DIENSTAG, 23. FEBRUAR 2010
Dohnal. Sie war eine der letzten Sozialdemokratinnen, mit ihren klaren Überzeugungen, dem geraden Weg und ihrer persönlichen Offenheit fast allen gegenüber. Wenn Menschen wie sie sterben, stirbt eine Partei aus. Es gibt eben keine Sozialdemokratie ohne Sozialdemokraten.
Darabos. Dafür gibt es Norbert Darabos. Er ist nicht schwach, er ist hilflos. Seine ganz besondere
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Dohnal. Sie war eine der letzten Sozialdemokratinnen, mit ihren klaren Überzeugungen, dem geraden Weg und ihrer persönlichen Offenheit fast allen gegenüber. Wenn Menschen wie sie sterben, stirbt eine Partei aus. Es gibt eben keine Sozialdemokratie ohne Sozialdemokraten.
Darabos. Dafür gibt es Norbert Darabos. Er ist nicht schwach, er ist hilflos. Seine ganz besondere Hilflosigkeit schlägt in diesen Tagen in Aggression um. Das ist die letzte Stufe vor dem endgültigen Scheitern.
Vorgestern in der Pressestunde war Darabos nicht gut und auch nicht schlecht. Er war einfach peinlich. Ich erläutere das anhand einiger Fragen, die ich heute in einer parlamentarischen Anfrage an Darabos richte:
VERANTWORTUNG ALS MINISTER
Darabos sitzt in der Pressestunde Hubert Patterer von der Kleinen Zeitung und Hans Bürger vom ORF gegenüber.
Norbert Darabos (SPÖ): Ich bitte um Verständnis, und ich glaube nicht einmal meine größten Gegner können doch sagen, dass diese Zustände die Sie gezeigt haben in den letzten drei Jahren entstanden sind, sondern das ist ein Zustand, der-
Bürger Hans (ORF): Da kann jeder Minister sagen, auch Schmied sagen, was ich dafür, was meine Vorgänger gemacht haben?
Patterer Hubert (Kleine Zeitung): Sie können etwas dafür, dass sich nichts ändert.
Darabos Norbert (SPÖ): Nein, nein, ich schiebe das nicht- ja, ich schiebe es auch nicht weg [...]
Meine FRAGE 1: Nach wie vielen Jahren werden Sie als Minister für die Zustände in Ihrem Ressort verantwortlich sein?
EUROFIGHTER-BAUTEN
Darabos Norbert (SPÖ): Ich kann nur sagen, ich habe 311 Millionen Euro in den letzten drei Jahren investiert in die Neustrukturierung der Infrastruktur-
Bürger Hans (ORF): Stimmt es, das die Hälfte in die Eurofighter gegangen ist, Ersatzteile und so-?
Darabos Norbert (SPÖ): Nein, nicht ganz, aber natürlich haben wir nicht in die Ersatzteile, sondern auch in die Bauten, die in Zeltweg getätigt werden müssen, das ist Verpflichtung. Wir müssen dort Sicherheitsvorkehrungen treffen.
Bürger Hans (ORF): Wenn Sie sagen 311 Millionen in die Kasernen, und in Wahrheit sind die Hälfte für Bauten für den Eurofighter, also das-
Darabos Norbert (SPÖ): Nein, es ist nicht die Hälfte, aber es ist richtiger Weise so, dass wir dort sehr viel investieren mussten in noch eine ganz neue Infrastruktur. Nur, noch einmal gesagt, ich habe ihn nicht gekauft, diesen Eurofighter, aber ich schiebe die Verantwortung nicht weg. [...]
Darabos will nicht zugeben, dass das Heer aufgrund der Eurofighter pleite ist.
Daher meine FRAGE 2: Wieviel von den 311 Millionen Euro wurden in Projekte, die in Zusammenhang mit Beschaffung und Betrieb von Eurofighter stehen, investiert?
