MITTWOCH, 06. AUGUST 2003
In knapp einer Woche ist Sondersitzung, und nur eines steht fest: Sie wird nichts besonderes sein. Aus Gusenbauers neuer blau-roter Koalition für niedrige Steuern und kleine Leute wird mangels freiheitlicher Überläufer noch immer nichts. Der Futtertrog steht bis auf weiteres unter Haupt-Schüssel-Kontrolle, und so leicht lockt ein Gusenbauer-Pfiff die schmatzenden Freiheitlichen nicht weg.Aus
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In knapp einer Woche ist Sondersitzung, und nur eines steht fest: Sie wird nichts besonderes sein. Aus Gusenbauers neuer blau-roter Koalition für niedrige Steuern und kleine Leute wird mangels freiheitlicher Überläufer noch immer nichts. Der Futtertrog steht bis auf weiteres unter Haupt-Schüssel-Kontrolle, und so leicht lockt ein Gusenbauer-Pfiff die schmatzenden Freiheitlichen nicht weg.
Aus den Bundesländern mehren sich die Nachrichten, dass rot-blau auf allen Ebenen sozialdemokratische Sympathisanten findet. Burgstaller in Salzburg, Faymann in Wien, Ambrozy in Kärnten – die Partei marschiert jetzt endgültig in alle Richtungen. Auf eines ist dabei Verlass: Egal, wohin welcher Teil der Partei gerade marschiert – Gusenbauer geht an der Spitze. Wenn ein Sozialdemokrat bereit ist, jeden Preis für seine Kanzlerschaft zu zahlen, dann steht meist nur eines fest: dass die Partei jeden Preis zahlen wird.






