Tagebuch / Februar 2012

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DONNERSTAG, 04. MÄRZ 2010

Evaluierung. „90. Resümierend kann nochmals festgestellt werden, dass - zunächst quantitativ betrachtet - nahezu 50 % der Empfehlungen der BHRK bereits vollständig oder überwiegend erfüllt und weitere 30 % zumindest teilweise erfüllt sind. Zur Ableitung qualitativer Folgerungen wurde jedoch eine Zusammenschau mit den einzelnen Aufgaben des ÖBH als
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Evaluierung. „90. Resümierend kann nochmals festgestellt werden, dass - zunächst quantitativ betrachtet - nahezu 50 % der Empfehlungen der BHRK bereits vollständig oder überwiegend erfüllt und weitere 30 % zumindest teilweise erfüllt sind. Zur Ableitung qualitativer Folgerungen wurde jedoch eine Zusammenschau mit den einzelnen Aufgaben des ÖBH als notwendig und daher in weiterer Folge noch durchzuführen abgeleitet.

91. Empfehlungen, die noch nicht erfüllt sind bzw. in grundlegenden Bereichen nur teilweise erfüllt sind, werden daher unter Berücksichtigung dieser erfolgten IST-Stand-Analyse noch weiter zu beurteilen sein. Hierbei ist insbesondere zu beantworten, inwieweit eine Weiterverfolgung (ggf. unter zeitlicher Streckung) bzw. eine Anpassung der Zielformulierung zu erfolgen hätte. Die diesbezüglichen Vorschläge sind auf Basis der Diskussion zu den Aufgaben in beiliegender Tabelle angeführt und wären als Grundlage für die Entwicklung des ÖBH, wie im Kapitel 7 dargestellt, zu sehen."

So stand es bis Montag im Bericht der Evaluierungskommission. Aber die „beiliegende Tabelle" ist dem Bericht, so wie ich ihn vom Sekretariat des Nationalen Sicherheitsrates erhalten habe, nicht beigelegen. Daher haben wir am Montag darum ersucht. Am Dienstag kam statt der Tabelle ein Austauschblatt. Plötzlich ist der Hinweis auf die Tabelle verschwunden. Der Bericht ist damit offen manipuliert worden.

Aber es kommt noch dicker. Bis heute haben die Mitglieder des Evaluierungsbeirats ihren eigenen Bericht nicht erhalten. Trotzdem haben ihn SPÖ und ÖVP im Sicherheitsrat beschließen lassen.

Darabos gegen Darabos. Was ist nun der Evaluierungsbeirat und was hat er getan? Seinerzeit hat Verteidigungsminister Platter eine Reformkommission eingesetzt und Helmut Zilk zu ihrem Vorsitzenden gemacht. Die Kommission hat gut gearbeitet und einen Bericht mit Vorschlägen einer Reform vorgelegt.

Im Jahr 2009 hat Verteidigungsminister Darabos einen Beirat zur Evaluierung der Reform bestellt. Dort hat er sich selbst zum Vorsitzenden gemacht, damit Darabos Darabos kontrolliert.

Die Evaluierung ist dann „aus Zeitgründen" nicht vom Beirat, sondern vom Ministerium selbst durchgeführt worden.

Das muss man sich vorstellen: Minister Darabos setzt den Vorsitzenden Darabos ein. Der Minister lässt sich selbst evaluieren und übergibt den „Bericht" dem Vorsitzenden, damit der so tut, als habe der Beirat evaluiert.

Die ganze Evaluierung ist ein einziger Schwindel, und der Schwindler, der in verschiedenen Kostümen die Schmiere aufführt, heißt Norbert Darabos.

Trotzdem stehen einige Reste von Kritik im Bericht. Die Verfasser wollten viel mehr hineinschreiben. Daraus ist nichts geworden. Aber alles konnte Darabos nicht mehr verschwinden lassen. Irgendwo sind auch dem größten Taschenspieler Grenzen gesetzt.