EUROFIGHTER-AUSSTATTUNG
Darabos Norbert (SPÖ): Aber mir das vorzuwerfen, dass wir den Eurofighter ordentlich ausstatten, das ist glaube ich ins Leere gehend, weil wir müssen das tun, das ist unsere Verpflichtung in der Luftraumüberwachung und ich habe, noch einmal gesagt, ihn nicht gekauft, sondern ich habe ihn übernommen.
Bürger Hans (ORF): Sie kennen den Vorwurf, dass von den 15 zehn nicht fliegen, oder wirklich jetzt verkürzt- fünf sind ordentlich einsatzbereit und zehn sind immer her unten, um zu kanibalisiert werden, wie es so schön heißt, also die Ersatzteile werden immer wieder verwendet.
Patterer Hubert (Kleine Zeitung): Regelrecht ausgeweidet wie tote Vögel, weil sie sozusagen de facto Ersatzteillager sind.
Darabos Norbert (SPÖ): Nein, auch das stimmt nicht. Wir haben bei den Weltwirtschaftsforen in Davos immer zehn Eurofighter startklar gehabt. Wir brauchen den Eurofighter ja, um den Luftraum in Österreich zu überwachen, und den Luftraum überwache ich mit einer Raute und das sind zwei Flugzeuge, und die sind immer einsatzfähig. Also, ich weiß nicht genau warum diese Kritik immer wieder kommt, wir haben den Eurofighter gekauft. Ich stehe dazu, in fünfzehn Stück und wir haben ihn auch in der Luft, wenn wir ihn in der Luft brauchen. Wenn wir ihn nicht in der Luft brauchen, haben wir ihn nicht in der Luft. [...]
Die Soldaten pfeifen es von den Flugplätzen: Der Eurofighter fliegt von Panne zu Panne. Ersatzteile müssen aus den Maschinen genommen werden. Und von den Höhenmessern bis zu den Fahrwerken funktioniert nichts.
Daher FRAGE 3: Sind Ersatzteile aus Eurofightern entnommen worden, um sie in andere Eurofighter einzubauen?
4. Wenn ja, wie oft und welche Ersatzteile?
5. Wie viele Eurofighter waren beim bisher niedrigsten Klarstand seit Einführung aller 15 Eurofighter einsatzfähig und startklar?
Über die Darabos-Raute lacht inzwischen das ganze Heer.
Daher FRAGE 6: Was ist im Zusammenhang mit dem Eurofighter eine „Raute"?
7. Was werden Sie unternehmen, wenn aus Deutschland ein Rechteck oder aus Italien ein Parallelogramm einfliegt?
8. Ist Ihnen bekannt, dass ein Verband aus zwei Flugzeugen auch beim österreichischen Bundesheer „Rotte" genannt wird?
EUROFIGHTER - TRANCHE 1
Patterer Hubert (Kleine Zeitung): Aber wie gesagt, trotzdem gibt es ein veritables Problem mit den Ersatzteilen und da müssen Sie doch auch einen Teil dieser Schuld auf sich nehmen. Sie haben nämlich damals sozusagen umgesattelt aus parteipolitischen Gründen, die ich hier jetzt einmal unterstelle, von der sozusagen neuen Tranche auf die alte, während die Industrie heute, die Industrie, die Flugzeugindustrie sich voll auf die neue, auf die neuen Modelle konzentriert und daher die alten Ersatzteile entweder gar nicht mehr verfügbar sind oder
nur sehr, sehr, sehr, sehr teuer sind. Haben Sie hier diesen Dienst an der Partei, war der in Wirklichkeit nicht ein Bärendienst für das Heer und letztlich auch für die Republik?
Darabos Norbert (SPÖ): Ich habe der Republik 320 Millionen Euro eingespart mit meinem Deal - 250 Millionen Cash und 120 Millionen, was die weiteren Jahre betrifft und zu dem stehe ich zu hundert Prozent. Und das ist auch eine Mär, die meine Gegner in die Welt setzen, dass das Zurückfahren auf diese Tranche eins zu Problemen führt, denn das hat überhaupt nichts mit der Einsatzfähigkeit der Eurofighter zu tun. Das sind Flugzeuge, die nicht einmal, weiß nicht, 50 Stunden in der Luft waren. [...]
