozialen Lösungen, wenn nicht bei einer neuen Linken Bewegung?Etwa beim ÖVP-Raiffeisen Komplex, die private Bankenverlußte zur öffentlichen Krise machen,
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Ja wo liegen denn die sozialen Lösungen, wenn nicht bei einer neuen Linken Bewegung?
Etwa beim ÖVP-Raiffeisen Komplex, die private Bankenverlußte zur öffentlichen Krise machen, dafür aber einen Klassenkampf gegen Arbeitslose führen wollen?
Antwort von: Vielleicht habe ich ein besonders Verständnis von
verfasst am: 08.06.2009 19:41:26
Ich fühle mich nicht als Linker, und lasse mich erklären warum. Erstens komme ich aus einem Land, wo es nie eine nennenswerte Arbeiterbewegung gegeben hat, aus dem simplen Grund, dass die
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Ich fühle mich nicht als Linker, und lasse mich erklären warum. Erstens komme ich aus einem Land, wo es nie eine nennenswerte Arbeiterbewegung gegeben hat, aus dem simplen Grund, dass die grösste Industrie dort die Keksmanufaktur war - ungefähr gleichauf mit einer Brauerei. Das Land heisst Irland. Es ist aber nicht so, dass jeder soziale Impuls dort fehlt, auch wenn's die Wohlstandverteilung dort besonders ungleichmässig ist.
Zweitens hab ich ein bissl was in der Geschichte so durcheinandergelesen. Marx' seine Theorie der geschichtlichen Entwicklung ist ein übler hegelianischer Historizismus und ist als solcher prinzipiell abzulehnen, zumal im Zeitalter wo wir wissen, wie sendungsbewusster Totalitarismus ausschaut. Zudem ist sie auch von der tatsächlichen Entwicklung widerlegt worden. Der Kapitalismus hat sich abgemildert, die modernen Sozialstaaten Westeuropas ist gekommen und sogar die USA hatten ihren New Deal. Alles beim Popper nachzulesen.
Drittens haben die Linken Bewegungen sich selbst immer gegenseitig am übelsten bekämpft, belogen, untereinander verraten. Von den Roten Matrosen vs. Ebert über den spanischen Bürgerkrieg etc usw. keine ruhmreiche Tradition. Vor allem nach der Lektüre Orwells und Koestlers spüre ich kein Bedürfnis mehr, mich zum Sozialismus irgendeiner Art zu bekennen. Und auch in friedlicheren Zeiten ist es den Linken ganz klar nicht gelungen - die meisten haben sich gar nicht darum bemüht - irgendeine Art internationaler Solidarität zu leben. Die sozialen Errungenschaften sind national, und werden erbittert national verteidigt. Die EU ist eine stärkere Wirtschafts- als Sozialunion weil den Konservativen immer die internationale Verständigung leichter gefallen ist als den Linken. Die Auswüchse der K***uption in Wien und weltweit in anderen rot regierten Städten sind ja legendär. Mit alledem muss ich mich nicht identifizieren. Auch nicht mit New Labour, die in ganz komische Sackgassen abgebogen ist (leider nicht überraschend, wenn man gewusst hat, was für ein Haufen Old Labour war).
Linke Parteien haben auch mehr als genug sachpolitischen Blödsinn gebaut. Jetzt werde ich eine heilige Kuh abmurksen und sagen, der frei Hochschulzugang (sogenannt) ist ein Desaster. ich hab ja an einer Uni gearbeitet und erlebt, wie schlecht die Studenten auf das vorbereitet waren....ich finds nur grausam Studenten nicht relativ stark in Richtung eines Fachs zu lenken wo sie prinzipiell eine Fähigkeit haben. Ich in der Naturwissenschaft, meine Frau in der Geistewissenschaft - sie hat derzeit Klassen von erstsemestrigen, wo die Mehrheit durchfallen wird - das ist für keine der beteiligten lustig oder sinnvoll. Zudem ist es gerade für weniger wohlhabende Leute wichtig, am Anfang verlässlich zu wissen, wann sie mit dem Studium fertig sein werden. Die Studiengebühren find ich eine arge Ablenkung davon, die gesamte existenzielle Situation von Studenten zu betrachten und zu reformieren. Ich glaube so denkt auch VdB, der Unis auch von innen kennt - aber er durfte das nicht sagen.