Situationsbericht. Parallel zu den Evaluierungs-Schwindelberichten gibt es echte, genaue Berichte über den Zustand des Heeres. Unter den Namen „Situationsbericht" ist 2005 und 2009 alle erhoben worden. Beide Berichte beschreiben ein konkursreifes Heer, in dem nichts mehr funktioniert und eine Struktur nach den anderen zusammenbricht.

Diese Berichte wurden der Evaluierungskommission, dem Sicherheitsrat und dem Landesverteidigungsausschuss des Nationalrats vorenthalten. Norbert Darabos will weiter an seinem Darabos´schen Dorf weiterbauen.

Korruption. Während sich Darabos um Kopf und Kragen flunkert, versinkt sein Ministerium in einem Sumpf aus Korruption. Eurofighter, Dingo, Pandur und Gefechtsfeldradar heißen die vier Korruptionsfälle. Dazu werden noch weitere kommen. Und was macht Darabos? Er versteckt seinen Eurofighter-Vertrag, beschwichtigt und lenkt ab.

Während die tschechische Polizei intensiv rund um den Steyr-Pandur ermittelt, leugnet Darabos die Eurofighter-Korruption. Warum?

 

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Antwort von: Den Kranken ihre Kunst - der Kunst ihre Freiheit
verfasst am: 05.03.2010 14:59:24

Der Kunst ihre Freiheit, der Freiheit ihre Kunst, der Zeit ihre Kunst. Diese Texte fallen unter künstlerische Freiheit von psychisch Kranken: (Anmerkung der Redaktion) Das System des Herrn Krassl
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Der Kunst ihre Freiheit, der Freiheit ihre Kunst, der Zeit ihre Kunst.

Diese Texte fallen unter künstlerische Freiheit von psychisch Kranken: (Anmerkung der Redaktion)

Das System des Herrn Krassl (Brz) und Herrn Ille (BMF):

(Mit freundlicher Genehmigung des Bundesministerium für Finanzen unter Mitarbeit von KH Grasser, M. Winkler, den Rumpolds, den Hocheggers und ähnlichen honorigen, ehrenwerten Mitgliedern der österreichischen High Society)

1. Gründe eine Scheinfirma, eine Briefkastenfirma, z.B. in der Karibik, auf den Cayman Islands, den Kanal-Inseln (Guerney) oder in sonstigen Steuerparadiesen.....
2. Stelle Scheinrechnungen für nie erbrachte Dienstleistungen sowie für nie produzierte und gelieferte Produkte aus.
3. Übermittle diese E-Rechnungen (virtuell, Scheinrechnungen) an die Auszahlungsstellen der Bundesministerien, der Organe der Republik Österreich und ihre nachgeordneten Dienststellen.

4. Wenn Du Glück hast, wird alles von der Republik Österreich, d.h. vom österreichischen Steuerzahler (von den Eingangs-Sammelkonten der Republik Österreich) bezahlt. Die Beamten in den Bundesministerien sind meistens nicht eingeweiht. Sehr wohl werden aber die Fäden in der Buchhaltungsagentur des Bundes geschickt gezogen.
5. Diese Rechnungen werden in ELAK (Elektronischer Akt) und SAP (HV-SAP) eingescannt, man kann sie jederzeit im Bundesrechenzentrum (bzw. in der Buchhaltungsagentur des Bundes) verändern/ manipulieren. Die Beträge, die Daten der Rechnungen können jederzeit z.B. mit dem User-Kennwort SAP_ALL verändert werden. (Anmerkung: Mit dem User-Profil SAP-All hat man alle Möglichkeiten, einen SAP-Mandanten zu manipulieren)
6. Nun: Die Republik Österreich - als Eigentümervertreter der Bundesminister für Finanzen - überweist also mehr oder weniger pünktlich das Geld für diese Scheinrechnungen über die Buchhaltungsagentur des Bundes. Es läuft alles relativ gut. Auch die Justiz hat man im Griff. Kritiker und ehemalige Angestellte des Brz werden kaltgestellt, besachwaltet, für verrückt erklärt und ähnliches.
7. Das Geld landet u.U. auf Konten der WarChest und ähnliches.
8. Ein möglicher Grund: Österreich, das miese Nazi-Land soll bis zum St.Nimmerleins-Tag bezahlen. G. Helmwein ist übrigens zum Judentum übergetreten.
9. Das System der E-Rechnung im Bund (ist bereits produktiv gesetzt) kommt einem da schon sehr entgegen.
10. Anmerkung: Dieses betrügerische System wurde nicht von den oben erwähnten honorigen Personen der Republik Österreich erfunden. Es wurde u.a. bereits im großen Bürogebäude LIPSTICK (New York, USA) zur Perfektion gebracht. So musste man das System nur kopieren. Dazu war keine größere Kraftanstrengung nötig.