Jetzt beginnt der Minister zu schwindeln. Er weiß, dass nur dumme oder korrupte Politiker gebrauchte Eurofighter kurz vor dem großen 400 Stunden-Service kaufen. Also nennt er eine falsche Zahl.
Daher FRAGE 9: Die gebrauchten Eurofighter der Tranche 1, die das BMLV pro Stück um 114 Mio Euro anstatt der 109 Mio Euro für die neuen Flugzeuge der Tranche 2 beschafft hat, sind mit 155 bis 322 Flugstunden von der deutschen Bundeswehr geliefert worden. Wie viele gebrauchte Eurofighter der Tranche 1 mit „nicht einmal 50 Stunden in der Luft" sind dem BMLV geliefert worden?
10. Falls die Antwort „Keine" lautet: Warum haben Sie auch in diesem Punkt die Öffentlichkeit falsch informiert?
EUROFIGHTER-KORRUPTION
Bürger Hans (ORF): Daraus hoffen Sie oder kommt die Hoffnung, dass der Eurofighter-Deal möglicherweise rückabgewickelt werden kann?
Darabos Norbert (SPÖ): Nein, das habe ich nie gesagt. Ich habe nur gesagt, dass, es hat ja mehrere Anbieter gegeben, neben Saab Gripen, Eurofighter auch Lockheed. Und ich habe gesagt, wenn sich irgendwer benachteiligt fühlt und es stellt sich heraus, dass da etwas schief gelaufen ist, dann muss ich das neu bewerten. Das ist die einzige Aussage, die ich getroffen habe. Derzeit habe ich keine Indizien dafür, dass es hier Korruption gegeben hat, die in Richtung des Eurofighter-Deals gegangen ist. Wir haben in Österreich lang und breit im Untersuchungsausschuss diese Frage erörtert. Es hat einige interessante, ja, Erkenntnisse gegeben, dass eine Pressekonferenz um 96 000 Euro verkauft wurde und andere Dinge, aber es ist kein Verdacht auf Korruption zu erhärten gewesen. [...]
Patterer Hubert (Kleine Zeitung): Was würde der Verteidigungsminister machen, wenn Österreich jetzt aus einem solchen Anlass aussteigen würde aus einem solchen Vertrag. Was würden Sie dann tun?
Darabos Norbert (SPÖ): Das ist eine ganz schwierige Frage, das gebe ich zu. Also wir haben diese 15 Eurofighter jetzt. Ich stehe dazu. Und ich stelle mir die Frage dann erst, wenn es eine gesetzliche Handhabe geben sollte. Aber noch einmal gesagt: Aus meiner Sicht gibt es derzeit keinen Verdacht auf Korruption in diesem Geschäft. Und insofern stehe ich weiter zu diesem von mir ausverhandelten Vertrag, der sich eine Reduzierung von 15 Eurofightern, der eine Reduzierung von 15 Eurofightern zugrunde liegt. [...]
Darabos selbst hat Luftwaffenchef Erich Wolf im Zusammenhang mit Zahlungen des EADS-Lobbyisten Steininger vom Dienst suspendiert. Ein Wiener Staatsanwalt führt im Zusammenhang mit „Eurofighter" und Mensdorff-Pouilly ein Verfahren wegen des Verdachts der Bestechung, der verbotenen Intervention und der falschen Zeugenaussage.
