DONNERSTAG, 25. FEBRUAR 2010
Darabos. "Ich fordere eine Entschuldigung und eine Ehrenerklärung von Herrn Pilz, sonst werde ich rechtliche Schritte gegen ihn in die Wege leiten", droht Darabos jetzt über den Pressedienst seiner Partei.
Ich bin gespannt, was Darabos jetzt klagt: die Fakten? Keine gute Idee. Meine Vorwürfe? Die werden dadurch nicht geringer. Die ganze böse Welt, die ihn beim Olympia-Feiern
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Darabos. "Ich fordere eine Entschuldigung und eine Ehrenerklärung von Herrn Pilz, sonst werde ich rechtliche Schritte gegen ihn in die Wege leiten", droht Darabos jetzt über den Pressedienst seiner Partei.
Ich bin gespannt, was Darabos jetzt klagt: die Fakten? Keine gute Idee. Meine Vorwürfe? Die werden dadurch nicht geringer. Die ganze böse Welt, die ihn beim Olympia-Feiern stört? Schon wahrscheinlicher. Also! Her mit der Klage und dem Zeugen Norbert Darabos!
Dann werde ich meine Vorwürfe und meine Fragen auch vor Gericht wiederholen:
1. Warum leugnen Sie alle Hinweise auf Korruption beim Eurofighter-Kauf?
2. Wollen Sie damit Ihren „Vertrag" mit Eurofighter retten?
3. Warum weigern Sie sich bis heute, dem Landesverteidigungsausschuss des Nationalrats diesen „Vertrag" offenzulegen?
4. Warum informieren Sie die Öffentlichkeit über den Zustand der Eurofighter falsch?
5. Auf welcher Seite stehen Sie - noch auf der Seite der Republik oder schon längst auf der Seite der Eurofighter GmbH?
Am Boden. Die Eurofighter sind am Boden, politisch und in ihrer Eigenschaft als Luftfahrzeuge. Bis jetzt sind wir davon ausgegangen, dass fünf Eurofighter jederzeit startklar sind. Seit kurzem weiß ich, dass das nicht stimmt. Alsdern:
14 TAGE EUROFIGHTER
„Faktum ist, dass der Eurofighter die Luftraumüberwachung in Österreich zu 100 Prozent gewährleisten kann."
Das ist die Erklärung des Verteidigungsministers in der ORF-Pressestunde am 21. Februar 2010. Und das ist die Realität:
Die Luftraumüberwachung wird alternierend von den Flughäfen Zeltweg und Linz-Hörsching durchgeführt:
• 14 Tage Eurofighter von Zeltweg
• 14 Tage SAAB 105 OE von Linz-Hörsching.
Techniker, Logistiker und Piloten versuchen das Menschenmögliche, um ein paar Eurofighter die Hälfte der Zeit bei Tag und schönem Wetter einsatzfähig zu machen.
KLARSTAND
„Der Klarstand (einsatzbereite Luftfahrzeuge, Anm.) sei zudem "immer so, dass wir die Luftraumüberwachung in Österreich durchführen können. Die Diskussion, dass da zu wenige Eurofighter in der Luft sind, die kann ich überhaupt nicht nachvollziehen." Das ist das Darabos-Märchen in der APA vom 21. Februar.
Die Realität: Seit ihrer Einführung sinkt der Klarstand der Eurofighter kontinuierlich. Dazu zwei Fälle aus den letzten Tagen:
Fall 1: Am Vormittag des 16. Februar 2010 sollte ein Alpha-Einsatz geübt werden. Dazu sollte eine Rotte - zwei Flugzeuge - aufsteigen und ein Flugzeug im stand by als Ersatz bereitstehen.
Da der Klarstand nur zwei Flugzeuge betrug, musste bis Mittag gewartet werden, bis drei einsatzfähige Flugzeuge zur Verfügung standen.
Fall 2: Am 24. Februar 2010 sollten in Begleitung einer F 4-Phantom der deutschen Luftwaffe Vermessungsflüge durchgeführt werden. Dabei ging es um die Analyse eines schwerwiegenden Problems. Im Betrieb hatte sich herausgestellt, dass die Höhenmesser der Eurofighter nur ungenau funktionierten und es dabei zu Fehlanzeigen bis zu 200 ft. kam.
Zur Vermessung sollten zwei Eurofighter starten. Da nur ein Flugzeug startklar war, musste gewartet werden, bis ein zweites repariert war.
Darabos flunkert weiter:
Dass die Abfangjäger nicht einsatzfähig seien, bezeichnete er schlicht als "völligen Schwachsinn". [...] Berichte, wonach nur fünf der 15 Flieger in der Luft seien, weist
Darabos als eine "an den Haaren herbeigezogene und hanebüchene" Diskussion, "die auch jeglicher realer Grundlage entbehrt" zurück. (APA 18.2.2010)
PANNEN
Im Betrieb der Eurofighter kommt es ständig zu technischen Problemen mit:
• Höhenmessern
• Stabilitätsrechnern
• sonstigen Rechnerleistungen
• Fahrwerk etc.
Da unklar ist, wie sich die Fehler im Rechnerbereich auswirken, wird zur Verringerung der Gefahr derzeit die Fluggeschwindigkeit beim Instrumentenflug auf 0,7 Mach beschränkt. Moderne Verkehrsflugzeuge können damit nicht mehr abgefangen werden. Aber der Minister weiß von nichts.
SERVICE
„Das sind Flugzeuge, die nicht einmal, weiß nicht, 50 Stunden in der Luft waren." Damit hat Verteidigungsminister Darabos auch in diesem Punkt in der Pressestunde am 21. Februar die Unwahrheit gesagt.
Die sechs Eurofighter, die das BMLV vom deutschen Verteidigungsministerium gekauft hat, sind für die deutsche Luftwaffe bereits zwischen 155 und 322 Stunden geflogen. Damit stehen sie zum Teil kurz vor dem teuren und zeitaufwändigen 400 Stunden-Service. Die deutschen Militärs und die Eurofighter-Manager haben kistenweise Sekt ausgepackt, weil die Dummheit der österreichischen Käufer begossen werden musste.
SCHLUSSFOLGERUNG
Mit den Eurofightern der Tranche 1 betreibt das Bundesheer 15 Luftwaffen-Versuchskaninchen, auf die die Luftwaffen der vier Eurofighter-Staaten gerne verzichten.
Es gibt kaum Ersatzteile und eine sinkende Betriebssicherheit. Aus heutiger Sicht kann das System „Eurofighter-Tranche 1" auch bei höchsten Einsatz des Personals nicht auf dem erforderlichen Sicherheitsstandard betrieben werden.
Das alles ist keine Überraschung. Genau vor dieser Entwicklung ist das BMLV gewarnt worden. Warum sind die teuren und unnötigen Eurofighter trotzdem gekauft worden? Es gibt nur eine plausible Antwort: Korruption.
KORRUPTION
Die Berichte über den Pandur Deal in Tschechien bestätigen das Bild der Rüstungskorruption, das sich in den letzten Jahren immer deutlicher abgezeichnet hat:
• Große Rüstungsfirmen schließen „Beraterverträge" mit externen Agenturen.
• Über verschachtelte Konstruktionen werden Scheinhonorare für Scheinleistungen bezahlt.
• Damit wird ein einziges Ziel verfolgt: das Geld dorthin zu bringen, wo die eigentlichen Entscheidungen getroffen werden.
Die Folge der Rüstungskorruption sind
• überhöhte Preise
• ungeeignete oder technische mangelhafte Produkte
• Beschaffungen ohne Bedarf
• und damit die Verschwendung von Steuergeldern in Milliardenhöhe.
Welche Waffengeschäfte müssen jetzt untersucht werden?
Jetzt schon untersucht die Staatsanwaltschaft zwei Fälle: Eurofighter und Steyr-Pandur. Dazu kommt das Thomson-Geschäft aus den 90er-Jahren, zu dem Wolfgang Schüssel sicherlich Wichtiges zu sagen hat.
EUROFIGHTER
Der Untersuchungsausschuss und die Justiz haben zu Tage gebracht:
• die „Beraterleistungen" von Alfons Mensdorff-Pouilly, die von BAE finanziert wurden;
• die Abwicklung der Gegengeschäfte über die Firma Euro Business Development GmbH, die je zur Hälfte im Eigentum der Wiener Waffenhändler und BAE-Lobbyisten Alfred Plattner und Dr. Walter Schön stand;
• unaufgeklärte Zahlungen zwischen 2004 und 2007 in der Höhe von 55 Millionen Euro zwischen den Londoner Briefkastenfirmen Vector Aerospace Ltd., Centro Consult (99 % Walter Schön) und Euro Business Development GmbH in Wien.
