Tagebuch / Mai 2012

<< zurück

DIENSTAG, 29. SEPTEMBER 2009

Haider. Die Wähler haben aus dem Spitzenkandidaten der SPÖ eine lahme Ente gemacht. Bis auf Haut und Bürzel gerupft bleibt er weiter an der Spitze seiner Partei. Wahrscheinlich will er gar nicht, aber niemand ist bereit, ihn aus der Parteipflicht zu entlassen. Schwarz-Grün. Wird die Koalition in Linz fortgesetzt? Pühringer braucht im Landtag einen Partner. Er hat nach
>> mehr lesen

Haider. Die Wähler haben aus dem Spitzenkandidaten der SPÖ eine lahme Ente gemacht. Bis auf Haut und Bürzel gerupft bleibt er weiter an der Spitze seiner Partei. Wahrscheinlich will er gar nicht, aber niemand ist bereit, ihn aus der Parteipflicht zu entlassen.

Schwarz-Grün. Wird die Koalition in Linz fortgesetzt? Pühringer braucht im Landtag einen Partner. Er hat nach wie vor die Wahl zwischen der FPÖ und uns. Die oberösterreichischen Grünen wollen ihre Arbeit in der Regierung fortsetzen. In der nächsten Periode sollen aus den 15.000 Solar-Arbeitsplätzen 50.000 werden. Oberösterreich soll seinen Platz in der europäischen Spitze festigen. Aber die Entscheidung über den Kurs liegt bei der ÖVP.

U-Ausschuss.
Heute wird das Kapitel „Westenthaler“ abgeschlossen. Aber es geht um mehr: um die Frage, ob Ernst Strasser zu den dubiosen Vorkommnissen rund um seine E-Mails vor den Ausschuss muss.

Die ÖVP ist strikt dagegen. Sie hat gute parteipolitische Gründe, denn sie weiß, dass das Verfahren zugunsten ihres Ex-Ministers manipuliert worden ist.

Strasser muss dem Ausschuss zu folgenden Punkten Auskunft geben:

1. Ob es sich bei den gegenständlichen E-Mails tatsächlich um seinen E-Mail Verkehr handelte.

2. Wie es zu der Veröffentlichung der E-Mails kommen konnte, insbesondere ob bei der Nutzung von Computern durch Strasser Sicherheitsmaßnahmen eingehalten wurden wie zB Verschlüsselung oder Passwörter, Formatierung der Festplatte nach Gebrauch.

3. Über welche Mailserver der E-Mail Verkehr des Innenministers abgewickelt wurde, und ob dabei allenfalls dritte, evt. sogar ressortfremde Personen Zugriff erlangen konnten (so gibt es etwa Berichte, dass Strasser für seinen E-Mail Verkehr eine „@apanet.at“ Adresse verwendet habe.)

4. Aus welchen Überlegungen Strasser zu dem für eine Strafanzeige ausreichenden Verdacht gelangte, dass zu seinen Lasten die Vergehen § 118a StGB Widerrechtlicher Zugriff auf ein Computersystem, § 119 StGB Verletzung des Telekommunikationsgeheimnis, § 119a StGB Missbräuchliches Abfangen von Daten oder § 108 TKG Verletzung von Rechten der Benutzer begangen worden sein könnten.

5. Welche Hinweise Strasser für die von ihm in einer Nachtragsanzeige aufgestellte Behauptung hatte, dass ich über von ihm veröffentlichte E-Mails „auf einem Datenträger erhalten“ verfüge.

6. Ob es neben seiner in dieser Nachtragsanzeige enthalten „Anregung“, die Beschaffung des Datenträgers und dessen technischen Überprüfung zu veranlassen, noch weitere Kontaktaufnahmen mit den ermittelnden Behörden diesbezüglich gegeben hat und inwiefern dabei meine Immunität ein Thema war.

7. Wie sich Strasser erklärt, dass die Staatsanwaltschaft genau die von ihm vorgeschlagene Vorgehensweise anwenden wollte.

8. Ob anlässlich der Zeugeneinvernahme von Strasser auch diesbezügliche Erörterungen der weiteren Vorgehensweise stattgefunden haben.

