Tagebuch / Mai 2012

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SAMSTAG, 19. JÄNNER 2002

Bundeskongress in Innsbruck. Am Flughafen besichtige ich als erstes den Ortlieb-Tatort in der Tiefgarage. Ortlieb ist wieder im Parlament. Aber wo ist der Slip ?Der Kongress diskutiert Statuten. Das ist wichtig, weil wir für den Fall aller Regierungsfälle statutarisch bestens gerüstet sein müssen. Der Rest der Republik streitet derweilen über politische Fragen. Ab morgen sollten wir uns
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Bundeskongress in Innsbruck. Am Flughafen besichtige ich als erstes den Ortlieb-Tatort in der Tiefgarage. Ortlieb ist wieder im Parlament. Aber wo ist der Slip ?

Der Kongress diskutiert Statuten. Das ist wichtig, weil wir für den Fall aller Regierungsfälle statutarisch bestens gerüstet sein müssen. Der Rest der Republik streitet derweilen über politische Fragen. Ab morgen sollten wir uns schleunigst wieder um diesen "Rest" kümmern.

Die Statutenänderungen gehen so durch, wie es sich der Bundesvorstand gewünscht hat. Nur einen einzigen Punkt ändert der Kongress: Vor Regierungsverhandlungen bestimmt nicht der Vorstand, sondern der erweiterte Bundesvorstand vom Verhandlungskomittee bis zum Regierungsübereinkommen alles wesentliche. Gut so.

Bis zur Wahl sind jetzt alle Fragen rund um Statuten, Organisation und Struktur vom Tisch. Jetzt hindert uns nichts Internes mehr an der Politik.

Das Klo verhindert eine Kontroverse. Johannes Voggenhuber wollte bei dem Punkt "Bestellung von stellvetretenden Bundessprechern" eine kritische Rede zum Zustand der Partei halten. Als er aufgerufen wird, ist er nicht da. Das Präsidium sucht ihn vergeblich und geht in der Tagesordnung weiter. Johannes kommt zurück und ärgert sich: "Nicht einmal pinkeln gehen kann man mehr in dieser Partei !"

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