Tagebuch / Februar 2012

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SONNTAG, 29. AUGUST 2010

Eurofighter. Wir sind nach Strich und Faden betrogen worden. Die Eurofighter unserer Tranche 1 haben Betriebskosten pro Stunde von 74 000 Euro. Und: Für die deutsche Luftwaffe hat ein Eurofighter 57 Millionen Euro gekostet. Der österreichische Verteidigungsminister hat dafür genau das Doppelte bezahlt. Das riecht nach organisiertem Betrug und Milliardenkorruption. Die neuen
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Eurofighter.

Wir sind nach Strich und Faden betrogen worden. Die Eurofighter unserer Tranche 1 haben Betriebskosten pro Stunde von 74 000 Euro. Und: Für die deutsche Luftwaffe hat ein Eurofighter 57 Millionen Euro gekostet. Der österreichische Verteidigungsminister hat dafür genau das Doppelte bezahlt. Das riecht nach organisiertem Betrug und Milliardenkorruption.

Die neuen Fakten stehen in der

ANTWORT der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Bulling-
Schröter, Schäfer, Dr. Höll und der Fraktion DIE LINKE vom 3. August 2010
BT-Drucksache 17/2709 vom 4. August 2010
Neuburger Jagdgeschwader 74

Auf Frage 5 antwortet der parlamentarische Staatssekretär Christian Schmidt für den Verteidigungsminister:

Ein EUROFIGHTER verbraucht pro Stunde durchschnittlich ca. 3.500 Kilogramm Treibstoff/Kerosin (derzeit Flugkraftstoff des Typs F-34).

Nach Berechnungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ergibt sich durch die Verbrennung dieser Menge Treibstoff mittlerer Qualität in einem Turbinenluftstrahltriebwerk ein durchschnittlicher Kohlendioxidausstoß pro EUROFIGHTER-Flugstunde von ca. 11.000 Kilogramm.

Elf Tonnen CO² pro Flugstunden - das ist ein Umweltverbrechen.

Bei Frage 6 geht es um die Betriebskosten:

Die Kosten (Betriebskosten und kalkulatorische Kosten) der Flugstunden für Luftfahrzeuge der Bundeswehr werden jährlich im Ministerialblatt des Bundesministeriums der Verteidigung veröffentlicht.

Bisher ließen programmbedingte Kostenschwankungen in der Einführungsphase EUROFIGHTER keine statistisch repräsentative Ermittlung der flugstundenbezogenen Kosten zu. Daher wurden rechnerisch die Kosten pro Flugstunde wie beim Waffensystem TORNADO zu Grunde gelegt, d.h. die Flugstundenkosten für 2007 und 2008 entsprechen den TORNADO-Werten (2007: 41.804 EURO, 2008: 40.426 EURO).

Mit Erreichen eines statistisch stabileren Flugbetriebs wurden die Kosten für das Waffensystem EUROFIGHTER erstmals für das Jahr 2009 mit 73.992 EURO ermittelt.

74 000 Euro pro Flugstunde - das ist eine Million Schilling. Platter, Darabos - sie haben uns alle belogen.

Frage 7 hat den Kaufpreis zum Inhalt. Und hier kommt es zur größten Überraschung:

Die durchschnittlichen Anschaffungskosten der in Neuburg a.d. Donau stationierten Luftfahrzeuge EUROFIGHTER Tranche 1 betrugen ca. 57 Millionen EURO pro Stück einschließlich USt.

Ein österreichischer Eurofighter kostet rund 115 Millionen Euro. Die österreichischen Jets sind gebrauchte der deutschen Luftwaffe - und damit baugleich mit den Flugzeugen des deutschen Jagdgeschwaders. Dort kostet ein Eurofighter 57 Millionen Euro.

Also: Die deutsche Luftwaffe kauft einen neuen Eurofighter der Tranche 1 um 57 Millionen Euro - und verkauft ihn gebraucht um 115 Millionen Euro an Darabos weiter.