• die EADS-Zahlungen von 6,5 Millionen Euro über die Agentur „100% communications" rund um die Familie Rumpold;
• und die geschäftlichen Kontakte zwischen dem ehemaligen Luftwaffenchef Erich Wolf und dem Waffenhändler und Lobbyisten Steininger.
75 Millionen. Damit gibt es Hinweise auf rund 75 Millionen Euro an dubiosen Zahlungen aus dem Bereich EADS/BAE im Zusammenhang mit der österreichischen Eurofighter-Beschaffung.
Ein Teil der Geber ist bekannt. Der Zweck der eingesetzten Gelder ist bekannt. Jetzt muss endlich geklärt werden: Wohin ist das Geld geflossen?
Es gibt nur wenige Möglichkeiten:
• Beamte in Verteidigungsministerium und Finanzministerium: Ansatzpunkt: Wer hatte wesentlichen Einfluss, hat ihn für Eurofighter missbraucht, lebt über seine Verhältnisse und ist in der Zeit der Beschaffung zu Vermögen gekommen?
• Politiker: Ansatzpunkt: Welche Parteien und Personen haben sich in unzulässiger Art und Weise für die Eurofighter Beschaffung eingesetzt?
Aber der Verteidigungsminister weigert sich, diese Hinweise zur Kenntnis zu nehmen. Wider besseres Wissen hat Darabos in der Pressestunde am 21. Februar erklärt:
„Derzeit habe ich keine Indizien dafür, dass es hier Korruption gegeben hat, die in Richtung des Eurofighter-Deals gegangen ist."
Und:
„Aber noch einmal gesagt: Aus meiner Sicht gibt es derzeit keinen Verdacht auf Korruption in diesem Geschäft."
Da nicht davon auszugehen ist, dass dem Minister die Hinweise auf Eurofighter-Korruption und die beiden Strafverfahren, die von Staatsanwälten in diesem Zusammenhang geführt werden, unbekannt sind, muss er Gründe haben, sich jetzt an der Vertuschung zu beteiligen.
DAS SYSTEM
Nach allem, was bisher über die Fälle „Eurofighter", „Pandur", „Thomson" und weitere Beschaffungsvorgänge bekannt ist, muss davon ausgegangen werden, dass sich im Beschaffungsbereich des BMLV ein gut organisiertes Netz systematischer Korruption herausgebildet hat.
Minister von ÖVP, FPÖ und SPÖ haben ein Jahrzehnt lang nichts dagegen unternommen. Von Thomson bis Eurofighter haben Verteidigungsminister dreier Parteien dieses System teils ignoriert, teils geduldet und teils unterstützt.
Das Schlüsselmotiv bei all diesen Beschaffungen war offensichtlich Bereicherung - von Personen und Parteien.
Dabei konnten sich korrupte Entscheidungsträger auf die Untätigkeit der Staatsanwälte der Politischen Abteilung der Staatsanwaltschaft Wien verlassen.
Durch das System der organisierten Rüstungskorruption wurde Österreich ein Schaden in Milliardenhöhe zugefügt.
Nach Jahren der organisierten Vertuschung besteht jetzt auf gerichtlicher und parlamentarischer Ebene die Chance, die Korruption auch in diesem Bereich wirkungsvoll zu verfolgen.
Beginnen müssen wir jetzt beim Verteidigungsminister. Norbert Darabos war einmal ein Eurofighter-Gegner. Inzwischen beteiligt er sich an der Vertuschung. Warum?
Bundespräsident. Heinz Fischer kandidiert. Die ÖVP stellt niemanden auf. Die FPÖ lässt die Verlegenheitslösung Rosenkranz antreten. Strache bleibt zu Hause. An einem Verlegenheitswahlkampf Fischer - Rosenkranz werden wir uns nicht beteiligen. Das haben wir heute beschlossen.
Dabei ist alles andere als klar, dass wir für Fischer sind. Heinz Fischer ist der Präsident der Großen Koalition. Von Assistenzeinsatz bis zum Regierungsangriff auf das Budgetrecht des Parlaments hat er der Regierung Rückendeckung gegeben. Dazu werden wir ihn einiges zu fragen haben.
Antwort von: orel_a_drak
verfasst am: 28.02.2010 17:26:16
irgendwie kann ich nicht mit gutem gewissen was blaues wählen.
auf der anderen seite reizt es mich einfach ungemein meine stimme der rosenkranz zu geben nur in der hoffnung, dass das noch viele
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irgendwie kann ich nicht mit gutem gewissen was blaues wählen.
auf der anderen seite reizt es mich einfach ungemein meine stimme der rosenkranz zu geben nur in der hoffnung, dass das noch viele andere tun, und es spövp ein wenig ärgert :-))
doch das risiko das höchste amt im staat in blauer hand zu wissen (wenn sich das oben geschilderte ZU VIELE denken...) - brrrrrrrr, mir läufts ordentlich kalt den rücken runter.
ein dilemma, so eine wichtige wahl....
Antwort von: Fridolin
verfasst am: 28.02.2010 19:38:19
Meinen sie das alles ernst - "reizt es mich ungemein", "so eine wichtige wahl", oder ist das Ironimus pur!?
Was ist an der Wahl so wichtig, wir wählen ja nur ein
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Meinen sie das alles ernst - "reizt es mich ungemein", "so eine wichtige wahl", oder ist das Ironimus pur!?
Was ist an der Wahl so wichtig, wir wählen ja nur ein repräsentatives Oberhaupt (= Ersatzkaiser), der mahnenden Wortes durch die Lande zieht, Gesetze beurkundet, das wars.
Könnte das nicht die Bundesversammlung erledigen?
Sorry, meines Erachtens sinnlose Wahl.
Antwort von: cheerio
verfasst am: 28.02.2010 22:08:52
und für solche kreatins wie sie, sind tausende menschen gestorben, um einen bundespräsidenten wählen zu dürfen der vom volke gewählt ist,
und nicht von gottes gnaden bestimmt wird.
ich bekommen
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und für solche kreatins wie sie, sind tausende menschen gestorben, um einen bundespräsidenten wählen zu dürfen der vom volke gewählt ist,
und nicht von gottes gnaden bestimmt wird.
ich bekommen einen schreikrampf für diese überblödung von so geistig minderbemitteltenen
irgendetwas,
zu den denkenden menschen können sie nicht gezählt werden.
und dann wundert man sich, wenn so viel betrügereien begangen werden, a la meinl, mensdorff etc. etc.
wenn wir solche staatsbürger haben, bist du vollkoffer überhaupt ein österreicher ?
oder haben sie dich als kind deppat ghaut?
wahrscheinlich einiges von allem,
respekt für österreich kann keiner haben, der
solche beschimpfungen ausstossen kann,
solche geistige dreimal garnichts,
sollten in die zeit vor 1848 zurückgestossen werden,
österreich bietet heute den bürgern sehr viel,
durch so leute wie ein fischer und anderen,
die diese republik zu einem sehr reichen land
gemacht haben, natürlich auch die guten fachkräfte ohne zweifel,
aber so etwas hört sich sehr nach nazi an, das volk und deren institutionen schlechtreden,
weil man selbst ein geistiges nokabazl is,
wahrscheinlich bist du ein geistiges benachteiligtes halbwesen nur zufällig bei menschen aufgewachsen, darum auch dieses land
so mit schmutz zu bewerfen.
go to hell nazibua.
und nicht wieder mit der verdammten ausrede kommen, du hast ja mit den nazis nichts am hut
zu haben, genau solche aussagen haben nämlich die nazis getätigt
Antwort von:
verfasst am: 01.03.2010 11:38:35
Gibts eine Steigerung zum Kreatin ?
Das wären dann Sie.
Antwort von: cheerio
verfasst am: 01.03.2010 16:06:21
ja diese steigerung gibt es,
kretin genial, wenn sie mich so bezeichnen wollen, mir solls recht sein,
bin aber überzeugt, sie wissen gar nicht was damit gemeint ist.
sie genialer niemand,
habe
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ja diese steigerung gibt es,
kretin genial, wenn sie mich so bezeichnen wollen, mir solls recht sein,
bin aber überzeugt, sie wissen gar nicht was damit gemeint ist.
sie genialer niemand,
habe mich übrigens verschrieben, sollte kretin
heissen
Antwort von:
verfasst am: 03.03.2010 11:14:52
Na sowas, er hat sich verschrieben.Und nennt sich kretin genial.Nicht einmal die Rechtschreibung hat er drauf.
Ohne genial stimmts dann.
Antwort von: Claude
verfasst am: 01.03.2010 22:03:31
Da Tschiriou is is scheinboa a kouffa,
I was net, a bissi bsouffa,
der spinnt jetzt scho seid ana zeit,
zua ollgemeinan heitakeit.