Sehr wohl aber identifiziere ich mich mit den idealen, die vorgeblich den Sozialismus motiviert hat: soziale Gerechtigkeit, ausreichende Hilfe für alle, um ein menschenwürdiges materielles Dasein zu haben, Eliminierung von Diskriminierung und Barrieren, sich auszubilden, sich beruflich und privat nach Massgabe der eigenen Talente zu entfalten. Gerechter Lohn für gute Arbeit. Zugang zum Recht. Aber alles das waren niemals nur sozialistische Werte, sondern sie sind sehr universelle Werte. Viele Leute assoziieren sie mit ihrer Konfession, in Teilen GBs war die Arbeiterbewegung zB von den Nonkonformisten-Konfessionen nicht zu trennen. Hier dürfte es ein paar Christlich-Soziale gegeben haben die nicht ganz schlimm waren. Andere die wir gar nicht kennen vertreten vielleicht in der islamisch geprägten Welt etwas ähnliches...
Und ich glaube, der moderne Wohlfahrtsstaat, wie auch immer er zustandegekommen ist, kann heutzutage einfach aufgrund seines empirisch feststellbaren Erfolges von Menschen aller konfessionellen und ideologischen Zugehörigkeiten, und jene ohne beides (wie ich), bejaht werden.
Drum stimme ich wohl vielen Dingen zu, die Sie für "links" halten, werde aber dieses Etikett für mich nicht verwenden. Und glaube wir sollten die Partei offen halten für alle, die diese Sachen vorantreiben wollen, statt uns "nur" in der Nachfolge irgendwelcher Teile der Marxistischen/Sozialistischen/Sozialdemokratischen Tradition zu sehen.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 16:17:54
Lieber Ben Hemmes, dich habe ich nicht gemeint. Von dir habe ich auch noch nie etwas Schwachsinniges und Frauenfeindliches gelesen ;-) Ich würde Voggenhubers Arbeit gern würdigen, allein
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Lieber Ben Hemmes,
dich habe ich nicht gemeint. Von dir habe ich auch noch nie etwas Schwachsinniges und Frauenfeindliches gelesen ;-)
Ich würde Voggenhubers Arbeit gern würdigen, allein ich fand trotz Suche nichts veröffentlicht und niemand antwortete mir, wenn ich fragte, was es denn sei, was er angeblich so viel besser kann als Lunacek. Da fehlte es doch allgemein an sachlichen Informationen, wie so oft.
Wenn ihn die grüne Basis, bestehend aus Männern und Frauen, mehrheitlich nicht mehr gewählt hat, weil offenbar kein intaktes Vertrauensverhältnis mehr bestand, dann ist das keine Intrige, sondern eine Wahl, die man akzeptieren sollte. So viel sollte man den Leuten als einfacher Wähler schon zugestehen, dass sie selbst wissen, mit wem sie können und mit wem nicht. Alles andere fällt für mich unter Anmaßung und Besserwisserei.
Nur weil einer einen unmöglichen, rechthaberischen Charakter hat, seine Partei ständig über die Medien ausrichten lässt und ihnen in den Rücken fällt, statt einen Diskurs auf gleicher Augenhöhe zu führen, muss er auch nicht unbedingt besser und selbstkritischer sein. Oder?
So, genug geärgert.
Antwort von: ben hemmeNs
verfasst am: 09.06.2009 09:26:07
Nja, "Voggenhubers wie-auch-immer-Truppe" spricht mich eben an, als einen seiner vehementesten BefürwörterInnen. Ich habe in der Partei keine besondere Frauenfeindlichekeit unter
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Nja, "Voggenhubers wie-auch-immer-Truppe" spricht mich eben an, als einen seiner vehementesten BefürwörterInnen.
Ich habe in der Partei keine besondere Frauenfeindlichekeit unter den Voggenhuber-UnterstützerInnen wahrgenommen, und ich bin in einer Landespartei wo diese eine recht häufige Spezies sind, wahrscheinlich sogar eine knappe Mehrheit.
Antwort von: Dorvus
verfasst am: 08.06.2009 12:17:45
Ach, Chrom, wenn die Welt so einfach wäre. Mann/Frau. Schwarz/Weiss. Kasperl/Krokodil. Wo sind all die weiblichen Wähler, die bisher die Grünen wegen den sexistischen,
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Ach, Chrom, wenn die Welt so einfach wäre. Mann/Frau. Schwarz/Weiss. Kasperl/Krokodil.
Wo sind all die weiblichen Wähler, die bisher die Grünen wegen den sexistischen, frauenfeindlichen Schlägertrupps nicht wählen konnten? Die müssten doch den Verlust an männlcihen Wählern, die sich mit ihrem Silberrücken-Alpha-Tierchen wieder in den Urwald zurück gezogen haben, locker wett machen können...?
