MONTAG, 03. JÄNNER 2005
Im neuen Jahr ist alles beim Alten. Angehörige der Flutopfer rufen im Außenministerium an. Sie erreichen – Grundwehrdiener. Langsam reicht es. Tage, nachdem bekannt ist, dass es hier um schwer traumatisierte Menschen geht, die sich in ihrer Not ans Außenamt wenden und dort professionelle Hilfe erwarten, treffen auf – Grundwehrdiener. Das ist beiden nicht zuzumuten – den Opfern und den
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Im neuen Jahr ist alles beim Alten. Angehörige der Flutopfer rufen im Außenministerium an. Sie erreichen – Grundwehrdiener. Langsam reicht es. Tage, nachdem bekannt ist, dass es hier um schwer traumatisierte Menschen geht, die sich in ihrer Not ans Außenamt wenden und dort professionelle Hilfe erwarten, treffen auf – Grundwehrdiener. Das ist beiden nicht zuzumuten – den Opfern und den Präsenzdienern selbst.
Die Grundwehrdiener sind die Notnägel, die man überall einschlägt. Lawine – Grundwehrdiener. Illegale Einwanderung – Grundwehrdiener. Zuwenig Wachpersonal in den Gefängnissen – Grundwehrdiener. Und jetzt: Hunderte Vermisste – Grundwehrdiener. Am 29. Dezember hat der Kanzler selbst bei einem Ausschuss des Ministerrats den Einsatz der Grundwehrdiener befohlen.
Die 18 jährigen Burschen sind nicht schuld, wenn sie professionelle Berater auch am Telefon nicht ersetzen können. Die Ministerin und der Kanzler, die sie dorthin setzen, schon.
Die zwanzig Grundwehrdiener der Garde sitzen jetzt im Außenamt an den Telefonen. An Stelle einer Ausbildung in Gesprächsführung haben sie eine kurze „Einweisung“ erhalten. Seit heute Früh wollen immer mehr Anrufer von ihnen „Steuertipps“. Die Bundesregierung hat gestern in allen Tageszeitungen ganzseitige Inserate schalten lassen. „Weniger Steuern. Mehr fürs Leben.“ Darunter steht „Eine Information der Bundesregierung“ und gleich daneben: 0800 222 666. Die Flutwellen-Hotline ist unter derselben Nummer eingerichtet.
Jetzt soll eine „Nebenstelle“ installiert werden. Wie stellt sich Wolfgang Schüssel das vor ? „Hier ist das Österreich-Telefon. Wenn sie Angehörige vermissen, drücken Sie die 1. Wenn Sie Steuern sparen wollen, drücken Sie die 2.“ Das ist absurd und unzumutbar. Schüssel nennt das „Krisenmanagement“. Der Begriff "Ignoranz" ist wohl eher angebracht.
Antwort von: Renate Bleck
verfasst am: 10.02.2005 15:42:02
Rot+Grün, Wer hat eine 2. Linkspartei gebraucht in Österreich? Fidel? Kim? Honecker?
Antwort von: weinwurzel
verfasst am: 22.01.2005 18:30:22
Nur ein Deutsch sprechender Politiker kann die idiotische Idee haben Schwarzenegger seine Buergerschaft abzunehmen, aber den Nazis die Buergerschaft zu erhalten. Na ja, auch Hitler war Oesterreicher,
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Nur ein Deutsch sprechender Politiker kann die idiotische Idee haben Schwarzenegger seine Buergerschaft abzunehmen, aber den Nazis die Buergerschaft zu erhalten.
Na ja, auch Hitler war Oesterreicher, und Waldheim und so viele andere Nazis. Grossartige Idee!!