Conclusio:

Nachdem das österreichische Bundesrechenzentrum (Brz = „Nerv des Staates“ O-Zitat Hofrat Wohlmayer gest. 2009) mittlerweile voll unter der Kontrolle des großen Häuptlings „KLARES WASSER“ (Florida) ist, ist der Manipulation der Daten und ihrer Inhalte, der Manipulation der Schnittstellen etc. Tür und Tor geöffnet.

Folgende Daten kann man beliebig manipulieren:

- Rechnungen, Lieferscheine
- Steuer-Eingangssammelkonten
- SAP-Systeme der Bundesministerien (Server stehen im Brz)
- SAP-Systeme der Universitäten (Server befinden sich ebenfalls im Brz)
- PM-SAP: Personalmanagement des Bundes auf SAP
- Gerichts-Dokumente (Klagen, Beschlüsse, Urteile....)
- Grundbuch, Firmenbuch
- Zentrales Melderegister
- Und vieles mehr.....

Wiener Blut (Text von Falco)

(verzeih mir Hansi Hölzel, dass ich Deine Worte verwende. Ich hoffe, dass es Dir im Wiener Strizzi-Himmel gut geht)

Wiener Blut: mit Mord und Totschlag ham wir nix am Hut.
Doch sind für eine Hetz wir immer gut....
Auch im Club 45 samma drin....
Dort sind wir unter uns dann sehr intim.
Im Stehn, Fallen, Liegen: Wir präsentieren Wien.

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Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 08.03.2010 08:36:15

Hm ... wenn das System derartig pervertiert wurde (immerhin kann SAP selbst keine Scans revisionssicher verwalten, das machen Drittprodukte), dann kann ich mir zumindest theoretisch eine derartige
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Hm ... wenn das System derartig pervertiert wurde (immerhin kann SAP selbst keine Scans revisionssicher verwalten, das machen Drittprodukte), dann kann ich mir zumindest theoretisch eine derartige Vorgehensweise vorstellen. Grundsätzlich kann ein Datenbanksystem wie SAP eines darstellt jeden Datensatz ändern. Sonst wäre es ja etwas überflüssig. Allerdings ist denkbar: wenn man sich früher darauf verlassen konnte, das bestimmte Buchungen im großen Haufen untergehen, so kann man die Daten heute im Nachhinein manipulieren. Wenn man weit genug denkt und gründlich genug arbeitet, fällt man nicht auf.

Ein erschreckender Gedanke, wie ich finde...

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Antwort von: Fridolin
verfasst am: 04.03.2010 21:43:23

"Der Bericht ist damit offen manipuliert worden", sorry PP, aber dieser Schluss ist doch etwas voreilig, kann sich etwa auch um eine ältere Version des Berichts, der irrtümlich an Sie
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"Der Bericht ist damit offen manipuliert worden", sorry PP, aber dieser Schluss ist doch etwas voreilig, kann sich etwa auch um eine ältere Version des Berichts, der irrtümlich an Sie geschickt wurde, handeln. Gleich den Schluss der Manipulation daraus zu ziehen, halte ich für ein bißchen verfrüht.
Ob das Heer "konkursreif" ist, kann ich nicht beurteilen, kommt wahrscheinlich darauf an, was man vom BH will und was es leisten soll.
Dass ein Minister das alles im besten Licht darzustellen versucht, ist auch klar.
M.E. gehört einmal festgestellt (außer Streit gestellt), was das BH alles tun soll und was nicht.
Dazu gehört auch, dass die Grünen ihre Position zu Landesverteidigung und BH einmal darlegen.
Das BH muss endlich einmal in den eigenen Reihen "ausmisten" und die Politiker müssen das veranlassen.
Beendigung Assistenzdienst (= 22 Mill. Euro), Auflassung weiterer Kasernen - 1 Kaserne pro Bundesland sollte ja reichen - (= xx Mill.), Auflassung der Landeskommanden - Zusammenführung in dieser einen Kaserne, Auflassung der Heeresspitäler (sh. Rechnungshofbericht), Auflassung und Streichung sämtlicher Offizierskasinos und UO-Messen landesweit, die haben alle Truppenküche, wo sie gemeinsam essen können,.........!
Ob die Korruptions"vorwürfe" stimmen, interessiert mich auch, also bitte dranbleiben.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 04.03.2010 17:30:46