Ohne die Befragung von Strasser ist nicht zu klären, warum es zu dem Verfahren gekommen ist, warum versucht worden ist, die Immunität eines Abgeordneten zu umgehen, warum die Beschlagnahme meines Computers vorbereitet worden ist und warum auf der anderen Seite das Verfahren gegen Strasser und seine Kabinettsmitarbeiter so lange verschleppt worden ist, bis Verjährung eingetreten war.

09.20. Dazu bringe ich jetzt den Antrag im U-Ausschuss ein. Nach der Befragung von BIA-Chef Kreutner wird darüber im Ausschuss abgestimmt werden.

Haider. Die Wähler haben aus dem Spitzenkandidaten der SPÖ eine lahme Ente gemacht. Bis auf Haut und Bürzel gerupft bleibt er weiter an der Spitze seiner Partei. Wahrscheinlich will er gar nicht, aber niemand ist bereit, ihn aus der Parteipflicht zu entlassen.

Prammer.
Die Präsidentin hat einen doppelten Fehler gemacht. Sie hat in der Haider-Affäre den U-Ausschuss ohne jeden Beweis zum Sündenbock gemacht. Und sie hat den Zugang der Ausschussmitglieder zu den Akten im Parlament empfindlich eingeschränkt. Damit hat sie möglicherweise ihre Rechte überschritten.

In § 24 Ziffer 3 regelt die Verfahrensordnung den Schutz der Vertraulichkeit:

„Die von den öffentichen Ämtern vorgelegten Akten dürfen nicht veröffentlicht werden. Der Präsident kann vor Verteilung an die Mitglieder des Untersuchungsausschusses durch eine entsprechende Kennzeichnung der einzelnen Exemplare dafür Sorge tragen, dass diese ertraulichkeit gewahrt bleibt.“

In Fußnote 8 wird geklärt, wozu die Präsidentin damit berechtigt ist: „Dies entspricht einer beim Noricum-Untersuchungsausschuss eingehaltenen Praxis, um die Weitergabe und Veröffentlichung von Faximile hintanzuhalten.“

Im Noricum-Ausschuss habe ich seinerzeit vorgeschlagen, die Aktenkopien mit einer Fraktionskennzeichnung in Form eines Kopierschutzes zu versehen. Das ist das einzige Recht der Präsidentin. Eine Verhängung besonderer Geheimhaltungsstufen steht ihr nicht zu.

Unklarer wird das durch Fußnote 7: „Der Präsident hat durch entsprechende Maßnahmen für die Wahrung der Vertraulichkeit zu sorgen.“ Vertraulichkeit – und nicht Geheimhaltung. Eine Klassifizierung sämtlicher Akten als „geheim“ geht weit über den Vertraulichkeitsschutz der übersendenden Stellen hinaus und ist daher meiner Meinung nach unzulässig.

Die Klassifizierung der Akten ist meiner Meinung nach ausschließliches Recht des Ausschusses, dass sich die Präsidentin zu Unrecht angeeignet hat. Daher werde ich heute den Antrag stellen, die Akten wie bisher dem Ausschuss zur Verfügung zu stellen.

StA. Das fällt mir umso leichter, weil einiges darauf hindeutet, dass sich die undichte Stelle in der Staatsanwaltschaft und nicht im Parlament befindet.

10.45. Ewald Stadler ist auf Kreuzzug. Das Böse heißt „BIA“ und muss mit allen Mitteln verfolgt werden. Bei der Causa „Westenthaler-OTS“ gleitet das ins Skurille ab. Zur Sache: Kreutner hat seinerzeit Westenthaler wegen Verleumdung und einer Reihe zivilrechtlicher Delikte geklagt. Westenthaler blieb durch seine Immunität vor dem Strafverfahren geschützt. Die Zivilverfahren, die mir bekannt sind, hat er samt und sonders verloren.

Da aber Rache süß ist, unterstellt das BZÖ Kreutner, er habe in seiner eigenen Causa ermittelt. Das ist Unsinn – die polizeilichen Ermittlungen sind ausschließlich vom LVT geführt worden. Das Hornberger Schießen geht heute in diverse BZÖ-Knie.

SPÖ. „Unmündig nennt ihr uns und Knechte…“ So singen die Genossen noch heute die Passage der Internationale, die sich auf sie selbst bezieht. Heute, zwei Tage nach der verdienten Höchsstrafe von Oberösterreich, haben die unmündigen Knechte wieder an der Leine ihrer Führungspartei abgestimmt. Die SPÖ hat die Ladung von Ernst Strasser in den U-Ausschuss abgelehnt.