Er is a bisi vü durchanaund,
reint mitm schedl gegn die
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Da Tschiriou is is scheinboa a kouffa,
I was net, a bissi bsouffa,
der spinnt jetzt scho seid ana zeit,
zua ollgemeinan heitakeit.
Er is a bisi vü durchanaund,
reint mitm schedl gegn die waund,
jo, jo, deis tuad a eh,
daun kumt deis koupfiweh.
Antwort von: Claude
verfasst am: 01.03.2010 01:59:01
Vollkoffer!
Antwort von: Fridolin
verfasst am: 28.02.2010 22:19:09
Falls Sie mich meinen, tja, dann kann ich nur sagen, Ihr Posting kann nicht kommentiert werden.
Das Niveau sagt alles - vor allem über Ihre Person - aus, daher möchte ich keine weiteren Zeilen und
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Falls Sie mich meinen, tja, dann kann ich nur sagen, Ihr Posting kann nicht kommentiert werden.
Das Niveau sagt alles - vor allem über Ihre Person - aus, daher möchte ich keine weiteren Zeilen und keinen Platz verschwenden.
Antwort von:
verfasst am: 28.02.2010 03:02:42
S.g. Herr Pilz,
mit Mach 0.7 können weder moderne noch weniger moderne Verkehrsflugzeuge abgefangen werden. Mit Mach 0.7 erreicht so ein Abfangjäger nicht einmal den Kondensstreifen von einem
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S.g. Herr Pilz,
mit Mach 0.7 können weder moderne noch weniger moderne Verkehrsflugzeuge abgefangen werden. Mit Mach 0.7 erreicht so ein Abfangjäger nicht einmal den Kondensstreifen von einem Verkehrsflugzeug.
Antwort von: Fridolin
verfasst am: 27.02.2010 14:17:55
Ad HBP: "Verlegenheitswahlkampf", Sie meinen eher, Sie haben keinen Kandidaten, VdB will ja nicht.
Wie wäre es, wenn die Grünen fordern würden, wie in Deutschland den Bundespräsidenten
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Ad HBP: "Verlegenheitswahlkampf", Sie meinen eher, Sie haben keinen Kandidaten, VdB will ja nicht.
Wie wäre es, wenn die Grünen fordern würden, wie in Deutschland den Bundespräsidenten von der Bundesversammlung wählen zu lassen!?
Würde Millionen sparen und den repräsentierenden Ersatzkaiser ins Amt heben, mehr als "mahnende" Worte und die Bestätigung des verfassungskonformen Zustandekommens von Gesetzen hat er sicht zu tun.
Antwort von: quo_vadis_austria
verfasst am: 26.02.2010 23:58:04
das wird ja immer verwegener ... die hypermodernen und suendteueren potenzmittel fuer unsere "oberen" und "allgemeinen" entpuppen sich nun zu milliardenschrott der nicht einmal
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das wird ja immer verwegener ... die hypermodernen und suendteueren potenzmittel fuer unsere "oberen" und "allgemeinen" entpuppen sich nun zu milliardenschrott der nicht einmal die grundlegende luftraumueberwachung sicherstellen kann? na - wenigstens konnte die eine oder andere privat- und parteispende sicher in der geldboerse der empfaenger landen ...
Antwort von: kritikus
verfasst am: 26.02.2010 09:41:35
ein herzliches dankeschön an "ein regelmäßiger leser" für die nachvollziehbaren und aufschlussreichen informationen. sie werfen - obwohl ich es eigentlich nicht für möglich hielt -
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ein herzliches dankeschön an "ein regelmäßiger leser" für die nachvollziehbaren und aufschlussreichen informationen. sie werfen - obwohl ich es eigentlich nicht für möglich hielt - ein noch bezeichnenderes licht auf den derzeitigen verteidigungsminister.........
ich weiß nicht, ob es das gibt, aber eine ministerhaftung würde in diesem fall in einem zweistündigem verfahren mit sicherheit durchgehen.
so viel dummheit kostet die steuerzahlerInnen viel geld, das dringend wo anders gebraucht würde - es ist zum verzweifeln.
Antwort von: StABILO BOSS ORANGE
verfasst am: 25.02.2010 14:20:21
Liebe Peter ich lese sehr sehr gerne. Aber wie kannst du mir zumuten so viel zu lesen wie in diesem vorliegenden Artikel.
Du müsstes eigentlich sehr froh, dass die Eurofighters am Boden sind, weil
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Liebe Peter ich lese sehr sehr gerne. Aber wie kannst du mir zumuten so viel zu lesen wie in diesem vorliegenden Artikel.
Du müsstes eigentlich sehr froh, dass die Eurofighters am Boden sind, weil sie ja dadurch die Umwelt überhaupt nicht belasten.
Das ist ja im Sinne der grünen Gesinnung, oder?
Antwort von: cheerio
verfasst am: 25.02.2010 16:29:28
ich stimme zu, das von ökologischer sicht aus, diese höllenmaschinen herunten bleiben sollen
aber wir steuerzahler sind durch diese
monster ausgesackelt worden,
und darum müssen diese
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ich stimme zu, das von ökologischer sicht aus, diese höllenmaschinen herunten bleiben sollen
aber wir steuerzahler sind durch diese
monster ausgesackelt worden,
und darum müssen diese teufelsmaschinen einsatzfähig sein,
sonst könnte man gleich ein schüsselwachskabinett zusammen stellen,
und seine ganzen strategischen winkelzüge
mit videoclips erklären, es ist sicher nicht einfach, der logik von schüssel zu folgen,
aber oldie khol sieht es so aus seiner
ausgefinkelten ecke,
meine damit aber nicht, dass khol im eck ist,
aus welche motivationen auch immer, der khol hat sich immerhin einen schönen sessel von den senioren geben lassen,
und er wird dort sicher nicht umsonst sitzen,
zurück zu schüssel,
in dem wachsfigurenkabinett, werden ja auch typen wie mensdorff, meinl, usw. aufgestellt,
hypo alpe adria, sollte vielleicht zwei oder drei stockwerke wert sein,
buwog sollte vielleicht ein halbes stockwerk
benötigen, es waren ja nur 66.000 wohnungen,
vielleicht mit einigen zellen eingebaut, für die meischberger, plech, und konsorten,
würde besser ankommen als das volksliederbuch
von den getreuen um schüssel herum,
bin überzeugt, das mit solchen wachsfiguren,
noch viele andere kreative figuren ihr platzerl finden würden, zb. strasser und seine
verschwärzungen der gendamerie und polizei,
mit einer übergrossen tafel die die statistischen daten der letzten zwangig jahre,
über einbruchsdelikte, überfälle, usw.aufzeigen könnte, je grösser desto besser, auch eine aufstellung der verlorenen steuereinahmen die durch zuwenig polizisten im strassenverkehr verloren gehen, die viele, viele verkehrssünder
nicht bestrafen können, weil nicht genug von ihnen vorhanden sind.
einen teil dieses museums könnte man auch in schilda aufstellen(manche sagen kärtnen dazu) wo einige der putzigsten ideen entwickelt werden, die richtigen schildbürger hätten wir auch, es muss dort ein nest davon geben, und wie schnell diese schildbürger von den
scheuch bros. und oberhäuptling dörfler lernen,
diese museum hätte auch mehr besucher als die haiders statue,
ich könnte noch zwei drei stunden weiterschreiben, jedoch fehlt mir die energie
dazu,
diese sechs jahre jahre schüssel habe es in sich gehabt, und es wäre jeden cent wert mehr darüber zu erfahren
Antwort von: Ein regelmässiger Leser
verfasst am: 25.02.2010 13:52:36
Als jemand, der mit der Materie halbwegs vertraut ist, kann ich nur sagen: Respekt! Ihre Aussagen zu den Rahmenbedingungen des EF-"Deals" von Darabos sind praktisch alle fachlich richtig,
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Als jemand, der mit der Materie halbwegs vertraut ist, kann ich nur sagen: Respekt! Ihre Aussagen zu den Rahmenbedingungen des EF-"Deals" von Darabos sind praktisch alle fachlich richtig, was für einen österreichischen Politiker schlicht und einfach sensationell ist.
Damit will ich Ihnen nicht unterstellen, dass Sie sonst Blödsinn reden - keineswegs. Wenn ich das dächte, würde ich Ihren Blog nicht lesen. Man geht nur als jemand, der eine Ahnung von diesen Dingen hat, gar nicht mehr davon aus, dass sich in Österreich *irgendwer* die Mühe macht, Fakten zu recherchieren, bevor er den Mund aufmacht. Es sollte einem halt sehr zu denken geben, wenn ausgerechnet einer der insgesamt heereskritischsten Politiker im Land scheinbar als einziger imstande ist, keinen fachlichen Blödsinn zu einem so wichtigen Thema zu reden...