Einziges Resumee - nur FRAU zu sein, reicht noch nicht.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 17:32:20
Jetzt randalieren sie wieder im Standard: http://derstandard.at/?url=/?id=1244117153682%23forumstart Freiheitliche bedanken sich bereits höflich dafür.Soll ich vielleicht das nächste
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Jetzt randalieren sie wieder im Standard: http://derstandard.at/?url=/?id=1244117153682%23forumstart
Freiheitliche bedanken sich bereits höflich dafür.
Soll ich vielleicht das nächste mal die wählen, oder wie?
Antwort von: Ben Hemmens
verfasst am: 09.06.2009 09:39:13
ach die, das sind ja keine Grünen. seit einigen Wahlen gibt es in den Standard-Foren, wo noch vor ein paar jahren ganz anständige grünnahe diskussionen stattgefunden haben, bizzare
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ach die, das sind ja keine Grünen.
seit einigen Wahlen gibt es in den Standard-Foren, wo noch vor ein paar jahren ganz anständige grünnahe diskussionen stattgefunden haben, bizzare kampfpostingaktionen. ich weiss nicht wer dahinter ist, beim NR-wahl waren es offenbar liberale, vielleicht meinen da welche der övp dienstlich zu sein, keine ahnung. jedenfalls sind diese foren gründlich kaputt. beim voggenhuberthema hat es 3, 4 poster gegeben, die immer mehr mit frauenfeindlicher schlagseite durchgedraht sind.
das solltma einfach nimmer alles lesen.
Antwort von: red Freddie
verfasst am: 08.06.2009 12:14:21
liebe Chrom... aus deinem posting spricht eine schwere Chromvergiftung, selten soviel geballten Schwachsinn gelesen.Mir persönlich ist das Geschlecht eines Politikers völlig wurscht; aber
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liebe Chrom... aus deinem posting spricht eine schwere Chromvergiftung, selten soviel geballten Schwachsinn gelesen.
Mir persönlich ist das Geschlecht eines Politikers völlig wurscht; aber fähig muss ers/sie sein!!!! Und die GrünInnen sind durch die Bank unfähig!!! Jetzta den Voggi verunglimpfen bringt genausoviel wie das dämliche Graf (der olle Olypionike) bashing; nähmich eine Reduzierung der Wählerstimmen!!!!
Lasst wieder die "alten Herren" den Herrn Professor (ein genialer Politiker), meinetwegen auch Pilz etc. nach vorne...
Und zum Schluss den genialen Cohn-Bendit mit Lunatschek, Lichtenberger, Glawi zu vergleichen.......????? Totaler Schwachsinn!!!
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 15:45:39
Lieber red Freddi, das ist keine Chrom-, sondern eine schwere Voggenhuber-Vergiftung!Ich ertrage solche Alles-und-Nichts-Denker nicht mehr. Solche rücksichtslos selbstherrlichen Charaktäre
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Lieber red Freddi, das ist keine Chrom-, sondern eine schwere Voggenhuber-Vergiftung!
Ich ertrage solche Alles-und-Nichts-Denker nicht mehr. Solche rücksichtslos selbstherrlichen Charaktäre verfolgen mich schon das halbe Leben und machten immer nur Schaden. Wenn ich lese was Voggenhuber im Standard von sich gibt, bekomme ich Ausschlag und Würgeattacken! Das disqualifiziert sich doch alles von selbst. Zitrone!
Von grünen Frauen kamen nie vergleichbar blöde und peinliche Äußerungen. Auch jemand wie Peter Pilz hatte das nicht nötig.
Für MICH hat es Glawischnig besser gemacht als Van der Bellen, weil sie einen sozialeren Kurs eingeschlagen hat. Sie hat meine Interessen vertreten, die schon seit Jahren keiner mehr vertrat. Wenn andere etwas anderes wahrnehmen und brauchen, wird es so sein und man wird insgesamt einiges ändern müssen. Das zweifle ich nicht an.
Aber was da in letzter Zeit in Foren rund um diese Voggis abging, war wirklich kein Ruhmesblatt. Das war nur mehr brutale Frauenhatz von Seiten grüner Wähler, die sich genauso rücksichtslos narzisstisch verhielten wie Voggenhuber selbst. Das ist aber um nichts besser und anders als die Ausländerhetze der FPÖ. Diese Posting ließen sich nicht mehr von FPÖ-Postings unterscheiden, was gewöhnlich durchaus gelingt.