In der Anordnung zur Hausdurchsuchung bei Mensdorff-Pouilly zitiert die StA Wien aus einem Schreiben von Mensdorff an British Aerospace vom 27. März 2003:
„Im Rahmen der ersten Ausschreibung hatte der Grippen einstimmige Unterstützung als das Kampfflugzeug, mit dem die Österreichische Luftwaffe nachgerüstet werden sollte. Um die Wahl des Grippen sicherzustellen, mussten die Angebotsunterlagen in ihrer Gesamtheit ausgefüllt werden. Saab/BAE beantwortete eine Frage nicht, obwohl MPA und ihre Rechtsberater geraten hatten, dass diese Frage beantwortet werden müsse, wenn das Angebot erfolgreich sein solle. Die Nichtbeantwortung dieser Frage seitens Saab/BAE hätte dazu geführt, dass die Wahl auf die F-16 von Lockheed Martin gefallen wäre. MPA übte jedoch Druck aus mit dem Resultat, dass die erste Ausschreibung storniert wurde (müssen wir den Grund hierfür angeben?) und eine neue Ausschreibung ausgestellt wurde.
Die zweite Ausschreibung gewährte Eurofighter die Gelegenheit zur Angebotsabgabe. Im Anschluss an die aggressive Zahlung von Erfolgsprämien an wichtige Entscheidungsträger und starkes Lobbying seitens der britischen, deutschen und italienischen Botschafter im Auftrag des Eurofighter gab Österreich einen Auftrag in Höhe von € 1,79 Mrd. für den Eurofighter Typhoon bekannt."
Alle wissen vom mehrfachen Eurofighter-Korruptionsverdacht - mit einer Ausnahme: der Verteidigungsminister.
Daher FRAGE 11: Wissen Sie wirklich nichts von den Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit der Eurofighter-Beschaffung oder wollen Sie nichts wissen?
12. Warum stehen Sie nach wie vor zu einem Vertrag, der nach Ansicht der führenden Experten wie Prof. Aicher längst zu kündigen gewesen wäre?
13. Ein Ergebnis des Eurofighter-Untersuchungsausschusses war, dass eine Geheimhaltungsklausel nicht vor der parlamentarischen Kontrolle des Vertrags schützt. Warum weigern Sie sich nach wie vor, den neuen „Vertrag" dem Nationalrat vorzulegen?
14. Was haben Sie in diesem Zusammenhang zu verbergen?
15. Können Sie ausschließen, dass auch Ihre Partei in diesem Zusammenhang Geld erhalten hat?
Dass Darabos bis heute von seinem Heer nicht die geringste Ahnung hat, ist nichts Neues. Aber dass er die Eurofighter-Korruption durch Vertuschen deckt - das ist neu. Damit stellt sich die letzte Frage: Was ist da vor drei Jahren zwischen der Eurofighter GmbH und Darabos wirklich passiert?
Antwort von: Remis
verfasst am: 24.02.2010 11:26:49
Na toll, das linke "Gejammere", das jetzt wegen unsrem "Zivi" Darabos "anhebt".
Es war doch von Anfang an klar, dass der Mann kaum geeignt war - es gab genug warnende
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Na toll, das linke "Gejammere", das jetzt wegen unsrem "Zivi" Darabos "anhebt".
Es war doch von Anfang an klar, dass der Mann kaum geeignt war - es gab genug warnende Stimmen - allerdings nicht von der linken Seite und der Hr. Abg. PP war damals natürlich auch nicht dabei.
Selbst der letzte "Superdeal" unseres Hrn Verteidigungsministers, für "weniger Flieger" mehr zu zahlen, rief die linke Reichshälfte nicht auf den Plan.Lediglich die "bösen" Anderen und einge Medien haben gewarnt.
EADS hat nach dieser "Schnapsidee"" unseres Hern Ministers, sicher 3 Tage lang durchgefeiert.
Jetzt nach Vertragsauflösung zu rufen, ist vornehm ausgedrückt, in höchstem Masse "naiv" und das wissen auch die welche das "scheinheilig" verlangen.
Sogar der rote Verfassungs Mayer "gutachterte" sehr vorsichtig, da er genau weiss, was "Sache" ist - aber immerhin konnte er ein schönes Salär für ein unnötiges Gutachen kassieren - Hr.Abg.PP weiss sicher wie hoch - nur er wird es uns kaum verraten.Wetten?
