Tagebuch / Februar 2012

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DONNERSTAG, 09. SEPTEMBER 2004

Das ist die letzte Therapie für eine zerstrittene und wackelige Bundesregierung: gemeinsames Weinlesen ! Liesl Gehrer wird neben Karin Miklautsch in die Reben greifen. Ernst Strasser wird zugreifen, dass sich die Stöcke biegen. Benita Ferrero-Waldner wird eine Position zwischen Reben und Fotoapparaten einnehmen. Herbert Haupt wird wieder irgend etwas passieren. Und Wolfgang Schüssel wird
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Das ist die letzte Therapie für eine zerstrittene und wackelige Bundesregierung: gemeinsames Weinlesen ! Liesl Gehrer wird neben Karin Miklautsch in die Reben greifen. Ernst Strasser wird zugreifen, dass sich die Stöcke biegen. Benita Ferrero-Waldner wird eine Position zwischen Reben und Fotoapparaten einnehmen. Herbert Haupt wird wieder irgend etwas passieren. Und Wolfgang Schüssel wird erklären, dass das ein Neubeginn sei.

Niemand in Österreich glaubt, dass auch nur ein Mitglied der Bundesregierung den Wein ohne Gefährdung von Berg und Betrieb lesen kann. Aber das nennt man heute eine gelungene mediale Inszenierung: wenn sich die ganze Regierung versammelt, um etwas zu tun, das sie nachweislich nicht kann. Aber warum müssen dazu alle nach Retz fahren? Genau das gelingt ja bei jedem Ministerrat auf das Vortrefflichste.

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Antwort von: zero
verfasst am: 09.09.2004 16:03:06

sei doch froh peter

einige trauben können wir leichter verschmerzen als die fehler die diese chaoten tagtäglich in wien anrichten

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