Tagebuch / Februar 2012

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DIENSTAG, 08. DEZEMBER 2009

Fellner. „Was uns die Herren Pilz, Strache & Co. verschwiegen haben, berichtet ÖSTERREICH heute: Am kommenden Freitag (das ist der 11. Dezember) gehen unsere Abgeordneten bereits auf Weihnachtsferien - aber nicht für 10 Tage, auch nicht für zwei Wochen, sondern für gezählte sieben Wochen - also für fast zwei Monate! Das heißt: Unsere Politiker legen
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Fellner. „Was uns die Herren Pilz, Strache & Co. verschwiegen haben, berichtet ÖSTERREICH heute: Am kommenden Freitag (das ist der 11. Dezember) gehen unsere Abgeordneten bereits auf Weihnachtsferien - aber nicht für 10 Tage, auch nicht für zwei Wochen, sondern für gezählte sieben Wochen - also für fast zwei Monate! Das heißt: Unsere Politiker legen für 50 Tage die Arbeit nieder - und zwar komplett. Es gibt in diesen Tagen keine Sitzung, keinen Ausschuss." Das empört Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner tief in seinem parlamentarischen Herzen.

Ich halte dagegen: Was uns der Herr Fellner verschwiegen hat, berichte ich heute: Am

• 12. Jänner 2009
• 13. Jänner 2009
• 14. Jänner 2009
• 19. Jänner 2009
• 20. Jänner 2009
• 21. Jänner 2009

tagen die Ausschüsse des Nationalrats. Sechs Ausschusstage in zwei Wochen - wie konnte Fellner das übersehen? Und warum sind Faymann und Pröll immer öfter die Guten, die Abgeordneten aber das Maß der schlechten Dinge? Die Antwort liegt in einem Ding, das ihm immer wieder die Sicht versperrt: das Regierungsinserat. Vielleicht sollten wir uns alle gemeinsam bemühen, dieses Hindernis aus dem Weg zu räumen.

Ausschüsse. Fellner hat in einem Punkt unfreiwillig recht: Das Parlament könnte mehr arbeiten. Aber nach wie vor hängt es von der Regierung ab, was im Nationalrat gearbeitet werden darf. Das gilt für zweierlei: für die Gesetze und für die Kontrolle.

Gesetze. Die Regierung legt Gesetze vor und der Ausschuss beschließt sie. Die Arbeit an Gesetzen, also deren genaues Studium und deren Verbesserung, ist die Ausnahme. Das Durchwinken ist die Regel. Aber oft können Ausschüsse gar nicht zusammentreten, weil die Regierung keine Vorlagen zustande gebracht hat.

Mit Durchwinken und Abnicken versuchen wir jetzt Schluss zu machen. Von den Kinderrechten bis zu Datenschutz und Dienstleistungsrichtlinie hat uns die ÖVP Verfassungsgesetze zur gefälligen Zustimmung auf den Tisch geknallt. Aber wir stimmen nicht zu, ohne verhandelt und verbessert zu haben. Schon daher heißt es diese Woche im Nationalrat zweimal „Nein".

Kontrolle. Der U-Ausschuss wird ohne Endbericht abgedreht. Das ist der größtmögliche Affront gegen das Parlament. Martin Bartenstein hat als Ausschussvorsitzender auf sein Recht, die unterbrochene Sitzung wieder aufzunehmen, verzichtet. Die ÖVP möchte ein Exempel statuieren: Ein Parlament, das ihr auf die Zehen tritt, wird bestraft.

Einige Journalisten machen dabei mit. Aber es ist nicht nur die Abhängigkeit von Regierungsinseraten, die hier das Interesse bestimmt. Es geht auch um das österreichische Wesen im Journalismus. Und das funktioniert so:

„Ihr streitet ja, statt zu arbeiten. Auch die Opposition hat eskaliert. So habt ihr alle gemeinsam den Ausschuss kaputt gemacht. Ihr seid alle gemeinsam schuld."