Und jetzt die "Träumerei" - Vertrag ungültig - Geld retour - EF retour - schön wärs - ich glaube das Gelächter der EADS Manager kann man bis Wien vernehmen.Armes Österreich!
Antwort von: falke
verfasst am: 24.02.2010 21:43:21
hallo Remis,
ja, ja da sind Sie wieder, Sie Brauner im schwarzen Tarnanzug und schwingen die Kommunismuskeule.
Dass Pilz die Unfähigkeit von Darabos hier wiederholt kritisiert hat, können nicht
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hallo Remis,
ja, ja da sind Sie wieder, Sie Brauner im schwarzen Tarnanzug und schwingen die Kommunismuskeule.
Dass Pilz die Unfähigkeit von Darabos hier wiederholt kritisiert hat, können nicht einmal Sie leugnen. Aber um Ihre Theorie von am linken Auge blind sein noch aufrechterhalten zu können, soll das Ihrer Meinung nach zu spät passiert sein.
Dass Darabos sich von EADS über den Tisch ziehen hat lassen, ist aber auch von Pilz lautstark kritisiert worden. Sie erzählen demit nichts Neues.
Antwort von: Remis
verfasst am: 25.02.2010 09:09:43
Hallo "falke" sehr enttäuschend - von wegen "Brauner" im schwarzen Tarnanzug - wo schwinge ich die Kommunistenkeule ? - Sie nähern sich leider auch schon dem Niveau der
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Hallo "falke" sehr enttäuschend - von wegen "Brauner" im schwarzen Tarnanzug - wo schwinge ich die Kommunistenkeule ? - Sie nähern sich leider auch schon dem Niveau der "siam. Drillinge" - schade.
Der PP hat erst vor kurzem begonnen den D. zu kritisieren - nachdem schon jedes Kind gemerkt hat was für ein "Hammer" unser VM ist und schon die eigene Partei beginnt, sich zu distanzieren. Reichlich spät! Helau!
Antwort von: falke
verfasst am: 25.02.2010 23:25:42
hallo Remis,
die Kommunistenkeule schwingen Sie, indem Sie praktisch jedem in diesem Forum, der nicht Ihrer Meinung ist, als Linken bezeichnen.
Bezeichnet man Sie dann im Gegenzug als Braunen,
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hallo Remis,
die Kommunistenkeule schwingen Sie, indem Sie praktisch jedem in diesem Forum, der nicht Ihrer Meinung ist, als Linken bezeichnen.
Bezeichnet man Sie dann im Gegenzug als Braunen, reagieren sie dann plötzlich recht wehleidig. Ich habe es Ihnen schon öfters versucht zu erklären, dass ich und wahrscheinlich auch andere Grünsympathisanten, wie etwa Fridolin sicher nicht dem linksideologischen Eck entstammen. Aber Sie ignorieren das.
Wie schnell sie Menschen in vorgefertigte Schubladen stecken und wie menschenverachtend und wie anfällig für Hetze Sie sind, zeigt sich schon in Ihrer Haltung zu Arigona Zogaj.
Damit Sie mich nicht misverstehen. Ich meine auch, dass es wichtig ist, zwischen Asylsuchenden und Einwanderern zu trennen und bei Einwanderern nur die ausgesucht werden sollen, die
aus volkswirtschaftlichen Erwägungen wirklich benötigt werden. Asyl soll selbstverständlich nur jenen gewährt werden, die es wirklich bedürfen. Arigona Zogaj ist aber hier in Österreich aufgewachsen. Sie hat hier Ihren Lebensmittelpunkt, Ihre Freunde. Sie jetzt nach Jahren in den Kosowo zurückzuschicken heißt ihr Leben zu zerstören und wäre genauso hart, als wie wenn man Sie in den Kosowo schicken und Ihnen verbieten würde nach Österreich zurückzukommen. Wer über das Schicksal eines so verzweifelten Mädchens witzelt und zynische Bemerkungen macht, hat kein Herz mehr. Leute Ihres Schlages haben in der Nazizeit applaudiert und dreckige Witze gemacht, als Juden die Gehsteige mit Zahnbürsten bürsten mussten.
