DONNERSTAG, 22. AUGUST 2002
Fußi vom ersten Volksbegehren mokiert sich über unseren Start. Er hat ein Problem: Er hat sein eigenes Volksbegehren längst aufgegeben und ist überzeut, dass die Regierung die Fighter kauft. Werner und ich wollen hingegen noch vor der Nationalratswahl gewinnen. Wir glauben, dass wir die Volksabstimmung bekommen, weil die FPÖ kippen wird. Fußi läßt seine 625 000 Unterstützer im Stich,
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Fußi vom ersten Volksbegehren mokiert sich über unseren Start. Er hat ein Problem: Er hat sein eigenes Volksbegehren längst aufgegeben und ist überzeut, dass die Regierung die Fighter kauft. Werner und ich wollen hingegen noch vor der Nationalratswahl gewinnen. Wir glauben, dass wir die Volksabstimmung bekommen, weil die FPÖ kippen wird. Fußi läßt seine 625 000 Unterstützer im Stich, weil er vor allem an seine Kleinpartei und deren politische Chancen denkt.
Fußis Denkfehler ist verbreitet. Wie er glauben viele, dass es an dem Tag, an dem die Regierung den Vertrag unterschreibt, vorbei ist. Dann geht es aber erst richtig los. Tschechien und Neuseeland haben ihre Verträge erst viel später storniert. Österreich wird der dritte Staat, der das tun wird.
Der Kurier will wissen, wie es mit unserer Initiative steht. Christoph Chorherr von den Rathaus-Grünen macht es genau richtig: Er beschreibt die Riesen-Chance, sagt aber auch dazu, was geschehen muss: überparteilich etc. In diesen Tagen sieht man, was wir in den letzten Jahren gelernt haben. Früher hätten viele beim riskanten Start a la Dienstag zu streiten begonnen, heute suchen alle die politische Chance. Anschober startet mit, Chorherr entwickelt öffentlich weiter, Karl Öllinger bringt entscheidende Planungsideen ein – es läuft.
Das Volksbegehren kann unsere Frage, welches konkrete Projekt die Schwächen der Regierung auf den Punkt bringen soll, beantworten. Weitere blaue Panikmeldungen.