Jeder kann sich jetzt ausmalen, wie viele Millionen bei uns verschwunden sind. Scheibner, Platter, Grasser, Schüssel, Darabos - das sind die Herren der verschwundenen Milliarden.

Nach wie vor weigert sich Darabos, seinen Eurofighter-Vertrag offenzulegen. Nach wie vor vertuscht er die Pannen. Und nach wie vor deckt er die Korruption im Bundesheer.

Es ist Zeit für die nächste Untersuchung.

 

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Antwort von: Prometheus
verfasst am: 31.08.2010 00:19:33

würde mich die rechnung interessieren für die betriebskosten. eine flugstunde des B2 bomber kostet laut US verteidigungsministerium ungefähr genausoviel. vermutlich wird in deutschland viel
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würde mich die rechnung interessieren für die betriebskosten.
eine flugstunde des B2 bomber kostet laut US verteidigungsministerium ungefähr genausoviel.
vermutlich wird in deutschland viel anteilig dazugerechnet.

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Antwort von: Wahnsinnige
verfasst am: 29.08.2010 23:28:17

Warum müssen die verantwortlichen Politiker dazu nicht detailliert Auskunft geben? Das Dara-boscherl lacht uns noch immer als Minister aus! Persönliche Haftung für den Einkaufswahn bei den
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Warum müssen die verantwortlichen Politiker dazu nicht detailliert Auskunft geben?
Das Dara-boscherl lacht uns noch immer als Minister aus!
Persönliche Haftung für den Einkaufswahn bei den Teuro-fightern ist gefragt.
Warum lassen wir uns das alles immer wieder gefallen UND werden dann noch zu einem grossen SPARPAKET gezwungen???????

Aber zum Bescheissen gehören immer mindestens zwei!

Herr Pilz, tun Sie etwas !!! Und schärfen Sie gleichzeitig das Profil der Grünen - als Gegenpol zu den Grüninnen!

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Antwort von: Martin Rosenkranz, www.airpower.at
verfasst am: 29.08.2010 20:05:23

Werter Herr Dr.Pilz Ich darf Sie auf einen Rechenfehler hinweisen. Wie Sie dem betreffenden Gesetz (BGBl. I Nr. 71/2003, Artikel 69) entnehmen können, haben 18 Flugzeuge gesamt 1.337 Millionen
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Werter Herr Dr.Pilz
Ich darf Sie auf einen Rechenfehler hinweisen.
Wie Sie dem betreffenden Gesetz (BGBl. I Nr. 71/2003, Artikel 69) entnehmen können, haben 18 Flugzeuge gesamt 1.337 Millionen Euro gekostet. Macht 74,27 Millionen Euro pro Maschine - nicht 115. Die wären inkl. Drumherum wie Simulator, Ausbildung, Finanzierung, Ersatzteile, etc. - da würde der entsprechende Vergleichswert 19.537 Millionen Euro (Preisstand 12/02) und somit 108 Mio. pro Maschine lauten.

Die Differenz zwischen 57 und 74 beim reinen Flugzuegpreis wäre aber trotzdem zu klären - die ist durch die teils abweichende Ausstattung zwischen den deutschen und österreichischen Maschinen nicht zu erklären.
Hinweisen möchte ich auch auf die "Meistbegünstigungsklausel" in der Ausschreibung - wäre zu klären ob die noch Gültigkeit hat oder der aktuelle Minister mittels "Vergleich" auch darauf verzichtet hat.