Strasser steht unter dem Schutz der Regierung. Den braucht er auch, denn seine Befragung unter Zeugenpflicht würde einiges ans Tageslicht bringen. Aber die ÖVP muss sich nicht fürchten. Die SPÖ wird weiter an der kurzen schwarzen Leine den nächsten Niederlagen entgegentrotten. Und schon bald werden die Sozis erleben, dass die ÖVP keine Gelegenheit, ihnen auch im Ausschuss zu schaden, auslassen wird.

Die ÖVP fühlt sich so sicher, dass nur zwei ihrer fünf Abgeordneten im Ausschuss sitzen. Fünf Sozis sitzen an ihrer Stelle und garantieren, dass der ÖVP nichts passiert.

Österreich braucht eine saubere Lösung. Da es keine eigenständige SPÖ mehr gibt, plädiere ich für die Aufnahme der SPÖ in die ÖVP, vielleicht als Sozialbund.

Vecsey.
Staatsanwalt Vecsey kommt aus der politischen Abteilung. Ich konfrontiere ihn mit einem weiteren Fall: dem Fall „Herbert/Gudenus“. Werner Herbert ist Abgeordneter zum Nationalrat, Johann Gudenus Landtagsabgeordneter in Wien. Beide waren am 16. Juli 2009 im Wiener Hotel Hillinger in einen Raufhandel verwickelt. Der Verdacht lautet: Gudenus habe den beiden Kontrahenten Pfefferspray in die Augen gesprüht, Herbert habe einen der beiden mit einer Flasche verletzt. Beide werden von der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Körperverletzung, des Raufhandels und der Sachbeschädigung als Beschuldigte geführt.

Es wird schwerfallen, hier einen Zusammenhang mit der politischen Tätigkeit herzustellen. Sowohl Nationalrat als auch Wiener Landtag warten bis heute auf Auslieferungsbegehren des Staatsanwaltes – wahrscheinlich zurecht. Die Bundesverfassung stellt in Artikel 57 (3) fest:

„Ansonsten dürfen Mitglieder des Nationalrates ohne Zustimmung des Nationalrates wegen einer strafbaren Handlung nur dann behördlich verfolgt werden, wenn diese offensichtlich in keinem Zusammenhang mit der politischen Tätigkeit des betreffenden Abgeordneten steht. Die Behörde hat jedoch eine Entscheidung des Nationalrates über das Vorliegen eines solchen Zusammenhanges einzuholen, wenn dies der betreffende Abgeordnete oder ein Drittel der Mitglieder des mit diesen Angelegenheiten betrauten ständigen Ausschusses verlangt. Im Falle eines solchen Verlangens hat jede behördliche Verfolgungshandlung sofort zu unterbleiben oder ist eine solche abzubrechen.“

Gudenus wurde am 22. September als Beschuldigter polizeilich einvernommen. Der Untersuchungsausschuss hat jetzt zu klären, ob diese Verfolgung rechtens war. Bis jetzt deutet nichts darauf hin, dass Pfefferspray und Flasche Instrumente der Gesetzgebung sind.

Aber bei der Befragung geschieht etwas Seltsames: Vecsey kennt seinen Fall nicht. Warum? Das werden wir hoffentlich noch erfahren.

Antworten


Antwort von: schwalf
verfasst am: 29.09.2009 14:06:55

Danke!

Danke für den Vorschlag des Jahres, die SPÖ als Sozialbund in der ÖVP einzugliedern. You made my day!

Antworten


Antwort von: Remis
verfasst am: 29.09.2009 10:30:54

Alles etwas "verwirrend" Herr Abg. PP - der U Ausschuss möchte Ihrer Meinung nach wissen wie das mit den Emails von Strasser war - um Emails die doch Sie selbst
>> mehr lesen

Alles etwas "verwirrend" Herr Abg. PP - der U Ausschuss möchte Ihrer Meinung nach wissen wie das mit den Emails von Strasser war - um Emails die doch Sie selbst "freundlicherweise"veröffentlicht haben - also man braucht um Details darüber zu erfahren, was Sicherheit,Codes,Passwörter ect. betrifft, ja nur Sie fragen - oder? Hellau

Antworten


Antwort von: Fridolin
verfasst am: 29.09.2009 12:49:39

Habe ich nicht für "verwirrend" gehalten, sondern eher ungewöhnlich, deswegen, da PP erstmals die Sache sehr präzise anspricht, fast eine Law-and-Order-Aussage. Sie haben mir
>> mehr lesen

Habe ich nicht für "verwirrend" gehalten, sondern eher ungewöhnlich, deswegen, da PP erstmals die Sache sehr präzise anspricht, fast eine Law-and-Order-Aussage.

