Tagebuch / Mai 2012

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DONNERSTAG, 20. DEZEMBER 2001

Meine Aufgabe lautet: Aalräuchern. Der Fisch misst einen knappen Meter, und ich schneide ihn in sechs Stücke, salzen, mit Rosmarin und Honig einreiben.Pelle hat ein Blechfass mit einem Tunnel an eine Feuerstelle rund einen Meter davor angeschlossen. Die Fischstücke liegen auf dem Rost. Das Feuerholz kommt vom Teebaum. Vom wochenlangen Regen ist das Holz nass und raucht wunderbar.Nach vier
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Meine Aufgabe lautet: Aalräuchern. Der Fisch misst einen knappen Meter, und ich schneide ihn in sechs Stücke, salzen, mit Rosmarin und Honig einreiben.

Pelle hat ein Blechfass mit einem Tunnel an eine Feuerstelle rund einen Meter davor angeschlossen. Die Fischstücke liegen auf dem Rost. Das Feuerholz kommt vom Teebaum. Vom wochenlangen Regen ist das Holz nass und raucht wunderbar.

Nach vier Stunden hat sich der Aal braun verfärbt. Nach vier Stunden und fünfzehn Minuten ist er futsch. Der Aalräucherer durfte vier Stücke essen.

Pelle hat über hundert Arten Bäume und Sträucher gepflanzt. Alles wuchert, aber das Wachstum täuscht. Vieles aus Europa und Nordamerika kennt den Frost und braucht ihn als Ruhepause. Überall in Neuseeland geraten Apfelbäume aus dem Rhythmus, treiben und blühen immer schneller und gehen erschöpft zugrunde. Die Farmer antworten mit Chemie. Die Bäume werden künstlich entlaubt - Gift statt Frost.

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