An diesem Punkt stelle ich eine Gegenfrage: Was hätten wir tun sollen? Was -

• als die Regierungsparteien die Ladung sämtlicher verantwortlicher Minister zu blockieren begonnen haben? Klein beigeben? Oder zur Wehr setzen?
• als dieRegierungsparteien die Ladung von Auskunftspersonen zu „Kasachstan" und „militärisches Abwehramt" verweigert haben? Klein beigeben? Oder zur Wehr setzen?
• als die Regierungsparteien den Ausschuss mit einer Fristsetzung abgedreht haben? Klein beigeben? Oder zur Wehr setzen?
• als die Regierungsparteien auf einen Ausschussbericht verzichtet haben? Klein beigeben? Oder zur Wehr setzen?

Wir haben lange verhandelt und immer wieder Angebote gemacht. Die Kollegen der ÖVP haben uns immer wieder mitgeteilt, dass sie erst ihre Führung fragen müssten. Von dort ist in allen Fällen ein klares „Njet" gekommen. Josef Pröll will die Spitze der Republik allein für sich. Er will freie Sicht auf sein Österreich. Daher duldet er kein Parlament auf Augenhöhe.

Also geht es weiter. Wir wollen nicht zurück zum alten Regierungsparlament. Und Josef Pröll will den Weg nicht freimachen zu einer neuen parlamentarischen Demokratie. Pröll will, dass die Kontrolle in den Händen der Regierungsmehrheit bleibt. Wir wollen, dass ein freies Parlament kontrolliert. Regierungskontrolle oder Parlamentskontrolle - der Streit hat jetzt begonnen.

Das alte, ruhiggestellte Parlament gibt es damit nicht mehr. Die Zeiten, in denen die Regierung das Parlament als Nebensache mitlaufen lassen konnte, gehen dem Ende zu. Aber wir haben heute noch weder das neue Parlament noch das neue parlamentarische Bewusstsein.

Ich weiß nicht, wie dieser wichtige Streit ausgeht. Ich weiß nur, dass viele dabei etwas lernen müssen: Regierungsabgeordnete wie Bartenstein, Donnerbauer und Kräuter, die sich jetzt schon auf die Seite des Parlaments gestellt haben und sich überlegen müssen, wie sie ihre Kollegen überzeugen; Oppositionsabgeordnete, die im Streit immer wieder vernünftige Angebote machen und Totalblockaden aus Trotz vermeiden müssen; und Journalisten, die das neue Parlament als Unterstützer dringend braucht.

Im übrigen hat Hahn den Satz noch immer nicht geklagt. Daher wiederhole ich ihn:

WISSENSCHAFTSMINISTER HAHN IST VERDÄCHTIG, FÜR EINEN GLÜCKSSPIELKONZERN AN EINER SCHWARZGELDÜBERGABE IN MILLIONENHÖHE TEILGENOMMEN ZU HABEN.

 

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Antwort von:
verfasst am: 09.12.2009 05:39:40

Ist Fellner mit seinem Österreich wirklich so interessant, daß er hier erwähnt wird. Ich denke, Peter Pilz Leser werden kein Österreich lesen und Österreich Leser werden nicht auf diese Seite
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Ist Fellner mit seinem Österreich wirklich so interessant, daß er hier erwähnt wird. Ich denke, Peter Pilz Leser werden kein Österreich lesen und Österreich Leser werden nicht auf diese Seite kommen.

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Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 09.12.2009 09:18:53

Nun, gerade darum ist es doch wichtig, auch die andere Seite zu sehen. Ich lese sogar bei www.unzensuriert.at des Rechten Recken Martin Graf mit. Ich informiere mich umfassend, soweit es meine Zeit
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Nun, gerade darum ist es doch wichtig, auch die andere Seite zu sehen. Ich lese sogar bei www.unzensuriert.at des Rechten Recken Martin Graf mit. Ich informiere mich umfassend, soweit es meine Zeit zulässt. Wenn mich Hr. Pilz dabei unterstützt, um so besser. Oder?

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Antwort von:
verfasst am: 09.12.2009 22:41:33

Gegen das Lesen, was auch immer, ist ja nichts einzuwenden, aber Österreich kann man sich nur anschauen - und das ist manchmal zuviel.