Ein Detail möchte ich allerdings anmerken: Eurofighter der Tranche 1 sind nicht so schlecht, wie Sie sie hinstellen ("Versuchskaninchen der Luftwaffe"). Das sind schon auch vollwertige Abfangjäger, und durchaus ausgereifte Systeme. Die in der langfristigen Heeresplanung der Staaten, die sie ursprünglich betreiben sollten (!), auch Sinn machen - die 4 ursprünglichen Partnernationen betreiben ja derzeit auch genug von den Dingern, und sind i.A vollauf zufrieden damit. Es war nur aus einem bestimmten Grund völlig hirnverbrannt, solche Maschinen ins ÖBH zu übernehmen.
Bei so langlebigen, komplexen und auch technisch exotischen Systemen wie Abfangjägern bestellt und plant man beim Kauf nämlich auch gleich die für die gesamte geplante Betriebsdauer benötigten Ersatzteile mit ein. Die deutsche Luftwaffe, und alle anderen Nutzer der Tranche 1, haben das auch getan, und sich die Ersatzteile für diese Maschinen gleich im Zuge der Produktion der Maschinen mit herstellen lassen. Das war auch nötig, denn die Hersteller haben, wie in solchen Fällen durchaus üblich, nach dem Produktionslauf teilweise die Fertigung für diese Teile abgebaut, oder auf die Herstellung von Teilen der Tranche 2 (der nächsten Entwicklungsstufe, die Österreich eigentlich hätte bekommen sollen), umgestellt.
So weit, so gut. Das alles bedeutet, dass es in Europa genau so viele Ersatzteile für den Betrieb von Tranche 1 Eurofightern gibt, wie es ursprünglich Tranche 1 Maschinen geben sollte. So soll es auch sein, denn sinnlos extrem teure Ersatzteile herzustellen wäre ja auch nicht zu rechtfertigen.
So, und dann hat Darabos den Irrsinn begangen, *zusätzliche* Tranche 1 Maschinen zu "erzeugen", indem er die 9 neuen Maschinen des ÖBH kurz vor der Lieferung auf Tranche 1 "downgraden" hat lassen. Die 6 gebrauchten Maschinen sind zwar nicht zusätzlich als Tranche 1 erzeugt worden, denn das sind T1 der Luftwaffe - aber es wurde so weit ich weiss nicht vereinbart, dass die Luftwaffe dem ÖBH das Ersatzteil-Kontingent dieser Maschinen überlässt. Und für die "Neubau"-T1 des ÖBH (als die wirklich downgegradeten Maschinen) hat es so ein Ersatzteil-Kontingent natürlich nie gegeben. Wie auch, für das ÖBH wurde ja vertragsgemäss eine Ausstattung mit Tranche 2 Ersatzteilen produziert, die Darabos im Zuge des Vergleichs "zurückgeschickt" hat. Wir hätten sie ja sowieso für unsere "neuen" T1 nicht mehr brauchen können. Aber wo wir jetzt die Teile für unsere "überzähligen" T1 herbekommen sollen, lange, nachdem die ursprünglichen Hersteller aufgehört haben, solche Teile herzustellen, hat er nie erklärt.
Lange Rede kurzer Sinn: dass die EF des ÖBH nicht besonders gut dastehen, liegt nicht daran, dass die Maschinen an sich schlecht sind. Man kann lange und breit darüber diskutieren, ob wir in diesem Land ein derartig leistungsfähiges System überhaupt brauchen. Aber dass die 15 Maschinen jetzt, wo sie da sind, nicht wirklich gut laufen, liegt praktisch ausschliesslich an der Blödheit des derzeitigen HBM. Wenn man in der Privatwirtschaft einen Blödsinn dieses Ausmasses baut, dann geht man i.A. in den Häfen (ausser natürlich man arbeitet für eine Bank). Aber alles, was ihm passieren wird, ist vermutlich, dass er zur Belohnung Landeshauptmann wird...
Antwort von: Ein regelmässiger Leser
verfasst am: 25.02.2010 14:58:16
Einen nicht unwichtigen Aspekt habe ich vergessen zu erwähnen: natürlich ist es so, dass die Ersatzteil-Ausstattungen für Eurofighter der Tranchen 1 und 2 nicht völlig unterschiedlich sind. Da
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Einen nicht unwichtigen Aspekt habe ich vergessen zu erwähnen: natürlich ist es so, dass die Ersatzteil-Ausstattungen für Eurofighter der Tranchen 1 und 2 nicht völlig unterschiedlich sind. Da gibt es schon Teile, die für beide gleich sind - aber eben auch gar nicht so wenige, die es nicht sind. Und das sind oft auch teure und exotische Sachen, wie Elektronik-Bauteile, wo die T1-Versionen teilweise schon lange nicht mehr hergestellt werden. Die Länder, die immer schon vorhatten, T1 lange zu betreiben, kratzt das nicht, denn die haben genug davon auf Vorrat. Das ÖBH allerdings schaut angesichts des "Vergleichs" dumm aus der Wäsche.
Soll heissen: das manchmal vorgebrachte Gegenargument, dass man für unsere EF ja schliesslich auch mit ein bisschen basteln und umzertifizieren die Ersatzteile von T2-EF hernehmen kann, stimmt nur bedingt. Mit allem, was das für die Kosten des laufenden Betriebs bedeutet.
Antwort von: cheerio
verfasst am: 25.02.2010 17:11:07
gut gebrüllt lion,
nachdem wir es nicht mit einer fly-by-night- opertation zu tun haben,
muss auch die verantwortung beim erzeuger liegen,
wir beschützen die konsumenten, aber BEA kann sich
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gut gebrüllt lion,
nachdem wir es nicht mit einer fly-by-night- opertation zu tun haben,
muss auch die verantwortung beim erzeuger liegen,
wir beschützen die konsumenten, aber BEA kann sich solche spielchen erlauben,
nämlich maschinen zu verkaufen und dem käufer nicht mitzuteilen, dass es keine ersatzteile mehr gibt?
das ist, als ob ich in wien auf der mariahilferstrasse mit mit einem hütchenspieler einlasse, der mir das ganze geld abnimmt,
sie werden doch nicht sagen, dass platter mehr über diese deals gewusst hat als darabos,
hier ist ehemaliger dorfgendarm vis a vis einem akademiker,
und trotzdem wurden beide hineingelegt,
wahrscheinlich von einigen windigen waffenhändlern, die auch nicht mehr über die EF wussten,
ich weiss nicht wieviel sie von der technik verstehen, sie regelmässiger leser, fakt ist,
viele der teile genormt sein müssen,
dh. die meisten der teile müssten ident sein,
sie werden doch nicht glauben, dass ein mercedes jedes modell komplett um stellt,
solche umstellungen wurden so alle 10 jahre durchgeführt
die werkzeuge kosten zwar ein vermögen,
aber ich kann mit nicht vorstellen, das diese
formen etc. weggeschmissen werden.
nochmals, sollte der auftrag angenommen werden,
und die ersatzteile sind nicht mehr vorhanden
oder sind nach einigen jahren 10mal so teuer, dann hat hier jemand schwer gemauschelt,.
und so etwas gehört bestraft, mit vielen jahren im gefängnis,
ich kann nicht glauben, dass jemand der reele kaufverträge schreibt, solch wichtige teile
auslässt,
hier müsste auch der StA schon längst eingegriffen haben,
und der intl. gerichtshof müsste hier klare
verhältnisse schaffen.
und die politiker die eine aufklärung verhinderten, sollten genau so vor die greichte als die BEA, die sich hier als hütchenspieler betätigt haben,
solche verbrechen nennt man "white collar crime", und wird in den usa schwer bestraft,
zumindest meist.
Antwort von: Ein regelmässiger Leser
verfasst am: 25.02.2010 19:03:20
Sehr geehrter cheerio,
auf die von Ihnen aufgeworfenen Fragen kann ich nur teilweise antworten, weil ich, wie schon an anderer Stelle mal erwähnt, nicht in diese Beschaffung involviert war. Und
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Sehr geehrter cheerio,
auf die von Ihnen aufgeworfenen Fragen kann ich nur teilweise antworten, weil ich, wie schon an anderer Stelle mal erwähnt, nicht in diese Beschaffung involviert war. Und lediglich ein bisschen was vom Thema verstehe.