Antwort von:
verfasst am: 25.02.2010 09:27:17
Schon wieder schreibt das Remiser Schwachsinn.
Bereits am 28.Juni 2007 hat Hr. Pilz Minister Darabos kritisiert. Und auch recht häufig davor. Nachzulesen über die Schlagwortwolke rechts. Wenn das
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Schon wieder schreibt das Remiser Schwachsinn.
Bereits am 28.Juni 2007 hat Hr. Pilz Minister Darabos kritisiert. Und auch recht häufig davor. Nachzulesen über die Schlagwortwolke rechts. Wenn das "vor kurzem" ist, dann weiß ich auch nicht.
Das Remiserl haut wild um sich ohne zu lesen oder zu denken. Wie immer.
Antwort von: bertl
verfasst am: 24.02.2010 09:00:31
Hat jemand die Pressestunde gesehen? Sind die Antworten Darabos tatsächlich so gefallen wie in der Abschrift angeführt?
Wenn dem so ist, können wir wohl in naher Zukunft mit einem Kriegsminister
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Hat jemand die Pressestunde gesehen? Sind die Antworten Darabos tatsächlich so gefallen wie in der Abschrift angeführt?
Wenn dem so ist, können wir wohl in naher Zukunft mit einem Kriegsminister Petzner unter der Führung, jawoll, der Führung, durch Herrn Strache rechnen.
Die politische Kaste ist am Ende. Der Wirschaftsfaschismus regiert wieder.
Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 24.02.2010 09:22:24
Schauen Sie es sich selbst an:
http://tvthek.orf.at/programs/1273-Pressestunde/episodes/1255777-Pressestun de
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Mann im Fass
Antwort von: Das heißt, das ist wörtlich?
verfasst am: 24.02.2010 20:39:14
Danke für den Hinweis. Zeit sich so was auch noch anzusehen ist denn zu wertvoll.
Antwort von:
verfasst am: 23.02.2010 21:13:00
Herr Pilz, jetzt sagen Sie bloß, Sie hätten sich die komplette Pressestunde angesehen.
Antwort von: true sozi
verfasst am: 23.02.2010 15:45:54
Danke für die Worte in memoriam Johanna Dohnal!
Armleuchter wie Darabos, Faymann, Rudas u.v.a.m. bestätigen Ihre Analyse, dass die Sozialdemokratie am Sterben ist. Durch sachliche Analyse und gute
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Danke für die Worte in memoriam Johanna Dohnal!
Armleuchter wie Darabos, Faymann, Rudas u.v.a.m. bestätigen Ihre Analyse, dass die Sozialdemokratie am Sterben ist. Durch sachliche Analyse und gute politische Arbeit sollte man dieses langsame Dahinsiechen beschleunigen!
Sehenswert:
In memoriam Johanna Dohnal
Antwort von: Fletcher Christian
verfasst am: 24.02.2010 06:06:11
"Sozialdemokratie" ist eine Gesellschaftsform oder meinetwegen eine Weltanschauung. Diese wird hoffentlich bald wiedererstehen!
Am Sterben ist die SPÖ, und das ist gar nicht schade, weil
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"Sozialdemokratie" ist eine Gesellschaftsform oder meinetwegen eine Weltanschauung. Diese wird hoffentlich bald wiedererstehen!
Am Sterben ist die SPÖ, und das ist gar nicht schade, weil sie mit Sozialdemokratie absolut nix (mehr) zu tun hat!
