SONNTAG, 10. JUNI 2001
Andreas Khol erkennt in der Pressestunde mit einem Jahr Verspätung sein Problem: die FPÖ. Die Freiheitlichen werden jetzt jede Chance nützten, um sich in der Regierung gegen den Kanzler zu profilieren. Die Wende weg von der NATO war das Vorspiel. Mit der Forderung nach einem Volksentscheid über die Osterweiterung geht das Hauptmatch los. Haider muß weiter eskalieren - und die ÖVP kann
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Andreas Khol erkennt in der Pressestunde mit einem Jahr Verspätung sein Problem: die FPÖ. Die Freiheitlichen werden jetzt jede Chance nützten, um sich in der Regierung gegen den Kanzler zu profilieren. Die Wende weg von der NATO war das Vorspiel. Mit der Forderung nach einem Volksentscheid über die Osterweiterung geht das Hauptmatch los. Haider muß weiter eskalieren - und die ÖVP kann erstmals nicht mehr mit. Khol mußte in der Pressestunde "Nein" sagen, sonst wäre die ÖVP in der Wirtschaft und in der EU erledigt gewesen. Das ist der erste Riß, der zum Bruch werden kann. Jetzt wird es ernst.