Die Teile, um die es hier geht, sind keine Komponenten wie im Automobilbau. Es gibt im Flugzeugbau schon auch Normteile, aber das ist für ein Jagdflugzeug nur teilweise relevant, weil sich diese Maschinen im Gegensatz zu Verkehrsflugzeugen, die die Masse des Umsatzes in der Luftfahrtbranche ausmachen, konstruktiv viel mehr im Grenzbereich bewegen. Da ist viel mehr "hochwertig handgestricktes" drin als in einem Airbus. Genau diese Teile machen meist auch die Probleme. Das betrifft natürlich alle derartigen Maschinen, also auch den Gripen, oder die F-16.
Ich weiss nicht, was sie damit meinen, dass Platter über den Tisch gezogen worden sein soll. Der ursprüngliche Vertrag hatte, fachlich gesehen, schon eine mehr oder weniger grosse Trottelei drin: nämlich dass keine Doppelsitzer beschafft wurden. Weswegen wir selber keine Piloten ausbilden können, und die Piloten selbst für simple Überprüfungsflüge nach Deutschland schicken müssen. Das ist natürlich auch alles andere als gratis - aber bei den Draken war das ja auch schon so (und hat mithin Tradition); so lachen halt die Deutschen über uns, und nicht mehr die Schweden...
Aber sonst war das damals ursprünglich einigermassen im Rahmen. Da waren auch ausreichend Ersatzteile dabei, und vor allem die richtigen noch dazu. Wenn man sich Eurofighter in den Hangar stellen will (wobei natürlich die grosse Frage ist, ob das insgesamt sinnvoll war), dann war das, was unter Platter ausgehandelt wurde, halbwegs o.k.
Die Reduktion auf 18 Maschinen war dann schon nicht sehr gescheit, weil das die ganze Berechnung in puncto Nutzungsdauer und Verfügbarkeit, auf der die Bestellung basiert hat, über den Haufen geworfen hat. Aber es wurde bis auf die Anzahl wenigstens das meiste andere unangetastet gelassen. Die 18 wären auch noch Tranche 2 gewesen.
Dann kam, nach einer langen und praktisch völlig faktenfrei geführten medialen Hetzkampagne gegen die Eurofighter, Darabos als Minister zum Zug. Er hatte das fixe Ziel, den Vertrag aufzulösen, oder wenigstens stark zu reduzieren - koste es, was es wolle. Was er da tut, war ihm offensichtlich nicht nur völlig unklar, sondern auch völlig gleichgültig. Er war und ist fachlich vollkommen inkompetent, und ist auch noch stolz darauf.
Zu diesem Zeitpunkt ist der Firma EADS bereits von den österreichischen Medien, und auch der österreichischen Politik, über Jahre hinweg dermassen viel Schwachsinn vorgeworfen worden, dass man gut verstehen kann, wenn sich deren Bereitschaft zu Kulanz in Grenzen gehalten hat.
Was täten Sie denn in dieser Situation an der Stelle von EADS?
Gut, diese Leute sind ein Rüstungskonzern, und damit ethisch mindestens im Graubereich. Aber sie liefern ein zwar teures, aber im Grunde tadelloses Produkt, das global gesehen im absoluten Spitzenfeld ist. In Österreich wurde EADS mit völlig an den Haaren herbeigezogenen Aussagen ("der EF kann bei Frost nicht fliegen") über lange Zeit systematisch dermassen durch den Kakao gezogen, dass sie völlig zu Recht um ihre internationale Reputation besorgt waren und sind.
So, und nach dieser Orgie an medialer Blödheit ("hier fliegt ihre Pension" war da noch eine von den vergleichsweise sinnvollen Aussagen) taucht ein, pardon, in fachlicher Hinsicht völliges Schwammerl wie dieser Norbert D. bei denen im Büro auf, plustert sich auf, und will, dass die - zusätzlich zum unverdienten Imageschaden - alles wieder rückgängig machen. Oder ihm wenigstens eine riesen Kostenreduktion organisieren, damit er bei seinen Parteifreunden punkten kann. Man kann davon ausgehen, dass er bei diesen Gesprächen nicht wirklich auf der selben Wellenlänge war wie die EADS-Manager...
Seien Sie ehrlich, lieber cheerio - wären Sie da als Firma EADS nicht auch in Versuchung gewesen, in der Situation eine Spur weniger als absolut hilfreich zu sein? Und einfach nur genau das zu tun, was der liebe Herr Minister haben will? Also auf 15 gebrauchte Maschinen der älteren Sorte umzustellen, so wie er es will... und das mit den Ersatzteilen natürlich zu erwähnen... aber dann nicht nachzuhaken, wenn Sie merken, dass Ihr Verhandlungspartner offensichtlich nicht die geringste Ahnung hat, was das für Konsequenzen hat?
EADS kann man meiner Meinung nach kaum einen Vorwurf machen. Die wurden von Österreich so richtig mies behandelt. Und haben sich insofern revanchiert, als sie nur genau das getan haben, worum ein völlig inkompetenter Minister sie gebeten hat. Und das ist kein Verbrechen, das man vor einem internationalen Gerichtshof einklagen kann.
Antwort von: cheerio
verfasst am: 25.02.2010 21:28:49
sehr geehrter leser, wenn auch regelmässig,
danke für ihre aufschlussreiche darstellung,
ich kann nur wiederholen,
eine firma die in diesem bereich arbeitet, muss absolut der wahrheit zugetan
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sehr geehrter leser, wenn auch regelmässig,
danke für ihre aufschlussreiche darstellung,
ich kann nur wiederholen,
eine firma die in diesem bereich arbeitet, muss absolut der wahrheit zugetan sein,
wenn man das nicht kann dann kommt die böse eu oder GB oder die amis und zeigen denen, wie im markt gearbeitet werden muss,
ich kenne bei weitem nicht die situation, so gut wie sie, nehme ich einmal an,
aber sie werden doch nicht glauben das bestimmte teile, wirklich nur für jedes einzelnen flugzeug gebaut wird,
der stahl in einer sonderbehandlung kommt wahrscheinlich aus derselben tranche aus dem hochofen wie die meisten anderen stahlteile,
natürlich werden die einzelnen teile individuell auf den FE zugeschnitten,
aber sie können sicher die triebwerke aus einem FE durch einen anderen ersetzen, oder die fahrgestelle
bei bestimmten teilen die von den verschiedensten maschinen hergestellt werden,
müssen doch die ganzen einstellungen per computer gesteuert sein, und diese einstellungen,werden doch in software prgr.
festgehalten,
die ganzen teile die spezielle härten, usw. aufweisen, da ist doch wieder alles festgelegt,
wenn es mir aber gelingt, für diese extra ersatzteile viel mehr geld zu bekommen,
müsste ich einmal prüfen schadet es meinem image wenn ich so etwas durchführe oder nicht,
und das ist auch der springende punkt,
im ausland kennt man die österreichische art des bakschisch und handelt auch danach,
fakt ist aber auch, das die qualität des verkaufes sehr in verruf geraten ist,
und wie sie ja sicher wissen, sind die amis
strikt gegen bakschisch, und es hat genug
grosse amerikanische firmen gegeben, die hohe strafen
and den staat zahlen mussten, da man draufkam,
dass bestechung dabei war,
durch bush und cheney hat sich sicher einiges geändert.
aber in wirklichkeit, müsste ein vertrag halten und keine mauschelei möglich sein,
die EU kann nichts nichts gegen firmen machen?
nun IBM hat hohe bussgelder bezahlen müssen um im markt zu bleiben,microsoft hat bussen in der höhe von fast einer milliarde bezahlt.
um auf platter zurück zukommen,
der ganze deal war nicht transparent genug, niemand wusste was ist was, was kosteten die EF wirklich, und heute stellt sich heraus, dass
nicht alle EF nicht immer bereit sind,
und das finde ich eine ungheure schweinerei,
leider sind die österreicher nicht hart genug
um sich gegen solche hütchenverkäufer durchzusetzen,
welche weicheier unsere jugendlichen werden,
anstatt aufrechter bürger, werden sie wie unsere urgroßväter oder noch weiter zurück,
man wird sich schon durchlavieren,
im vergleich sind die bayern harte burschen die man net so schnell bscheissen kann,
man sieht ja wie die regierung auf diesen
hypo alpe adria skandal reagiert hat,
20 StAe, als start,
erst als unser prölli sah wie die bayern da durchziehen, plötzlich wurden einige mehr StA
versprochen,
und wir österreicher sind bekannt für unsere politiker, bakschisch,durchlavieren, aussitzen,
verjähren und so fort,
keine vorzeigemodelle für den bürger,
schwanz einziehen, nur guschn, das sind die merkmale mit denen wir aufwachsen,und dann habe so firmen wie BEA oder wie immer sie heissen mögen ein leichtes spiel,
die politiker die wirklich für den staatsbürger und für österreich arbeiten wollen, die sind bald weg,
entweder weggeeckelt oder sonst zu tode gemobbt,
und das ist bei allen parteien so,
voggenhuber ist ein solches grünes opfer geworden,
aber diese ausnahmeerscheinungen gibt es in jeder partei, ob rot, schwarz,blau, wie immer und die altparteien wundern sich weil die jugend nicht auf einen der züge aufspringt,
sie werden vom trittbrett gestossen,
er/ sie passt nicht in unser schema f, weg mit
ihm/ihr, und die nächsten depperln sind im anrollen.