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Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 10.12.2009 08:32:57

Meinen Sie das Land oder dieses Hochglanz(?) - Klopapier? Irgendwie stimmt es auf beide. Mal mehr, mal weniger ... Auch wenn ich in das Printmedium schon sehr lange nicht mehr hineingesehen habe.
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Meinen Sie das Land oder dieses Hochglanz(?) - Klopapier? Irgendwie stimmt es auf beide. Mal mehr, mal weniger ...

Auch wenn ich in das Printmedium schon sehr lange nicht mehr hineingesehen habe. Üblicherweise brauche ich keine Brechmittel. ;-)

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Antwort von: daze
verfasst am: 08.12.2009 22:54:31

So bessern's halt den Dreckfuhler aus, Herr Pilz und schreiben's einfach Jänner 2010, ...

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Antwort von: mm
verfasst am: 08.12.2009 20:48:27

immerhin haben Abgeordnete fixe Urlaubszeigen, der Pröll fährt ja genau dann weg, wenn's eng wird; SChüssel detto. Das stört den Feller offenbar nicht. PS: Ausweg aus der Inseraten-Misere:
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immerhin haben Abgeordnete fixe Urlaubszeigen, der Pröll fährt ja genau dann weg, wenn's eng wird; SChüssel detto. Das stört den Feller offenbar nicht.
PS: Ausweg aus der Inseraten-Misere: jedes Inserat muss zwingend in mehreren weiteren Zeitungen geschaltet werden, wenn es in einer Zeitung geschaltet wird. Zeitschriften detto usw.

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Antwort von:
verfasst am: 08.12.2009 16:12:02

• 12. Jänner 2009
• 13. Jänner 2009
• 14. Jänner 2009
• 19. Jänner 2009
• 20. Jänner 2009
• 21. Jänner 2009

Ist sicher 2010 :)

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Antwort von: Remis
verfasst am: 08.12.2009 15:54:12

Ist ja "ungeheuerlich" was der "Pöbeljournalist Fellner"(Originalzitat PP) schon wieder über die armen Politiker loslässt. Ausserdem Hr.Abg.PP; WARUM KLAGEN SIE DEN ANWALT
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Ist ja "ungeheuerlich" was der "Pöbeljournalist Fellner"(Originalzitat PP) schon wieder über die armen Politiker loslässt.
Ausserdem Hr.Abg.PP; WARUM KLAGEN SIE DEN ANWALT MAG. SUPPAN NICHT?

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Antwort von:
verfasst am: 08.12.2009 16:11:17

!!! DON'T FEED THE TROLL !!!

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Antwort von: Spaziergänger
verfasst am: 08.12.2009 15:03:37

Ein Untersuchungsausschuß mit mehr als dringend Tatverdächtigen wird abgewürgt und ohne Endbericht eingestellt. Oppositionelle die gegen sinnlosen Militarismus sind werden von
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Ein Untersuchungsausschuß mit mehr als dringend Tatverdächtigen wird abgewürgt und ohne Endbericht eingestellt. Oppositionelle die gegen sinnlosen Militarismus sind werden von Inlandsgeheimdiensten observiert. Und das alles vor der Kulisse des totalitären Überwachungsstaates!

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Antwort von: Remis
verfasst am: 08.12.2009 16:11:07

Hallo "Spaziergänger" - wir leben in einer Demokratie - die Mehrheit bestimmt!Nicht gewusst?Dass wir in Österreich in einem "totalitären Überwachungsstaat" leben ist mir neu -
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Hallo "Spaziergänger" - wir leben in einer Demokratie - die Mehrheit bestimmt!Nicht gewusst?Dass wir in Österreich in einem "totalitären Überwachungsstaat" leben ist mir neu - das war meines Wissens im "sozialistischen Arbeiterparadies" der Fall - verwechseln Sie da nicht was? Hellau!

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Antwort von: Stalingrad
verfasst am: 08.12.2009 20:44:33

Fahr zur Hölle Nazischwein!!