Manchmal fühle ich mich in Summe schon wie ins Frühmittelalter versetzt! Mir reicht schon wenn die Rechten glauben, dass sich mit genug Gewalt, Ignoranz, Unterdrückung, Lügen- Feindbild- und Vorurteilsproduktionen alles lösen lässt. Das muss man bei Grünen nicht auch noch haben.
Bitte Männer, kommt wieder zurück in die Jetzt-Zeit und macht nicht auch noch auf Retro-Faschismus, das ist einfach zu elend. Danke herzlichst!
Antwort von: red Freddie
verfasst am: 08.06.2009 16:12:30
Mit jemendem, der die Politik der Frau Dr. Glawischnig für besser hält als jene die der Herr Professor (vdB) gelebt hat, habe ich keine gemeinsame Diskussionsgrundlage; schönen Tach
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Mit jemendem, der die Politik der Frau Dr. Glawischnig für besser hält als jene die der Herr Professor (vdB) gelebt hat, habe ich keine gemeinsame Diskussionsgrundlage; schönen Tach noch, und alles Gute den GrünInnen!
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 16:33:18
Ich fand auch nie eine gemeinsame Diskussionsgrundlage, als ich jahrzehntelang neoliberalen Männern-Interessen ausgesetzt war. Es hat mich erst gar keiner gefragt, welche ich hätte.Es tut
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Ich fand auch nie eine gemeinsame Diskussionsgrundlage, als ich jahrzehntelang neoliberalen Männern-Interessen ausgesetzt war. Es hat mich erst gar keiner gefragt, welche ich hätte.
Es tut mir weh, das zu sagen, aber bei vielen, die mit Politik nichts am Hut haben, kam Strache sozialer an als VdB, der mit der ÖVP liebäugelte.
Antwort von: peter
verfasst am: 08.06.2009 12:12:59
uh, das war jetzt aber schon arg konstruktiv. not.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 12:36:48
Jaja, lieber Peter, konstruktiv ist nur wer und was ausschließlich Männern DIENT. Das erleben wir Frauen im Alltag tagtäglich. Für Kritik gibts eins auf Dach, das ist
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Jaja, lieber Peter, konstruktiv ist nur wer und was ausschließlich Männern DIENT. Das erleben wir Frauen im Alltag tagtäglich. Für Kritik gibts eins auf Dach, das ist lebensgefährlich. Am Ende waren, wie in der katholischen Kirche, immer die Frauen schuld, an allem. Gelobt sei Gottvater, der Sohn und der hl. männliche Geist!
Liebe Männer, das war eine klassische Demonstration wie rechts, frauenfeindlich und destruktiv auch grüne Männer werden können, wenn es nicht nur nach ihrem Kopf und ihrer einzigen Wahrheit geht.
Na Hauptsache den Rechten wurde gedient. Habt ihr toll gemacht! Die Herrn Strasser, Kopf, Strache, Graf und Co. bedanken sich herzlich für euren Einsatz und die Solidarität!
Ich als Frau aber nicht.
Antwort von: Schwammerl
verfasst am: 09.06.2009 16:02:55
Bitte beim 'Gendern' ist noch ein Potenzial vorhanden - das ewige 'GrünInnen' ist ja schon langweilig. Beispiel: Der Originalsatz 'Ich habe ihn erwischt' lautet
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Bitte beim 'Gendern' ist noch ein Potenzial vorhanden - das ewige 'GrünInnen' ist ja schon langweilig. Beispiel:
Der Originalsatz 'Ich habe ihn erwischt' lautet nach korrektem 'Gendering': 'Ich habe ihn er/sie wischt' .
Die Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit wird sicher an uns spurlos vorübergehen ..... Grüne stürzt euch bitte auf die wirklichen Probleme wie Homoehe, Rathausfrau und Gendering - und fahrt wieder einen so fulminanten Erfolg wie letzten Sonntag bei den kommenden Wiener Wahlen ein, weil ihr euch ja genau um jene Probleme kümmert, wo wirklich der Schuh drückt !
Antwort von: peter
verfasst am: 08.06.2009 17:29:47
> Jaja, lieber Peter, konstruktiv ist nur wer und was ausschließlich> Männern DIENT. Unglaubliche Unterstellung, und am Thema vorbei. Im konkreten gings umdie Gruenen, und wie sie
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> Jaja, lieber Peter, konstruktiv ist nur wer und was ausschließlich
> Männern DIENT.
Unglaubliche Unterstellung, und am Thema vorbei. Im konkreten gings um
die Gruenen, und wie sie abwechslungshalber mal wieder mehr statt
weniger Stimmen kriegen koennten.
> Das erleben wir Frauen im Alltag tagtäglich.
