Tagebuch / September 2010

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SAMSTAG, 21. SEPTEMBER 2010

Berkeley. Wien - Zürich - Berlin - Berkeley. Eine Uni nach der anderen wird besetzt. Das ist noch kein Flächenbrand, das sind Brandherde, die nur noch eines starken Windes bedürfen. Die Pröll-Provinz glaubt, das wieder aussitzen zu können. In der glorreichen Tradition von Liesl Gehrer schwätzen Pröll und Hahn von Eliten und vergessen, dass weit mehr als ein
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Berkeley. Wien - Zürich - Berlin - Berkeley. Eine Uni nach der anderen wird besetzt. Das ist noch kein Flächenbrand, das sind Brandherde, die nur noch eines starken Windes bedürfen. Die Pröll-Provinz glaubt, das wieder aussitzen zu können. In der glorreichen Tradition von Liesl Gehrer schwätzen Pröll und Hahn von Eliten und vergessen, dass weit mehr als ein Zehntel der Fünfzehnjährigen nicht einmal sinnerfassend lesen kann.

Heute gehen die Kindergärtnerinnen auf die Straße. Wenn sie sich vor dem Parlament versammeln, sollen meinen Kollegen Abgeordneten einmal bedenken, wie viel Geduld diese Frauen bisher der Bildungspolitik geborgt haben. Unterbezahlung kompensieren sie mit Engagement. Aber irgendwann, wenn sie zulange von der Politik im Stich gelassen wird, brennt auch die beste Kindergärtnerin aus. Und dann brennt das Bildungssystem nicht nur an der universitären Spitze, sondern zum ersten Mal ganz unten, an der Basis, wo über die Zukunft der benachteiligten Kinder entschieden wird.

 

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Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 23.11.2009 11:28:11

Zum ersten Mal? Die Kindergärtnerinnen und Volksschulleherinnen waren schon am Zahnfleisch, wie ich noch diese Einrichtungen besuchte. Und das ist schon ein geraumes Zeiterl her. Es ist wirklich
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Zum ersten Mal? Die Kindergärtnerinnen und Volksschulleherinnen waren schon am Zahnfleisch, wie ich noch diese Einrichtungen besuchte. Und das ist schon ein geraumes Zeiterl her.

Es ist wirklich bald soweit, dass wir sehen werden, wie wieder Wasserwerfer und Co. gegen "aggressive Demonstranten und Aufwiegler" angewendet werden. Nur dass das dann keine Randalierer oder so sein werden, sondern Menschen wie du und ich. Einfach mit dem Wunsch, gerecht behandelt zu werden. Aber: Gerechtigkeit und die aktuelle Politik schließen sich aus.

Zumindest in weiten Bereichen. Vielleicht schaffen es die Grünen, etwas mehr davon hineinzubringen. Lasst und hoffen und die Damen und Herren unterstützen.

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Antwort von: Name
verfasst am: 22.11.2009 23:05:48

Das verleitet natuerlich, wenn man sich seinen Titel von jemand anders bezahlen hat lassen hier den Wasserhahn abzudrehen, wenn die Untertanen nicht lieb devot sind.

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