Tagebuch / Mai 2012

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MONTAG, 19. FEBRUAR 2001

Wiener Wahlkampfauftalkt im MAK. Wie immer geht der Wahlkampf im MAK los. Wir verlassen uns eben auch auf das Erprobte. Beim Eingang stehen drei grüne Frauen als Petersil oder Lauch oder Paprika, jedenfalls gemüseartig, verkleidet. Was wollen sie uns mitteilen ? Sascha hält eine witzige, Maria Vassilakou eine sehr gute und Christoph Chorherr eine besonders gute Rede. Kuchen gibt es auch.
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Wiener Wahlkampfauftalkt im MAK. Wie immer geht der Wahlkampf im MAK los. Wir verlassen uns eben auch auf das Erprobte. Beim Eingang stehen drei grüne Frauen als Petersil oder Lauch oder Paprika, jedenfalls gemüseartig, verkleidet. Was wollen sie uns mitteilen ?

Sascha hält eine witzige, Maria Vassilakou eine sehr gute und Christoph Chorherr eine besonders gute Rede. Kuchen gibt es auch. Draußen stehen die Plakate von Haderer, die allen gut gefallen., nur Rudi Klein und mir weniger, aber wir wählen die Grünen auch so.

Die Chancen stehen gut, das wissen wir. Wenn nichts passiert, werden wir gewinnen. Aber was dann ? Die Sozis wollen einen Dreier, das hat Häupl in Format angekündigt. Für ihn ist das am bequemsten. Er gibt ÖVP und uns irgendwelche Ressorts, die der SPÖ so wurscht wie etwa Kultur sind, und dann holt er sich seine Mehrheit einmal da und einmal dort. Ohne ihn geht dann nichts, mit ihm garantiert auch nichts. Die SPÖ wird alles tun, um sich in Wien vor der Neuorientierung zu drücken. Ich hoffe, dass bei uns niemand auf die Idee kommt, da mitzutun.

Am Abend präsentiert Markus Huber sein Buch. Der Ex-profil-Redakteur ist nach Berlin ausgewandert und hat alle österreichischen Vorurteile über alle europäischen Völker zusammengefaßt. Georg Hoffmann-Ostenhof hat mich eingeladen, um mit ihm dort über Europa zu reden. Als ich im Hinterzimmer vom Cafe Europe eintreffe, erklärt man mir den Abend. Es werden zwei Teams gebildet, und dann gibt es eine Art Hüttenspiele mit lustigen Rätselfragen. Stermann und ich spielen gegen Hofmann-Ostenhof und Thomas Maurer. Stermann und Maurer sind berufswitzig, Hasi und ich haben wahrscheinlich auch einen sehr komischen Ruf. Natürlich sind wir dann sehr bemüht und produzieren Witze, über die noch unsere Enkel lachen werden.

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