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Antwort von:
verfasst am: 09.12.2009 00:01:18

Mein Nick ist Stalingrad und ich bin so dumm, weiss aber nicht warum

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Antwort von: Auch bei uns wird schon (fast) alles überwacht
verfasst am: 08.12.2009 16:14:56

... und vergleichen Sie nicht immer Österreich mit der DDR - wir haben genug eigenen "Dreck" zu verarbeiten!

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Antwort von: Remis
verfasst am: 08.12.2009 19:28:42

Hallo "Auch bei uns..." das sollten Sie den "Spaziergänger" sagen - nicht mir! Hellau!

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Antwort von: Don't feed the troll!
verfasst am: 08.12.2009 19:42:05

Ist ja ersichtlich, oder? Unnötiger Kommentar also!

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Antwort von: Remis
verfasst am: 09.12.2009 09:30:26

Hallo "Don`t feed.." ...um Gottes Willen, der Papa hat gsagt du darfst dem bösen Remis nicht antworten - also schön folgen - sonst ab ins !"Winkerl" hahaha .. Hellau!°

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Antwort von:
verfasst am: 08.12.2009 18:06:08

!! DON'T FEED THE TROLL !!

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Antwort von: Stalingrad
verfasst am: 08.12.2009 16:12:06

Fahr zur Hölle Nazischwein!!

Antworten


Antwort von:
verfasst am: 08.12.2009 21:52:40

Mein Nick ist Stalingrad, ich bin so dumm und weiss nicht warum....

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Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 08.12.2009 15:35:48

dass jemand automatisch zum staatsfeind wird und ins visier der inlandsgeheimdienste geraet wenn er kritik daran aeussert dass (auch) sein steuergeld fuer die anschaffung von milliardenschweren
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dass jemand automatisch zum staatsfeind wird und ins visier der inlandsgeheimdienste geraet wenn er kritik daran aeussert dass (auch) sein steuergeld fuer die anschaffung von milliardenschweren (mangels feinden gar nicht benoetigten) waffensystemen verwendet wird ist schon ein starkes stueck ... ist dies ein kraeftiger schritt hin zur diktatur oder handelt es sich doch nur um eine art arbeitsbeschaffung fuer unsere "oberen" und "allgemeinen" und wer da noch alles zig-tausende euro monatlich kassiert fuer so einen demokratiefeindlichen kaese ...

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Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 09.12.2009 09:14:31

Werter Quo Vadis Austria! Es ist doch nichts Neues, dass in Österreich überwacht und bespitzelt wird. Das hat sich doch seit Kaisers Zeiten nie geändert. Aufmerksame Nachbarschaft nennt man das
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Werter Quo Vadis Austria!

Es ist doch nichts Neues, dass in Österreich überwacht und bespitzelt wird. Das hat sich doch seit Kaisers Zeiten nie geändert. Aufmerksame Nachbarschaft nennt man das ... Andere würden Neugierde im Team mit Denunziantentum und Mobbing dazu sagen.

Diese Mentalität machen sich jene zu Nutze, die am Liebsten einen Staat hätten, in dem sie alles und der Rest nichts zu sagen haben. Eine mögliche Bezeichnung hierfür wäre Diktatur, eine andere Konsumgesellschaft. Siehe "Schöne Neue Welt" ... oder unsere Zeit.

Wer denkt denn heute über solche Themen nach? Immer weniger Menschen, weil "was kaufe ich denn heute", "huch, der bzw. die hat ja was Neueres als ich" und "immer das Neueste" die propagierten Gedanken sind. Früher hieß es mal "Religion ist Opium für das Volk". Gesagt von jenen, die den Religionsführern ihre Macht neideten und diese selbst haben wollten. Mittels der "Konsumgesellschaft" haben wiederum Andere dies bei uns schon längst geschafft. Wir sind abhängig ohne es zu wissen! Da fällt doch so ein Bisschen "gläserner Bürger" mehr nicht auf, oder? Weil: was denken Sie, warum jede Firma Kundenkarten verteilt? Damit die Kunststoffindustrie was zu tun hat? Wohl eher nicht ...