Eine vage Behauptung, die schlecht zu diskutieren ist.
> Für Kritik gibts eins auf Dach, das ist lebensgefährlich. Am Ende
> waren, wie in der katholischen Kirche, immer die Frauen schuld, an
> allem. Gelobt sei Gottvater, der Sohn und der hl. männliche Geist!
Noch eins auf die Traenendruese, das hilft immer.
> Liebe Männer, das war eine klassische Demonstration wie rechts,
> frauenfeindlich und destruktiv auch grüne Männer werden können, wenn
> es nicht nur nach ihrem Kopf und ihrer einzigen Wahrheit geht.
Was? Das die Gruenen Stimmen verloren haben? In AT gibts mehr Frauen
als Maenner, und auch die haben die Gruenen nicht gewaehlt.
> Na Hauptsache den Rechten wurde gedient. Habt ihr toll gemacht! Die
> Herrn Strasser, Kopf, Strache, Graf und Co. bedanken sich herzlich für
> euren Einsatz und die Solidarität! >
> Ich als Frau aber nicht.
Was ist mit der Verantwortung der Gruenen Fuehrungsetage? Oder sind
wie bei den Gruenen ueblich wieder mal die WaehlerInnen schuld?
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 21:29:59
Der ICH-ICH-ICH Voggenhuber ist eine selbsterfüllende Prophezeihung. Der ist doch nicht mehr ganz dicht, um es charmant auszudrücken. Erst gibt er für Grüne keine Wahlempfehlung
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Der ICH-ICH-ICH Voggenhuber ist eine selbsterfüllende Prophezeihung. Der ist doch nicht mehr ganz dicht, um es charmant auszudrücken. Erst gibt er für Grüne keine Wahlempfehlung ab und prophezeit nur mehr 1 Prozent, weil nicht ER-ER-ER Nr.1 wurde. Dann beschuldigt er die Grüne Parteispitze sie habe die Arbeit von zehn Jahren zerstört. Wenn hier jemand aus gekränkter Eitelkeit Zerstörungswurt, einen groben Mangel an Seriosität und Solidarität offenbarte, dann nur er und seine peinliche, sexistische Anhängerschaft, die schwor, diesmal nicht Grün zu wählen.
Möge mir die besonnene Glawischnig erhalten bleiben! Nicht alles was weiß ist ist schwarz, nur weil es jemand dazu erklärt.
Ich sehe und denke lieber selbst.
Antwort von: Werner Z.
verfasst am: 08.06.2009 21:52:17
Stimme Ihnen voll zu, Frau Chrom, das musste in diesem Forum auch einmal gesagt werden: Das "Gekränkte-Leberwurst-Verhalten", das Herr Voggenhuber nun an den Tag legt, ist alles andere
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Stimme Ihnen voll zu, Frau Chrom, das musste in diesem Forum auch einmal gesagt werden: Das "Gekränkte-Leberwurst-Verhalten", das Herr Voggenhuber nun an den Tag legt, ist alles andere als fein. Er könnte ja auch zeigen, dass er über den Dingen steht, und trotzdem seine Unterstützung für die grüne Bewegung signalisieren. Das wäre so wichtig, gerade jetzt, wo Rechts wieder so einen starken Auftrieb erhält. Wo bleibt die vielbeschworene Solidarität unter den Linken?
Antwort von:
verfasst am: 08.06.2009 23:39:18
Danke, lieber Werner Z,bin wohl doch nicht sie Einzige die das so wahrgenommen hat.Meine Solidaridät kann man jederzeit haben, aber nicht wenn man mir dabei auf den Kopf schlägt
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Danke, lieber Werner Z,
bin wohl doch nicht sie Einzige die das so wahrgenommen hat.
Meine Solidaridät kann man jederzeit haben, aber nicht wenn man mir dabei auf den Kopf schlägt :)
Solidarische Grüße!
Antwort von: cheerio
verfasst am: 08.06.2009 22:54:58
voggi wurde hinausgeschmissen, und die wähler haben geantwortet, so einfach ist das.die parteispitze hat die antwort bekommen, die sich diese dreimal gescheiten nicht erwartet haben. sie haben
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voggi wurde hinausgeschmissen, und die wähler haben geantwortet, so einfach ist das.
die parteispitze hat die antwort bekommen, die sich diese dreimal gescheiten nicht erwartet haben.
sie haben geglaubt, durch ihren nicht vorhandenen charme, einen kompetenten eu-abgeortneten, zu mobben, ist diesen überheblichen
ablösern aber nicht gelungen.
diese 10.000 postings im standard hätte diese abwürger aber schon zum nachdenken bringen sollen, aber in ihrem juvenilen siegestaumel
haben sie die übersicht verloren.
hätten sie sich damals die nase zugehalten und voggi zurück geholt,
hätten die grünen mindestens 15% erreicht.
der boden war dazu aufbereitet, wie wir es in anderen ländern ja gesehen haben.