Antwort von: Ein regelmässiger Leser
verfasst am: 23.02.2010 15:26:06
Auf eine gewisse Weise könnte einem Norbert Darabos leid tun, wenn erst einmal eine Zeitung wie "Profil", die ja nicht eben als der Hort der rechten Reaktion bekannt ist, derartiges
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Auf eine gewisse Weise könnte einem Norbert Darabos leid tun, wenn erst einmal eine Zeitung wie "Profil", die ja nicht eben als der Hort der rechten Reaktion bekannt ist, derartiges schreibt:
http://www.profil.at/articles/1007/567/262496/rainer-nikowitz-olympis ches-feuer
Das trieft nur so vor Spott und Bösartigkeit - und es ist deprimierenderweise nichts dabei, wo man sagen muss "aber nein, da tun sie dem armen Mann jetzt aber unrecht".
Der Mann steht in Schuhen, die viele Nummern zu gross für ihn sind - und ist fachlich wie intellektuell heillos mit seinem Job überfordert. Davon, dass er charakterlich für so eine Aufgabe absolut nicht geeignet ist, wollen wir da gar nicht erst anfangen zu reden. Andererseits hat er sich das in völliger Selbstüberschätzung selbst eingebrockt, und kann schauen, wie er da wieder herauskommt. Mein Mitleid hält sich nicht zuletzt wegen dem fürstlichen Ministergehalt, dass er sich für seine Dienste jeden Monat auszahlen lässt, in engen Grenzen.
Antwort von: Fridolin
verfasst am: 23.02.2010 15:23:07
S.g. Herr Pilz!
Die Performance von Darabos in der ORF-Pressestunde war nicht gerade die beste, da haben Sie Recht.
Recht habe Sie auch, wenn Sie nach dem "neuen Vertrag" fragen, es ist
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S.g. Herr Pilz!
Die Performance von Darabos in der ORF-Pressestunde war nicht gerade die beste, da haben Sie Recht.
Recht habe Sie auch, wenn Sie nach dem "neuen Vertrag" fragen, es ist anzunehmen, da es sich dem Vernehmen nach um einen "Vergleich" (davon war damals zumindest in den Medien immer die Rede) gehandelt hat, dass der neue Vertrag den alten ersetzt hat und es eine Verklausulierung gibt, dass mit der Unterzeichnung des neuen Vertrages alle alten Vertragsbestandteile ausser Kraft getreten sind.
Also: die Vorlage des neuen Vertrages wäre natürlich sehr interessant.
Allerdings auch ein paar Fragen an Sie:
1) Wann hat Prof. Aichern die Ansicht vertreten, dass der Vertrag längst zu kündigen gewesen wäre?
2) Seit wann ist die "Eurofighter-Korruption" bewiesen, bitte Nennung der entsprechenden rechtskräftigen Urteile von österreichischen Gerichten?
3) Zuerst sprechen Sie von "mehrfachem Eurofighter-Korruptionsverdacht", dann von "Eurofighter-Korruption", also was jetzt?
Noch ein paar Anmerkungen:
"Ihre" Gutachter (Aichern, Mayer und Kletecka) haben festgestellt, dass ein Ausstieg möglich wäre, allerdings immer wieder auf das hohe Prozessrisiko (nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass mangels Zeit nicht in alle vorhandenen (Original-)Unterlagen Einsicht sondern nur in die vom Ausschussvorsitzenden - also PP - übermittelten Einsicht genommen wurde und ein Gericht daher zu anderen Schlüssen kommen könnte) verwiesen.
Weiters haben die drei Herren darauf verwiesen, dass ein Vertragsrücktritt nur infrage kommt, wenn
a) das verfassungsgemäße Effizienzgebot eingehalten wird,
b) die weitere Lauftraumüberwachung gem. immerwährender Neutralität - "trotzt Vertragssrücktritts" - effektiv und lückenlos durchgeführt werden kann,
c) der Vertragsrücktritt mit einem für Österreich wirtschaftlichen Vorteil verbunden sein muss,
d) der Vertragsrücktritt dann - ohne Bedenken der ökonomischen Seite - vorgenommen werden muss, wenn ein Rücktrittsgrund zweifelsfrei gegeben und beweisbar "erscheint".