Sie haben mir allerdings meine Fragen zu Ihren Positionen weitgehend bis gar nicht beantwortet.

Das grüne Modell der Zuwanderung (Quoten- und Punktesystem) ist offensichtlich an das anglosächsische (z.B. Australien, Neuseeland, USA,..) angelehnt und ließe den Zuzug von gut ausgebildeten dringend benötigter Fachkräfte zu. Gibt es aber nicht, daher auch keine Spitzenkräfte.

Mit offensiv meinte ich, Österreich als Einwanderungsland zu präsentieren und den gut ausgebildeten Einwanderungswilligen schmackhaft zu machen.

Wer die Probleme der Pensionspyramide verkennt, ist ein Schwachkopf. Die Schwachköpfe sitzen hier in der FPÖ, die, ja, das tun sie dauernd, einen Einwanderungsstopp fordern und Asyl und Zuwanderung nicht auseinanderhalten können und wollen.

Ihre Freunde in der FPÖ sind Opportunisten, die wider besseren Wissens, derartige Parolen ausgeben und beim einfachen Bürger, der kaum über die Zeit und auch oft nicht über die Ressourcen verfügt, sich umfassend zu informieren und der Tagespolitik zu folgen, ankommen.

Die FPÖ-Wähler als Bodensatz oder sonstwie zu bezeichnen halte ich auch für falsch, allerdings verdienen die Politiker, die derart vorgehen, entsprechend konfrontiert zu werden.

Antworten


Antwort von: Remis
verfasst am: 30.09.2009 11:40:06

Jetzt "verwirren" aber Sie etwas "Fridolin" - der Zuzug von gut ausgebildeten dringend benötigten Fachkräften ist ausdrücklich zu begrüssen - wenn es die
>> mehr lesen

Jetzt "verwirren" aber Sie etwas "Fridolin" - der Zuzug von gut ausgebildeten dringend benötigten Fachkräften ist ausdrücklich zu begrüssen - wenn es die allerdings nicht gibt, dann stattdessen "Sozialfälle" hereinzulassen ist grundfalsch,was aber leider passiert (Slogan der Grünen - "Alles rein"). Das mit der Pensionspyramide ist richtig - aber in einem Ihrer vorigen Beiträge beklagen Sie meines Wissens die Vorgangsweise der Schwarzen - also was ist jetzt richtig! Ich bin beileibe nicht mit Allem was die Blauen sagen, einverstanden und auch kein Freund der FPÖ - nur was in groben Zügen die Ausländerpolitik betrifft und den Appell bei den Pensionen zu "sparen" ist richtig. Wie Sie sehen, versucht ja auch die SPÖ jetzt noch schnell die "Kurve zu kratzen" und ihren unrealistischen Standpunkt zu korrigieren, der auch gar nicht zu finanzieren wäre!

Antworten


Antwort von: Fridolin
verfasst am: 30.09.2009 13:22:02

Sie wollen es nicht wahrhaben: Das einzige, was die FPÖ seit Jahren fordert, ist, einen sofortigen Einwanderungsstopp zu erlassen. Sonst nix bis nix, außer dass sich Strache
>> mehr lesen

Sie wollen es nicht wahrhaben: Das einzige, was die FPÖ seit Jahren fordert, ist, einen sofortigen Einwanderungsstopp zu erlassen. Sonst nix bis nix, außer dass sich Strache entblödet, mit dem Kreuz aufzutreten, allein die Tatsache, dass er zum damaligen Zeitpunkt nicht mal Christ war, zeigt sein Wesen und dass das Ganze nur der Provokation und Anstachelung gedient hat.

Kriminelle Ausländer werden ja jetzt schon abgeschoben, Problem dabei ist oft, dass sich die Ursprungsländer weigern, diese zurückzunehmen. Daher verstärkt Rückübernahmeabkommen abschließen.