Antwort von: Pipo
verfasst am: 07.01.2005 15:53:25
Lieber 30% grüne Ideen in der Regierung umsetzen, als 2% in der Opposition, denn:1.) Ewig zu warten bis die Sozis wieder eine NR Wahl gewinnen und dann womöglich eine große Koalition
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Lieber 30% grüne Ideen in der Regierung umsetzen, als 2% in der Opposition, denn:
1.) Ewig zu warten bis die Sozis wieder eine NR Wahl gewinnen und dann womöglich eine große Koalition bilden, hat keinen Sinn
2.) Die Sozis scheren inzwischen alle paar Wochen RECHTS aus und haben in einigen Punkten (z.B. Türkei) eine Position rechts von der ÖVP eingenommen. Also ehrlich gesagt, stehe ich keiner der beiden Parteien näher und bin alles andere als bürgerlich.
3.) Lieber Schwarz-Grün und mitregieren, als Schwarz-Blau (4 weitere Jahre Desaster) oder Schwarz-Rot, wo eine Opposition beinahe schon sinnlos ist, da die beiden wieder eine 2/3 Mehrheit hätten.
lg an alle gründenkenden Freundinnen und Freunde Pipo
Antwort von: franz hütterer
verfasst am: 06.01.2005 23:22:06
lieber peter pilz,diese regierung ist, wie sie ist!aber: wie sie ist, bleibt es nicht!allerdings: setze dich bitte dafür ein, dass mit diesen schwarzen KEINE schwarz-grüne koalition gemacht
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lieber peter pilz,
diese regierung ist, wie sie ist!
aber: wie sie ist, bleibt es nicht!
allerdings: setze dich bitte dafür ein, dass mit diesen schwarzen KEINE schwarz-grüne koalition gemacht wird.
das erwarte ich von den grünen. kommunalpolitik ev. landespolitik ist eine sache, eine bundesregierung mit den schwarzen ist schlicht unmöglich. natürlich gäbe es ein paar annäherungen in einigen fragen, aber in allen zentralen, wichtigen, sozialpolitischen fragen sind tiefe gräben da, die nicht verwischt werden dürfen, durch den wunsch endlich einmal mitzureagieren, äh mitzuregieren.
es sind ja meist nicht "pannen" und "unüberklegtheiten", die der regierung passieren, sondern es ist beinharte interessenspolitik, umverteilung nach oben und personalpolitik, die da betrieben wird.
man darf sich über die övp keine illusionen machen.
längst treibt nicht mehr haider das werkl an, sondern eben schüssel und seine hintermänner.
nocheinmal: setze dein ganzes gewicht ein, dass es nach der nächsten wahl zu keiner schwarz-grünen koalition kommt. wie immer freundlich die schalmeientöne sein mögen, wie immer begehrlich manche eher bürgerlich orientierte grüne da sein mögen.
mit dieser övp ist kein staat zu machen. und eine andere gibt es nicht, zumindest sind mir die personen nicht bekannt, mit denen man nicht nur nette gespräche führen, sondern KOALIEREN könnte.
wenn die grünen das tun, verlieren sie am linken, alternativen rand so viele stimmen, wie sie in der mitte dazugewinnen.
das harmoniebedürfnis in österreich ist groß, es darf nicht zu einem kuschelkurs führen, wo keiner mehr weiß, wer für was steht.
ansonsten gratulation zu deiner homepage, immer wieder interessant da nachzulesen, go on cowboy!! franz h.
Antwort von: Rudi
verfasst am: 06.01.2005 17:18:45
ich finde daß es einfach das Letzte ist, aus dem Leid der Opfer noch politisches Kapital schlagen zu wollen. Dies Aktion hat mich sehr enttäuscht, besonders weil ich die anderen
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ich finde daß es einfach das Letzte ist, aus dem Leid der Opfer noch politisches Kapital schlagen zu wollen. Dies Aktion hat mich sehr enttäuscht, besonders weil ich die anderen Vorstösse von Peter Pilz meistens immer gut gefunden habe.
Antwort von: Auslandsösterreicher, München
verfasst am: 05.01.2005 20:03:27
Dieses Land ist einfach nur noch letztklassig.
Antwort von: petscharnig
verfasst am: 07.01.2005 22:17:04
mittelklassig! und dass ist das übelste überhaupt.