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Antwort von: hallo rosenkranz
verfasst am: 29.08.2010 22:12:53

falls die österreicher gebrauchte eurofighter gekauft haben, sollten die nicht billiger sein, was immer der preis ist? alte sachen kauft man normaller weise zu einem diskontpreis, warum das nicht
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falls die österreicher gebrauchte eurofighter gekauft haben, sollten die nicht billiger sein, was immer der preis ist? alte sachen kauft man normaller weise zu einem diskontpreis,
warum das nicht geschehen ist liegt vielleicht an der schüssel mentalität, alles so billig als möglich zu verkaufen, siehe buwog und alles alte so teuer als möglich zu kaufen, "das gibts nur einmal das kommt nie wieder", ein dazu passendes lied, in wirklichkeit ein trauerspiel, wie die bürger mit der hilfe von spö,fpö,bzö und den schwarzen,in österrreich betrogen werden,
da gibt es keine ausreden a la "vergleichswerte" und "gesetz" und tatü und tata, wir werden betrogen und das mehrfach und die relevanten parlamentarier spielen hier mit, welch ein misthaufen, aber alles ist gedeckt, wie die "hypo alpe adria", und die gauner laufen weiter frei herum und alles wird von diesen bezahlten rechtspostern noch schön gepostet,
es sind ja keine 115 mio sondern nur 74.oo mio per höllenmaschine, und diese ganzen involvierten politiker bekommen diese hundsmarken umgehängt, man nennt sie verdienstzeichen für die republik,
anstatt diese mischpoche ins kittchen zu bringen,
wird so ein gesindel immer in österreich am zug bleiben und hoffiert werden?
dieser rosenkranz artikel hat mich total aus der fassung gebracht, welch ein zynismus,wie ihr deppen ihr habt ja nicht 115 bezahlt es waren eh nur 74. mio, da müssen gelder in die parteikassen gelaufen sein, aber alles war korrekt, nur die verträge sind geheim, die gehen den staatsbürger nichts an, wir sagen euch wo es lang geht,

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 29.08.2010 22:15:29

in meiner entrüstung habe ich vergessen meinen nick
"cheerio" zu posten,
falls jemand nicht weiss von wem diese posting sein sollte

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Antwort von: Hallo Cheerio
verfasst am: 31.08.2010 11:59:37

wär nicht notwendig gewesen.Ihren Blödsinn erkennt man auch ohne Signierung.

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Antwort von: Fritz
verfasst am: 29.08.2010 20:00:10

"Die deutsche Luftwaffe kauft einen neuen Eurofighter der Tranche 1 um 57 Millionen Euro - und verkauft ihn gebraucht um 115 Millionen Euro an Darabos weiter." Na ja die Differenz ist
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"Die deutsche Luftwaffe kauft einen neuen Eurofighter der Tranche 1 um 57 Millionen Euro - und verkauft ihn gebraucht um 115 Millionen Euro an Darabos weiter."

Na ja die Differenz ist vermutlich die Deppensteuer welche die Deutschen immer einheben wenn der Geschäftspartner eben vom Schlage eines Darabos ist!

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Antwort von: orel_a_drak
verfasst am: 29.08.2010 19:34:32

danke, herr pilz. ich weiss gar nicht, ob ich überhaupt noch wissen möchte was in unserer politik so vorgeht. aus irgendeinem grund interessiert es mich, aber wenn ich sowas lese dann überleg
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danke, herr pilz.
ich weiss gar nicht, ob ich überhaupt noch wissen möchte was in unserer politik so vorgeht.

aus irgendeinem grund interessiert es mich, aber wenn ich sowas lese dann überleg ich mir ob ich es nicht doch lieber einfach nicht wissen würde.

