MONTAG, 19. JÄNNER 2004
„Ein sehr, sehr guter Tag !“ Der Verteidigungsminister jubelt, weil der erste Österreicher mit einem Eurofighter geflogen ist und damit die Verpulverung von mehr als drei Milliarden Euro begonnen hat. Damit sich viele mitfreuen, ist heute in der Früh eine Hercules-Transportmaschine von Langenlebarn nach Bayern geflogen. Wir sind zu Hause geblieben, weil wir uns nicht ausreichend gefreut
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„Ein sehr, sehr guter Tag !“ Der Verteidigungsminister jubelt, weil der erste Österreicher mit einem Eurofighter geflogen ist und damit die Verpulverung von mehr als drei Milliarden Euro begonnen hat. Damit sich viele mitfreuen, ist heute in der Früh eine Hercules-Transportmaschine von Langenlebarn nach Bayern geflogen. Wir sind zu Hause geblieben, weil wir uns nicht ausreichend gefreut haben.
Freut sich Platter wirklich ? Wer hinter die Kulissen des Militärs sehen kann, weiß: Fast alle Militärs sind besorgt. Kaum jemand rechnet, dass EADS den vertrag einhalten kann. Nur wenige glauben, dass das komplizierte System „Eurofighter“ in Österreich implementiert werden kann. Und alle, deren Nase noch offen ist, merken, dass es streng und weit gegen den Wind riecht.
Übergangslösung, Systemkosten – bis zum Minister wissen alle, dass kein Cent der versteckten und verschobenen Kosten finanziert ist. Das Heer wird am Eurofighter ausbluten. Das alles hat das Militär materiell an den Rand des Abgrunds gebracht. Aber Platter hat Feierbefehl.