Antwort von: Pipo
verfasst am: 03.01.2005 18:41:04
Ich warte ja nur noch bis der KHG die Spenden versteuert :-)
Antwort von: XYZ
verfasst am: 03.01.2005 18:59:36
Die Öffentlichkeit wird vor allem GENAU wissen wollen, wieviel der KHG den Flutopfern spendet!Vorschlagsweise einen Betrag in Höhe der fälligen/nicht fälligen
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Die Öffentlichkeit wird vor allem GENAU wissen wollen, wieviel der KHG den Flutopfern spendet!
Vorschlagsweise einen Betrag in Höhe der fälligen/nicht fälligen "Homepagesteuer"; dagegen sollte man ihm dann Diversion anbieten.
Antwort von: S.P.G.
verfasst am: 03.01.2005 16:49:06
Hallo, das ist Österreich und nicht irgendein hochzivilisiertes Land irgendwo in einer Schlaraffenwelt.Was erwartet ihr von Angehörigen dieses Staates? Österreicher sind für ihr
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Hallo, das ist Österreich und nicht irgendein hochzivilisiertes Land irgendwo in einer Schlaraffenwelt.
Was erwartet ihr von Angehörigen dieses Staates? Österreicher sind für ihr Improvisationstalent, ihre Schlampigkeit und ihre Unterwürfigkeit bekannt. Professionalität, Organisationstalent, rasche Reaktion und Cleverness sind nicht die unmittelbaren Stärken dieses, unseres Volksstammes!
Wenn man dies berücksichtigt, dann muss man doch froh sein, dass irgendwas halbwegs funktioniert hat und nicht Kadersoldaten die Tsunamiopfer in Schwechart erwartet haben, um dort ihre bizarr-sadistischen Folterspielchen fortzusetzen.
Antwort von: Jens
verfasst am: 03.01.2005 14:17:20
Und wenn das wirklich stimmt, dass KHG bei der AUA persönlich interveniert, um einen Platz anstatt einem wirklichen Flutopfer zu kriegen, würde dies grad noch perfekt als letztes
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Und wenn das wirklich stimmt, dass KHG bei der AUA persönlich interveniert, um einen Platz anstatt einem wirklichen Flutopfer zu kriegen, würde dies grad noch perfekt als letztes Teilstück in das Puzzle des Gesamtbildes unserer Regierung passen:
http://www.oeh-wu.at/forum/showthread.php?t=17702
HINWEIS: Keine Ahnung, ob das wirklich der Wahrheit entspricht - ich habs nur zufälligerweise auch gelesen.
Antwort von: R. Hagemann
verfasst am: 03.01.2005 12:56:49
Hallo Peter... Gestern nacht hab ich mich sehr über den ORF geärgert, weil dessen Selbstbeweihräucherung neue Spitzen erreicht.Sofort hab ich die Spendenhotline angerufen...Danach hab
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Hallo Peter...
Gestern nacht hab ich mich sehr über den ORF geärgert, weil dessen Selbstbeweihräucherung neue Spitzen erreicht.
Sofort hab ich die Spendenhotline angerufen...
Danach hab ich dieses Mail an den ORF, die Krone, die NEWS, die NZZ, die BILD-Zeitung, die Kleine zeitung und den Standard gesendet...
Nur die Kleine reagierte und fragte mich nach meiner Adresse um den Wuterguss eventuell zu veröffentlichen...
Manchmal kommt mir vor der Kaiser lebt noch...
ursprünglich NUR an ORF gerichtet... ---------- Von: Hage
Datum: Sun, 02 Jan 2005 22:50:55 +0100 An: Zeitungen, ORF
Betreff: dringende Nachricht bzgl Flutopferspenden
Ich weiß, dass dieses mail in erster Instanz natürlich keinen Verantwortlichen erreicht, dennoch bitte ich den Leser darum, es aufmerksam zu lesen und dringend weiterzuleiten.
Ich verfolge die Spendenaufrufe auf allen über ASTRA empfangbaren Sendern und muss Ihnen sagen, dass es keinen Sender gibt, der das Spendenprozedere komplizierter betreibt als Sie.