Ihr Mann im Fass

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Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 09.12.2009 10:22:02

"was denken Sie, warum jede Firma Kundenkarten verteilt?" ... nun wenn sie schon so konkret fragen. eine firma verteilt kundenkarten weil sie dadurch die Kunden staerker an sich binden
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"was denken Sie, warum jede Firma Kundenkarten verteilt?"

... nun wenn sie schon so konkret fragen. eine firma verteilt kundenkarten weil sie dadurch die Kunden staerker an sich binden kann. der kunde profitiert von einem kleinen bonus/rabatt den er dadurch bekommt.

... zudem profitiert aber der totalitaere rassistische ueberwachungsstaat weil er - denk des vollzugriffes auf die elektronische infrastruktur des landes - jederzeit sehen kann wer wann wo welche karte benuetzt und was er gerade kauft.

ist sicher nicht so bedeutend - aber eben doch ein weiterer schritt hin zum totalitaeren rassistischen ueberwachungsstaat.

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Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 09.12.2009 10:58:02

Korrekt. Aber: was nützt es, dies zu wissen (oder es zumindest zu vermuten)? Leider nicht viel. Was können wir dagegen tun? Ich für meinen Teil z.B. habe mit angewöhnt, die Kundenkarten die ich
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Korrekt. Aber: was nützt es, dies zu wissen (oder es zumindest zu vermuten)? Leider nicht viel.

Was können wir dagegen tun? Ich für meinen Teil z.B. habe mit angewöhnt, die Kundenkarten die ich habe willkürlich zu benutzen. Ändert zwar nichts, macht aber Spaß, die Statistiken ein wenig durcheinander zu bringen ...

Außerdem nehme ich keine neuen Karten mehr an, wenn da ein Name und/oder eine Adresse angegeben werden muss. Punkt.

Ob Österreich bereits ein rassistischer Überwachungsstaat ist oder nur die Vorstufe zu Minority Report ... ich weiß es nicht. Auf dem Weg dorthin sind wir wohl.

Die Leute, welche auf Grund ihrer Xenophobie alles Fremde ablehnen stehen den Menschen gegenüber, die dies nicht tun. Noch gibt es beides in diesem Land!

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Antwort von: Fridolin
verfasst am: 08.12.2009 14:13:21

Insoweit haben Sie recht, es sind nicht 50 Tage, an denen nichts gearbeitet wird, sonder "nur" 31 Tage, also ein Monat, in dem nix passiert. Man könnte natürlich auch wie die Lehrer
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Insoweit haben Sie recht, es sind nicht 50 Tage, an denen nichts gearbeitet wird, sonder "nur" 31 Tage, also ein Monat, in dem nix passiert.
Man könnte natürlich auch wie die Lehrer argumentieren, dass für die Stundenvorbereitung doch auch einiges an Arbeit hineinfließt. Andererseits haben die Lehrer weder SekretärInnen noch parlamentarische Mitarbeiter noch Praktikanten noch einen Parteiapparat hinter sich, die bei der Vorbereitung mithelfen.
U-Ausschuss: gehört jetzt tatsächlich endlich reformiert, also
1) ist ein Abgeordneter Teil des Untersuchungsgegenstandes, hat er im Ausschuss, außer als Zeuge, nichts verloren.
2) unabhängiger Vorsitzender mit Vollmachten,
naja, das deutsche Vorbild wird ja immer wieder genannt, also vielleicht von denen lernen.

Im übrigen haben Sie noch immer nicht das Mayer-Gutachten der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, daher hier die Wiederholung:
BITTE DRINGENDST UM VERÖFFENTLICHUNG DES GESAMTEN MAYER-GUTACHTENS (GEGENGUTACHTEN ZU JANKO´S "JURISTISCHEN KÄSE"), DAMIT MAN SELBER EIN BESSERES URTEIL ABGEBEN KANN.
SOLLTE DAS NICHT BALD DER FALL SEIN, MUSS ICH DAVON AUSGEHEN, DASS DAS MAYER-GUTACHTEN "JURISTISCHER KÄSE" IST.

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