Immer und immer wieder wird und wurde auf das "hohe Prozessrisiko" hingewiesen.
Sorry PP, wäre ich Verteidigungsminister, dann wäre mir das alles zu wenig, Mayer und Co. haben sich mittels Juristendeutsch auch nicht gerade eindeutig deklariert, ich würde daher an Darabos Stelle noch nichts unternehmen, auf was hinaus bitte?
- keine Verurteilung im Zusammenhang mit Korruption
- hohes Prozessrisiko
- bereits getätigte hohe Investitionen
- ....
Sie müßten sich - wie Sie ja schon beginnen - auf den "neuen" Vertrag konzentrieren.
Der Eurofighter ist da, die Investitionen sind getan, also was solls, life goes on.
Einen (jetzt sinnlosen) Ausstieg zu verlangen, zeugt nicht gerade von ökonomischem Verständnis.
Keine Frage ist allerdings, dass Sie richtigerweise die "leads" weiterverfolgen.
Antwort von: kritikus
verfasst am: 23.02.2010 14:13:45
sie haben recht, pp, darabos wirkt nicht nur unbeholfen, er dürfte es auch tatsächlich sein. aber das problem fing bereits vor drei jahren an, als sich die spö mit aller gewalt des
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sie haben recht, pp, darabos wirkt nicht nur unbeholfen, er dürfte es auch tatsächlich sein. aber das problem fing bereits vor drei jahren an, als sich die spö mit aller gewalt des verteidigungsministerium bei den verhandlungen aufschwatzen ließ.....so sehr mensch auch gegen die schwarzen sein mag, eines stimmt mit sicherheit, den ball haben sie geschickt der spö zugeschoben; und die rauft jetzt dank eines wahrscheinlich doch unfähigen ministers mit dem problem des eurofighter-deals.
leider mit ihr die steuerzahlerInnen, die für die schüssellügen und grasserschwenk (fast hätte ich schwank geschrieben) finanziell bluten dürfen.
ich meine, das muss mensch sich auf der zunge zergehen lassen, da dealt die övp und grasser samt den sonstigen protagonisten bis zum abwinken, samt den protagonisten und die spö stellt sich bereitwillig hin, um sich für diese machenschaften zu verantworten.
es ist unglaublich, was aus dieser einst glanzvollen partei wurde.
Antwort von: bürger
verfasst am: 23.02.2010 14:13:23
"...wir ihn in der Luft rauchen."
Wenn Sie, Hr. Pilz, sich in Ihren Beiträgen wie oben des öfteren verschreiben, gestehen Sie auch dem mir persönlich unsympatischen Hrn. Darabos zu sich
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"...wir ihn in der Luft rauchen."
Wenn Sie, Hr. Pilz, sich in Ihren Beiträgen wie oben des öfteren verschreiben, gestehen Sie auch dem mir persönlich unsympatischen Hrn. Darabos zu sich zu versprechen!
Antwort von: bürger
verfasst am: 23.02.2010 14:17:35
Ja, ja, ich habe den Fehler zu spät entdeckt: sypathisch schreibt man mit th.
Antwort von: aufmerksamer Leser
verfasst am: 23.02.2010 21:18:14
und mit m ;)
Antwort von: kendi
verfasst am: 23.02.2010 12:34:16
Damit stellt sich die letzte Frage: Was ist da vor drei Jahren zwischen der Eurofighter GmbH und Darabos wirklich passiert?
Gekauft ist er geworden!
Wenn etwas stimmt auf der Welt, dann das, dass
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Damit stellt sich die letzte Frage: Was ist da vor drei Jahren zwischen der Eurofighter GmbH und Darabos wirklich passiert?
Gekauft ist er geworden!
Wenn etwas stimmt auf der Welt, dann das, dass nichts zufällig und unendgeltlich passiert!