Vor etwa 15 Minuten fand ich nach umständlicher Suche in Ihrem Teletext EINE Nummer, die mit abzugebenden Spenden zu tun hat. Ich habe bereits einen großen Betrag gespendet und wollte dem ORF nur mitteilen, dass die meisten Privatsender, die ich gelegentlich sehe eine SMS oder Telefonnummer anbieten, welche, einmal kontaktiert, einen Fixbetrag in Form der Telefonrechnung abbuchen. Diese bestimmt nicht neue Idee wollte ich an den ORF Kundendienst weiterleiten und Sie auffordern, solcherart Nummern gefälligst andauernd (am besten sooft wie Ihr eigenes Logo) einzublenden...
Der (sehr freundliche, jedoch hilflose) Mann am anderen Ende der Leitung (0800 222020) konnte mir in einem etwa 10minütigen Gespräch weder eine Spendenhotline nennen, welche sofort von der Telefonrechnung abbucht, noch konnte er mir die Nummer der SMS Aktion nennen (merkwürdig, da es sich dabei ja offensichtlich um die selbe Nummer handelt; vielleicht wäre es besser, den Aktionisten in den Spendencallcentern anstatt eines Computers einfach einen Zettel Papier mit den wichtigsten Nummern zu geben..?)
Nach einer Recherche im Internet gelangte ich über die ORF-Seite (, die auf Ihrer Titelseite absolut KEINEN Link zu Spendenmöglichkeiten hat) auf die Seite von Nachbar in Not. Dort fand ich diese Hinweise:
.................................""" Spenden per SMS
Die per SMS eingelangten Spendenbeträge werden nach dem Ende der Aktion ohne Abzüge an "Nachbar in Not" überwiesen.
So funktioniert's
1. Leeres SMS oder SMS mit einem Fragezeichen ("?") an die Spendenhotline 0800 22 20 20 schicken (zum Nulltarif).
2. Du erhältst eine Antwort-SMS von Deinem Netzbetreiber mit folgendem oder ähnlich lautendem Inhalt:
(Nachbar in Not) Wollen Sie für die Opfer der Flutkatastrophe spenden, antworten Sie mit Ihrem Spendenbetrag.
3. Beantwortest Du diese SMS, wird gewählter Betrag von Deinem Handyrechnung abgebucht. Der Textinhalt Deiner SMS spielt dabei keine Rolle. (Du sendest also eine SMS mit einem beliebigen oder ohne Inhalt an die angegebene Nummer des Netzbetreibers.)
4. Du erhältst eine Bestätigungs-SMS: "(Nachbar in Not) Danke für Ihre Spende!"
Die Kosten der Durchführung der SMS-Spendenaktion tragen zur Gänze die fünf österreichischen Mobilfunkbetreiber
Mobilkom Austria, T-Mobile, One, Tele.ring und Drei.
.................................""" Frage zu 3.
Inhalt=kein Inhalt. Wieviel wird dann von meinem Konto abgebucht?
Ist es zuviel verlangt (insbesondere, da andere Länder das sehr wohl schaffen) einfach eine Mehrwert-SMS-Nummer anzuzeigen (dauernd), die € 3,-- bis € 5,-- kostet und einfach abgeschickt werden kann?
Ich versuchte das schon mehrmals bei ausländischen (schweizer und deutschen) Anbietern zu machen, das schlug aber fehl, wahrscheinlich aufgrund von Vorwahlproblemen.
Ich bitte Sie dringend diese eklatanten Mißstände und Verkomplizierungen, die so leicht zu lösen wären zu beheben und informiere Sie darüber, dass ich dieses Schreiben auch an alle größeren Zeitungen weiterleiten werde.
Für eine meiner Meinung nach völlig zu Unrecht eingehoben "Rundfunkgebühr" steht mir meines Erachtens nach ein wenig mehr Schnelligkeit, Service, Information, Überschaubarkeit und Kompetenz zu...
Nichtsdestotrotz, mit freundlichen Grüßen, R. Hagemann