Was hier hergehört, das werden Sie von der FPÖ noch nie gehört haben (weil sie´s nicht wissen und schon gar nicht wissen wollen), ist folgendes:

1) Ja, Asylgesetz restriktiv handhaben, genaue Prüfung, rechstaatlicher Instanzenzug, Abschaffung der Folgeanträge (von mir aus auch Asylmißbrauch) u.ä.

2) Offensives Einwanderungsgesetz nach Punkten (Alter, Bildung, Familienstand, Sprachkenntnisse,) nach Vorbild aus dem Ausland, über die Probleme mit den Pensionen brauchen wir ja nicht weiter zu diskutieren, WIR STIMMEN ÜBEREIN, dass EINWANDERUNG NOTWENDIG ist.

3) Frage ist, wie kommen wir zu gut ausgebildeten Fachkräften:

Eine Antwort: Offensive im Ausland, Österreich als (einladendes

Einwanderungsland darstellen, Deutsch als Sprache im Ausland

fördern (z.B. Kooperation mit den Deutschen Göthe-Insituten und Sprachschulen). PENSIONEN:

Das einzige, was die ÖVPFPÖ-Regierung gemacht hat, war die Pensionen mit Übergangszeiten generell zu kürzen. Pensionserhöhungen wurden wie in der Vergangenheit abgehandelt, keinerlei Ideen.

Wie wäre es z.B. damit: die Mindestpensionen prozentuell zu erhöhen und dann degressive Prozentsätze anzusetzen bis man schließlich bei den Höchstpensionen bei Null anlangt.

Hier sei noch einmal eines festgehalten:

Die Grünen bringen wenigstens teilweise konkrete Lösungen, die FPÖ bringt keinerlei Verbesserungsvorschläge, sondern lebt ausschließlich von allgemeinen Floskeln.

Sie man ja wenn man Strache konkret auf etwas anspricht, er kann zu keinem Problem eine konkrete Lösung anbieten.

Antworten


Antwort von: Remis
verfasst am: 30.09.2009 16:52:32

Hallo "Fridolin" - bin ganz bei Ihnen - denn was Sie hier anbieten ist "SELBSTVERSTÄNDLICH" - ich hoffe nicht nur PP liest diesen Beitrag - dass im Wahlkampf allerdings
>> mehr lesen

Hallo "Fridolin" - bin ganz bei Ihnen - denn was Sie hier anbieten ist "SELBSTVERSTÄNDLICH" - ich hoffe nicht nur PP liest diesen Beitrag - dass im Wahlkampf allerdings plakativ argumentiert werden muss, werden Sie einsehen - dann sind die Ideen ALLER PARTEIEN nicht gar soweit entfernt. Und was die Umsetzung "selbstverständlicher" Sachen bertrifft - ich glaube nicht - sollten die Grünen jemals an die Macht kommen, dass dies dann passiert. Siehe kürzlich in Kärnten - da haben die Grünen bei - ich glaube Erhöhung von Wahlkampfgeldern - zur Überraschung aller brav mitgestimmt. Theoretisch Lösungen anzubieten ist nicht schwer - die Umsetzung ist das Problem.Ich bin der Meinung dass alle Politiker, werden sie gefragt, konkrete Lösungen anbieten - nur realisiert werden sie dann - aus welchen Gründen auch immer - in den meisten Fällen nicht !

Antworten


Antwort von: Fridolin
verfasst am: 30.09.2009 17:31:47

Dann ist es ja gut.

Im Wahlkampf muss plakativ argumentiert werden, stimmt auch.

Aber nicht vergessen: Die FPÖ und Strache argumentieren immer (auch in Nicht-Wahlkampfzeiten) "plakativ".

Antworten


Antwort von: Fridolin
verfasst am: 29.09.2009 12:51:13

Um nun vollends zur Verwirrung beizutragen:

Habe mich hier auf das gestrige Posting von PP bezogen.

Antworten


Antwort von: Hellau
verfasst am: 29.09.2009 11:13:08

Remiserl, das Wesen mit der Tagesfreizeit! :)) Jaja die Hackenstaden (Arbeitslosen) fühlen sich bei den Rechtsparteien besonders wohl !!!!