und die gewerkschaften, ak, WK und wie diese ganzen satelitten organisationen heissen,
hier kommen nur gut geeichte parteischanis zum zug, die auch a la longue gut verdienen,
ein paradebeispiel ist ja dieser abgewählte
kanzler, superpension, die er heute schon bezieht, obwohl er ja bis 72 oder jahren arbeiten wollte,
welche windigen beispiele,
und so behandeln uns die EF firmen,
beispiele gibt es ja genug,
airport, aua, öbb und und die welt beobachtet uns behandelt uns auch danach,
vorbilder fast keine,
die muss man mit der stecknadel suchen,
und dieses verhalten werter regelmässiger leser, führt dann zu solchen verhalten bei verkäufen nach österreich, und dass ist eine schande für uns alle,
Antwort von: Remis
verfasst am: 26.02.2010 14:07:14
Es ist "putzig" anzusehen wie Sie krampfhaft versuchen den Darabos "reinzuwaschen" und der EADS den "Schwarzen Peter" unterzujubeln.
Der Mann ist in höchstem Masse
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Es ist "putzig" anzusehen wie Sie krampfhaft versuchen den Darabos "reinzuwaschen" und der EADS den "Schwarzen Peter" unterzujubeln.
Der Mann ist in höchstem Masse inkompetent und für diesen Posten total ungeeignet.Und die Steuerzahler müssen wegen dieser "Fehlbesetzung" tief in die Tasche greifen.
Ich glaube "der regelmässige Leser" hat versucht es Ihnen ausführlich und detailinformiert zu erklären.
Was Sie nun von EADS erwartet haben oder sich wünschen - ich glaube dazu wäre nicht einmal die "Heilsarmee" imstande und wäre ein Zeichen totaler unternehmerischer "Verblödung".
Also bitte auf dem Boden der Realität bleiben - wenns Ihnen auch wegen Ihres D. in der Seele weh tut.Helau!
Antwort von: Ein regelmässiger Leser, der es dann für heute gut sein lässt... :-)
verfasst am: 25.02.2010 23:35:47
Sehr geehrter cheerio,
noch ein paar Detail-Anmerkungen zu den technischen Dingen, die Sie da ansprechen.
Man muss bei den Ersatzteilen, die man für den Betrieb so einer Maschine benötigt, zwischen
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Sehr geehrter cheerio,
noch ein paar Detail-Anmerkungen zu den technischen Dingen, die Sie da ansprechen.
Man muss bei den Ersatzteilen, die man für den Betrieb so einer Maschine benötigt, zwischen einigen Kategorien unterscheiden, beispielsweise mechanische Verschleissteilen, oder elektronischen Baugruppen.
Für die mechanischen Verschleissteile gilt in der Tat das, was Sie sagen - die lassen sich, wenn auch in dem Fall üblicherweise zu stolzen Preisen, auch noch viel später bei Bedarf jederzeit wieder erzeugen. Wenn die genauen Konstruktionsunterlagen noch vorhanden sind (und das sind sie bei so etwas wie dem EF), kann man praktisch alle Teile dieser Art immer wieder neu herstellen.
Für elektronische Baugruppen, und die gibt es in einem modernen Jagdflugzeug sehr viele, gilt das in der Form leider oft überhaupt nicht. Mikrochips sind extrem komplexe und schwierig herzustellende Dinge, die sich nach dem Auslaufen der ursprünglichen Produktionsstrasse oft nur mit völlig unverhältnismässigem Aufwand jemals wieder herstellen liessen. Wieso ist das ein Problem? Wenn in einem bestimmten System Computerchips einer ganz bestimmten Type verbaut sind, dann bleibt einem in der Regel absolut keine andere Wahl, als genau solche Chips wieder einzusetzen, wenn einer davon ein Problem entwickeln sollte. Nur - wenn es die Fabrik, die die Chips hergestellt hat, schon seit 15 Jahren nicht mehr gibt... dann wird im Extremfall plötzlich eine Suche auf eBay der einzige Weg, etwas zu reparieren. Die NASA ist wegen altmodischen Chips für ein Subsystem im Space Shuttle einmal wirklich so weit gegangen, dort zu suchen. Denn nachbauen kann man Chips i.A. schlicht und einfach nicht - ganz im Gegensatz zu irgendwelchen mechanischen Teilen.
Tja, und das ist, auch wenn unsere T1-EF physisch gar nicht so besonders alt sind, eines der Probleme mit ihnen. Eine der Umstellungen beim Übergang von Tranche 1 auf Tranche 2 war beim Eurofighter nämlich auch, dass die Bordelektronik auf einen wesentlich moderneren Stand gebracht wurde - und die Zulieferfirmen bauen dementsprechend längst nur mehr Tranche 2 Elektronik. Diejenigen Luftstreitkräfte, die sich von Haus aus darauf eingestellt haben, zwei Jahrzehnte lang oder mehr Tranche 1 EF zu betreiben, haben damals, wie die Fabriken die älteren Baugruppen noch hergestellt haben, gleich Ersatz dazu besorgt. Wir natürlich nicht - wie und wieso denn auch. Das wird noch für viel Heiterkeit sorgen...
Und weil Sie schreiben "und so behandeln uns die EF firmen":
Die Fakten, die ich hier in diesen Kommentaren zu erläutern versuche, sind keine Geheimnisse. Ich bin auch nicht vom Materialstab Luft, oder irgend einer anderen Heereseinheit, die direkt mit den EF zu tun hat. Alles das kann man ganz ohne Stöbern in geheimen Quellen erfahren, wenn man sich nur dafür interessiert, und eine gewisse technische und militärische Bildung hat, um das zu interpretieren, was man liest und hört.
Das Stichwort hier ist natürlich "kann" - die meisten Menschen interessiert so was ohnehin nicht. Aber man MUSS sich über diese Dinge informieren, wenn man als zuständiger Ressortminister mit EADS Verhandlungen über die Änderung des Kaufvertrags durchführt. Nur: er hat offenbar nicht. Mit den bekannten Ergebnissen.
Ich stelle Ihnen noch einmal die Frage - was kann EADS dafür, wenn die Republik Österreich jemand zu Verhandlungen schickt, der mutwillig Unfug anrichtet? Soll EADS zur Presse gehen, und laut verkünden, dass Österreich gefälligst nicht solche Trottel zu den Verhandlungen schicken soll? Wohl kaum, oder?
Das ist nicht wie der Kauf einer Waschmaschine, wo man berechtigterweise vom Kauf zurücktreten kann, wenn sich herausstellt, dass der Kauf von einem verwirrten älteren Familienmitglied getätigt wurde, das gar nicht mehr wusste, was es tut. Wenn ein Minister der Republik Österreich samt einem Mitarbeiterstab zu Verhandlungen erscheint, dann ist das amtlich. EADS hat vermutlich einen beträchtlichen Vorteil vom Darabos'schen "Vergleich", aber vorwerfen... nein, vorwerfen kann man das ihnen meiner Meinung nach nicht wirklich.
Antwort von: falke
verfasst am: 26.02.2010 19:41:51
hallo regelmäßiger leser,
vielen dank für Ihr sehr aufschlußreiches posting. ich habe es mit großer aufmerksamkeit gelesen.