Antwort von: Leibnitz
verfasst am: 08.06.2009 13:00:35
Die Umkehrung des Chrom-Zitats:..Liebe Frauen, das war eine klassische Demonstration wie rechts, männerfeindlich und destruktiv auch grüne Frauen werden können, wenn es nicht nur nach
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Die Umkehrung des Chrom-Zitats:..
Liebe Frauen, das war eine klassische Demonstration wie rechts, männerfeindlich und destruktiv auch grüne Frauen werden können, wenn es nicht nur nach ihrem Kopf und ihrer einzigen Wahrheit geht.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 15:49:00
Ja im Verdrehen sind Männer spitze! Je rechter desto mehr.
Antwort von: Freda M.
verfasst am: 08.06.2009 16:03:18
Danke liebe Frau Chrom! Ihre Statements und die Politik des Bundesvorstandes der Grünen lassen mich bei der nächsten Wahl
lustvoll das kreuzerl bei den GrünInnen machen.
Antwort von: Chrom
verfasst am: 08.06.2009 16:52:02
Aber gern!
Antwort von: gandalfine
verfasst am: 08.06.2009 11:58:43
tja, während das Zugpferd Cohn Bendit für einen tollen Erfolg der Grünen in Frankreich und auf europäischer Ebene gesorgt hat, haben die österreichischen Grünen aus
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tja, während das Zugpferd Cohn Bendit für einen tollen Erfolg der Grünen in Frankreich und auf europäischer Ebene gesorgt hat, haben die österreichischen Grünen aus kleinkarierten, internen Gründen den Voggenhuber abgesägt! Fakt ist-auch als Oppositionpartei könnt Ihr die Stimmen enttäuschter Wähler anderer Parteien nie zu Euch ziehen und wenn Ihr noch zehnmal dröhnt: " Wir sind die Einzigen..."! Darüber sollte wirklich endlich ernsthaft nachgedacht werden-sieht aber nicht danach aus! der grösste Feind der Verbesserung ist die Selbstzufriedenheit! schade!
Antwort von: Ben Hemmens
verfasst am: 08.06.2009 11:50:59
1. Programme in allen Politbereichen straffen, und klare Prioritäten setzen, wo wir realistisch und beinhart sagen, wo gespart wird, um die nötigen neuen Schwerpunkte, Investitionen etc. zu
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1. Programme in allen Politbereichen straffen, und klare Prioritäten setzen, wo wir realistisch und beinhart sagen, wo gespart wird, um die nötigen neuen Schwerpunkte, Investitionen etc. zu setzen. Auch wenn es gegen eigene Klientelgruppen geht. Entschuldigung, aber die Studiengebühren waren nie der Schlüssel zu einem besseren Bildungssystem oder zur Linderung der brutalen sozialen Selektion, wer studieren darf, und als isolierte Massnahme war ihre Abschaffung eine verantwortungslose Attentat auf die Unis (und ihr Personal und die Forschung). In der Kommunalpolitik wird es zwischen Millionensubventionen für zweifelhafte Kulturveranstaltungen (in Graz: Chor-Olympiade, Jazz-Sommer udgl.) und einem Radwegsystem gehen. Das Brot (Soziales, Integration) muss weit vor die Spiele gereiht werden, und die Symbolik muss neu gedacht werden, weil sie auch dort wo sie wertvoll ist als Pose einer abgehobenen Elite wahrgenommen wird (Gleichberechtigung von Frauen ist nirgends relevanter als bei Einkommensschwachen, aber imagemässig sind Lunacek, Sburny und Glawischnig auf einem anderen Planeten unterwegs als die Leute die diese Botschaft erreichen müsste). Wi brauchen einen Modewandel. Freitag-Taschen müssen bei den Frauen, intellektuelle schwarze Sakkos bei den Männern verboten werden (sinngemäss). Das war alles zum Anfang von Schwarzblau chic, seit 2002 aber out.
2. Europapolitische Inhalte 100% klarstellen. Voggenhuber scheint leider völlig übergeschnappt zu sein, aber wir müssen die Themen aus seinen luzideren Auftritten endlich internalisieren. Die Rede vor der Diplomatischen Akademie von vorletzter Woche (youtube) sollte Pflicht für jedes Parteimitglied sein. Ja nicht mehr irgendwelche neue-linke-EU-Skepsis-Allüren verfallen; der Markt dafür ist übervoll.