Antworten


Antwort von: Remis
verfasst am: 30.09.2009 10:47:59

Hallo "Hellau" - vielen Dank für die Selbsbeschreibung die Sie eben abgeliefert haben - tut mir leid für Sie - von wegen "Hackenstad" !! Hellau!

Antworten


Antwort von: kritikus
verfasst am: 29.09.2009 22:56:31

entschuldigen sie, aber das, was sie gerade betreiben, ist schubladisierung und unreflektierte generalisierung. auch wenn ich remis' meinungen überhaupt nicht teile - so sind sie insoferne
>> mehr lesen

entschuldigen sie, aber das, was sie gerade betreiben, ist schubladisierung und unreflektierte generalisierung. auch wenn ich remis' meinungen überhaupt nicht teile - so sind sie insoferne doch zu akzeptieren, als bei uns immer noch das prinzip der freien meinung herrscht.

und nur, weil ihnen meinungen anderer nicht passen, muss es nicht sein, nicht nur den anderen, sondern auch eine gar nicht unbeträchtliche zahl von menschen pauschal zu diffamieren.

nicht jeder ist freiwillig hocknstad - ich würde sogar meinen, eine verschwindend geringe anzahl, und auch nicht jeder hocknstade fühlt sich bei den rechtsparteien wohl.

selbiges gilt für ihren beifallklatscher.......

Antworten


Antwort von: Remis
verfasst am: 30.09.2009 10:55:46

Hallo "kritikus" - Dank für die netten Zeilen und das Mitgefühl - aber keine Angst ich bin Gott sei Dank nicht "Hackenstad",wie sich unser linker Prolet
>> mehr lesen

Hallo "kritikus" - Dank für die netten Zeilen und das Mitgefühl - aber keine Angst ich bin Gott sei Dank nicht "Hackenstad",wie sich unser linker Prolet auszudrücken pflegt und war es auch nie - dass Sie"meine Meinung überhaupt nicht teilen" verwundert in diesem linkslastigem Forum nicht - ganz im Gegenteil es erhöht den Reiz hier "mitzuplaudern"Trotzdem "Freundschaft"!

Antworten


Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 30.09.2009 10:38:23

!Qdie rechte "ideologie" sieht ja arbeit als etwas sehr respektables an und schafft gesonderte einrichtungen wie kz's und zwangsarbeitslager wo dann untermenschen und andere
>> mehr lesen

!Qdie rechte "ideologie" sieht ja arbeit als etwas sehr respektables an und schafft gesonderte einrichtungen wie kz's und zwangsarbeitslager wo dann untermenschen und andere "nichtarische" lebensformen die vorzuege von "arbeit" geniessen koennen.

arbeit ist bei den rechten etwas was sie von der "entwicklung" abhaelt denn ein mensch kann sich nur frei entwickeln wenn er nicht arbeiten muss um seinen lebensunterhalt zu verdienen (diese aussage hat uebrigens auch graf vor kurzem getaetigt!). also ist es nur logisch (dieser weltanschauung nach) dass die arbeit von den "anderen" zu verrichten ist.

Antworten


Antwort von: dont feed the TROLLS!
verfasst am: 30.09.2009 12:12:33

bitte nicht füttern!! Danke!

Antworten


Antwort von: Der Gerechte
verfasst am: 29.09.2009 17:50:03

Ist mir auch scho aufgefallen, nach ca. 20:00 fast keine postings, faschings....

Antworten


Antwort von: Remis
verfasst am: 30.09.2009 11:04:26

Da der "quo vadis" ja in der Zwischenzeit zum "Troll" befördert wurde dem man richtigerweise auf seinen Blödsinn auch nicht antworten soll - Du aber interessanterweise
>> mehr lesen

Da der "quo vadis" ja in der Zwischenzeit zum "Troll" befördert wurde dem man richtigerweise auf seinen Blödsinn auch nicht antworten soll - Du aber interessanterweise noch nicht zum "Troll" ernannt wurdest kann man auf Deine ja nicht gerade "hochgeistigen" Ergüsse" noch antworten - also: ich bin nicht "Hackenstad" und kann mir zum Unterschied von Dir (fall nicht Du diesen Status einnimmst) aussuchen wann ich hier "plaudere" - am Abend und in der Nacht habe ich wirklich besseres zu tun! Hammas? Hellau!

Antworten