Antwort von: cheerio
verfasst am: 26.02.2010 20:07:51
hallo falke! sicher hat der regelmässige leser recht, bis zu einem gewissen grad,
egal wie es aussehen mag,und wie blöd darabos sein mag,
für eine weltfirma finde ich es nicht korrekt so
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hallo falke! sicher hat der regelmässige leser recht, bis zu einem gewissen grad,
egal wie es aussehen mag,und wie blöd darabos sein mag,
für eine weltfirma finde ich es nicht korrekt so vorzugehen,
wenn so etwas akzeptiert wird,
brauchen wir uns über das nachlässige verhalten
gesetzen gegenüber nicht mehr wundern,
das können diese firmen nur mit der österreichischen regierung durchführen,
hallo solange der darabos eine aufs dachl kriegt, ist ja alles ok.
aber so denken und handeln die österreicher
und sind noch glücklich darüber,
keinen nationalstolz,der wurde uns vor langer zeit gestohlen,
meine darstellung der abnützbaren teile hat sicher sein richtigkeit,
aber man muss damit vertraut sein,
denn auch bei normierungen sind hunderstel von toleranzn +_ erlaubt,
also warum akzeptieren wir dann diese enormen preise?
woanders gehen die verantwortlichen in den knast, hier werden sie noch bejubelt,
schönen abend
Antwort von: falke
verfasst am: 27.02.2010 00:13:05
hallo cheerioh,
ich kann mir sehr gut vorstellen, dass eads Darabos mit den Ersatzteilen bewusst auflaufen ließ, nachdem ja eads auf darabos nicht sehr gut zu sprechen war. Schließlich machte er ja
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hallo cheerioh,
ich kann mir sehr gut vorstellen, dass eads Darabos mit den Ersatzteilen bewusst auflaufen ließ, nachdem ja eads auf darabos nicht sehr gut zu sprechen war. Schließlich machte er ja noch im wahlkampf gegen den eurofighter stimmung und wollte als Verteidigungsminister den Preis drücken. Seine Schwachstelle war, dass er weder genug Ahnung von der Materie, noch genug Rückhalt von Experten im Bundesheer hatte, die ihn hätten warnen können.
Dass diese Vorgangsweise von EADs nicht korrekt ist, ist klar. Schließlich wirft diese schlechte Kundenbetreuung kein gutes Licht auf den Konzern und ist sicher keine Publicity.
Der Kunde ist ja bekanntlich König - auch dann, wenn er sich - aus sicht des verkäufers - als noch so schwierig und dilettantisch herausstellt
Was mich aber auch interessieren würde, wann ist dieses aus mindestens 10 Maschinen bestehende Ersatzteillager aufgebraucht und ab wann werden dann die letzten 2 - 5 Abfangjäger auch nicht mehr Einsatzbereit sein? Wird man dann endlich zur Erkenntnis gekommen sein, dass es unter gegebenen politischen Verhältnissen gar keiner Abfangjäger mehr Bedarf?
Alles in allem müssten auch die glühendsten EF befürworter froh sein, wenn der von Ihnen so geschmähte Peter Pilz oder jemand anderer endlich einen Grund findet um aus diesem Vertrag von diesen sinnlosen Dingern endlich aussteigen zu können.
Antwort von: cheerio
verfasst am: 27.02.2010 01:17:46
hallo falke!
die eads oder BAE oder wie immer, diese firmen heissen, wechslen die namen wie die hemden und besitzer,
gehe 100% konform mit pp, die betrügereien, haben ja schon viel früher
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hallo falke!
die eads oder BAE oder wie immer, diese firmen heissen, wechslen die namen wie die hemden und besitzer,
gehe 100% konform mit pp, die betrügereien, haben ja schon viel früher begonnen,
zuerst werden die netze ausgelegt, irgendwer wird schon reintappen, usw, und sofort,
die wissen doch genau das fast jeder zu einem bestimmten preis zu haben ist,
wie pp auch schrieb hatte das ganze system,
nicht nur bei den EF aber auch zb. buwog,gewirkt
das geld verstreuen des mensdorff,
und da gäbe es noch genug andere fälle,
am anfang hat man sicher gemacht, dass die gerichte mitspielen, gefügige richter, gefügige StAs,
und dann ist es hurtig weitergegangen,
wenn auch pp tatsachen im forum bloggte,
fanden sich immer wieder blogger, die entweder
alles ins lächerliche zogen, oder die debatte nicht verstanden,
es handelt sich hier um sehr komplexe vorgänge,
wo eben der kleine maxl mitreden kann, weil das forum dazu die möglichkeit gibt.
durch die bemühungen den österreichern ihren letzten stolz zu nehmen, haben die strategien
von dem superintellektuellen frührentner
schüssel, schon einiges bewirkt,
den leuten fällt nicht auf welch überteuerten
maschinenteile wir für diesen schrott einkaufen,
wir nehmen es einfach zur kenntnis, und wenn es jemand aufzeigt wie pp oder der RH wird das alles von nichtwissern belächelt,
falke man muss sich vorstellen, vor 50jahren wurden die lager in einem auto noch ausgegossen,
und dann von hand in den entsprechend zustand gebracht,
durch bessere materialen, besseren werkzeugen,
uam, fallen diese lanwierigen prozeduren weg,
und die industrie hat sich zu eigenen normen entschlossen,
diese ganzen wellen und deren lager werden alle
auf automaten erzeugt,und sollte man mehr von diesen teilen brauchen, können sie jederzeit
nachgemacht werden, die automaten sind ja schon eingestellt und könne via einem bestehenden softwareprgr.geladen werden,
der stahl oder was immer das rohmaterial ist,
braucht auch nur abberufen,
der reglm. leser der festgestellt hat, dass die schüsselregierung diese ersatzteile gleich mitbestelltist nicht ganz richtig
nehmen wir an, ich kaufe mir ein auto, muss ich mir auch gleich viele ersatzteile mitbestellen?
so etwas ist doch verrückt, das können sie nur mit dem korrupten österreich machen,
in deuteschland wäre schon ein prozess in gange,
aber man hat uns dazu konditioniert, diesen mist zu glauben, der uns in den medien präsentiert wird, das sind vernebelungstaktiken die alles verschleiern,aber alles schon dagewesen,
nur die österreicher fallen immer wieder in
diese gut ausgelegten fallen.
hoffe ich konnte einen teil des mysteriums etwas klarer machen,
Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 01.03.2010 08:54:16
Hallo Cheerio!
Bitte vergleichen Sie nicht immer Automobile, welche Massenware sind und im Vergleich extrem simpel aufgebaut, mit Extremleistungsmaschinen wie es solche Flugzeuge sind. Deren Bauteile
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Hallo Cheerio!
Bitte vergleichen Sie nicht immer Automobile, welche Massenware sind und im Vergleich extrem simpel aufgebaut, mit Extremleistungsmaschinen wie es solche Flugzeuge sind. Deren Bauteile sind ungleich komplexer und werden in wesentlich geringeren Stückzahlen hergestellt. Deshalb ist es in der Hochgeschwindigkeits - Luftfahrt, so weit ich in Erfahrung bringen konnte, durchaus üblich, die Ersatzteile gleich mitzubestellen. Aber Hr. Darabos ist da wohl auf den gleichen Denkfehler hereingefallen wie Sie. Oder er hat sich gleich von vornherein geweigert nachzudenken.
Auch bei der bekannten Berechnung für den F-35 Lightning II Mehrzweckjäger ist die Beschaffung von Erhaltungsmaterial mit eingerechnet. Und diese Daten sind von der US Air Force. Die lassen sich sicher nicht bescheißen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Martin_F-35
Nur zum Vergleich: in der EDV ist es heute durchaus üblich, keine Ersatzteile zu bekommen, die älter als 5 bis 7 Jahren als sind. Nur ist hier ein Generationenwechsel recht häufig möglich. Bei hochspezialisierten Maschinen ist dies nicht der Fall. So hat die NASA heute noch uralte Computer betriebsbereit, mit denen die Daten der Mondlandungen ausgewertet werden können. Moderen Maschinenn könnten die Bänder nicht einmal mehr lesen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Manni im Fass
Antwort von: cheerio
verfasst am: 01.03.2010 14:04:55
werter mann im fass!
danke für den hinweis, dass autos so simpel aufgebaut sind,und als massenware gelten,
dies trifft aber auch auf die flugzeugindustrie
zu.
oder meinen sie ein motor ist etwas
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werter mann im fass!
danke für den hinweis, dass autos so simpel aufgebaut sind,und als massenware gelten,
dies trifft aber auch auf die flugzeugindustrie
zu.
oder meinen sie ein motor ist etwas so einfaches, die technologie und die metallurgie
haben mitgeholfen, dass es sehr einfach aussieht so einen motor oder einen vieradantrieb, zu erzeugen.
sie brauchen auch bei einem auto,
höchstequalitätskriterien,
werter MIF, ich weiss nicht wie ihr technischer background aussieht,
aber das hauptthema, hat sich ja darum gedreht,
wurden die österreichischen verhandler über
den tisch gezogen oder nicht,
sind die kosten für ersatzteile zu hoch oder nicht,
der RH, der sicher mehr davon versteht als ein cheerio oder ein mann im fass,
übrigens habe auch im wiki/lockheed nachgesehen und die sprechen auch davon, dass
je höher die stückzahl, desto billiger diese
fighter werden, aber das ist eigentlich ein alter hut,
heute in der edv industrie von 7 jahren für ersatzteile zu sprechen ist kühn,
da die memory jedes jahr billiger wird.
bzgl. lesbarkeit, ich selbst habe programme
die schon etwa 25 jahre alt sind und ich finde auch kein lesegreät mehr dafür.
was wissen sie aber wirklich, über passungen und toleranzen, die in der heutigen technologie so wichtig sind? MFG
Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 01.03.2010 15:21:27
Ach Cheerio.