3. In der Öffentlichkeit mehr Disziplin im Umgang mit Personen und Themen die imagemässig gefährlich sind. Hier ist letztes Jahr bezüglich Martin Balluch & Co. zu weit gegangen. Imagemässig müssen wir auf Weltoffenheit, Modernität, Rechtstaatlichkeit setzen. Balluch war als Justizopfer gut aber wir haben ihn auch in seiner Eigenschaft als engstirnigen, fundamentalistischen Fanatiker öffentlich umarmt. Das stosst liberal-bürgerlichen wie einkommenschwächeren Wählerschichten vor den Kopf.
4. Unsere Hausaufgaben sind grösser als sie, aber ich glaube nicht dass wir mit Glawischnig und Sburny vom Fleck kommen.
5. Falls es ein Mandat wird, und dieses an Lichtenberger geht (was ich noch hoffe), dann muss Lunacek sich aus der Politik verabschieden. Den versprochenen NR-Sitz nicht Fr. Jarmer zu überlassen wäre ein verheerendes Signal.
Antwort von: Longyearbyen
verfasst am: 08.06.2009 12:13:17
"Voggenhuber scheint leider völlig übergeschnappt zu sein" Genau solche verleumdende und intrigante Behauptungen, die bei den GRünen in letzter Zeit gang und gebe sind, die
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"Voggenhuber scheint leider völlig übergeschnappt zu sein"
Genau solche verleumdende und intrigante Behauptungen, die bei den GRünen in letzter Zeit gang und gebe sind, die nichts zur Sache beitragen, außer inhaltsleeres Geschwafel, finde ich unerträglich.
Antwort von: Ben Hemmens
verfasst am: 08.06.2009 13:10:49
na dann lese sein Interview im Standard. Entschuldigung, damit dient er niemandem, am wenigsten sich selbst. Ich habe seine Arbeit als MdEP extrem geschätzt und beschwere mich seit einem halben
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na dann lese sein Interview im Standard. Entschuldigung, damit dient er niemandem, am wenigsten sich selbst.
Ich habe seine Arbeit als MdEP extrem geschätzt und beschwere mich seit einem halben Jahr über alle Kanäle, dass und wie er nicht wieder aufgestellt wurde.
Aber solche Rundumschläge (die ich gefühlsmässig gut verstehen kann -ich hätte an seiner Stelle auch einen enormen Grant zum ablasen) sollte sich ein routinierter Politiker nicht in nationalen Medien gönnen, wenn er noch hofft eine konstruktive Rolle in einer Partei zu spielen.
Antwort von:
verfasst am: 08.06.2009 11:46:30
der einzige grund ist, dass die grünen voggenhuber abserviert haben ansonsten hätte auch ein + vor dem ergebnis stehen können
Antwort von: Corvus
verfasst am: 08.06.2009 11:28:11
Ist es so denn schwer, die Antworten zu finden? Der EBV hat gedacht, man könnte eine der Leitfiguren der grünen Bewegung einfach abservieren. Die Partei hat dafür jetzt die Rechnung
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Ist es so denn schwer, die Antworten zu finden?
Der EBV hat gedacht, man könnte eine der Leitfiguren der grünen Bewegung einfach abservieren. Die Partei hat dafür jetzt die Rechnung bekommen. Wie man den Konflikt um die Listenplätze für das Gesamtergebnis durchaus positiv nutzen kann, hat dagegen
die ÖVP vorgezeigt.
Tatsache ist, dass die Grünen bei den EU-Wahlen mit Voggenhuber immer über dem Ergebnis bei nationalen Wahlen gelegen sind. Nach dem unwürdigen Silberrücken-Kasperltheater, wurde gestern sehenden Auges ein massiver Verlust eingefahren. Sicher, es gab auch andere Faktoren: Im Wahlkampf zeigten die Grünen kein Profil, die Plakate waren nichtssagend, und die Spitzenkandidatin war auch nicht mit herausragenden Sympathiewerten gesegnt. Aber der Kapitalfehler schlechthin war die Demontake Voggenhubers. Das lässt sich nicht schönreden.
Daran, dass der Bundesvorstand schnell etwas ändern kann oder will, daran glaube ich nicht. Jetzt heisst es, die Wahlen in Oberösterreich (wo der Regierungssitz von LR Anschober kaum mehr zu retten sein wird) und Vorarlberg (einer grünen Hochburg, wo es entsprechend viel zu verlieren gibt) durchzutauchen, und auf Wien 2010 zu hoffen.