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Antwort von: Sighard
verfasst am: 29.08.2010 17:29:42

Ihr (Oppositions-Politiker) seid vor allem betrogen worden. Alle Staatsbürger jedoch (bis auf wenige Ausnahmen, für die natürlich die Unschuldsvermutung gilt) sind jedoch verkauft und verraten
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Ihr (Oppositions-Politiker) seid vor allem betrogen worden.
Alle Staatsbürger jedoch (bis auf wenige Ausnahmen, für die natürlich die Unschuldsvermutung gilt) sind jedoch verkauft und verraten worden.
Wir dürfen den erhöhten Preis für die €-Fighter zahlen, die Geschenke an die Entscheidungsträger und den ganzen Untersuchungs-Brambori auch, zwar wichtig ist, aber in Ö NIEMALS Fakten an den Tag bringen wird, was auch Konsequenzen nach sich ziehen würde.
Vertrauen in Politik und Rechtsstaat? Tzzzz.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 29.08.2010 16:55:50

frage mich nur wie die bärenfamilie darauf reagieren wird, natürlich ist der abg. peter pilz schuld, der bär wird es schon schaffen, der verwechselt sogar den radetzkymarsch, mit dem
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frage mich nur wie die bärenfamilie darauf reagieren wird, natürlich ist der abg. peter pilz schuld, der bär wird es schon schaffen,
der verwechselt sogar den radetzkymarsch, mit dem grenadierschmarrn, schmarrn bleibt aber schmarrn, zumindest für die bären,
und wie werden die politiker reagieren? wahrscheinlich alles wie immer unter verschluss, alles geheim, to hell with democracy, who cares

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Antwort von: lassen sie
verfasst am: 29.08.2010 19:31:09

bitte endlich diesen schmarrn - bären sind im gegensatz zu den hier umtriebigen homo sapiens die sie ansprechen äusserst ingelligente, harmlose tiere, sie entsprechen nicht dem was im märchen
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bitte endlich diesen schmarrn - bären sind im gegensatz zu den hier umtriebigen homo sapiens die sie ansprechen äusserst ingelligente, harmlose tiere, sie entsprechen nicht dem was im märchen über sie behauptet wird (blutrünstige bestien).

wenn sie die forentrolle mit bären gleichstellen beleidigt das nur eine wirklich sehr schöne und nette tierart. für die, die sie meinen ist es ein kompliment.

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Antwort von: cheerio
verfasst am: 29.08.2010 22:18:21

ja sie haben recht,nehme an sie wissen nicht woher überhaupt der name stammt, ausserdem brauche ich nicht "REMIS"; schreiben, aber im namen der bären werde ich es nicht mehr schreiben,

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Antwort von: Der Düsseldorfer
verfasst am: 29.08.2010 13:12:36

Na Super! Die Bundeswehr verkauft 1 Eurofighter an das Bundesheer und um das Geld kauft die Bundeswehr 2 neue Eurofighter. Da könnte Die Bundeswehr bei einer Luftraumverletzung Österreichs leicht
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Na Super! Die Bundeswehr verkauft 1 Eurofighter an das Bundesheer und um das Geld kauft die Bundeswehr 2 neue Eurofighter. Da könnte Die Bundeswehr bei einer Luftraumverletzung Österreichs leicht aushelfen.

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Antwort von: Roland Giersig
verfasst am: 29.08.2010 12:35:37

Die Eurofighter waren doppelt so teuer?! Sofort Rücktritt vom Vertrag auf Grund § 934 ABGB!! "Hat bey zweyseitig verbindlichen Geschäften ein Theil nicht einmahl die Hälfte dessen, was er
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Die Eurofighter waren doppelt so teuer?! Sofort Rücktritt vom Vertrag auf Grund § 934 ABGB!!

"Hat bey zweyseitig verbindlichen Geschäften ein Theil nicht einmahl die Hälfte dessen, was er dem andern gegeben hat, von diesem an dem gemeinen Werthe erhalten; so räumt das Gesetz dem verletzten Theile das Recht ein, die Aufhebung und die Herstellung in den vorigen Stand zu fordern. Dem andern Theile steht aber bevor, das Geschäft dadurch aufrecht zu erhalten, daß er den Abgang bis zum gemeinen Werthe zu ersetzen bereit ist. Das Mißverhältniß des Werthes wird nach dem Zeitpuncte des geschlossenen Geschäftes bestimmt."

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