was war der unterschied zwischen, platters kommission und der evaluierungen von darabos? wer hat diese Situationsberichte von 2005 und 2009 im Auftrag gegeben? sollten nicht die relevanten personen
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was war der unterschied zwischen, platters
kommission und der evaluierungen von darabos?

wer hat diese Situationsberichte von 2005 und 2009 im Auftrag gegeben?

sollten nicht die relevanten personen davon kopien bekommen?
und wer kann sie zurückhalten und unter welcher prämisse?
wer sind denn die verantwortlichen für die evaluierungskomm., sicherheitsrat, oder den landesverteidigungsausschuss?
ist es nicht üblich evaluierungen in bestimmten zeitabständen durchzuführen?

wie kann sich darabos selbst einschätzen?
no na er wird sagen er sei nicht fähig,
dies kann nur durch eine unabhängige institution verfiziert werden.

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Antwort von: Name
verfasst am: 04.03.2010 11:39:21

Ja aber Herr Pilz es ist doch eine gute alte Tradition rechte Regierungen anrennen zu lassen. Dachten Sie vielleicht die Staatsbuerger finden es gut, dass sie gefragt werden ob die UBahn in der Nacht
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Ja aber Herr Pilz es ist doch eine gute alte Tradition rechte Regierungen anrennen zu lassen. Dachten Sie vielleicht die Staatsbuerger finden es gut, dass sie gefragt werden ob die UBahn in der Nacht fahren soll, waehrend die Institutionen in einem Sumpf an Korruption und brauner Kacke untergehen? Glauben Sie es handelt sich um einen Witz, wenn in Jahrzehnten derartige Politik umgesetzt und gefestigt wird. Wo leben Sie denn? Dachten Sie es kommt jemand zu Ihnen und beschwert sich darueber? Wir sind doch alle Maenner, wie Sie wissen werden solche Dinge in der Psychotherapie besprochen, denn die Beamten sind ja unberuehrbar. Und jetzt finden Sie diese Effekte, nach 5 Jahren? Wo leben Sie? Bissi mehr Realismus bitte!

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Antwort von: Der Mann im Fass
verfasst am: 04.03.2010 11:36:15

Aber, aber. Hr. Pilz, der Bericht wurde selbstverständlich nicht manipuliert, er wurde berichtigt. So wie es auch niemals Korruption gab und gibt, das nennt man Quersubventionierung. Und wer wenn
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Aber, aber. Hr. Pilz, der Bericht wurde selbstverständlich nicht manipuliert, er wurde berichtigt. So wie es auch niemals Korruption gab und gibt, das nennt man Quersubventionierung. Und wer wenn nicht Hr. Darabos selbst kann seine Arbeit am Besten überprüfen. Immerhin weiß er ja, was er getan und unterlassen hat. Das nennt man Effizienz. Immerhin soll das Bundesheer ja Kosten sparen. Deshalb wurden die Berichte ja auch nicht ausgeschickt. Papier und der Ausdruck kosten Geld, genauso wie das Porto. Der Situationsbericht kann getrost außer Acht gelassen werden. Das ist ja, wie der Name schon sagt, eine Augenblickaufnahme und kann nicht für den Gesamtzustand sprechen. Inzwischen wurde so viel Verbessert!

Und für alle, die es noch nicht verstanden haben: Sarkasmus Ende.

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