Antwort von: pl
verfasst am: 08.06.2009 11:21:27
hat das irgendwer nicht vorausgesehen? ganz im ernst: entweder die grünen gehen back to the roots, nehmen ihre alten männer wieder ernst und werfen die unfähigen werbefuzzis raus oder
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hat das irgendwer nicht vorausgesehen?
ganz im ernst: entweder die grünen gehen back to the roots, nehmen ihre alten männer wieder ernst und werfen die unfähigen werbefuzzis raus oder sie werden untergehen. die grüne stammwählerschaft war in den letzten jahren sehr sehr geduldig. das wird nicht ewig funktionieren. bundesweit stehen die grünen knapp vor dem untergang, vielleicht fangen da langsam ein paar damen und herren zum nachdenken an..
grün-wählen war noch nie so schmerzhaft wie diesmal. beim nächsten mal werden viele 3mal überlegen..
Antwort von: cehly
verfasst am: 08.06.2009 11:12:38
ich sehe seit jahren - bei aller "persönlicher grundsympatie" meinerseits ein kernproblem: - ihr erreicht keine neuen wähler, vor allem deshalb weil ihr offenbar verlernt habt,
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ich sehe seit jahren - bei aller "persönlicher grundsympatie" meinerseits ein kernproblem:
- ihr erreicht keine neuen wähler, vor allem deshalb weil ihr offenbar verlernt habt, die sprache des wählers zu verstehen und auch sprechen zu können. dafür muss man sich nicht verbiegen, aber flexibel sein !
Antwort von: cehly
verfasst am: 08.06.2009 11:11:40
ich sehe seit jahren - bei aller "persönlicher grundsympatie" meinerseits ein kernproblem: - ihr erreicht keine neuen wähler, vor allem deshalb weil ihr offenbar verlernt habt,
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ich sehe seit jahren - bei aller "persönlicher grundsympatie" meinerseits ein kernproblem:
- ihr erreicht keine neuen wähler, vor allem deshalb weil ihr offenbar verlernt habt, die sprache des wählers zu verstehen und auch sprechen zu können. dafür muss man sich nicht verbiegen, aber flexibel sein !
Antwort von: Longyearbyen
verfasst am: 08.06.2009 11:02:47
Hallo Peter! Meine Befürchtung ist ja, dass ihr das Ergebnis aussitzen wollt. Die Glawischnig Truppe hat jede Glaubwürdigkeit verloren, und die Grünen in einen Intrigantenstadel
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Hallo Peter!
Meine Befürchtung ist ja, dass ihr das Ergebnis aussitzen wollt. Die Glawischnig Truppe hat jede Glaubwürdigkeit verloren, und die Grünen in einen Intrigantenstadel verwandelt. Sie ist für mich unwählbar. Die Parteispitze muss ausgewechselt werden um das Vertrauen der Wähler wieder herzustellen. Wie viele andere grüne Kernwähler, denke auch ich, dass Peter Pilz der richtige Kandidat für diese Aufgabe wäre.
Antwort von: Bart1928
verfasst am: 08.06.2009 10:49:12
Schade Grüne alles ist vorbei, alles ist vorbei alles ist vorbei,ihr könnt nach hause fahren ihr könnt nach hause fahren ihr könnt könnt nach hause fahren. Hier ein kleines
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Schade Grüne alles ist vorbei, alles ist vorbei alles ist vorbei,
ihr könnt nach hause fahren ihr könnt nach hause fahren ihr könnt könnt nach hause fahren.
Hier ein kleines Lied zum aufbauen http://www.youtube.com/watch?v=veAScQjTvaA
ps: herr pilz wann veröffentlichen sie alle ihre dienstlichen-mails, die bevölkerung hat ein anrecht diese zu erfahren.
Antwort von: -c3-
verfasst am: 08.06.2009 10:48:53
Gute Analyse! Diese Partei ist zu einer Emanzengruppe geworden.Lunacek im Wahlkampf und bei Fernsehauftritten - einfach nur lächerlich!!! Seit dem Abgang von VdB geht es noch schneller bergab.
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Gute Analyse!
Diese Partei ist zu einer Emanzengruppe geworden.
Lunacek im Wahlkampf und bei Fernsehauftritten - einfach nur lächerlich!!!
Seit dem Abgang von VdB geht es noch schneller bergab.
Man kann PP nur raten sich rasch abzusetzen - mit diesen Personen wird es nur noch schlimmer
ein Ex-Grün-Wähler