Zum Ersten, ich bin gelernter KFZ - Mechaniker. Ich kenne Motoren und Ähnliches auch von innen. Und habe über privates Interesse auch ein wenig Ahnung von Flugzeugmotoren. Die lassen
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Ach Cheerio.
Zum Ersten, ich bin gelernter KFZ - Mechaniker. Ich kenne Motoren und Ähnliches auch von innen. Und habe über privates Interesse auch ein wenig Ahnung von Flugzeugmotoren. Die lassen sich erst mal gar nicht vergleichen. Allein die Unterschiede in den verbauten Sicherheiten ist enorm.
Zum Thema Nachlieferungen: Sie werden sich schwer tun, heute noch COAST - oder SIPP - Speichermodule für einen 286er oder 386er - PC zu finden. Die Dinger werden nicht mehr hergestellt. Mit altem EDO - RAM ist es das gleiche. Geringe Mengen zu enormen Preisen wenn er überhaupt verfügbar ist. Und neue DDR2-DDR3 RAM Bausteine (oder was gerade so üblich ist) können Sie in so einen alten Computer nicht einbauen. Die passen einfach nicht.
Der Grundsatz, das größere Mengen zu geringeren Einzelpreisen führen, ist nichts neues. Allerdings ist die Gesamtsumme immer noch höher als bei geringer Stückzahl. Und da, bei der Gesamtsumme, wollte Darabos um jeden Preis sparen. Das hat ihm jetzt den zweiten Alten Hut eingebracht: wer billig kauft, kauft teuer.
Möglich das sich EADS (oder wer auch immer uns das Zeug angedreht hat) so verhalten hat wie es der regelmäßige Leser beschrieben hat. Das wäre nur menschlich, finde ich. Und das die österreichische Regierung einen Verhandler ohne jegliche Ahnung zu dem Thema schickt ist genau genommen höhere Blödheit für die jetzt leider wir alle zu zahlen haben. Die Damen und Herren Spitzenpolitiker sind ja für ihrem verzapften Schmarren nicht haftbar zu machen. Leider!
Wissen Sie, Cheerio, ich habe noch das Tabellenbuch aus meiner Lehrzeit zu Hause. Ich kenne die Begriffe Toleranz und Passung. Selbst die Unterscheidungen Wurf-, Gleit- und Presspassung habe ich noch gelernt, auch wenn ich sie jetzt nicht mehr genau aufzählen könnte.
Leider hat ein Satz in Ihrem Blog keinen Sinn gemacht. Können Sie mir den bitte erläutern: "der RH, der sicher mehr davon versteht als ein cheerio oder ein mann im fass,
übrigens habe auch im wiki/lockheed nachgesehen und die sprechen auch davon, dass
je höher die stückzahl, desto billiger diese
fighter werden, aber das ist eigentlich ein alter hut," Irgendwo finde ich den Faden leider nicht. Was ist bitte mit dem Rechnungshof?
Zum Abschluss sei noch zu sagen: Kampfflugzeuge sind vieles aber sicher keine Massenware. Die Stückzahlen sind dafür viel zu gering und die Änderungen von Tranche zu Tranche zu groß.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Mann im Fass
Antwort von: cheerio
verfasst am: 01.03.2010 16:02:23
hallo Mann im Fass!
leider habe ich bei dem satz, bzgl. RH.den faden verloren, gemeint war dass der RH meinte, die spannen für ersatzteile zu hoch wären,
im übrigen glaube ich nicht das der
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hallo Mann im Fass!
leider habe ich bei dem satz, bzgl. RH.den faden verloren, gemeint war dass der RH meinte, die spannen für ersatzteile zu hoch wären,
im übrigen glaube ich nicht das der minister alleine verhandelt hat,
wie sollte er? er versteht etwas von gesetzen und verträgen,
aber gegen so firmen wie eads muss man ja erst
einmal antreten,
diese leute sind mit allen wasserln gewaschen,
und man hat ja gesehen, wie kaltblütig man bei dem finanziellen crash im finanziellen dschungel umgegangen ist,
diesen bossen sind fast alle türen und tore geöffnet,
siehe mensdorff, da wird jeder benützt, sobald
man eine frau als ministerin herzeigen kann, ist man der richtige mann.
all die krimis mit politischem hintergrund sind nicht erfunden, sondern diese geschichten hat das leben geschrieben,
in italien ist ja wieder so ein skandal,
ich habe den eindruck, dass unsere politiker
intl. nicht hart genug sind.
die österreicher sind weicheier, einmal so und einmal anders,
habe verwandte in münchen, und wenn diese leute was sagen, dann ist es so,
und es wird noch einige generationen brauchen bis wir
selbstsichere europäer sind.
und haben sie noch ein lager für eine kurbelwelle gegossen und eingepasst?
ich habe eigentlich bei den computern,
einen PET commodore 8BIT gemeint, später kam der 16, 32, und dann der 64 der schon sehr viel konnte, ihr cheerio MFG,
ich hoffe sie haben nichts dagegen, wenn ich versuche etwas zu übertreiben
Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 02.03.2010 15:00:08
Danke für die Erläuterung. Nun, was der Rechnungshof meint und was der Vertragspartner verlangt ist wohl selten das Selbe. Und ja, international gesehen sind die Verhandler auf politischer Seite
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Danke für die Erläuterung. Nun, was der Rechnungshof meint und was der Vertragspartner verlangt ist wohl selten das Selbe. Und ja, international gesehen sind die Verhandler auf politischer Seite wohl genau solche Fähnchen im Wind wie sie es auch politisch sind. Wohl auch national, aber da ist die Gegenseite weniger hart.
Ich habe keine Ahnung wer bei den Verhandlungen alles zugegen war. Wer es auch war, er hat den Minister entweder schlecht beraten oder der wollte nicht zuhören. Sei es wie es sei, wir haben jetzt den Salat.
Nein, ich habe solche Spielchen nicht mehr gemacht. Die Lager, die ich verwendete, waren allesamt Sinterwerkstoffe und vorgefertigt. Wir haben sie nur mehr korrekt eingepresst. Mach da was falsch und es wird richtig teuer...
Und nein, Sie dürfen gerne übertreiben. Nur sollten Sie aufpassen, wo Sie dies tun. Bei Computern bin ich erst seit dem IBM 8088er dabei. Da gab es den 128 "Diesel" schon. ;-))
Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 25.02.2010 13:17:34
Nun, so wie es bis jetzt aussieht gibt es mehrere Möglichkeiten, warum Minister Darabos zum Typhoon - Gegner zum Verteidiger wurde:
- Die Personen, die ihm seinen Posten verschafft haben, hängen
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Nun, so wie es bis jetzt aussieht gibt es mehrere Möglichkeiten, warum Minister Darabos zum Typhoon - Gegner zum Verteidiger wurde:
- Die Personen, die ihm seinen Posten verschafft haben, hängen mit drin (ich persönlich bezweifle, dass er auf Grund seiner Befähigungen Bundesminister für Landesverteidigung und Sport geworden ist)
- Der Minister ist nicht ausreichend informiert und glaubt blind, was ihm erzählt wird. Egal wer es erzählt. Hauptsache es klingt gut und ist für ihn augenscheinlich positiv.
- Er ist bei seinem letzten EADS - Deal noch heftiger über den Tisch gezogen worden als es bisher den Anschein hatte. Möglich wäre, dass ein Ausstieg gar nicht mehr geht oder so teuer ist, dass wir uns auch gleich ein Dutzend F-117 Nighthawk hätten kaufen können. Vielleicht mit einem B-2 als Draufgabe. Sind die Verträge eigentlich schon bekannt?
- Er ist inzwischen am Topf beteiligt und damit würde, im übertragenene Sinne, "mitgefangen - mitgehangen" gelten.
Was es auch ist, ich bezweifle das wir Österreicher etwas anderes als lauwarme Luft bekommen werden. Weder Fakten noch Beweise dürfen auf den Tisch. Sonst würde das ganze politische System zusammenbrechen. Ob da ein Abgeordneter oder vielleicht sogar eine ganze Partei was dagegen machen kann? So lange sie so wenig Wähler representiert wohl nicht.
Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 25.02.2010 13:23:16
Gut, vielleicht wären es eher F-35 Lightnig II Mehrzweckjäger geworden und keine F-117, welche ja reine Bomber sind.






